Sweden
Lilla Bommens Hamn

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345 travelers at this place
  • Day45

    Lacrosse-Turnier in Lund, 24./25.09.21

    October 6 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C

    Da ich vor ein paar Monaten in Deutschland den Sport Lacrosse angefangen habe und ich nicht komplett wieder alles verlernen wollte, was ich die letzten Monate gelernt habe und auch weil der Sport eine tolle Möglichkeit ist, viele Leute kennenzulernen, bin ich dem Göteborg Lacrosse-Team beigetreten. Was sich auf jeden Fall auch der Hinsicht gelohnt hat, dass ich dieses Wochenende mit auf ein Lacrosse-Turnier in der südschwedischen Stadt Lund mitdurfte, wo wir gegen Teams aus Oslo, Kopenhagen und Stockholm angetreten sind.
    Weil ich noch nie davor in Lund war und sich die dreistündige Fahrt für einen Tag auch kaum lohnt, bin ich mit einer anderen deutschen Mitspielern (Theresa) schon am Tag vor dem Spiel nach Lund gefahren. Hier haben wir dann einen Tag Sightseeing gemacht.
    Im Vergleich zu Göteborg ist die Stadt Lund mit ihren 90.000 Einwohnern ziemlich klein - aber echt schön. Hier gibt es keine Hochhäuser und fast jedes Haus ist in einem schönen, altertümlichen Backsteinbaustil gebaut worden. Zudem gibt es viele schöne Cafés, Restaurants, eine sehr hohe Anzahl an Frisören und einen schönen Stadtpark. Um 15 Uhr wird jeden Tag auch die astronomische Uhr im Dom von Lund abgespielt, was wir uns natürlich auch anschauen mussten
    Am nächsten Tag fand das Lacrosse-Turnier statt - was sehr viel Spaß gemacht hat. Nach einem Finale gegen Stockholm wurden wir sogar zweiter. Durch die ausgelassene Stimmung, laute Musik und das Kennenlernen von vielen anderen internationalen Leuten hatte das ganze Turnier auch einen Festivalcharakter, was mir sehr gut gefallen hat.
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  • Day4

    Roadtrip - Westcoast & See Vänern

    August 26 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C

    Schon früh am Morgen wurden die von uns noch in der Nacht notdürftig gepackten Taschen in der Kofferraum von meinem Auto geworfen, anschließend wurden unsere spontan Mitreisenden Chris und Nils für unseren gemeinsamen Roadtrip eingesammelt.
    Und dann ließen wir auch schon die fünfspurigen Spuren Göteborgs hinter uns und fuhren auf den ein bis zwei spurigen Landstraßen die Westküste Schwedens gen Norden entlang. Hier hatten wir viele tolle Ausblicke über steinerne Felsbuchten, kleine Fischerdörfchen und dunkelgrüne Tannenwälder. Nachdem wir eines der Fischerdörfchen - Smôgen - mitsamt einer langen Betonbrücke, für die es bekannt ist, erkundet hatten, führte unsere Route weiter in Richtung Landesinneren.
    Dort erreichten wir schließlich den größten See Europas - Vänern. In der
    Zwischenzeit bließ allerdings ein derart starker Wind, sodass wir bei unserem ersten Stopp am Ufer kaum die Autotüren aufbekamen. Anhand der riesigen Wellen, die gegen die Steine am Ufer klatschen, hätte man meinen können, dass wir uns gerade am Meer befinden. Nach einigen misslungenen Versuchen, ein paar Fotos von dem See zu schießen, weil der Wind es unmöglich machte, die Kamera still zu halten, fuhren wir schnell weiter. Nach einem weiteren Stopp an einem kleinen Wasserfall, zu dem wir eine kleine Wanderung über eine Kuhkoppel machen mussten und an einer dieses Mal nicht ganz so windigen Bucht am See erreichten wir unser Tagesziel - eine süße Campinghütte auf einem großen Campingplatz, unweit vom See Vänern.
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  • Jul27

    Göteborg / Alingsas

    July 27 in Sweden ⋅ ⛅ 22 °C

    Wieder das Fahrrad genommen um nach Göteborg zu radeln. Die Stadt ist eine riesige Baustelle. Hat uns eigentlich nicht ganz so gut gefallen. Naja, vielleicht waren wir nur an den falschen Stellen.
    Mit dem Wohni sind wir weiter nach Alingsas. Wir haben einen Stellplatz wieder am See neben einem Camp einer kirchlichen Musikschule gefunden.
    Empfangen wurden wir super nett mit klassischer Musik.
    Am nächsten Morgen geht es weiter in die Kaffeestadt Alingsas.
    Die Kirchenmusik hat nun auch wirklich gereicht.
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    Christa Honsel

