September 2018
  • Day19

    Das beste Softeis Tokios

    September 21, 2018 in Japan ⋅ 18 °C

    Da wir noch den Vormittag überbrücken mussten, bevor es sinnvoll war zum Flughafen zu fahren, dachten wir, wir nehmen mal noch einen Tipp mit, den ich von einer Kundin bekommen hatte: Das beste Softeis in Tokio bei Daily Chico essen.

    Es sollte einen kleinen Laden in einem Einkaufszentrum geben, in dem man 8 Sorten Softeis zur Auswahl hat. Und auch alle in einem Hörnchen bestellen kann, was wir natürlich getan haben!

    Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Und ernsthaft: Es war mega! Das war definitiv das größte (Soft-)Eis, das ich je in meinem Leben gegessen habe! Danke für diesen Tipp :-)

    Dann ging es für uns zum Flughafen und über Abu Dhabi wieder zurück nach Deutschland.
    Gut strukturiertes, freundliches Japan, wir haben dich bereits in den ersten 10 Minuten in der Heimat schon schmerzlich vermisst. Wir kommen wieder!
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  • Day18

    Eine Nacht in einer Kapsel

    September 20, 2018 in Japan ⋅ 23 °C

    Unsere letzte Nacht wollten wir unbedingt noch in einem Kapselhotel verbringen. Also hieß es am Morgen Taschen packen, auschecken, nach Shinjuku fahren und im Kapselhotel nine hours einchecken.

    Da sich in der Nähe des Hotels auch einer der ältesten japanischen Gärten, der Koishikawa Korakuen, befindet, wollten wir diesem, trotz anhaltendem Regen noch einen Besuch abstatten. Der Garten war wirklich ganz schön, und wir wären bei Sonnenschein sicher auch noch länger dort geblieben, aber im Regen chillt man ja nirgends auf einer Parkbank.

    Also sind wir alle recht früh zu Bett gegangen, weil wir ja auch nicht wussten, wie gut wir schlafen werden und es für die beiden Jungs am nächsten Morgen auch schon früh wieder in Richtung Heimat geht.
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  • Day17

    Roppongi Hills

    September 19, 2018 in Japan ⋅ 24 °C

    Da das Wetter heute so super war, dachten wir, wir könnten ja nochmal unser Glück mit dem Blick auf den Fuji versuchen. Das sollte nämlich auch von der Aussichtsplattform der Roppongi Hills möglich sein.

    Oben angekommen hatten wir einen grandiosen Blick über die Stadt, mit wolkenlosem, strahlendblauem Himmel. Nur eine einzige Wolke konnte man in der Ferne erspähen. Natürlich lag die genau über dem Gipfel des Mount Fuji. Es sollte also einfach nicht sein.

    So haben wir zumindest einen guten Grund, nochmal wieder nach Japan zu kommen. Das kann man ja nicht auf sich sitzen lassen :-)

    Zum Frühstück ging es auf den Tsukiji Markt. Heute mit mit Käse überbackenen Jakobsmuscheln und gekochtem Seeigel. Letzteres jetzt nicht unbedingt ein kulinarisches Highlight in meinen Augen.

    Da Dustin und Lars heute das Mori Digital Art Museum besuchen wollten, konnten Micha und ich den letzten (ganzen) Tag nochmal zum shoppen nutzen.

    Am Abend sind wir nochmal auf die Aussichtsplattform der Roppongi Hills hochgefahren um die Aussicht auf Tokio bei Nacht zu genießen. Dort sind wir anschließend zufällig auf dem Beglien Beer Festival gelandet – ein einmalige Erlebnis, die nicht trinkfesten Japaner dabei zu beobachten, wie sie sich mitten in der Woche mit belgischem Bier aus dem Leben schießen :-)
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  • Day16

    Der Kaiserpalast in Tokio

    September 18, 2018 in Japan ⋅ 25 °C

    Heute stand Kultur auf dem Programm: Am Kaiserpalast werden zweimal täglich kostenlose Führungen angeboten. Und das ist die einzige Gelegenheit überhaupt auf das Palastgelände zu kommen und etwas davon zu sehen.

