Tanzania
Mbeya

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9 travelers at this place:

  • Day42

    Ein perfekter letzter Tag in Tansania

    October 23, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 26 °C

    Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Boda Boda (Motorradtaxi), Bajaji (TukTuk) oder Daladala (Kleinbus oder PickUp) von A nach B zu kommen ist sogar noch nach 6 Wochen in Tansania jedes Mal ein kleines Highlight für uns.
    Die Daladalas beispielsweise warten solange mit der Abfahrt, bis sie ganz voll sind (macht auch Sinn, denn je voller sie sind, desto mehr verdienen die Angestellten). Und ganz voll muss man wirklich wörtlich nehmen. Jeder Sitz muss mit ein bis zwei Personen besetzt sein und auch der Gang wird vollgestapelt.
    Deshalb gehts auf den Busbahnhöfen auch so wild zu. Die „conductor“, immer in Konkurrenz zu den anderen Fängern, schreien alle Leute an und wollen sie in IHREN Kleinbus zerren.
    Sobald das Daladala dann mal losfährt kehrt erstmal Ruhe ein.
    Bis der übervolle Kleinbus kurz darauf wieder anhält.
    Unter lautem Geschrei werden von außen alle Fenster aufgeschoben und den Passagieren verschiedenste Waren (Zwiebeln, USB-Stick, Popcorn, Geldbörsen, gegrillte Fleischspieße und co) penetrant direkt unter die Nase gehalten. Unzählige Menschen mit Körben, Plastiksäcken, Kindern, Taschen und Eimern wollen sich rausdrängen, wobei gleichzeitig ähnlich voll beladene Menschen von außen reindrücken. Untermalt wird dieser Trubel natürlich noch von der übertrieben lauten Bongomusik.

    Auf diese Weise gelangen wir heute von Mbeya nach Malawi.
    So unser Plan.
    Mal wieder läuft es nicht nach Plan. Aber das ist ja gerade das Schöne an so einem Lodderleben. Wenn man den Dingen freien Lauf lässt und spontan ist, passieren die wunderbarsten Dinge.
    Peter Felix lud uns bei der Felix-Versammlung vor ein paar Tagen zu sich nach Hause ein. Er wohnt in Kyela, einer kleinen Stadt direkt an der malawischen Grenze.
    Da die Daladalafahrt (wie oben beschrieben) äußerst Pole Pole verläuft, kommen wir zwei Stunden zu spät zum Treffpunkt. Peter Felix lacht, als er uns sieht, obwohl er die komplette Zeit in seinem Auto gewartet hat. Er freut sich einfach nur übermässig: „I am so happy, that we finally found us!”
    Wir steigen in seinen Pick up und wissen überhaupt nicht, was auf uns zukommt.
    Alle paar Meter halten wir an verschiedenen Teeplantagen (offenbar ist er Boss einer Teefirma) und an Kaffeepflanzen (früher war er Boss einer Kaffeefirma), dann fährt er uns zu seinem Haus (nur zum Zeigen, was für ein großes tolles Haus er hat). Wir fahren direkt weiter zu einem kleinen Laden (offenbar ist er Boss dieses Ladens) und dann zu einem schicken Restaurant inkl. Bäckerei „Las Tapas“ (von dem er natürlich auch der Boss ist).
    Unglaublich. Mit was für einem Hecht haben wir uns denn da angefreundet?
    Stolz führt er uns in der Bäckerei herum, stellt uns allen Arbeitern vor und wir essen zusammen mit ihm und seinem Bruder Julius Felix das beste Chapati mit Maharage (Linseneintopf), das wir in ganz Tansania hatten.
    Nach dem obligatorischen Bier („I know you Germans love beer!”) will Peter Felix uns zum Grenzübergang fahren. Nach 3 Minuten Fahrt halten wir.
    Was passiert denn jetzt schon wieder? „Now please take a look at Julius’ work.” Also schauen wir uns die Werkstatt von Julius Felix an, wo er Betonblumentöpfe herstellt. Ist schon sehr beeindruckend.
    Aber wenn wir heute noch zum Malawisee gelangen wollen, müssen wir jetzt endlich mal los zur Grenze! Felix wird ganz hibbelig und beendet unsere Werkstattbesichtigung abrupt. Also alle drei Felixe und ich wieder in den PickUp und los Richtung Grenze.
    500 Meter nur noch, verkündet ein Verkehrsschild. Yes! Gleich haben wir es geschafft!
    Da biegt Peter Felix links ab und fährt die Auffahrt zu einem Hotel hoch. „We have to drink one last beer together. Border-beer.”
    Was soll man dagegen auch sagen? Also sitzen wir in dem superkitschigen Garten des Hotels unter einem Limettenbaum und trinken Bier.
    Mittlerweile ist es fast Abend und ich wage es, Felix zu fragen, ob wir nicht einfach hier im Hotel übernachten sollen, weil wir sonst in voller Dunkelheit an den Lake Malawi reisen müssen. Felix ist nicht begeistert, er will unbedingt heute über die Grenze. Die beiden anderen Felixe am Tisch jedoch flippen vor Freude fast aus und wir können gar nicht so schnell schauen, schon führt uns Gambi, der Besitzer des Hotels (natürlich ein Freund von Peter Felix) stolz durch alle (ALLE!) Zimmer. „You must look at each and every room! And then you take the best one!” Offensichtlich sind wir mal wieder die einzigen Gäste. Die Mitarbeiter sind hellauf begeistert, dass sie was zu tun haben, wir dürfen keines unserer Gepäckstücke selbst tragen. Sogar meine kleine Handtasche bekommt einen extra Träger.
    Als nächstes präsentiert Gambi uns seinen ganzen Stolz - den kitschigsten Garten den wir seit langem gesehen haben. Mit dem ersten Rasen, den wir seit langem gesehen haben. Als ich mich gemütlich auf das satte Grün lege und sage: „Ohh that feels like home!“ quiekt er vergnügt und schießt direkt etliche Fotos von mir.
    Vor lauter Freude, dass wir einen Abend länger in Tansania bleiben, holt Peter Felix gleich seine Frau aus der Stadt ab und ohne dass wir auch nur einmal selbst etwas bestellen, wird uns ein Bier nach dem anderen geliefert. Irgendwann findet Peter Felix raus, dass er wie Felix‘ Papa und Felix wie sein Papa heißt. Da ist er völlig aus dem Häuschen und fragt im vollen Ernst, ob sie sich damit beim Guiness Buch der Rekorde bewerben sollen.

