Tanzania
Kiusa

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31 travelers at this place

  • Day10

    Die Kaffeemacher vom Kilimanjaro

    December 14, 2020 in Tanzania ⋅ ☀️ 26 °C

    Grohe Armatur war gestern. Heute duscht der ordinäre Backpacker unter einem guten Stern...

    Nach einem Frühstück auf Fiat-Niveau 🤥 machten wir uns heute zuerst auf den Weg nach Materuni, dem letzten Dorf vor dem Kilimanjaro auf 1.500m Höhe über dem Meeresspiegel.

    Nach einer einstündigen afrikanischen Massage (Holperpiste) in Materuni angekommen erfuhren wir allerhand über das Dorf, die Menschen und was sie so tun. Ein Opa an der Bushaltestelle konnte sogar ein paar Worte Deutsch, er hieß uns sehr herzlich Willkommen und sagte „we need you here, thank you“ 🥰

    Ein quirliger Typ im Bob Marley Kostüm führt uns heute durch den Tag und erzählte uns einige Stories über die Bananenbäume, Kaffeepflanzen und die Bräuche rund um die Yukka-Palme, während wir auf schmalen Pfaden Richtung Wasserfall wandelten. Herrliche Panoramen untermalten botanisch unseren Weg, den wir ohne festes Schuhwerk wohl kaum gemeistert hätten.
    Von den Einheimischen, die hier ihren Alltag bestritten hallte uns jedes Mal ein freundliches „Jambo“ entgegen.

    Nach ungefähr 40 Minuten erreichten wir den Wasserfall, mit 90 Metern Höhe, der der größte in Kilimanjaro ist.

    Zurück in Materuni wurden wir in die Kunst der Kaffeeherrstellung unter musikalischer Begleitung eingeführt. Nach dem Motto „die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“ werden die Kaffeebohnen erst getrocknet, dann sortiert, danach die Schalen taktvoll zerstoßen, gesiebt, über offenem Feuer wie mit dem Diktierstab geröstet und dann wieder in mühevoller Stampfarbeit im Gleichtakt gemahlen, bevor er im heißen Wassertopf gekocht wird. Immer mehr Einheimische gesellten sich zur heiteren Runde und es schien, als wären alle wirklich sehr erfreut uns zu sehen - warum erfuhren wir später 😛
    Nach harter Arbeit und dem vielen Nescafé der letzten Tage, genossen wir unseren selbstgemachte. Kaffee in Marijuana-geschwängerter Luft, die ebenfalls lokalen Ursprung hatte. 🚬

    Das inkludierte Mittagessen, ebenfalls lokalen Ursprungs, sorgt später hoffentlich für keine Überraschung. An das angepriesene, vor Ort gebraute Bananenbier traute sich nur Eric ran, uns Mädels schreckte der in die Jahre gekommene Gemeinschaftskelch, der bereits 2 Tage vor sich her gohr, dann doch etwas ab 🤢

    Zitat:
    „Die machen hier aus Scheiße Bonbon“ 💩 🔜🍬 ... und füllen es auch noch in Flaschen zum Verkauf.

    Gefolgt vom lustigen Tiere - Raten mit leichten Kommentaren wie: „Vielleicht ein Esel-pard?“ oder „guck mal, Clarence von Tarzan“ oder „boah, ich hab noch nie so eine hässliche Kuh gesehen“, ging die Verkaufsveranstaltung mit einheimischen Kunstwerken aus getrockneten Bananenhäuten weiter. 💩🔜🍬🍬

    Zum Schluss kauften wir dann aus Solidarität unseren klangvollen, selbst hergestellten Kaffee zum Wucherpreis als ganz besonderes Mitbringsel für unsere Lieben zuhause.
    Bewerbungen werden ab sofort entgegen genommen. 😃

    Little Bob Marley und unser Fahrer, der eher die Form eines Buddhas hat, fahren uns weiter zu den Hot Springs.
    Nach einer weiteren Stunde afrikanischer Massage (siehe oben 😜) befindet sich gefühlt 30 km hinter dem Ende der Welt ein richtiges Paradies mit türkislich schimmerndem Wasser und einer Affenschaukel, die die 3 white Monkeys direkt ausprobierten.
    Ausgelassen spielten wir den ganzen Nachmittag Tarzan & Jane gespielt. Beim Verweilen im Wasser knabberten die zahlreichen kleinen Fischlein an einem. Fish Spa war also inklusive.
    Neben den Franzosen, die wir aus dem Bike Hostel (4€ ÜF 🙈🤢) kannten, waren wir die einzigen Touristen unter den sonst ausschließlich einheimischen Gästen, du uns als die eigentliche Attraktion ansahen, aber durchweg freundlich und sehr hilfsbereit waren.

