Tanzania
Pwani

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15 travelers at this place:

  • Day32

    Mafia Island

    October 13 in Tanzania

    „Hey Guys, my name is Danny. Welcome on board. Please fasten your seatbelt. Life jacket is under your seat. Enjoy!”

    Wir sitzen in einer 10-Mann- Propellermaschine Richtung Mafia Island und sind fasziniert von der kürzesten Sicherheitseinweisung, die wir jemals vor dem Fliegen bekamen.

    Der Pilot ist mir von Anfang an sympathisch und da der Sitz des Co-Piloten leer bleibt, husche ich kurz vor dem Abflug nach vorne und frage mit dem liebsten Grinsen und ein bisschen Dackelblick, ob ich neben ihn sitzen darf. „Easy!“ und schon sitze ich im Cockpit. Ich freue mich wie ein kleines Kind über die Panoramasicht, die ich da vorne habe. Die Atolle rund um das Sansibar-Archipel sehen von oben gigantisch aus: kleine Inseln und noch kleinere Sandbänke, von denen aus das Wasser in den verschiedensten Blau- und Türkistönen ins tiefe Meer abflacht.

    Kurz fällt mir das Herz in die Hose, als die kleine Maschine von Winden gepackt und geschüttelt wird. Aber Captain Danny (der übrigens haarscharf aussieht wie ein Buschpilot aus diesen Kolumbien-Drogen-Schmuggel-Filmen) neben mir bleibt so entspannt, dass es mir doch wieder realistisch vorkommt, diesen Flug zu überleben.

    Mafia Island ist bekannt für seine farbenprächtige Unterwasserwelt. Und füüüür... jetzt kommt’s.... WALHAIE.
    Es ist leider noch nicht ganz „Walhaisaison“, da diese erst ab November zum Festessen in das Gewässer rund um Kilindoni kommen. Jenny, die Managerin unserer Tauchschule, rät uns deshalb eher vom Whaleshark-Snorkling ab.
    Wir wollen diese sanften Riesen aber unbedingt sehen! Ich erinnere mich an Goodluck und sein Erfolgsrezept für den Kilimanjaro: Positive Thinking!
    Also überzeuge ich unsere hadernde Gruppe (Beryl, Marina und Mike) mit dem Argument, dass wir Felix, den Glücklichen, an Bord haben und somit ganz sicher Walhaie sehen werden.

    Schnitt. Am nächsten Tag in aller Herrgottsfrüh auf dem Boot.
    „GET READY! GET READY FOR JUMPING!“ ruft unser Guide aufgeregt, als er tatsächlich einen riesigen Schatten im weiten, tiefblauen Meer sichtet.
    Wie ein Haufen aufgescheuchter Hühner rennen wir auf dem Boot rum, jeder will schneller als die anderen seine Flossen und Taucherbrille anziehen, die leider noch tief verborgen in unseren Tauchtaschen liegen. Als hätten wir nicht schon zwei Stunden Bootsfahrt Zeit gehabt, uns gemütlich vorzubereiten. „JUUUUMP!“ Der Guide fuchtelt mit seinen Armen in Richtung dunklem Schatten direkt vor dem Boot. Vor lauter Eile kriege ich den Schnorchel nicht an die Brille gefummelt und Felix zurrt seine Flossen nicht richtig zu. PANIK! Ok. Egal. Jump!
    So hüpfen wir mehr schlecht als recht ausgerüstet vom Boot und ich senke mein Gesicht ins Wasser.

    Wummmmm.

    Plötzlich ist es still und alle Hektik verschwunden. In aller Seelenruhe gleitet ein wunderschöner Walhai direkt unter uns entlang. Er ist gigantisch, bestimmt 9 Meter lang, und wirkt doch so sanft. Kein Wunder werden sie als die sanften Riesen der Meere bezeichnet.
    Kurz darauf kommt noch ein zweiter dazu und sie scheinen sich überhaupt nicht an uns zu stören, denn sie schwimmen immer wieder so nah an uns ran, dass wir sie berühren könnten. Ein überwältigendes Erlebnis. Mir bleibt kurz der Atem stehen, als der große Kollege direkt auf mich zusteuert. Was, wenn er mich mit seinem riiiiiesigen Maul aus Versehen aufsaugt? Kurz erinnert mich das an die Kindergeschichte mit Jona, der sich im Magen eines Wals wiederfindet.