    Es folgen etliche weitere Biere, Whiskey und Papayawein.
    Mit glänzenden Augen berichtet Peter, dass er nun schon seit 19 Jahren mit seiner Frau (einer BIG Mama mit dem größten Hintern den ich je gesehen habe) verheiratet ist. Er lächelt sie liebevoll an und sagt zu mir „she used to be portable like you. Now I can’t carry her anymore!” Und alle prusten vor Lachen. Inklusive der Big Mama selbst.
    Wir diskutieren wild darüber, ob man Kässpätzle und Semmelknödel als neuesten Verkaufsschlager auf die Speisekarte des „Las Tapas“ setzen sollte und dass wir Julius’ Betonblumentöpfe in Deutschland vermarkten werden ist eigentlich auch schon im Kasten.
    Am Ende sind wir alle betrunken und ich kann mir gerade noch so einen Satz von Julius Felix merken, den ich trotz oder vielleicht sogar gerade wegen meiner süßen Trunkenheit sehr rührend finde: „Most tourist just make Kilimanjaro and Safari when they are in our country. But you make also friends.”

    Aus unserem letzen Vormittag in Tansania wurde also unsere letzte Nacht in Tansania und ich fühle deutlicher als je zuvor, dass diese bunt gekleideten freundlichen Menschen mich absolut in ihren Bann geschlagen haben.
    Allen voran ihr unbeschreiblich schönes ehrliches Lächeln, an dem ich mich gar nicht satt sehen kann.
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  • Day39

    Home far away from home

    October 20, 2018 in Tanzania ⋅ 🌧 23 °C

    Das Umland um Mbeya ist eine wahre Augenweide.
    Pinien-, Eukalyptus- und Bambuswälder überziehen die Gebirgszüge der saftig grünen Mbeya Range.
    Das Klima dieser südlichen Hochebene ist ganz anders als im restlichen Land. Es ist recht kühl, windig und feucht, auf den fruchtbaren Böden werden Tee, Kaffee und Bananen angebaut.

    In Mbeya gibts touristisch gesehen eigentlich nicht viel zu tun. Wir sehen die 4 Tage auch keinen anderen muzungu.
    Trotzdem verbringen wir hier eine ganz besondere Zeit.
    Aufgrund eines Tipps (Danke Greta!) wohnen wir im „Teshas Home“ und es wird wirklich wie ein „home far away from home“.
    Mama Tesha schmeißt eine Avocadofarm und hat sich das bonzigste Haus (oder eher Anwesen), das wir je in Tansania gesehen haben hingestellt. Inklusive Badewanne, Hausangestellten, Waschmaschine, elektrischem Eingangstor, Riesensofa (mit eingearbeiteten Diamanten) und Hochglanzfußböden.
    Wir leben im absoluten Luxus, genießen das frisch riechende Bett, das saubere Bad, die drei Mahlzeiten täglich, die wir mit der Familie einnehmen dürfen und die Ruhe auf unserem privaten Balkon. Die mit Stacheldraht bestückte Mauer rund um das Anwesen hält den hektischen Trubel draußen und gönnt uns eine kaum mehr gewohnte Privatsphäre der Superlative.
    Es ist ganz eindeutig eine super reiche Familie, was man ihnen aber nicht anmerkt. Mama Tesha ist zuckersüß, nennt uns immer „My son! My daughter! I am your African mama!“, knuddelt und drückt uns.