    Toller Regenmantel

    7/30/21Reply
    Christa Honsel

    Von Leni :))

    7/30/21Reply
     
  • Day28

    Strömstad -> Göteborg

    July 18 in Sweden ⋅ 🌙 16 °C

    Auf dem Weg nach Göteborg zu Alex&Alex legten wir einen Zimtschnecken- und Pfannkuchenstopp in Fjällbacka ein. Dieser schnuckelige Küstenort, dem geneigten ZDF-Zuschauer nicht unbekannt, schmiegt sich entlang eines großen Felsens und bietet mit seinem Hafen einen tollen Blick auf das mal wieder tiefblaue Meer. So gestärkt ging es weiter Richtung Göteborg, das wir nach einem weiteren kurzen Abstecher an den Marstrand, Schwedens „Segelmekka“, erreichten. Hier wohnen wir nun die nächsten Tage in einem separaten Gästezimmer, das Alex für uns buchen konnte. Nach einer ersten Fika, also Kaffee & (selbstgemachter) Zimtschnecke machten wir uns in einem nahegelegenen Waldgebiet auf Blaubeersuche. Abends gabs dann noch leckeren Veggieburger, und morgen erkunden wir wohl Göteborg.Read more

    Ingeborg Wiegandt

    Da schmecken die pfannkuchen bestimmt nochmal so gut

    7/18/21Reply
    Wilfried Engesser

    Hallo Lukas,da habt ihr aber eine ganze Menge Blaubeeren gesammelt und ein paar leckere Himbeeren sind auch dabei!

    7/19/21Reply
    Bert Wiegandt

    Hallo Kai, gab es Veggieburger für Alle oder hast Du mal wieder die Fleischlose Fahne in der Masse der Fleischesser alleine hoch gehalten? Schwamm drüber, wenn wir aus dem Urlaub zurück sind machen wir mal eine Veggie-Grill-Party und wer kommt der kommt...Euch noch viele schöne Tage und Stunden und das mit der Kinderarbeit (Beeren pflücken und Kartoffeln schneiden) nicht übertreiben....Liebe Grüße Bert

    7/19/21Reply
     
  • Aug16

    Trampend von Oslo nach Göteborg

    August 16 in Sweden ⋅ 🌧 15 °C

    Am Dienstag nach so einigen Besorgungen in Oslo starten wir los.
    Mit dem entsprechenden Tramper-Equipment aus Edding und Karton notieren wir in großen Buchstaben unser nächstes Ziel: Töcksfors in Schweden.

    Es dauert einige Zeit und braucht ein paar Versuche bis wir einen guten Spot fürs Hitchhiking (engl. trampen) finden und so sind wir sehr froh, als wir letztlich im Auto eines gebürtigen Rumänen sitzen, der uns die ersten 10 km aus Oslo raus mitnimmt. Dann geht's auf einmal recht schnell bis uns ein Norweger, der lautstark die deutsche Raveband Scooter im Radio hört und von sich selbst behauptet, dass er für einen Norweger untypisch offen sei, an einen so genannten "Dead-Spot" bringt. Es war sehr gut von ihm gemeint und er hat uns weiter gefahren als er vorgehabt hat, allerdings standen Claudia und ich dann an einer Autobahnauffahrt, wo einfach kaum ein Auto vorbeigefahren ist 🤷.
    So beschließen wir entlang der Landstraße weiter zu wandern mit der Hoffnung, das uns hier jemand mitnimmt und andernfalls unser Zelt für die Nacht aufzuschlagen - was wir letztlich dann auch gemacht haben.
    Beim Kochen unseres Abendessens spaziert dann eine Norwegerin an uns vorbei, mit der wir uns kurz unterhalten und die uns nach einiger Zeit nochmals mit ihrem Auto besucht und uns ein paar regionale Lebensmittel bringt (Himbeersaft, eine Stange Wurst und norwegische Schokolade), worüber wir uns sehr gefreut haben. 🙏

