Switzerland
Hérens District

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14 travelers at this place

  • Day22

    Easy Peacy

    August 2 in Switzerland ⋅ 🌧 8 °C

    Heute ist die lockere Verbindungsetappe in ein Nachbartal angesagt. Für uns heisst das eher flache Streckenführung auf der man gut Distanz machen kann. Es wird also etwas länger, dafür wegtechnisch nicht anspruchsvoll. Dachten wir...
    Nochmals von Anfang an. Die Sonne hat gegen 9.00 Uhr unser Zelt getrocknet, wir sind gestärkt und das Equipment ist 20 Minuten später weggepackt und abtragebereit. Auf gemächlich abfallenden Wegen gehts nach La Sage und weiter nach Les Haudères, wo wir gerne noch Lebensmittel einkaufen und den Benzinkocher füllen würden. Fehlanzeige - die Läden haben geschlossen und Tankstelle ist keine auffindbar. Also setzen wir uns in ein Restaurant und essen je einen grossen Salat. Unbekümmert gehts weiter Richtung Arolla, was laut Wegweiser in einer Stunde erreicht sein sollte. In dem engen Tal, in welchem es niemals so viel nach oben gehen kann wie wir gerade aufsteigen, brennt die Sonne um 13.15 Uhr mit voller Wucht auf uns herunter. Der kühle Fluss ist so tief unten, dass er für uns nicht erreichbar ist. Nach einer Stunde Quälerei haben wir die halbe Strecke nach Arolla erreicht. Mässig motiviert macht die schöne Kulisse nur halb so viel Freude. Wenigstens ist die Strecke nicht mehr so steil. Ausser natürlich die letzten 20 Minuten, wo wir uns den Berg hochschlängeln. Unser Kampf wird mit einem offenen Lebensmittelgeschäft und einer anschliessenden Stärkung auf der Restaurantterrasse belohnt. Kurz bevor wir weiter wollen, geht ein starker Regenschauer hernieder und das Wetterradar zeigt, dass dieser den Rest des Tages anhalten wird. Wir verpacken uns regenfest und verlassen das Restaurant bei strahlendem Sonnenschein. Schon nach wenigen Metern herrschen in unseren Regenkleidern saunaähniche Verhältnisse. Also alles wieder ausziehen. Tenuemässig erleichtert steigen wir nochmals ca. 400 Höhenmeter Richtung Col de Riedmatten auf und stellen unser Zelt, als es gerade wieder zu regnen beginnt. Katzenwäsche, kochen, abwaschen und Zähne putzen sind heute deshalb Indooraktivitäten.
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  • Day21

    Pièce de résistance

    August 1 in Switzerland ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir geniessen unseren zweiten Morgen im Trift-Hotel in Zinal bei einem herzhaften Frühstück. Dies braucht es auch, da die nächsten Etappen die eigentliche Schlüsselstelle der ganzen Strecke darstellen. Wir sprechen von sechs Tagen, an denen wir je 18,5km mit 1400m Aufstieg und Abstieg bewältigen müssen. Erschwerend sind die Umstände, dass wir uns oft zwischen 2000 und 3000m.ü.M aufhalten werden und ein grosser Teil davon als Schutzgebiet (absolutes Campingverbot!) ausgeschildert ist. Da alle unsere möglichen Wanderwege ab Zinal gesperrt sind, müssen wir erst einmal mit dem Postauto nach Mottec fahren - wäre nicht so schlimm, wenn Mottec nicht nochmals 200 Höhenmeter tiefer liegen würde. Trotzdem frohen Mutes steigen wir direkt beim Wanderwegweiser aus und sind stolz auch einmal zu den früh startenden Wanderern zu gehören. Leider müssen wir feststellen, dass sich der kleine Fotoapparat dazu entschieden hat noch ein wenig weiter zu fahren. Anstelle des Wanderstarts folgt nun eine Rettungsaktion mit einem Anruf auf die Notfallnummer der Schweizerischen Postauto AG. Mit dem Ergebnis, dass der nette Postautofahrer die Kamera mit dem nächsten Kurs nach Zinal vorbeibringen wird. Das wars dann mit den frühen Wanderern.
    Erleichtert unsere Kamera mit Bildern wieder zu haben, machen wir uns an den ersten Aufstieg des Tages. Zum Angewöhnen sprechen wir hier von 1300 Höhenmeter, wovon die meisten nach dem Motto "Direttissima" geplant wurden. Und zum Dank kriegen wir beim Bergrestaurant keine Verköstigung - 1.August - geschlossene Gesellschaft! Also steigen wir gleich wieder knappe 700m ab, um diese am Gegenhang wieder auf den Zähler zu kriegen. Ein kurzes Fussbad 40 Minuten vor dem Col de Torrent hilft auch den letzten Hang zum Pass zu erklimmen. Während diesem letzten Wegstück bieten uns fünf Bartgeier eine eindrückliche Flugshow. Beim Abstieg zu unserem heutigen Schlafplatz werden wir begleitet von unzähligen Murmeltieren. Erschöpft vom anspruchsvollen Tagesprogramm, murmeln wir uns nach dem Essen (Kartoffelstock mit Chorizo und Peperoni an Pfeffersauce) in die Penntüten und schlafen bevor die ersten Raketen am Himmel aufleuchten.
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  • Day3

    Naja...

    September 14, 2018 in Switzerland ⋅ ☁️ 11 °C

    Hier ist es sehr schön, aber ich bin immernoch krank und konnte deshalb heute auch nicht den Berg besteigen, den ich wollte. Deshalb gibt es auch keine Fotos am Abgrund 😣
    Aber einen Gletscher und das Bild von heute morgen mit Sonne.Read more

You might also know this place by the following names:

Hérens District, Herens District, District d'Hérens

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