    Irgendwann war es auch Zeit für uns wieder zu gehen. Zurück ging es wieder über die Buckelpiste. Auf dem Weg zurück nach Moshi erzählte uns Little Buddha, dass er heute eigentlich Geburtstag hat und wir noch schnell auf eine Geburtstagsparty mitkommen sollen. So bescherte uns der Tag doch einen relativ nachdenklichen Abschluss, denn die Party fand in einer Art Waisenhaus statt, das von einer ganz netten afrikanischen Mama betrieben wurde. Da er dort ab und zu mithilft, wurde für ihn ein bunter Kuchen kredenzt und alle sangen das wohl auf der ganzen Welt bekannte „Häppieh Börstie“. Die Kinder hatten sich ganz viel Mühe gegeben und waren von oben bis unten beklebt mit funkelnden Leuchtstickern und sogar kleine Geschenke gebastelt. Hier ist es Brauch, dass jedem Gast ein Stückchen des Geburtstagskuchens 🍰vom Jubilar in den Mund geschoben wird... das sieht ziemlich witzig aus. 😃

    Wieder einmal geht ein ziemlich erlebnisreicher Tag zu Ende.....

    Jetzt packen wir unsere kleinen Rucksäckle für den morgigen Tagestrip zum Kilimanjaro 🏔 , stellen die Uhren auf 5:30 Uhr und fallen nach 3 Savanna dry ins Himmelbettchen 😴

    #derheutigekussigehtrausanivanka
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    Istvan Toth

    😍😍🙈

    12/14/20Reply
    Joachim Zimmermann

    Naja 🤣🙈

    12/14/20Reply
    Claudia Geisler

    #joachim... gell der Duschkopf gefällt dir 😉

    12/14/20Reply
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  • Day139

    Ich brauche einen Tiger namens Hobbs

    January 18, 2019 in Tanzania ⋅ ⛅ 31 °C

    Es ist Sommer,heißer,trockener Sommer überall nur nicht Nachts in Uuwo da ist es so kalt das ich unter meiner Jacke ein Schreien nach einer langen Hose höre während mir das Regenwasser bis zum Knöchel steht.

    Damit herzlich Willkommen zu meinem ersten Blog seit einer Weile und meinem ersten auf meinem neuem Handy(Tecno Spark 2).

    Ich kann mich nicht erinnern wo ich das letzte Mal aufgehört habe deswegen hier (möglicherweise nochmal)eine kurze Zusammenfassung dessen was von Wheinachten bis Sylvester passiert ist:
    -ich war in Nungwi auf 3 Tauchgängen,dabei stellte ich fest das ein kleines Boot und hohe Wellen sich nicht so gut mit meinem Magen vertragen.
    -Beim Tauchen (15 min.,51 min, 56 min,) sah ich eine Menge Fische unter anderem Steinfische(Hochgiftig),Stachelrochen(Hochgiftig),Muränen(Finger weg) und Schilekröten(könnten Karettschildkröten gewesen sein)
    -ging auf eine Blue Safari:Schnorcheln mit BBQ am Strand
    -Verbrachte Sylvester am Strand,also bis 1 dann binn ich Schlafen gegangen das kommt in einem so hohen Alter
    -Fuhr zurück nach DAR und am nächsten Tag zurück nach Uuwo

    Zurück in Uuwo genoß ich die Ruhe und das wir endlich nicht mehr ständig mit Hakuna Matata angesprochen wurden(kein sich selbst respektierender Tansanier,bei uns in der Region benutzt das ausser in Liedern)