    Am nächsten Morgen wandern wir zwei Kilometer entlang der unbefahrenen Straße weiter zur nächsten Autobahnauffahrt, wo sich ein kleiner Rastplatz befindet und die Chancen für einen "lift" (engl. jemanden zu finden, der/die einen mitnimmt) waren nicht besonders groß. Doch wir hatten Glück und es blieb uns erspart die 10 km zum nächsten Ort - der norwegischen Grenzstadt Ørje - zu Fuß gehen zu müssen.
    In Ørje fanden wir dann nach etwas längerer Wartezeit und zwischenzeitlichem Lebensmitteleinkauf einen gebürtigen Kosovaren mit schwedischem Kennzeichen, der uns über die norwegisch-schwedische Grenze nach Töcksfors mitgenommen hat.
    Nach Grenzüberquerungen zu Fuß und mit der Fähre, fand diese nun das erste Mal im Inneren eines Autos statt.

    In Töcksfors steigen wir inklusive unseres gesamten Equipments in unsere Boote und machen uns paddelnd auf den Weg Richtung Süden.
    Wir befanden uns dabei am Rand von Dalsland mit seinen zahlreichen Seen, das vor allem als Paddelparadies bekannt ist, bietet es doch die Möglichkeit viele, viele Kilometer auf dem Wasser fortzubewegen und das Jedermannsrecht ermöglicht auch in Schweden das einfache Campieren auf unbewohnten Inseln und schönen Buchten mit Sandstränden 🙃.
    Was uns allerdings sehr gefordert hat, war der starke Gegenwind (zum Teil über 40 km/h) und so beschlossen wir auch aufgrund der eher regnerischen Wettervorhersage für die weitere Zeit, uns bereits am zweiten Tag wieder auf den Rückweg zu begeben und nach einer weiteren Nacht, paddeln wir entspannt mit dem starkem Wind im Rücken zurück nach Töcksfors und konnten dabei noch einige genussvolle Paddelkilometer die schöne Natur genießen.
    In Töcksfors angekommen packen wir unsere Boote ein, um kurze Zeit später wieder entlang der Autobahn auf der Suche nach der nächsten Mitfahrgelegenheit zu sein.

    Und es ist schon spannend, was sich da immer wieder so ergeben kann. Immerhin hätten wir doch gerne noch ein paar Tage paddelnd am Wasser verbracht, wenn wir das gemacht hätten, hätten wir wohl nicht Victor kennengelernt.
    Victor ist es nämlich, der schon nach wenigen Minuten an der Bushaltestelle, an der wir warten stehen bleibt. Victor hat rumänisch-französische Eltern und forscht als Archäologe an der Universität in Oslo und war an diesem Freitagnachmittag gerade am Heimweg zu seiner Wohnung nach Karlstad.
    Über Victor könnte ich einen ganzen Blogeintrag und wohl noch viel, viel mehr schreiben. Victor spricht u.a. arabisch, hebräisch und koptisch und ist Experte für das frühe Christentum und leitet Ausgrabungen in Ägypten und Kroatien. Es sind so interessante und anregende Gespräche, die wir über die vielfältigsten Themen mit ihm führen. Er lädt uns schließlich zu sich nach Hause ein. Wir kochen und essen gemeinsam zu Abend, verbringen die Nacht bei ihm und am nächsten Tag bringt er uns an einen super Spot zum Weitertrampen. Es ist eine sehr schöne Begegnung, die wir da erleben durften. Vielen Dank Victor für die schöne gemeinsame Zeit! 🙏

    Am Samstag & Sonntsg trampen wir dann weiter Richtung Göteborg und wir lernen in Schweden Menschen aus aller Welt kennen:
    ... da ist Dennis aus den Niederlanden, der mit seinem 10-jährigen Sohn gerade einen zweiwöchigen Roadtrip macht und uns Salat, Feta und Gemüse fürs Abendessen schenkt.
    .... da sind zwei gebürtige Palästinenser, die es sich nicht nehmen lassen, uns abseits ihrer geplanten Wegstrecke 10 km näher in Richtung unseres Ziels zu bringen.
    ... da sind ein Vater und sein Sohn vom Balkan.
    ... und ein irakischer Kurde, der uns trotz nur weniger englischer Sprachkenntnisse kurz nach dem Einsteigen unglaublich stolz Fotos von seinen vier lieben Kindern zeigt.

