Sweden
Mora Kommun

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18 travelers at this place:

  • Day19

    Heute morgen hat der Wecker um 3:15 Uhr geklingelt. War nicht viel Schlaf bis dahin, aber das Schauspiel war es wert.
    Ich bin aus meinem Zelt gekrabbelt und habe gemütlich im meinem Stuhl auf die Sonne gewartet. Ganz hinten hing über dem See eine Nebelwand, das sieht man leider überhaupt nicht (ich brauch ein Zoomobjektiv 😎). Dieses Schauspiel, was das menschliche Auge erfasst, kann die Kamera garnicht wieder geben. Dazu diese Stille, nur ab und an musste eine Möwe ihren Beitrag lautstark leisten. Und Emotionen bekommt man auch schlecht auf’s Bild. Auf meiner „Festplatte“ im Kopf sehen die Bilder ganz anders aus.
    Aber was brauchbares ist dabei, ich habe glaub ich an die 70 Fotos gemacht 😲.
    Als die Sonne dann komplett auf war, bin ich wieder schlafen gegangen.
    Heute morgen habe ich mir gut Zeit gelassen, erst schön gefrühstückt, ein letztes Mal mit diesem Blick, dann Zelt abgebaut...
    Ich hatte außer meinem Stuhl schon alles verpackt, ich glaube das Verlängerungskabel habe ich gerade eingeladen, da begann es mega laut zu knacken. Ich dachte erst in meine Auto ist was verrutscht, da sah ich, wie die Birke, die mir in den letzten Tagen auch mal Schatten gespendet hat, wie in Zeitlupe umfällt und im See landet.
    Da guckst du erst mal blöd 😱. Dann war auf dem verschlafenen Platz plötzlich richtig was los. Alle auf zum Schauplatz und ich durfte mir dann „Was wäre wenn...“ Geschichten anhören. Wenn er auf mein Auto gefallen wäre..., oder auf mein Zelt... in der Nacht! Ist er aber nicht. Alles gut! Nur schade um die Birke. Man hat gesehen, dass der Stamm innen von einem Pilz befallen war und heute hat sie nachgegeben und ist einfach umgefallen. Es war nicht mal windig.
    Als die Aufregung sich dann etwas gelegt hatte und man erste Pläne schmiedete, wie die „sterblichen Überreste“ beseitigt werden können, hab ich mich auf den Weg gemacht.
    Nach ca. 200 Kilometern war ich am nordöstlichsten Ende des Vänern und habe beschlossen noch mal schwimmen zu gehe. Es waren 28 Grad und der Tag sollte nicht nur aus fahren, fahren, fahren bestehen. So hatte ich noch ein wenig Urlaubsfeeling, auch wenn es kein Steg nur für mich war.
    Wahrscheinlich wird es zum Schlafen heute wieder Hotel „Golf“. Mal schauen wo.
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  • Day16

    320 Kilometer...

    June 25 in Sweden

    ...und jeder Kilometer war es wert.

    Total leer heute morgen auf dem Campingplatz, auch von den Dauercampern ist nur noch eine Handvoll da. Kein smalltalk beim Frühstück oder Abwasch 🤔. Mein Zelt ganz allein auf dieser große Wiese.
    Wohin soll die Reise jetzt gehen. Süden, Norden oder Westen... ich hatte da gestern kurz die verrückte Idee, nach Norwegen zu fahren. Bis Oslo sind es nur etwas mehr als 200 km. Nachdem ich das heute Nacht aber so toll fand am See, das sind schon manchmal Gänsehautmomente, habe ich diese Idee ganz schnell wieder verworfen. Städtetrip ein andern mal. Oslo muss warten.

    Ich habe mich dann für Norden entschieden und zwar ein großes Stück. Mein Zelt steht jetzt ca.40 km südwestlich von Mora. Vier Meter vor meinem Zelt, der See.
    Wenn ich einen tollen Platz verlasse, habe ich immer ein wenig Sorge, etwas ähnlich tolles wieder zu finden. Bisher hat das immer gut funktioniert. Inzwischen weiß ich auch, was ich bei der Recherche beachten muss. Klein muss er sein, möglichst versteckt und direkt am Wasser.
    Ich hab echt überlegt, ob ich bei dem großartigen Wetter, so lange im Auto sitzen will. Unterwegs habe ich auch etlichen tolle Landschaft gesehen, es ging nämlich in die Berge. Ist ein Skigebiet hier - zu einer andere Jahreszeit versteht sich.
    Aber ich habe die 300 km durchgezogen und als mein Zelt dann stand - dieser Ausblick aus dem Zelt- großartig-, da bekommt man schon mal Pipi in die Augen. Was dieser Planet für großartige Plätze hat.
    Ich bleib erstmal zwei Nächte und entscheide dann, wie es weiter geht. Irgendwie muss ich ja auch wieder heim 🤔. Will ich das?
    Mal schauen, was es hier zu entdecken gibt oder auch nicht, denn ihr wisst doch, ganz nach dem Motto von Astrid Lindgren...
    „Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen“
    Ich habe den ganzen Abend schon auf den See geschaut, es ist inzwischen total windstill und das gibt tolle Spieglungen im See, die sich durch die Wolken ständig verändern.
    Es ist jetzt 23:00 Uhr und noch total hell. Von hier aus sind es nur noch 950 Kilometer bis zum Polarkreis 🤔...dort wird es gerade überhaupt nicht dunkel.
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  • Day17