    Also sind wir frühzeitig dorthin gefahren um auf die Ticketausgabe zu warten. Es werden nämlich immer nur eine begrenzte Anzahl an Tickets ausgegeben, die man nicht im Vorfeld reservieren, sondern nur durch Anwesenheit vor Ort ergattern kann. Leider konnte man auch trotz Führung nur einen Bruchteil des Palasts und des Geländes begehen.

    Um uns wieder aufzumuntern sind wir anschließend nach Harajuku zu shoppen und Crepes essen gefahren. Und ein lustiges Hasen Eis war für mich auch noch drin :-)

    Am Abend haben wir uns nochmal das weltbekannte Kobe Rind gegönnt. Für mich persönlich jetzt nicht das Highlight dieses Urlaubs, ich stehe einfach nicht so auf Rindfleisch. Haben einen stolzen Preis, diese glücklichen Rinder: 180 Euro für 4 Personen. Aber lecker war es trotzdem.
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  • Day15

    Yokohama

    September 17, 2018 in Japan ⋅ 28 °C

    Heute ging es raus aus Tokio nach Yokohama. Micha wollte gern zu Mooneyes, einem bekannten Laden in der Hot Rod Szene für Autozubehör. Und wenn wir schonmal hier sind, schauen wir uns doch mal an, was die Stadt noch so zu bieten hat. Da wir um die 30 Grad hatten, haben wir es schön langsam angehen lassen...

    Also sind wir vom Kreuzfahrtterminal nach Chinatown geschlendert. Schon komisch, so ein Chinatown in Japan fällt eigentlich hier gar nicht so wirklich auf. Es ist ja nicht so ein krasser Kulturunterschied wie zum Beispiel in London.
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  • Day14

    Auf der Suche nach dem Fuji

    September 16, 2018 in Japan ⋅ 23 °C

    Nächster Versuch den Mount Fuji zu sehen: Von der Aussichtsplattform des Tokyo Metropolitan Government Buildings. Obwohl es das Wetter schon deutlich besser ist, haben wir ihn wieder nicht gesehen. Es war einfach zu diesig.

    Also sind wir weiter nach Akihabara, dem Technik- und Anime-Viertel Tokios. Im Yodobashi Akiba kann man auf 6 Etagen alles an Technik kaufen, was man brauchen könnte. Totale Reinzüberflutung.

    Und unser kulinarisches Highlight hier: Wir waren in einem Yakitori Restaurant. Hier haben wir einfach auf die Bildchen der Speisekarte gezeigt, die gut aussahen. Das Resultat: Innereien, Hühnerknorpel und Rindermagen. Nur gut, das wir das erst später im Hotel rausgefunden haben. So haben wir alles gegessen, aber nicht alles für gut befunden :-)
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  • Day13

    Back in Tokyo

    September 15, 2018 in Japan ⋅ 21 °C

    Hallo Tokio, da sind wir wieder! Wir hatten ja schon einige Tage in Tokio hinter uns und kannten uns daher hier schon bestens aus. Also nochmal mit den Jungs zu den wichtigsten Touri Stopps.

    Am Abend sind wir in einer winzigen Karakoe (?) Bar im 1. Stock eines Wohnhauses gelandet, ziemlich verrückte Angelegenheit, aber die hatten Jägermeister und die meisten anderen Bars und Kneipen hatten bereits geschlossen.Read more

  • Day12

    Motohakone

    September 14, 2018 in Japan ⋅ 16 °C

    Es hat, mal wieder, die ganze Nacht geregnet. Und auch den ganzen Tag immer wieder. Aber hilft ja nix, den ganzen Tag im Hotel bleiben ist irgendwie zu langweilig.

    Wir wollten mit der Seilbahn zur Schwefelmiene fahren und von unterwegs sollte man auch an 3 Stellen einen Blick auf den Fuji erhaschen können. HÄTTE!

    Leider war es so nebelig, das man zeitweise nicht mal die nächste Gondel sehen konnte. Also kein Fuji. Aber dafür ein stolzer Preis für eine Seilbahn Fahrt: 26 Euro pro Nase!

    Wir sind also mit der Seilbahn über die Berge nach Motohakone gefahren und dort mit der Fähre über den Ashi See.

