Sweden
Luossavaara

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13 travelers at this place:

  • Day13

    Rentiersandwich nördl. des Polarkreises

    August 8 in Sweden ⋅ ☁️ 9 °C

    Nach der gestrigen Vogeleskapade in der Nacht, räumten wir dieses mal unseren Müllbeutel unter das Auto. Das änderte aber nichts an der Tatsache, dass uns diese Plagegeister auch diese Nacht wieder aufs Dach stiegen. Aber hey, sollen sie doch, der Müll ist ja unter dem Auto 😁. Dachte ich mir so, daher schaute ich nicht schlecht, als der komplette Inhalt, ich wiederhole, der KOMPLETTE Inhalt unseres Beutels auf unserem Campingplatz verteilt war. Ich bin erstmal aufs Klo 🤪. Heute haben wir schnellen Abflug befohlen, haben also schnell den Mist aufgehoben, für Kalli das Essen fertig gemacht und sind ab in die Karre. Heute wollen wir einen großen Teil der Strecke nach Abisko schaffen, vorher aber noch in Jokkmokk, dem Hauptzentrum der Samen, einen Zwischenstopp einlegen. Gegessen wurde unterwegs und ca. 30min nach Abfahrt fing es zu regnen an. So auch in Jokkmokk - die Stadt erwies sich als Komplettreinfall aus unserer Sicht. Es gab hier und da ganz cooles Handwerkszeug der Samen zu kaufen, aber für einen Preis welcher ein 7-stelliges Jahreseinkommen erfordert. Kurz vor Jokkmokk haben wir dann doch tatsächlich den nördlichen Polarkreis überquert und das Wetter macht dem auch alle Ehre. Es regnete noch immer und war maximal 10°C. Da kamen uns die Worte des gestrigen Fjällrävenverkäufers in den Sinn - its august...the summer is over. Diesen Spruch drückte er mir, als ich eine neue Gasflasche für den Campingkocher kaufen wollte und er mich fragte wo wir hinreisen und das Gas brauchen. Als ich Abisko sagte meinte er nur, dann brauchst du Gas für kältere Temperaturen und im Abschuss eben seinen Sommerspruch. Da ist uns zum ersten Mal klar geworden, es scheint echt kalt zu werden 😬. Wie gesagt, Sommer sieht auf jeden Fall anders aus. Wir verließen Jokkmokk also relativ schnell wieder um unser Zwischenziel Kiruna (nördlichste Stadt Schwedens) zu erreichen. Auf dem Weg dahin spazierte ein Rentier gemütlich am Straßenrand, im Wald standen noch so 20-25 weitere Genossen. Sehen echt knuffig aus, kann ich Knecht Ruprecht verstehen 😊. Es regnete weiter die gesamte Fahrt und der dichte hohe Wald wurde mit der Zeit lichter und die Bäume mickriger. Ansich ist immer noch alles voller Bäume, nur werden sie nicht mehr wirklich hoch, noch werden die Äste länger als ein Meter. Als wir in Kiruna ankamen hörte es glücklicherweise auf zu regnen, jedoch ist es komplett bewölkt und wenn überhaupt 9°C kalt. Rings um Kiruna ist alles ein riesiges Erzminenfeld...schön ist wirklich anders. Als wir am Campingplatz ankamen dachten wir ein Glas voll Outdoorfreaks ist aufgegangen. Es wimmelte nur von Zelten und Wandersleuten. Kurze Zeit später wussten wir auch warum...aktuell findet der Fjällräven Classic statt. Eine 110km lange Wanderung welche u.a. grad in Kiruna Station macht. Dabei dürfen die Teilnehmer nur in Zelten oder im Freien schlafen und nur mitgebrachtes Essen vertilgen etc.
    Das die uns natürlich alle anglotzten als wir mit Kalli im Rucksack da lang spazierten, dürfte also klar sein 😉.
    Nach dem wir Pavel geparkt und unsere Betten gerichtet hatten, bummelten wir noch einmal in die Stadt. Essenstipp war "Stejk Street Food", wo man bspw. Rentiersandwich essen kann. Also 2 Subs geordert und im beheizten Tippi Platz genommen. Leute echt kein Mist, für 15€ pro Sub echt teuer, aber jeden verfluchten Cent wert - le gen...warte warte...där LEGENDÄR!!! Danach ging es weiter durch die Stadt, deren Geschäfte alle 17Uhr, aller spätestens 18Uhr schließen. Somit schlenderten wir langsam zurück, machten Kalli bettfertig und zogen ihn wie einen Eskimo an und da sitzen wir nun unter den ganzen Wanderern in ihren Zelten. Beim Blick auf die Zelte, der feuchten Wiese und Temperatur, verspüre ich zum ersten Mal dieses Gefühl, dass sonst die Wohnmobilfahrer haben, wenn sie uns sehen - diese armen Seelen 😄. Mit 2 schönen Rosen Pils pro Nase lassen wir den Abend jetzt ausklingen, alt werden wir heute sicher nicht.
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  • Day2

    Kiruna

    July 16, 2018 in Sweden ⋅ ☀️ 23 °C

    Vaknade av att en parkeringsvakt knackade på dörren. Han var glad och och trevlig men hade en del synpunkter på vår parkering vid älven. Kan ha varit lite felparkerat... ja ja, men efter en del googlande och ringande hittade vi en veterinär i Gällivare som kunde avmaska våra två hundar inför Norge. Blev en hel del körning innan vi till sist hamnade på en parkering utanför en skola, då campingen i Kiruna var fullbelagt. En natt fungerar väl.. men Marta tycker att det är helt okRead more

  • Day7

    Husky Lodge Kiruna

    August 16, 2018 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C

    In Kiruna angekommmen, sahen wir durch Zufall, dass es hier eine Husky Lodge gibt. Also fuhren wir den nicht endenden Schotter- und Waldweg entlang bis wir endlich auf den Hof stießen. Dort sichteten wir die Tiere - unterschiedliche Arten von Schlittenhunden jeden Alters. Auch 6 Jungtiere waren dabei (im April 2018 geboren).
    Anfangs fragte ich mich noch, ob diese denn so schön jaulen können, wie es sonst immer kommuniziert wird. Zum Schluss fing einer an und 15 bis 20 weitere Huskies stimmten mit ein. Ein Konzert der besonderen Art.😁 Es war großartig! Genau so, wie man es sich vorstellt.
    Als wir gerade gehen wollten, kam eine junge Frau daher, die deutsch sprechen konnte. Sie ist eine aus Wien stammende Saisonarbeiterin, die auf diesem Hof seit einigen Jahren arbeitet. Sie erklärte uns einiges über die Hunde und bot uns an, am nächsten Tag eine Trainingsrunde mit den Hunden durchzuführen. Mal schauen ob wir das noch schaffen, denn eigentlich ist Morgen etwas anderes geplant.
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  • Day8

    Luossavaarabacken (Berg)

    August 17, 2018 in Sweden ⋅ 🌧 16 °C

    Nach der Minentour entschieden wir uns Kiruna von "oben" zu betrachten. Also bestiegen wir den angrenzenden Berg. Unter diesem wurde vor einigen Jahren noch Eisenerz abgebaut. Da die Qualität des Rohstoffes nicht hochwertig war, wurde diese Grube geschlossen. In der Mitte der Berges sieht man deutlich die hinterlassenen Spuren. Hier sind auch wie beim neuen Grubenkomplex Teile eingestürzt und abgerutscht.

    Der Berg wird jetzt im Winter als Skihang genutzt und derzeit noch dafür präpariert.

    Die Aussicht war natürlich großartig.
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Luossavaara

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