    Im Laufe der nächsten Woche trudelte auch der Rest von uns ein,sowie Jonas.
    Jonas war unser Teamer auf dem Vorbereitungsseminar(bei mir sogar auf dem Kennenlernseminar).
    Vom 8 bis zum 13 feierten wir dann erst Leas Geburstag an dem wir zu den Hotsprings sind ein willkommener anlass für mich die ständig da rumhängenden Angeber im Wetttauchen zu besiegen,
    Anschliessend Hishams und zum Abschluss Maxs(IBler).
    Um genau zu sein feiern wir die letzteren erst heute Abend in der Lodge in Moshi aber worum es geht ist das wir da eine Volle Woche hatten.
    Vor exakt einer Woche nahm ich an einem Rundgang aller Elimu E.V. Schulen zusammen mit Gilly und ihren Leitern Teil.
    Als ich das koordinieren des Streichens an der Makarere Übernahm muss ich irgendwie in der Rolle hängengeblieben sein da ich jetzt eine riesige Liste an Problemen vor mir habe und 10000€ mit denen ich diese kaum abarbeiten kann.
    Immerhin habe ich es geschafft alle Probleme ordentlich in einer Liste anzulegen womit ich mich,laut einiger meiner Lehrer, schon weiterentwickelt haben müsste.

    Mit dem Geld das wir jetzt haben werden wir folgende Probleme angehen:
    - die Makerere bekommt Tische und Bänke in ihre Mensa damit die Schüler dort essen können
    -jedes kaputte Fenster an den Schulen wird repariert und gesichert(das sind viele)
    -die Uuwo Primary bekommt eine Veranda damit es in der Regenzeit nicht mehr so gefährlich ist sich von Raum zu Raum zu bewegen.

    Das größte Problem das die Kiremeny Primary im Grunde ein Komplett neues Dach braucht lässt sich damit aber nicht lösen.

    Und jetzt zum eigentlichen highlight für die meisten meiner Freiwilligen diese Woche fing endlich unsere Arbeit an den Primary und Secondaryschools an.
    Nur das Koch projekt haben wir noch nicht gestartet da es uns unpraktisch erschien anzufangen zu Kochen wenn wir ab diesen Sonntag (20.1) im Zwischenseminar mit dem Rotenkreuz sind und danach eine Woche unser Rafiki E.V. Seminar haben.

    Der Gedanke an Calvin und Hobbs kam mir dann als ich diese Woche mal wieder Babysitter für Brighton gespielt habe und dieser bei unserem Spaziergang alle 2 Meter anhielt um mich auf Hunde hinzuweisen die nicht da waren.
    Generell erinnert mich Brighton sehr an Calvin von seinem Verhalten her und da man ihm sein essen auch erst Kreativ verkaufen muss.
    Andereseits hat Brighton mal ein Bushbaby gesehen und schreit(eine sehr gute Nachahmung ihres Nervigen Rufes) die ganze Zeit in die Baumgipfel um sie hervorzulocken.

    Zu den Bildern:
    -der Sonnenuntergang an unserem letzten Abend in Michamvi
    -einer der Spots unserer Blue Safari
    -der Strand in Pajie
    -4-6 der Zwischenboden an der Kiremeni
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  • Day2

    Moshi

    November 12, 2019 in Tanzania ⋅ ⛅ 26 °C

    In Moshi verbleven we op aanraden van een vrouw die ik in Malawi had ontmoet in het Mountain Bikes House: een heel gezellig hostel waar je mountainbikes kon huren, aan de voet van de Kilimanjaro. De eerste dag wat rustig aan gedaan; filmpjes voor Piets presentatie geschoten, koffie gedronken in Union Café en de Sunsetbus genomen met een groep irritante Duitsers. Op het dak van de bus hebben we onder het genot van een biertje de zonsondergang bewonderd en een glimp van de achter wolken verscholen Kilimanjaro opgevangen. Dit schijnt zo’n 90% van de tijd het geval te zijn.Read more

    Trudy Drost

    Geniet ervan samen😍

    11/17/19Reply
     
  • Day2

    Moshi

    July 6, 2020 in Tanzania ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach der letzten Flugetappe von Zansibar nach Kilimanjaro Airport, paar zusätzlichen Formularen und Fiebermessungen, sind wir von Mohammed am Flughafen in Empfang genommen worden. Schon beim Einsteigen in den Minibus lautet das allgemein übliche Kilimanjaro Motto: Pole Pole.

    Während einer stündigen Autofahrt entlang von zig typischen afrikanischen Secondhandständen, Ziegen und Maisfeldern, führt uns Mohammed durch ein Wirrwar von hupenden Autos, bunt blinkenden Tuktuks, prall gefüllten und geladen Taxibussen zur Chanya Lodge. Dort werden wir freundlich mit Fiebermesser in der Hand in der Lodge empfangen. 32,8 °C - wir sind sauber oder die Fieberknarre ist kaputt. Alles gut!