    Die letzte Fahrt bis nach Göteborg war sehr besonders. Wir teilten uns für etwa 90 min ein Auto. Unserem herzlichen Fahrer ist Österreich unbekannt. Als er sich an einer Raststation etwas zu trinken besorgt, drückt er uns beiden eine Dose eines österreichischen Energydrinkherstellers in die Hand und dann zog weiter die Landschaft Südschwedens an unseren Fenstern vorüber, während wir den muslimischen Gebeten aus seinem Autoradio lauschten.
    Und meine Gedanken wandern dabei zur Frage, was es eigentlich über eine Gesellschaft aussagt, wenn überwiegend geflüchtete Menschen oder jene mit Migrationshintergrund uns ihre Hilfe anbieten? Und ich vermute mal, dass das in Österreich nicht anders wäre.

    In Göteborg verabschieden wir uns schließlich voneinander und bereits kurze Zeit später sitzen wir auf den Leihrädern der Stadt auf dem Weg zu unserem Hostel für die kommenden Tage.
    Am Abend paddeln wir noch durch die Kanäle der Innenstadt sowie ein kleines Stück über die Göta älv, jenem Fluss der Göteborg durchströmt, bevor er ins Kattegat mündet.

    Und nach knapp 500 km Trampen in der vergangenen Woche, einer schönen Zeit am Wasser und vielen eindrücklichen Begegnungen mit Menschen aus aller Welt machen wir hier in der Stadt ein wenig Pause. 😃

    Liebe Grüße an euch alle 🙋
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  • Day62

    Bouldern auf Insel Höno

    October 23 in Sweden ⋅ ⛅ 9 °C

    Insel Hönö ist eine der vielen nördlichen Schäreninseln vor der Westküste Göteborgs. Mit ihren vielen Felsen und Klippen ist die Insel nicht nur zum Wandern toll, sondern definitiv auch zum Bouldern. Mit einer Gruppe von etwa 10 Leuten, die ich über eine Klettergruppe auf Facebook kennengelernt habe, haben wir genau das gemacht - mein erstes Mal Outdoor-Bouldering.
    Die Insel erreicht man über eine Fähre, anschließend gelangt man zu Fuß zu dem etwa zwei Kilometer entfernten Naturreservat mit vielen größeren Felsblöcken direkt am Meer.
    Wir hatten ziemlich viel Glück mit dem Wetter, die Sonne schien den ganzen Tag (von wegen Schweden ist kalt und dunkel!) und von den Felsen aus hatte man einen super Ausblick über das Meer.
    Obwohl Outdoor-Bouldering ziemlich anders ist als Bouldern in der Halle konnte ich dank den anderen, teilweise sehr erfahrenen Kletterern trotzdem einige Routen meistern. Um nicht auf den harten Boden zu fallen, haben wir auf dem Boden sogenannte Crashpads ausgelegt und zusätzlich standen immer mehrere Leute um die Felsblöcke herum, an denen gerade geklettert wurde. So vergingen vier Stunden bouldern wie im Flug. Definitiv eine Outdoor-Aktivität, die ich gerne nochmals machen würde!
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  • Day32

    Göteborg IV

    July 22 in Sweden ⋅ 🌙 17 °C

    Unseren letzten Tag in Göteborg gingen wir entspannt an. Zuerst ging’s ins Universeum, ein riesiges interaktives Erlebnismuseum zu verschiedensten Themen wie Urwald, Ozean und natürlich Lukis Lieblingsthema Weltraum. Danach ging’s ins direkt daneben gelegene Weltkulturmuseum, das auch noch einiges an Auspowermöglichkeiten bereithielt. Durch den Tunnel (endlich, wollte Luki schon seit Tag 1 durchfahren) ging’s zu Alex Arbeitsplatz in der Universität Chalmers, Zitat Lukas „eher nicht so spektakulär“ 🙃. Wir trafen uns zu Hause wo sich dann Alex und Lukas abermals zum Blaubeerpflücken aufmachten, die jetzt schon ihr Schicksal als Blaubeermarmelade ereilt hat.Read more

    Gabriele Linster

    Immer was zu tun, diese Kinder! Man könnte denken, die Eltern machen Urlaub und die Kleinen arbeiten! Liebe Grüße und viel Spaß beim Zelten! Ele

    7/23/21Reply
    Wilfried Engesser

    Soviel Naturhistorische Museen gibt es bei uns nicht. Euch weiter viel FreideimUrlaub.

