Begleite mich auf meiner spektakulären Reise durch Südostasien
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  • Day111

    Tioman Island: Kleines Paradies

    June 22 in Malaysia ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach zwei schönen Wochen in Städten war’s wieder mal Zeit für Strand und Insel-Feeling. Also ging es einmal quer durchs Land auf die kleine Insel Tioman. Geplant war, einen Bus um 05:30 Uhr zu nehmen, der mich direkt zu meiner Fähre bringt. Allerdings war der 2 Stunden zu spät, und langsam wurde es für mich und zwei weitere aus UK, die ich kennengelernt hatte, knapp, überhaupt noch die Fähre zu erwischen. Das Gleiche galt auch für einen Einheimischen, der dann beschloss, kurzerhand selbst mit dem Auto rüberzufahren. Also hab ich meinen Charme spielen lassen und gefragt, ob er uns drei mitnehmen könnte. Lange Rede, kurzer Sinn, wir kamen knapp aber rechtzeitig an und konnten dann weiter auf die Insel und nach einer kurzen Fahrt mit dem Pickup war ich dann an meinem Ziel…und das war sehenswert!
    Ich hatte mein Bungalow direkt am Strand und konnte somit jederzeit das Meer hören und auf der Veranda relaxen. Es ist sauber, das Essen gut und günstig und perfekt für ein paar ruhige Tage. Ich wanderte mit meinen Bungalow Nachbarn zu einem Wasserfall, lieh mir ein Kayak aus zum Erkunden meiner Bucht und erkundigte mich in dem örtlichen Turtle Sanctuary. Denn der Strand wird von Schildkröten zum Eier legen genutzt. Leider habe ich keine gesehen, dafür haufenweise Fledermäuse! Überall hängen sie in den Palmen sowie Bäumen, und sobald die Abenddämmerung anbricht, schwirren sie auf Augenhöhe umher. Am penetrantesten sind dort jedoch die Bettler. Egal wo man isst, kommen sie zu einem, betteln um essen, rufen ihre Freunde und Kinder, und selbst unter dem Tisch machen sie sich breit…diese Katzen 😸
    Leider hab ich mich am letzten Tag bei einem Schnorchelausflug etwas am Fuß verletzt und konnte jetzt auch mal eine Klinik in Asien von innen sehen. Glücklicherweise ist es nichts Schlimmes und musste auch nicht genäht werden.
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    Natalie Spitzer

    Sieht toll aus😍 hoffentlich geht es deinem Fuß bald besser!🙏🏽

    Patrick Höbel

    ouch. Roller? 😅

    Kathrin Spitzer

    Ach Tobsi was stellst du denn an? Gute Besserung und weithin viel Spaß! Die Bilder sind wundervoll! 😍

     
  • Day107

    Port Dickson & Malakka

    June 18 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Nun ging es wieder planmäßig Richtung Süden und erst als Transit für ein paar Nächte nach Port Dickson. Die Ruhe und Gelassenheit in der Küstenstadt nutzte ich, um die weitere Route grob zu planen, Wäsche zu waschen und auch wieder ein bisschen zu relaxen nach den stundenlangen Transfers.

    Danach wollte ich nach Malakka, die neben Georgetown zum UNESCO Weltkulturerbe in Malaysia gehört und nur 60km entfernt ist. Jedoch gab es keine direkte Bus- oder Zugverbindung und ich wäre wieder 5 Stunden unterwegs gewesen und der Abzockversuch der Ticketverkäufer gab mir schließlich den Rest. Also stellte ich mich genervt an die nächste Hauptstraße, streckte den Finger aus und lächelte die potentiellen Anhalter an. Nach nur ein paar Minuten hielt dann tatsächlich der 68 jährige, ich schwör ich hab Karl verstanden, an und fuhr mich bis nach Malakka, vor mein Hotel.

    Die Küstenstadt, bzw. die Altstadt selbst ist wunderschön. Durch sie verläuft ein Fluss, an dessen Rand zahlreiche, bunte, an Europa erinnernde Restaurants/Cafés stehen, die durch die künstlerische Streetart und bunten Lichter in Szene gesetzt werden. Vor rund 500 Jahren wurde die Stadt von Portugiesen erobert, die einen erheblichen Einfluss auf die Religion, Kultur sowie Architektur nahmen. Dadurch fühlt es sich an einigen Ecken an, als würde man durch Städte in Europa spazieren. Es gibt große, alte Kirchen, Buddhistische Tempel und die größte Moschee in Malakka zu bewundern.
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    Kathrin Spitzer