    Ohne lange zu fakeln geht es weiter zum Briefing der bevorstehenden Kili Besteigung wo unser Guide Jonas vorgestellt wird. Für den durchschnitts Wanderschweizer nichts besonderes, bis auf die Höhenkrankheit, wiederum paar Formulare und die doch eher üppige Anzahl Porter und deren Trinkgeld.

    Zum Abschluss vor dem verdienten Feierabend noch eine Armee ähnliche Inspektion ob genügend warme Socken eingepackt wurden.
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    Dini Brichte si super. Warte scho uf e nächst. [Beatrice]

    7/7/20Reply
    Fa Bre

    :-)

    7/7/20Reply
    Fa Bre

    ;-)

    7/7/20Reply
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  • Day3

    Ruhe vor dem Berg

    July 7, 2020 in Tanzania ⋅ ⛅ 22 °C

    Pole Pole ist heute das Motto. Ausschlafen, Zmörgele Relaxen und Moshi erkunden.

    Also ab ins Taxi zum "Main Market" wo es alles zu kaufen gibt was das Herz begehrt. Auf der Suche nach Kili tauglichen Handschuhen finden wir im bunten lebendigen Markt eine Ovomaltine Mütze, ein TV für 1.5mioTsh, Gewürze und viele frische Früchte schön präsentiert. Afrika wie es leibt und lebt. Man würde niemals vermuten, dass nebenan ein 5895m hoher, mit Eis bedeckter Vulkan steht.

    Das schönste am Ganzen: Wir sind weit und breit die einzigen Touris und Kili Anwärter. Immer wieder hören wir ein freundliches Jambo.

    Bei der Suche nach warmen Handschuhen erhalten wir tatkräftige Unterstützung eines ehemaligen Porters der angeblich 40x auf oder zumindest am Kili war. Skeptisch folgen wir und schlussendlich landen wir tatsächlich in einem 12 m2 grossen "Kompakttransa" mit allem was ein Bergsteiger braucht. Sogar die neusten Petzl Steigeisen für 60$ zaubert der Ladenbesitzer aus einer Ecke hervor.

    Morgen starten wir die Tour am Rongai Gate. Für ein tägliches Update könnte es Mobilfunktechnisch jedoch knapp werden.

    Hakuna matata
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    Fa Bre

    :-)

    7/8/20Reply
     
  • Day2

    Einführung in Moshi

    September 3, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir sind heute nach einer 11 Stündigen Fahrt, bei Moshi in einer Lodge für einem kurzem Einführungsseminar angekommen.
    Moshi liegt direkt am Kilimandscharo,welcher aber den ganzen Tag in Wolken lag als wir das heute die Stadt erkundet haben.
    Dafür gab es alte Deutsche Gebäude zu sehen wie den Bahnhof und während der Fahrt die einzige Brücke die den Norden Tansanias führt und damit die Reise um 10 Stunden verkürzt hat.
    Generell werden die Deutschen hier als halbgltter behandelt da wir in den Augen der Einheimischen nur positive Sachen bewirkt haben,die Genozide übersehen sie geflissentlich.

    Am Mittwoch fahren wir dann nach Mwanza und an unsere Schule, ich werde probieren wöchentlich etwas zu schreiben kann das aber nicht garantieren.

    Im Bild sind die Gleise des Bahnhofes zu sehen im Hintergrund sind die ersten Ausländer des in den Wolkenl iegenden Kilimandscharos zu sehen
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    Jannic Matros

    Ben ist der Krasseste

    9/7/18Reply
     
  • Day3

    Kurze Info zum Projekt

    September 4, 2018 in Tanzania ⋅ 🌙 23 °C

    Ich dachte ich nutze die Zeit die ich hier im Projekt bin und gebe euch mal kurz ein paar Infos über mein Projekt und mache euch mit den wichtigsten Begriffen bekannt.