    7/23/21Reply
     
  • Day42

    Bis nach Göteborg

    May 26 in Sweden ⋅ 🌧 11 °C

    Regen, Wind, Regen mit Wind und nochmals Regen😅. So ungefähr fühlten sich die letzten paar Tage an. Okey, zwischendurch gabs auch mal ein paar gute Stunden, aber hauptsächlich war es regnerisch. Immerhin, die Landschaften waren schön und da es sich um einen berühmten Radweg handelt, war der ganze Weg von Helsingborg bis Göteborg ausgeschildert. Auch gab es meistens eine extra Fahrradspur, wie man es in der Schweiz kennt, die oft neben den Strassen und manchmal direkt an der Küste vorbeiführte. Davon konnte ich an der eher unbesiedelte Ostküste nur träumen, dafür fühlte ich mich dort mehr in der Natur und Wildnis.

    Allgemein ist Schweden, was die Fahrrad - Freundlichkeit angeht, nicht zu vergleichen mit Deutschland der Schweiz und schon garnicht mit Holland. Die Ausschilderungen beziehen sich hier meistens nur auf regionale Routen, wie eben der Kattegatleden. Fahrradwege gibt es meistens nur im Umkreis von 10 km um die Städte oder grösseren Ortschaften und die Züge bieten (mit Ausnahmen auf einiger südlichen Touristrecken) keine Fahrradtransporte an.

    Am Dienstagnachmittag kam ich in Göteborg an und suchte das nächste bezahlbare Hostel auf; Backpacker Hostel Göteburg (Sogar mit Sauna!). Nach vier Nächten im Zelt und semioptimalen Wetterbedingungen, freute ich mich sehr auf eine warme Dusche und eventuell ein bisschen Gesellschaft. Als ich mit dem einchecken im Backpackers Hostel beschäftigt war, kam Korbi hereinspaziert und fragte an der Reception auch nach einem Zimmer, wir kamen schnell ins Gespräch. Er kommt aus Bayern, ist 18 Jahre alt und pilgert in Richtung Norden. Dabei ist er bereits durch ganz Deutschland gelaufen - Respekt!

    Heute haben wir zusammen Göteborg angeschaut und "wanderten" auf den Ramberget von wo man einen schönen Ausblick auf die Stadt hat. Ich spüre, dass ich seit einigen Wochen kaum mehr als 100 Schritte am Tag gelaufen bin und meine Beinmuskulatur macht sich schnell bemerkbar.

    Korbi und ich verstehen uns gut und werden zusammen für ein paar Tage auf die Schäreninseln rausfahren/laufen, bevor wir dan wieder getrente Wege gehen.
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  • Day76

    Stockholm/Helsinki

    November 6 in Sweden ⋅ 🌧 11 °C

    Wie sieht man möglichst viel von zwei verschiedenen Hauptstädten an nur einem Wochenende? Die Lösung ist eine (Party-)Fähre, die über Nacht zwischen den Städten Stockholm und Helsinki hin und her fährt.
    Am Freitagnachmittag haben wir von Göteborg aus die fünfstündige Autofahrt nach Stockholm angetreten. Unterwegs machten wir einen Stopp in Gränna, einer kleinen Stadt, die berühmt für ihre rot-weiß gestreiften Zuckerstangen ist. Hier kann man sogar zuschauen, wie diese hergestellt werden!
    Als achtköpfige Truppe (ich war mit einigen Kommilitonen von der Uni unterwegs) sind wir am Abend und am nächsten Tag auf Erkundungstour durch die Stadt gegangen. Viel Zeit hatten wir zwar nicht, aber wir haben die wunderschöne Altstadt Gamle Stan mit ihren vielen Gässchen und kleinen Geschäften, die benachbarte Insel mit dem Park Djurgarden (Stockholm ist über 14 Inseln verteilt, sodass man viele Orte nur über Brücken und Fähren ereicht) und den Hafen besucht. Stockholm hat mir sehr gut gefallen, was nicht nur am schönen Wetter, sondern vor allem an den vielen schönen Gebäuden, der Nähe zum Wasser sowie den vielen süßen Cafés und Geschäften lag.
    Am späten Nachmittag bezogen wir dann unsere Kabinen auf der riesigen Fähre, die uns über Nacht nach Helsinki bringen sollte. Dabei handelte es sich nicht um eine ganz normale Fähre, stattdessen gab es hier neben Restaurants, Geschäften und Cafés auch ein Partyprogramm mit Karaoke und Disco. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen - weshalb wir am nächsten Morgen ziemlich müde und verkatert in der Hauptstadt Finnlands ankamen.