    Besonders imposant ist das Gefühl, wenn man auf ihre Höhe runtertaucht und ein Stück lang an ihrer Seite mitgleitet. Dann fühlt man sich ein bisschen wie eines der Putzerfischchen. Die verhältnismäßig zum Walhai wie Fischchen aussehen, in Wirklichkeit aber ganz schön große Fische sind.
    Wir haben mal wieder das Glück auf unserer Seite und unsere kleine Gruppe hat die zwei (Felix behauptet ja drei) Walhaie in dem Moment ganz für uns allein.
    Wir verbringen eine großartige Dreiviertelstunde mit den größten Fischen und übrigens gleichzeitig größten Haien der Welt, bevor zwei weitere Boote eintreffen.
    Als man vor lauter Flossen und GoPros keinen Walhai mehr sieht, ziehen wir uns zurück und genießen auf der Heimfahrt still und glücklich unseren „whaleshark-glow“.

    Das Tauchen im Mafia Island Marine Park ist unglaublich schön. Von Schildis über Tintenfische bis zu Riesenmuränen ist alles dabei. Nicht zu vergessen die zahlreichen knallbunten Schwärme kleiner bis mittelgroßer Fische, die quirlig durch die intakten Korallenformationen huschen. Manche Fischlis schwimmen sogar ganz dicht an die Taucherbrille und glotzen einem direkt ins Auge. Ich würde nur zu gern verstehen, was sie mit ihren dicken Blubberlippen so babbeln.

    Wir verbringen unsere Tauchtage in einem Zelt beim Big Blu Dive Resort im Marine Park.
    Ich werde leider krank und schlapp, aber Felix trägt auch alleine genug zur Belustigung der Anwesenden bei.
    Zuerst zwängt er sich wie eine Pellwurst fälschlicherweise in meinen Neoprenanzug, dann lässt er sich rückwärts vom Boot ins Wasser fallen ohne sein Atemgerät im Mund und ohne seine Tauchweste aufgeblasen zu haben (worüber sich der Captain minutenlang kaputtlacht) und schließlich hängt er seinen Neoprenanzug wie selbstverständlich an die Garderobe der Tauchlehrer, obwohl wir direkt davor eine Einweisung bekommen haben, wo wir unser Zeug aufräumen sollen („Was soll ich machen? Der Typ hat so langsam geredet, dass ich ihm einfach nicht zuhören konnte.“).

    Einfach lustig dieser Mann...
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  • Day8

    8. Tag On the Road

    September 25, 2016 in Tanzania

    Heute liegen ca. 560 Kilometer vor uns. Es gibt hier keine Autobahn und die Straße führt durch viele Ortschaften, weshalb wir häufig abbremsen mussten. Aber auch der generelle Zustand der Straße lässt es nicht zu wirklich schnell zu fahren. Wir sind um 6:30 Uhr los gefahren und kamen erst gegen 18 Uhr in Bagamoyo an.

    Man hat viel vom Land gesehen, aber es war auch eine sehr anstrengende Fahrt. Der Bus bzw. der Truck ist nicht klimatisiert und die Luft war echt stickig und warm. Übrigens der Berg, den wir am 3. Tag für den Kilimandscharo gehalten haben, war nicht der Kilimandscharo. Man hätte ihn nur bei guter Sicht von dort aus sehen können. Ich hab da wohl was falsch verstanden. Ich habe jedenfalls gehofft, dass wir heute den Kilimandscharo sehen, aber leider war es sehr diesig und die Sicht nicht gut genug.

    Einem aus unserer Gruppe ging es heute gar nicht gut. Er schwächelte schon gestern Abend. Er musste sich sogar übergeben. Hoffentlich ist es nicht ansteckend. Ich vermute, dass er die Malariaprophylaxe nicht so gut verträgt.