    Was mache ich hier überhaupt:
    Ich bin mit 7 anderen Freiwilligen(s.u.) für den Verein Rafiki E.V. aus Kellinghusen Schleswig Holstein hier am Kilimandscharo. Wo wir insgesamt 12 Schulen betreuen 6 die direkt zum Rafiki E.V. gehören 5 die zu. Elimu E.V. aus Heikendorf gehören und 1 behinderten Schule die zur Kirchengemeinde Heikendorf gehört.
    Untergebracht sind die 6 Damen von uns bei den örtlichen zuständigen, und mitbegründern der Kiumako Secondary school, Hisham und ich werden dort zwar Gästezimmer haben aber auf uns alleine gestellt in einem Haus auf dem Schulgelände der Vunjo secondary school wohnen.
    Wir werden hier an den Schulen wechselnd verschiedene Projekte leiten/betreuen zudem werden wir mindestens einmal die Woche an einer der Schulen Kochen,zu einem gegeben anlass werde ich meinen Stundenplan hier vorstellen.
    Ich werde vermutlich das Trommel Projekt hier leiten,Hisham so weit für mich möglich als Co-trainer beim Fußball unterstützen und wenn es umsetzbar ist zusammen mit 2 Mädchen hier ein Feldhockeyprojekt starten.

    Wichtige Begriffe und Abkürzungen:
    Chagga:das Volk das am Kilimandscharo heimisch ist gelten als die Geschäftsmänner und Preußens Afrika

    Masai:das Volk das in der Ebene vor dem Kilimandscharo heimisch ist sind eher ärmlich haben aber eine beeindruckende eigene Kultur

    Uowo:der Ort an dem unsere Schulen stehen sollte ich von unserem Dorf sprechen Rede ich hiervon

    PoC:People of colour der selbstgewählte Begriff der Farbigen Community in America so wird alles nicht weiße genannt(hier angewandt aufgrund der 110 Völker die in Tansania Vorkommen unter anderem Inder)

    Schwarz:selbstgewählter Begriff der dunkelhäutigen Community der Großteil der Einheimischen hier ist Schwarz

    Einheimische:alle Leute deren Wurzeln in der Stammesstruktur hier liegen oder die als Tansania zugehörig angesehen werden.

    Dar: Daressalam Regierungssitz Tansanias (nicht Hauptstadt) innerhalb der letzten Jahre um 4 Millionen Einwohner gewachsen bis jetzt tatsächlich ohne Slums kann jetzt aber nicht mehr mitwachsen

    Moshi:Regionalhauptstadt der Region Moshi sie wurde von den Deutschen für die Kaffe weiterverarbeitung gegründet

    Kili:kurz für Kilimandscharo der Berg an dem wir wohnen mit über 5000 Meter der höchste Berg Afrikas bestehend aus 3 Vulkanen sein Schmelzwassers ist der Grund für den Reichtum der Gegend zusammen mit dem Tansanit dem seltensten Edelstein der Welt der nur hier vorkommt.

    Rafiki E.V.:Verein der gegründet wurde um hier eine Highschool zu bauen trägt inzwischen 6 Schulen in der Region

    Elimu E.V.:Verein aus Heikendorf kooperiert mit dem Rafiki E.V. trägt 5 Schulen überwiegend Primaryschools.

    Heikendorf:die Christliche Gemeinde des Dorfes Heikendorf tragen eine Behinderten Schule und habe hier ein Krankenhaus gebaut.
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    Jannic Matros

    Ben ist der Beste

    9/7/18Reply
     
  • Day2

    Hakuna Matata

    September 13, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 30 °C

    „Hakuna Matata - Don‘t worry!“

    Auf diese Weise begann heute früh unser Briefing für die Besteigung des Kilimanjaro.
    Wir sitzen in unserer Unterkunft „More than a drop“ in Moshi, in der junge Frauen aus sozial schwachen Schichten eine Berufsausbildung machen können. Dies bietet ihnen eine Perspektive auf ein eigenständiges Leben. Was uns auffällt, ist dass sie bei allem, was sie so machen aus voller Inbrunst singen.
    So hören wir im Hintergrund beständig deren wundervollen Gesänge während wir unsere zahlreichen Schichten Merino-, Funktions-, Fleece-, Regen- und Daunenkleidung auf den Tischen ausbreiten. Nick und Goodluck (jaaaaa, unser Guide heißt wirklich Goodluck. Hätte ich dies nicht von meiner lieben Freundin Jojo, die vor kurzem auch hier war, bereits erfahren, hätte ich bei der Begrüßung wohl gleich wie sie reagiert: „Hi, i am Johanna.“ „Goodluck!“ „Good luck to you too!“ „No! My Name is Goodluck!“ :)) von der Organsiation Kilimanjaro Trekking Mates checken unsere Ausrüstung + Medizin und überreden Felix (der seiner Meinung nach mit Ibral-Hoodie und Regenjacke bestens ausgestattet ist) sich doch noch weitere Longsleeves und eine Daunenjacke zu leihen. „First Rule: Trust your Guide. We know how it is up there.“

