Switzerland
Bourg-Saint-Pierre

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11 travelers at this place

  • Day26

    Ganz grosses Kino

    August 6, 2020 in Switzerland ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einem "lazy day" sollte man am besten easy-going starten. Nach diesem Motto stehen wir erst kurz vor dem Eintreffen der ersten Sonnenstrahlen auf, verschieben unser Zelt zum Trocknen und geniessen frühstückend die ersten wärmenden Morgengrüsse aus dem All. Als das Zelt trocken ist, verpacken wir wieder einmal all unsere Sachen und sind um 10.45 Uhr abmarschbereit. Um uns nicht gleich zu übernehmen wandern wir die ersten 400m flach zum Aufstieg auf den Col des Otanes. Danach folgen 1300 Höhenmeter auf fünfeinhalb Kilometer, die wir in flockigen dreieinhalb Stunden zurücklegen. Obwohl die Strecke extrem kräfteraubend ist, geniessen wir einmal mehr die blühenden Wiesen, das herrliche Panorama, die abwechslungsreiche Streckenführung und die am Mittag besonders dominante Sonneneinstrahlung. Oben angekommen sind wir durch die Aussicht, die sich uns bietet völlig sprachlos. Still stehen wir da und geniessen die überwältigende Gletscherlandschaft vor uns. Die Strapazen des Aufstiegs haben sich auf jeden Fall gelohnt. Um die Eindrücke möglichst lange auf uns wirken zu lassen, lunchen wir in dieser grossartigen Bergkulisse. Ein kurzer, knackiger Abstieg bringt uns auf die Gletschermoräne, welcher wir bis zur neu eröffneten Hängebrücke über den Gletscherbach folgen. Da sich der Tag schon bald dem Ende zu neigt, suchen wir einige Kilometer weiter einen geeigneten Schlafplatz. Als die letzten Wanderer schon lange weg sind, waschen wir uns in einem nahe gelegenen Bergbach. Erst als wir nackt im eiskalten Wasser stehen, kommen aus allen Richtungen weitere verspätete Wanderer und amüsieren sich an unseren wassertemperaturbedingten Zuckungen. Danach haben wir die idyllische Alp wieder für uns alleine.Read more

  • Day27

    Wir passen

    August 7, 2020 in Switzerland ⋅ 🌙 14 °C

    Heute heisst es Strecke gut machen. Da der gestrige Tag oder aber die zurückgelegte Distanz eher mager war und wir gerne Bourge-St.-Pierre erreichen würden, müssen wir früh aus den Federn. Der erste Teil der Strecke wäre zwar schön, wir kommen aber nur langsam voran. Da muss noch ein Socken gerichtet, ein Schnürsenkel geschnürt oder Sonnenschutz aufgetragen werden. Zusätzlich halten wir alle paar Meter, da uns so viele Wanderer entgegenkommen. Und wenn es einmal flüssig gehen würde, werden wir von köstlichen Heidelbeeren vom Weiterwandern abgehalten. Als wir beim ersten Cabane vorbei sind, geht es endlich voran und wir machen bei leichtem auf und ab gut Strecke. Unterwegs werden wir wieder einmal von einem Bartgeier und später von zwei Rehböcken überrrascht und begleitet. Gegen Mittag erreichen wir den Col de Mille, ein sogenannter Anschleichpass.
    Dazu braucht es eine kurze Erklärung. Während unserer Reise haben wir in einem Restaurant einer Familie beim Gespräch zugehört, die sich über Passwanderungen unterhalten haben. Dabei fiel die Aussage: "Pässe sind alle gleich. Man geht auf einer Seite hoch, oben ist ein Haus und auf der anderen Seite geht es wieder runter." Da wir nicht ganz dieser Meinung sind, haben wir begonnen die Pässe einzuteilen:
    Anschleichpass - man kommt über eine Seitenflanke auf den Pass
    Überraschungspass - man ist plötzlich oben
    Den-musst-du-dir-verdienen-Pass: direkt und mit losem Geröll
    Der Pass-Pass: du kommst auf den Pass und merkst, dass du den höchsten Punkt noch gar nicht erreicht hast
    Der Fatamorgana-Pass: man sieht ihn von weitem, erreicht ihn aber einfach nicht
    Der Cellophan-Pass: was, das war ein Pass?
    Der Auf-Messers-Schneide-Pass: vergiss es zu zweit da oben zu sein
    usw.
    Aber zurück zu unserem Tag. Gestärkt vom kurzen Besuch im Pass-Resaurant - ja es hat ein Haus auf diesem Pass - geht es an den langen, aber schönen Abstieg Richtung Col de St. Bernard. Priska hat erneut mit Blasen zu kämpfen, beisst sich aber durch, was in Bourge-St.-Pierre mit einem Glas Wein und einem 300g-Burger belohnt wird.
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  • Day2

    Großer Sant Bernhard, Aosta, Matterhorn

    June 25, 2020 in Switzerland ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute fahren wir über den großen Sant Bernhard Pass 2473 mtr. mit Hospiz und wunderschönem Bergsee Panorama hinunter nach Aosta in Italien, eine schöne und lohnenswerte Stadt. Weiter geht's nach Breuil- Cervinia, wo uns die Rückseite des Matterhorns erwartet und ich eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall starte, bei dem ich viele Murmeltiere sehe.Read more

  • Day141

    Great St Bernard Pass

    September 19, 2018 in Switzerland ⋅ ☀️ 8 °C

    Dean drove us to the top of the Great St Bernard Pass, which is 8100 ft elevation. It was originally used as a Roman trade route between Italy and Gaul (France and much of mid-Europe). It was crossed by Napoleon and his troops in 1800 as it was the easiest way across the Alps. The pass is also famous for the hospice (refuge) at the top, built by St Bernard in 1049, to provide hospitality to travelers on the very difficult route. The statue of St Bernard shows him slaying the devil (representing the hazards of the trip).

    St. Bernard dogs were bred by the monks in the 1800s to help them find lost travelers. There are some St Bernards at the top of the mountain but of course, they are not used for rescue anymore. They are for photo ops.
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  • Day6

    Der Berg ruft - Grand-Saint-Bernard

    August 27, 2018 in Switzerland ⋅ ☀️ 9 °C

    Heute morgen habe ich im örtlichen OBI um ein Pannenspray gegen mögliche weitere Plattfüsse für das Auto besorgt. Ich war verblüfft wie gut der Obi sortiert war. Hier gibt es auch Werkstattkräne für die Hobby Auto-Werkstatt, eine sehr gut sortierte Schweiss-Geräte Abteilung und sogar einige Drehbänke waren im Angebot - das kenn man aus Deutschland nicht.
    Der Besuch im Media-Markt war leider erfolglos, einen Ersatz für den verloren gegangenen Akku aus Christas neuer Kamera war leider nicht zu bekommen.

    Bei gutem Wetter sind wir spät aufgebrochen...., so fangen viele Bergsteiger-Dramen an. Wir sind nach dem Kaffee mit dem Auto auf der alten Passstrasse (klasse ein Wort mit 5 S) zum Hospiez auf dem Grand-Saint-Bernard gefahren. Von hier ging es zu Fuß weiter Richtung Bergkamm, wegen des zu erwartenden tollen Sonnenuntergang-Panoramas. Trotz aller Bemühungen kamen wir nicht bis zum Kamm und haben den Aufstieg aus Sicherheitsgründen, frühzeitig abgebrochen. Beim nächsten Versuch braucht Christa andere Schuhe und ich einen Sherpa oder besser eine Seilbahn
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Bourg-Saint-Pierre