    Wow Hammer! 🤩

     
  • Day99

    Die Cameron Highlands

    June 10 in Malaysia ⋅ ⛅ 18 °C

    Nachdem ich in den letzten Tagen nur Städte mit ihren Wolkenkratzern und Bars gesehen habe, war mir nach einem guten Tee, also ging es ab in den nächsten Bus und wieder ein Stück in den Norden. Die Cameron Highlands sind die größten Teeplantagen in Südasien, und auf rund 7000 Hektar sieht man nichts, außer leuchtend grünen Pflanzen, die alle 3 Wochen reif zur Ernte sind. Heute sind dafür Maschinen im Einsatz, aber vor nicht allzu langer Zeit wurden sie mit der Hand gepflückt und die Arbeiter nach Kilo bezahlt. Bei so einer Riesenplantage gibt es Tee in überhand, aber tatsächlich wird der Großteil der Ernte exportiert und für den Eigenbedarf in den Städten Import. Man kann aber sagen, der Tee ist echt lecker.
    In der Nähe ist außerdem der Mossy Forest. Wie der Name schon verrät, sind sämtliche Bäume und andere Flora von Moos umhüllt und ergeben ein beeindruckendes Bild. In dem 200 Millionen alten Wald darf man auch nur auf einem geführten Weg, um die empfindliche Pflanzenwelt nicht zu zerstören. In den Cameron Highlands sind auch verschiedene Tiere wie Schlangen oder riesige Schmetterlinge heimisch, aber auch schöne Blumen. Die ich aber zugegebenermaßen erst entdecke, wenn sie mir ins Gesicht hängen.
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  • Day97

    Kuala Lumpur

    June 8 in Malaysia ⋅ 🌧 29 °C

    Mein Plan, erst in den Nordosten von Malaysia zu fahren, hat sich nach einem Anruf schlagartig geändert. Candy und Robin, die ich in Chiang Mai kennengelernt habe, waren nämlich geschäftlich in der Hauptstadt unterwegs und fragten, ob ich auch in der Nähe bin und vorbeikommen will. Also hüpfte ich in den nächsten Bus und fuhr nach Kuala Lumpur. Schon bei der Anreise wurde mir bewusst, die riesige Stadt hat einiges zu bieten. Allerdings merkte ich schnell, dass ich hier nicht einfach zu Fuß durchlaufen kann. Zum einen hatte es 34 Grad, und ich war schon nach dem Weg zur Wäscherei völlig durchgeschwitzt, und zum anderen ist sie einfach zu groß. Jedoch stehen überall öffentliche Elektroroller rum, die ich mir natürlich gleich zu nutzen gemacht habe. Also ging es mit 25km/h zwischen Wolkenkratzer, Shops und geordnetem Verkehr umher. Ich besuchte einige Bekannte Orte, darunter dem KL Tower, dem Dataran Merdeka, den Petronas Twin Towers oder KLCC Park. Am beeindruckendsten fand ich jedoch die Batu Caves von außen. Der hinduistische Tempel inmitten einer tiefen Höhle ist über (diesmal nur 272) bunte Treppen erreichbar, die auch von zahlreichen Affen benutzt werden und von der gigantischen Statue der Gottheit Murugan bewacht wird. Ich schreibe jedoch bewusst von außen, denn der Tempel selbst im inneren ist nicht außergewöhnlich und es stinkt unglaublich nach Urin und Müll. Gemeinsam mit den anderen beiden ging es dann abends zum Essen und anschließend in Bars. Als dann Robin am nächsten Tag seine Geschäftsmeetings hatte, waren Candy und ich in den Genting Highlands. Das Resort beinhaltet neben Hotels und Outlet Stores einen Freizeitpark und ein großes Casino, in dem ich natürlich auch versuchte, den weiteren Verlauf meiner Reise zu finanzieren.
    Ein schöner Abschluss von Kuala Lumpur war dann Abendessen und Drinks genießen in einer Rooftop Bar, in der man nebenbei die leuchtende Skyline der Hauptstadt bewundern kann.
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  • Day94

    Ipoh

    June 5 in Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Die Stadt Ipoh hatte ich erst garnicht auf dem Schirm, nachdem sie mir aber von verschiedenen Seiten empfohlen wurde, dachte ich mir schauen wir uns die mal 2 Tage an. Also setzte ich am ersten Tag die Kopfhörer auf und erkundete Ipoh größtenteils zu Fuß. Es ging durch Little India, Chinatown, fand wieder einige Streetart und viele schöne Gebäude die auch wieder sehr an den Westen erinnern. Am zweiten Tag ging es dann in verschiedene chinesische Höhlentempel. Diese wurden vor Hunderten Jahren in riesige Kalksteinfelsen gebaut und sind umgeben von Malereien, Statuen, angelegten Gärten und natürlich Affen. Ipoh war definitiv ein Besuch wert und besonders die Altstadt schön zu erkunden. Allerdings fand ich Georgetown aufregender und spannender.Read more