    Noch einmal Nichts tun

    June 26 in Sweden

    ...das habe ich mir heute noch mal gegönnt.
    Gestern Abend wollte ich eigentlich wach bleiben, bis die Sonne wieder richtig aufgeht. Das ist echt nicht dunkel geworden. Das ist schon faszinierend, wenn man es selbst erlebt.
    Bin dann aber doch irgendwann eingepennt und wieder wach geworden, als mir die Sonne ins Gesicht schien, Zelt war ja offen. Da war es vier.
    Hab natürlich weitergeschlafen...
    Nach meinem Frühstück bin ich mit dem Radel am See entlang, um „meinen“ Badeplatz zu suchen. Du findest hier immer wieder einsame Plätze, ich liebe das. Es ist nicht so, dass da noch kein Mensch gewesen ist, da führt ja ein Weg hin und irgendwer muss ja den Badesteg gezimmert haben. Man findet die zwar überall, ich glaube aber nicht, dass die hier wachsen 😉. Witziger Weise hängt auch oft noch ein Rettungsring rum. Frage mich nur, wer mir den zuwirft, wenn ich am ersaufen bin. Na vielleicht gibt es ne App dafür 😂.
    Ich habe also meinen Tag rum bekommen mit auf‘s Wasser starren, ein wenig lesen, schwimmen im See und wenige Kilometer radeln. Es waren 26 Grad heute.
    Da ich euch nicht mit weiteren Bildern „See mit Wolken“ (hab da noch einige) langweilen will, hatte die Kamera heute auch nicht dabei, kommen wir mal zu den kulinarischen Highlights meiner Reise. Da gab es ja auch Fragen.
    Ich bin jetzt nicht so der Fan von kochen für mich alleine, sondern gehe lieber mal Essen. Das hat im Süden auch noch recht gut funktioniert. Auf Falsterbo war ich sehr lecker Fisch essen, in Ystad beim Italiener und habe im Restaurant auf dem Campingplatz auch mal Köttbullar gegessen. Schon anders als bei IKEA. Je weiter du in die Pampa kommst, das war ja mein Ziel, um so mehr entfernst du dich auch von kulinarischen Highlights. Da ist der nächste Supermarkt manchmal schon 20 Kilometer entfernt. Und immer nur Brot oder Brötchen 🤔, damit sind die Schweden auch weit entfernt von knusprig.
    Also musste meine Campingküche herhalten. Und ich bin inzwischen begeistert, was damit möglich ist.
    Vor dem Gaskocher hatte ich anfangs ja echt Respekt (hatte bei meinen Outdoorerfahrenen Kollegen am Anfang mal die einfache Frage gestellt „kann da was passieren, kann mir das Ding um die Ohren fliegen“ Antwort „ja, kann“ - hat mich voll beruhigt 😱). Inzwischen ist mein Gaskocher reine Routine. Mal abgesehen von Tee und Kaffeewasser, kann man damit auch echt kleine Mahlzeiten zubereiten. Und ich meine keine Fertiggerichte. Ich hab Spaghetti gekocht mit einer leckeren Tomatensoße, es gab Rührei, Spiegelei, heute sogar Frühstücksei, ich hab Pellkartoffeln mit lecker Matjes gegessen, kleine Schnitzelchen und Würstchen gebraten... ich war echt begeistert. Und das Beste, die Minitöpfe habe echte Singlegröße, da bleibt nichts übrig. Ich habe oft einen Salat gezaubert und zum Frühstück gab es in der Regel Müsli, Joghurt und frisches Obst und wenn es eine Bäckerversorgung auf dem Platz gab, eine Zimtschnecke, das wiederum können die Schweden richtig gut 😋.
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  • Day62

    Mora

    August 21, 2017 in Sweden

    Small country town, home to the world's largest ski race, the Vasaloppet. Named for the same king that the preserved ship is Stockhlom is named for. His statue is at race central, as is the bell tower. Mora is a lakeside town, hence the view along the strand. Dalarna is the local province famous for painted horses, with one being a statue in town. And the lawn of the museum dedicated to local artist named Zorn, with a robot cutting the grass.Read more

  • Day62

    Mora church

    August 21, 2017 in Sweden

    15th century church. Local cathedral. The exterior is under renovation with scaffolding everywhere. So no pics. So pics are all inside. Look especially at the close-up of the pulpit. I get a kick out of the set of hourglasses with a skull at the top of the frame. I'm sure there must be a message in that somewhere!

  • Day25

    Nach strömendem Regen und Mittagsrast spazierten wir-wieder bei Sonnenschein- ein Stündchen durch den Nationalpark.
    Danach fuhren wir noch bis nach Vamhus bei Orsa, fuhren unterwegs fast in einen Baum, der auf der Strasse lag. Hui!
    Den Platz in Vamhus kennen wir bereits, Emma hat hier vor 2 Jahren laufen gelernt. Es hat einen tollen Spielplatz - Elin und Emma kommen nur noch beim Camper vorbei, wenn sie was brauchen oder wir sie zum Essen rufen - oder wenn sie trotz kühlem Wind, baden wollen.
    Am zweiten Tag auf diesem Camping besuchen wir den Bärenpark in Grönklitt. Im Park kann man auch Eisbären, Wölfe und Tiger beobachten in wirklich grossen Anlagen. Zuoberst im Park, liegt die Topstuggan - ein Restaurant mit Topaussicht!

    Am Nachmittag wird auf dem Camping wieder gespielt und gebadet bei Sonnenschein.
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Mora Kommun

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