    Mittags haben wir wieder ein Picknick am Straßenrand gemacht. Es gab Brötchen, Salat, Avocados, Ananas und gebratenes Rinderhack. Alles ganz frisch vor unseren Augen zubereitet. Daraus haben wir uns einen Burger gebastelt. Es war sehr lecker. Ich habe eine Kokosnuss gefunden, die Alex öffnete. Wir haben sie gleich gegessen, köstlich.

    Auf der Fahrt nach Bagamoyo wurden wir geblitzt, weil unser Fahrer einmal 62 statt 50 km/h gefahren ist. Unsere Weiterfahrt verzögerte sich dadurch etwas. Auch hier muss man also auf die Geschwindigkeitsbeschränkungen achten.

    Die Sonne ging gerade unter als wir angekommen sind. Wir bezogen unsere Lodge und sind an den Strand, um noch ein paar Bilder zu schießen. Die Leute, die die Campingtour gebucht haben mussten erstmal noch ihre Zelte nach der langen Fahrt aufbauen mussten. Da hätte ich ehrlich gesagt keinen Bock drauf gehabt.

    Noch war ein bisschen Zeit bis zum Abendessen und wir haben bis dahin Karten auf der Terrasse gespielt. Wir hörten den Wind und das Meer rauschen. Es war ein toller Platz. Zum Abendessen haben unsere Guides Spagetti Bolognese gekocht. Dazu gab es viel Salat und Gemüse. Leider geht's morgen schon wieder weiter, aber es ist ok, denn ich glaube es wird noch noch schöner.
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  • Day2

    Kisarawe

    July 18, 2011 in Tanzania

    Viel Zeit zum Auspacken bleibt uns nicht, denn schon kurz nach der Abfahrt ruft uns der Gong, der uns die nächsten 14 Tage begleiten wird, zum ersten Mittagessen an Bord.
    Draußen zieht die tropische Landschaft vorbei...
    ...und wir genießen das erste Mal auf dieser Reise ein südafrikanisches Menü im stilvollen Speisewagen.Und gleich die erste Vorspeise, Bobotie, hat uns völlig überzeugt... :-)Read more

  • Day31

    Terug in die Fortuner

    October 11, 2016 in Tanzania

    Ons moes móói pak, want ons is nou vier mense in die Fortuner. Vriende uit die Kaap, Patrick en Grace Cairns, het ingevlieg en ons in Zanzibar ontmoet. Nou toer hulle saam deur die noorde van Tanzanië oor die volgende paar weke.

  • Day84

    Selous Game Reserve 1

    July 23, 2016 in Tanzania

    Ranking AAA (atemberaubend, aufregend, anstrengend)
    Natürlich hätten wir auch in einem Buschflugzeug das Selous Game Reserve bequem anfliegen können, aber dies entspräche nicht unserem Reisestil. Zu einer abenteuerlichen Safari gehört die holprige Anreise per Jeep einfach dazu, um nach sechs Stunden Anreise wie James Bonds Martini "gut geschüttelt" in seiner Safari-Lodge anzukommen und mit einem kühlen Bier seine trockene, staubige Kehle zu kühlen. Mag gut sein, dass wir in zehn Jahren ganz anders darüber denken...;-) Nach den tollen Tierbegegnungen im Ruaha Nationalpark waren die Erwartungen gemischt. War eine Steigerung noch möglich oder würden wir nur noch gelangweilt von einer Giraffe zu nächsten fahren? Wir erlebten dann aber tolle Flusslandschaften mit grossen Herden verschiedenster Tiere, welche ihren Durst gefährlich nahe an gefrässigen Krokodilen stillten.Read more

  • Day25

    Ons is in Bagamoyo!

    October 5, 2016 in Tanzania

    6450 km nadat ons uit Kaapstad weg is, sien ons weer die see... Ons kamp vir die volgende paar aande by Firefly, byna reg teen die strand. 'n Soel wind waai, dis taai en bedompig en... rustig.

You might also know this place by the following names:

Coast Region, Pwani

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