  • Day92

    Georgetown: Zwischen Großstadt & Katzen

    June 3 in Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Auf meinem Weg in die riesige Inselstadt lernte ich auf der Fähre Maria aus Passau kennen. Sie reist aktuell auch für 2 Monate durch das schöne Asien und plant ein paar Tage auf Georgetown zu verbringen. Also erkundeten wir zusammen die westlich angehauchte Stadt. Gemeinsam ging es durch die vielen Gassen, um die schöne Streetart zu bewundern, wir erkundeten Little India sowie Chinatown und waren in sehr guten Restaurants mit Küchen aus ganzer Welt. Darunter Chinesisch, Italienisch, Mexikanisch, Indisch, Amerikanisch, Orientalisch, und und und. Obwohl Georgetown eine weitläufige Großstadt mit zahlreichen Wolkenkratzern ist, ist sie nicht so erdrückend und chaotisch wie beispielsweise Bangkok oder Phuket, dennoch ging es einen Tag auch ins Grüne auf den hohen Penang Hill in der Mitte der Insel. Der Berg ist bekannt für seine langen Wanderwege, auf denen man auch zahlreiche Affen sehen kann. Bis zur Spitze kann man auch einen Shuttlezug nehmen, doch wir dachten uns, wir sind ja aus Deutschland und können den Weg auch easy hochgehen. Also kamen wir dann nach ca. 2,5 Stunden und über 1500 Stufen sowie Wegen völlig verschwitzt und fertig auf der oberen Station an. Erst dann fiel uns auf, dass die Wanderwege natürlich dort anfangen und wieder einige Stunden gehen, also entschieden wir uns dazu den Zug nach unten zu nehmen und lieber den verdienten Cocktail am Strand zu genießen. Für sie ging es danach weiter nach Langkawi und für mich weiter in den Süden.Read more

  • Day87

    Einreise Malaysia & Langkawi

    May 29 in Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach Thailand ging’s dann weiter nach Malaysia. Jedoch konnte mir keiner genau sagen, wie ich außer mit dem Flugzeug aktuell einreisen kann und das Internet war diesmal auch nicht hilfreich. Also ging es erst mal mit der Fähre und Minivan nach Hat Yai. In der Stadt, die eine Autostunde entfernt von der Grenze liegt, wollte ich dann meinen Transfer planen und buchen. Vor dem Reisebüro hab ich jedoch zufälligerweise zwei Männer aus Malaysia kennengelernt, die eben in Thailand Urlaub gemacht haben und genau wie ich nach Malaysia wollten. Lange Rede kurzer Sinn, ich hab mich ihnen angeschlossen und gemeinsam ging es dann in das Nachbarland. Erst mit dem Minivan an die Grenze, dann zu Fuß nach Malaysia und mit dem Zug dann nach Alor Setar. Dort mussten wir eine Nacht bleiben, da am Abend keine Fähre mehr auf die Insel Langkawi fuhr. Ohne die beiden wäre meine Einreise um einiges komplizierter und schwieriger gewesen. Da ich weder Simkarte, noch Malaysische Ringit hatte, bezahlten sie mir das Zugticket, die Taxitransfers und mein Abendessen. Als ich dann endlich Geld abheben konnte, meint ihr, sie wollten irgendwas zurück haben?

    Sie luden mich auch dazu ein, mit auf ihre Heimatinsel zu kommen, um mich gerne herumzuführen. Also war ich 3 Tage auf der Insel und gemeinsam ging es mit Rollern zu Wasserfällen, Aussichtspunkten, Stränden und paar Sehenswürdigkeiten. Bisher habe ich noch nicht viel von Malaysia gesehen, allerdings fällt auf, dass es nicht so schmutzig ist wie Thailand. Die Menschen sprechen super Englisch und allgemein merkt man, das das Land reicher ist.
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    Ida Tausch

    toll Tobias das du so ein Glück hast und du weißt es meisterst es sehr sehr gut wir wünschen dir Gesundheit und habe weiterhin Spaß deine Oma und Opa