    Die nächste ernüchternde Erkenntnis: Die letze Seilbahn zurück nach Hakone fährt um 16:50 Uhr, der letzte Bus um 17:38 Uhr. Die Seilbahn war also schonmal raus, denn dann hätten wir außer dem See nichts mehr gesehen und auch kein Essen für den Abend gehabt.

    Also sind wir noch zu einem Schrein am See gelaufen um die Zeit bis zur Busfahrt zu überbrücken. Und schnell noch eine Unterkunft für die nächsten Tage in Tokio buchen, denn hier am 7eleven hatten wir wenigstens WLAN :-)

    Fazit für Hakone: Kann man machen, muss man aber nicht.
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  • Day11

    Hakone

    September 13, 2018 in Japan

    Nächster Punkt auf unserer Japan Bucket List: Eine Nacht in einem Ryokan und Baden im Onsen. Dafür soll der Kurort Hakone bestens geeignet sein.

    Leider hat eine Nacht in Hakone auch einen stolzen Preis. Daher mussten wir uns für die low-budget Variante entscheiden: Ein Ryokan für uns 4 zusammen, mit einem gemeinsamen Onsen des Hotels.

    Nach einer kurzen Fahrt mit dem Shinkansen und einer dafür umso längeren Fahrt mit der Bahn hoch in die Berge kamen wir im Dunkeln am Bahnhof von Hakone an. Laut Navi sollten es nur 2,5 km bis zum Hotel sein, eine Strecke die wir ja ohne Probleme zu Fuß zurück legen konnten. Allerdings hätten wir vielleicht auf die Angabe der Höhenmeter unserer Strecke achten sollen, dann hätten wir vielleicht doch ein Taxi genommen...

    Es ging so steil bergauf, das wir zeitweise vor Wadenkrämpfen rückwärts den Berg hoch laufen mussten. Und was das Navi nicht wusste: Den Bahnübergang, an dem wir hätten in unsere Zielstraße einbiegen sollen, konnte man nur überqueren, wenn gerade auch die Elektroseilbahn hier hielt. Und da in Hakone um 17 Uhr die Bordsteine hochgeklappt werden, und es schon weit nach 17 Uhr war, fuhr diese nicht mehr.

    Recht schnell hatten wir die ernüchternde Erkenntnis, das wir also den halben Berg wieder runterlaufen mussten, um dann an der Kreuzung auf die andere Seite der Bahnstrecke wechseln und dann den halben Berg wieder hochlaufen zu müssen.

    Endlich im Hotel angekommen wurden wir von einem nicht englisch sprechenden älteren Herrn im Empfang genommen und die nächste ernüchternde Erkenntnis wartete auf uns: Das Hotel war wirklich das allerletzte Loch. Gott sei Dank galt das aber nicht für unser Ryokan. Und zum Glück hatten wir Instant Suppen und ein paar Bier und Sake dabei, denn zu essen hätten wir hier jetzt auch nichts mehr bekommen.

    Das hoteleigene Onsen war geschlechtergetrennt, also hatte ich das heiße Becken für mich allein, während die Jungs nebenan ihre eigene Party gefeiert haben. Das heiße Wasser tat nach der Anstrengung echt gut, auch wenn das Onsen ähnlich wie das Hotel nicht das hübscheste war.
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  • Day10

    Nara

    September 12, 2018 in Japan ⋅ 24 °C

    Weiter ging es nach Nara. Weitere Reh Selfies und der Besuch der großen Buddha Statue, dem Daibutsu, standen auf der To Do-Liste.

    Und uns wurde nicht zu viel versprochen: In Nara am Park angekommen, Rehe soweit das Auge reicht. Und natürlich alle total zahm.

    Der große Daibutsu im Todaij Tempel im Park wiegt stolze 452 Tonnen und ist aus purem Bronze gegossen. Ziemlich fettes Ding.

    Am Eingang des Parks haben wir einen Spielzeugladen gefunden, in dem wir auch unser bestes Japan-Andenken ergatterten: ein Foto aus dem Purikura Automaten. Das sind Fotoautomaten die kleine, selbstklebende Fotos herstellen, die man bei der Aufnahme mit vordefinierten Bildern verzieren kann. Großartig, wir haben Tränen gelacht!
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