    Bei der Einfahrt in den Hafen Helsinkis wehte uns bereits eisiger Wind auf dem Deck entgegen. Das Wetter besserte sich leider auch nicht während unseres kurzen Aufenthalts in der Stadt, stattdessen fing es mittags bei 3°C sogar an zu regnen. Zudem ging die Sonne hier schon kurz nach 15:00 Uhr unter. Trotzdem machten wir das beste daraus, nahmen an einer kostenlosen Stadtführung teil und erkundeten die Stadt danach noch ein bisschen auf eigene Faust. Auch Helsinki gefiel mir gut, allerdings war die Stadt ziemlich östlich geprägt. Einige Gebäude waren in einem sehr kommunistischen Stil gebaut, was die Stadt etwas kalt wirken lies. Es gab aber auch hier viele schöne Gebäude und einige Kathedralen , die sogar schon weihnachtlich geschmückt waren.
    Leider blieb uns auch hier nicht die Zeit, die ganze Stadt ausführlich zu erkunden, da am späten Nachmittag schon wieder unsere Fähre zurück nach Stockholm anfuhr. Dort verbrachten wir nach unserer Ankunft am Montag Morgen noch einige Stunden mit weiterem Sightseeing, bevor wir am Abend wieder in Göteborg ankamen.
    Obwohl wir in Stockholm und Helsinki jeweils nicht viel Zeit zum Erkunden hatten, hatten wir auf jeden Fall eine tolle Zeit in den beiden Städten sowie auf der Partyfähre. Und vielleicht kann ich ja eines Tages nochmal für einen längeren Aufenthalt zurückkommen...
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    Fritz Engelhard

    Auch diese Erfahrungen und Eindrücke, werden dich dein ganzes Leben begleiten ... da wäre ich auch gerne mit dabei - ging leider zu meiner Zeit und mit meinen Möglichkeiten nicht ...

     
  • Day66

    Journal de bord n°15 : Göteborg

    October 13, 2020 in Sweden ⋅ ⛅ 9 °C

    Séjour du 12 au 16 octobre.

    Notre voyage nous emmene ensuite à Goteborg. Elle est la deuxième plus grande ville du pays et est située sur le fleuve Göta älv, non loin du détroit du Kattegatt.
    Nous avons loué un petit studio pas trop loin de la gare et legerement excentré du centre-ville. Ici la nature n'est jamais très loin.
    Pour notre première journée, nous nous sommes promenés dans le centre de Göteborg, à la decoucerte de ses rues, de ses parc et de son architecture. Nous sommes allés ensuite à Haga, un quartier populaire avec des maisons en bois typiques de la région, de jolis cafés et boutiques d'art/cadeaux et une forteresse au sommet de la colline d'où l'on peut voir la ville.
    Lors de notre deuxième journée nous sommes allés randonner dans la réserve naturelle de Delsjön avec petite pause pique-niquer au bord du lac Härlanda Tjärn. On a pu profiter des couleurs de l'automne et du froid de l'hiver qui commence à pointer le bout de son nez.
    Notre troisième journée, nous sommes partis à la decoucerte de l'archipel de Göteborg et plus précisément sur l'ile de Vrängo mais ceci fera l'objet d'une autre empreinte.
    Pour notre dernier journée nous avons flâné de nouveau dans le centre ville et sommes allés dans le jardin botanique à la decoucerte de la flore de notre si belle planète que l'on doit protéger et conserver.
    Il est 18h29 l'heure de prendre notre train de nuit direction le centre de la Suède, arrivée prévue à 6h30.

    A retenir :

    - En Suède, pour acheter de l'alcool il faut se rendre dans un system bolaget. C'est une chaîne de magasins de vins et de spiritueux appartenant à l'État suédois et à but non lucratif qui détient le monopole des ventes au détail de boissons alcoolisées de plus de 3,5 degrés en Suède. Elle s'intègre dans la politique suédoise de stricte régulation de la vente d'alcool par l'État ainsi que de taxation en fonction du degré d'alcool du produit (et non en fonction du prix) pour freiner la consommation. La vente est interdite aux moins de 20 ans.

    - Les suédois adorent les sucreries, donc ne soyez pas surpris de voir des magasins de bonbons à tout les coins de rue. D'ailleurs ils sont très friands de bonbons salés, burk.
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    Françoise Binard

    Encore de belles images. Bisous

    10/19/20Reply
    Nathalie Binard

    Ça donne vraiment envie d'y aller

    10/19/20Reply
     

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Lilla Bommens Hamn