    Morgen wagen wir also den 7tägigen Aufstieg über die Machame-Route auf den 5895m hohen Uhuru Peak. Wir haben zuhause länger hin und her überlegt, dieses nicht ganz billige Abenteuer zu machen. Die begeisterten Erzählungen von Feli und Jojo haben uns dann kurz vor knapp noch überzeugt, die Tour zu buchen.

    Wir werden sehen, ob wir die „unerreichbare Reise“ schaffen - Fun Fact zum Schluss: Der Berg wurde früher von den hier lebenden Chagga „Kilemiekyaro“ genannt, was Suaheli ist und so viel wie „unreachable Safari“ bedeutet. Keiner der Chaggas schaffte den Anstieg bis auf den höchsten Punkt, bis der deutsche Hans Meyer 1889 zum ersten Mal den Gipfel erklomm. Dieser konnte den Originalnamen des Berges nicht recht aussprechen und daraus resultiert der heute bekannte Namen „Kilimanjaro“ - höchster Berg Afrikas und höchster freistehender Berg der Welt.
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    Oh so schön! Ich freue mich, dass ich so nah bei euch auf eurer Reise dabei sein kann. Tolle Plattform hier. Alles Gute für den Kilimanjaro. Liebe Grüße Regina

    9/13/18Reply
    Markus Trefz

    Coole Location!

    9/16/18Reply
     
  • Day10

    Konyagi & Karaoke

    September 21, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 24 °C

    „Waaaaas? Ihr habt noch keinen Konyagi getrunken? Dann müssen wir heute Abend unbedingt feiern gehen!“ Alina, die gerade im ‚More than a drop’ Volunteering macht, lässt uns keine Wahl (Ok. Wir haben uns auch nicht gerade stark gewehrt). So tauchen wir ganz tief in das Nachtleben Moshis ab.
    Die erste Station ist eine Bar, in der wir unseren ersten Konyagi mit Ingwerbier trinken. Sie verkaufen es uns als den tansanischen Gin-Tonic.
    Man bekommt aber nicht nur ein Glas, sondern direkt eine ganze Flasche, auf deren Unterseite man vor dem Öffnen traditionell mit dem Ellbogen klopfen muss, damit der Schnaps noch stärker wird. Das hat mir natürlich direkt eingeleuchtet.

    Der Drink schmeckt zwar nicht nach GinTonic, aber er läuft gut rein. Die Einheimischen freuen sich, dass es uns schmeckt und motivieren uns, noch weitere Flaschen zu bestellen.

    Schnitt. Wir stehen in einer KaraokeBar, unser neuer Kumpel Mehul verkündet durch das Mikrofon „I want to say hello to our special guests Tini and Felix. They have both birthday today!” Riesen Party, alle wollen uns gratulieren. Und plötzlich wird uns das Mikrofon in die Hand gedrückt und wir grölen lauthals Lieder von den Backstreetboys, Enrique Iglesias und Celine Dion mit. Die Liste mit den verfügbaren Tracks wurde offensichtlich seit den 90ern nicht mehr aktualisiert. Die Meute um das Mikrofon wird immer größer und Felix findet richtig Gefallen am Karaoke singen. Er legt eine grandiose Show zu Britney Spears hin. „Oops I did it again!”

    Schnitt. Wir sind in einem riesigen Club, die Einheimischen bewegen sich extrem gekonnt zu der Bongo-Flavour-Musik.
    Felix wackelt extrem lustig zu irgendeiner Musik in seinem Kopf. Bongo-Flavour ist es jedenfalls nicht.

    Tja wie soll es auch anders enden, wenn man zuerst Konyagi in sein Bier schüttet und dann als Vorzeige-Bayer diese edle Mischung auch noch ext?!