    Tobias Drotleff

    Dankeschön!! 😊

     
  • Day83

    Malediven von Thailand

    May 25 in Thailand ⋅ 🌧 30 °C

    Koh Lipe ist eine sehr kleine, unscheinbare Insel ganz im Süden von Thailand und auf den ersten Blick auf der Karte kaum zu erkennen. Dennoch hatte ich hier einen der schönsten Aufenthalte und einen unglaublichen Abschluss von Thailand. Ich entschloss mich nach langer Zeit wieder mal in einem Hostel zu übernachten und bei meinem Glück wieder mal, hatte ich einen Schlafsaal mit 8 Betten für mich alleine. In dem Hostel waren jedoch noch 3 Mädels, 2 aus der Schweiz und eine aus Finnland, sowie einer aus Spanien. Gemeinsam erkundeten wir die Strände, Bars, sowie abgelegene Strände die nur durch den Dschungel erreichbar sind. Wir waren gemeinsam Schnorcheln, Affen ärgern, bei Feuershows und Billard spielen. Dort lernten wir dann auch zwei Koh Lipianer kennen, Vong von den Philippinen und Een aus Saudi Arabien. Bei den beiden haben meine Billard Künste so einen Eindruck hinterlassen, dass sie mich in ihre Truppe aufnahmen, mir Koh Lipe und die Viewpoints der benachbarten Inseln zeigten, mich ihren Familien vorstellten und mich zum Tauchen mitnahmen. Zum Tauchen brauche ich glaube ich nichts sagen, da sprechen die Bilder für sich. Alles in Allem war das nicht ein schöner Abschluss nach knapp 3 Monaten Thailand?

    Dennoch ging die Reise weiter und nach Malaysia…aber dazu ein anderes mal mehr 🇲🇾
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  • Day80

    Koh Lanta

    May 22 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    In dem Touristenhochgebiet in Krabi ist mir aufgefallen, dass kaum Thais dort leben, sondern die Provinz von Indern erobert wurde, die dort ihre Shops/Restaurants führen. Was an sich irrelevant ist, bloß wird man besonders dort nur als ein offener Geldbeutel betrachtet und es Nur ums Geschäft geht. Da war der Aufenthalt auf Koh Lanta umso entspannter. Es waren wenig Touristen unterwegs und die Thais vor Ort schätzen einen. Man wird auf der Straße wieder angelächelt, wird gegrüßt, die Kinder winken einem zu und es ist einfach schön, das Leben zu genießen. Außer einem Nationalpark, Stränden und gutem sowie günstigem Essen bietet die Insel nicht viel und die Regenzeit macht sich immer deutlicher bemerkbar. Es regnet häufiger und stärker, das Meer geht zurück und die Touristen verschwinden langsam und machen mehr Platz für die einheimischen Tiere. Deswegen ist es gut, dass ich Stück für Stück weiter Richtung Süden pilger und damit dem Regen entkomme. Nichtsdestotrotz hatte ich eine schöne Woche auf der Insel, tolle Gespräche und viel Zeit für mich.Read more

  • Day71

    Krabi

    May 13 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach 2 Wochen im Norden wars dann auch wieder an der Zeit schöne Strände und Buchten im Süden zu besuchen. Also ging es mit dem Flieger nach Krabi. Doch so langsam merkt man, dass die Regenzeit in Thailand beginnt und es doch immer häufiger regnet, bei hohen Temperaturen.
    Auf Krabi war’s leider nicht anders und viele Strandtage gab es nicht. Allerdings hat mich das nicht davon abgehalten, mir selbst ein Bild von der beliebten Provinz zu machen. Krabi ist für seine Lage, umgeben von riesigen Kalksteinfelsen zu sein, bekannt und auf der Railay Halbinsel kam das besonders zur Geltung. Schöne weiße Strände und ringsum oder im Wasser immense Felsen die eine schöne Kulisse oder Kletterspots bieten.
    Des Weiteren ist ganz in der Nähe der Wat Tham Sua, der Tiger Cave Tempel. Auf meinem Weg dorthin gabelte ich mit dem Roller noch einen Engländer auf, der auch zum Tempel wollte und bereits seit 2 Stunden zu Fuß unterwegs dahin war…Engländer, muss man nicht verstehen. Gemeinsam ging es dann die 1260 Stufen hinauf, die einen echt forderten, aber auf der Spitze eine schöne Aussicht auf Krabi boten. Danach begleitete er mich noch zum Emerald Pool, ein natürlicher, warmer „Baggersee“ mitten im Dschungel.
    Apropos Regen, nach einem schönen, sonnigen Start auf den Dragon Crest Mountain, erwischte mich der Regen bei der Hälfte wieder und versperrte mir leider auch die Sicht nach einer 2 Stündigen Wanderung auf den eigentlich außergewöhnlichen Viewpoint.
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