    Schnitt. Felix am nächsten Morgen: „Tini ich glaube ich wurde vergiftet!“
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    PeterQ: Das kann man dem Felix nicht verdenken. Als Münchner hat er das Wiesengen und die Wiesen hat jetzt angefangen. Tini Deine Berichte sind einfach Klasse. Viel Spaß weiterhin

    9/24/18Reply
     
  • Day3

    Kilimanjaro Tag 1

    September 14, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 27 °C

    Ein junger Erdnuss-Verkäufer streckt seinen Kopf in das Busfenster und bietet uns seine Ware an. Mit unseren drei Brocken Suaheli unterhalten wir uns prächtig mit ihm und meinen alles zu verstehen. Bis er asimba oder sowas sagt. Wir fragen unseren Guide Goodluck, was das heißt: So in etwa ‚Guten Tag weißer Bonze‘. Felix und ich schauen uns an: Hä? Wir sind doch keine Bonzen. Dann drehen wir uns um, und schauen auf die 11 Einheimischen (7 Träger, 2 Köche, 2 Guides) hinter uns im Bus, die uns diese Bergbesteigung erst ermöglichen. Dann schauen wir uns wieder an und müssen lachen. Ok! Wir sind doch ganz eindeutig bonzig unterwegs. Für die Verhältnisse in Tansania jedenfalls.

    Wieder einmal sind wir zutiefst dankbar, was uns im Leben alles möglich ist und gleichzeitig sind wir beeindruckt, wie viiiiel Gepäck die Träger scheinbar mühelos bergauf schleppen können.

    „Pole Pole, sippy sippy and positive thinking. Then you will make your way up!”
    „Langsam langsam gehen, Schlückchen für Schlückchen trinken und positiv denken!“. Das ist das Geheimrezept unseres Guides Goodluck, um den Gipfel des Kilimanjaro erfolgreich zu erklimmen.

    Bei unserer ersten Tagesetappe haben wir gute 1000 Höhenmeter zu bewältigen (1800m - 2835m), drei Viertel davon im Regen. Was will man auch erwarten, wenn man durch den Regenwald marschiert?! Dieser ist übrigens die zweite von insgesamt 5 Vegetationszonen, die wir in den 7 Tagen durchschreiten werden.

    Immer wieder muss ich an meine Mama denken, die seit jeher mein Unvermögen an klimamässig angepasster Kleidung bemängelt. Und jaaa Mum, auch heute bin ich mäßig gut ausgestattet. Konnte ja keiner ahnen, dass es in dieser Höhe kalt wird in kurzen Hosen, Turnschuhen und Top. Zusammen mit Felix an meiner Seite (der in kurzen Lederhosen steckt) sind wir ziemlich sicher das am seltsamsten ausgestattete Team. Gut dass wir dafür umso mehr SchnickSchnackSchnuck (oder auch SchnickSchnackSchluck wie Goodluck immer sagt), positive Thinking und Reggaemusik haben, sodass wir frohen Mutes im Machame-Camp ankommen.

    Dort erwartet uns (wie es sich für zwei Bonzen gehört) ein aufgebautes Zelt inklusive Tisch und Stühlen, zwei Wannen mit warmem Wasser und Seife, Tee, Kaffee und Popcorn. Als sei dies nicht schon Luxus genug, gibt es zum Abendessen eine wohltuend heiße Gurkensuppe als Vorspeise und Salat, Kartoffeln und eine leckerlecker Gemüsesoße als Hauptgang. Dies alles futtern wir in mittlerweile 3 warmen Schichten Kleidung und bei romantischem Kerzenlicht, an das die Crew natürlich auch gedacht hat.

    Unfassbar.

    Ich habe ein krass schlechtes Gewissen, weil 11 (ELF!!!) Leute für uns zwei schufften, aber da die ganzen Arbeiter so super gut gelaunt sind, freunde ich mich mit dem Gedanken an, dass sie vermutlich froh sind so einen Job zu haben. „Hakuna Matata“ eben.

    Bibbernd genießen wir noch kurz den atemberaubenden Sternenhimmel bevor wir in unsere Daunenschlafsäcke schlüpfen. Felix ist so kalt, dass er Angst hat, morgen erfrieren zu müssen, wenn wir noch höher sind. (Kleine Erinnerung: wir befinden uns gerade mal in Nacht 1.)
    Schnitt. Felix vor drei Wochen zu Jojo, die den Gipfel schon erklommen hat und ihm Kleidungstipps geben wollte: „Ach Papperlapapp. Da oben wird es doch nicht so kalt!!“
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    Michaela Gut

    Männerschupfen in Lederhosen, ich lach mich tot!

    9/21/18Reply
     

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