    Außerdem mästet sie uns. Wir essen so extrem viel, sie lässt uns keine Wahl und fängt fast an zu weinen, wenn wir uns nicht eine Riesenportion Reis oder Ugali schöpfen. Es ist unhöflich, wenig zu essen oder auch nur einmal zu schöpfen, weil das dann bedeutet, dass es einem nicht schmeckt, erklärt uns Mugabe, der 22jährige Neffe von Mama Tesha.
    Da er gerade Semesterferien und Langeweile hat, ist er unser privater Tourguide.
    Was ein Glück schon wieder.
    Unter anderem wandern wir mit ihm zum Ngozi-Kratersee, dem die Einheimischen magische Kräfte zusprechen und der wohl wunderschön ist. Leider sehen wir gar nichts davon, weil wir in einer dicken Wolke stecken.
    Auch Glückspilze haben mal Pech ;)

    Mugabe erklärt uns beim Hochwandern, dass es für die Einheimischen völlig unverständlich ist, wie schnell muzungus gehen. Das passt so gar nicht zur pole pole („Immer mit der Ruhe“) Lebensweise der Tansanier.
    Wenn man dies bedenkt, ist es kein Wunder, dass die Feldarbeiter uns kopfschüttelnd anschauen, als wir auf dem Rückweg an ihnen vorbeijoggen (uns war so affenkalt oben in der Wolke, dass wir den gesamten Dschungeltrail runterrennen. Wie Mogli. Nur nicht so elegant).

    Mit Mugabe führen wir sehr anregende Gespräche über das Bild der Tansanier von uns Muzungus. Als Muzungu werden ausschließlich die weißen Touristen bezeichnet.
    Mugabe berichtet, dass ihn vorhin im Bus die Nebensitzer gefragt haben, ob er seine zwei muzungus nicht nach Geld fragen kann. Außerdem erzählt er, dass die Tansanier die Weißen als „superior“ sehen, als die „pure people“ und er sagt uns einen Satz, den sogar er als gebildeter junger Mann aus einer reichen Familie glaubt:
    “God created the world and the white people make it shine.”

    Er fragt uns, ob es uns stolz macht, dass die Leute uns als die besseren Menschen und als so ehrenhaft wie einen Präsidenten ansehen und er kann kaum glauben, als wir dies verneinen.
    Das macht mich sehr nachdenklich und ich fühle mich gar nicht gut dabei. Allein schon die Tatsache, dass wir uns den Flug nach Afrika leisten können, bedeutet für viele hier, dass wir superreich sind.
    Stimmt es wirklich, dass die Leute um uns herum denken, wir seien die besseren Menschen? Da fällt mir ein Zitat von George Orwell ein:
    All animals are equal.
    But some are more equal.
    Ich hoffe, dass ich wenigstens ein paar Menschen durch mein Verhalten zeigen kann, dass ich mich auf Augenhöhe mit ihnen sehe.

    Im Zug hierher haben wir uns mit dem Einheimischen Robert angefreundet, welcher uns direkt zu seiner Familie nach Hause eingeladen hat. Diese Gastfreundschaft nehmen wir liebend gerne an und sitzen plötzlich inmitten eines Familientreffens. Lustigerweise heißt der Opa Felix und seine anwesenden Söhne Julius Felix, Robert Felix und Peter Felix. Eine richtige kleine Felix-Ansammlung.
    Natürlich wird uns wieder Essen angeboten und natürlich lehnen wir nicht ab. Aus Höflichkeit stopfen wir uns also wieder den Bauch voll.
    Als kleines Gastgeschenk habe ich der Oma (die in meinem Zugabteil saß und mir anerkennend beim knüpfen zugeschaut hat) ein Freundschaftsbändchen in den tansanischen Farben geknüpft, über das sie sich unglaublich freut.
    Ein Geben und ein Nehmen. Wundervoll.

    Beim letzten Abendessen bei den Teshas haben wir endlich eine gute Strategie entwickelt: wir nehmen uns beim ersten Schöpfen nicht so viel, (rechtfertigen uns mit „In Germany we don’t eat that much in the evenings. We have a huge breakfast instead.”) und fragen uns dann gegenseitig beim zweiten Schöpfen ganz laut, so dass es auch jeder mitbekommt: „Felix, do you want some more?” - „Yes please. It’s so delicious!” Dabei versuchen wir so wenig wie möglich zu nehmen, ohne dass es ein Familienmitglied merkt.

    Tja und am nächsten Morgen haben wir dann natürlich ein „huge breakfast“ vor uns stehen - so wie es die Deutschen lieben.
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  • Day35

    Bush Camp 2 to Chitimba, Malawi

    December 29, 2019 in Tanzania ⋅ ☁️ 19 °C

    It was yet another very early rise at 5am with light rain still falling after heavy rain and thunder had continued through the night. I got up and started to pack away my soaking tent before the rain got heavier again. As I was folding over the front of the tent to begin rolling it away, my hand came very close to a small scorpion on the underside, which after recovering from the shock, I kicked away. Later, a scorpion of the same species was spotted, and disposed of, on our truck and I was told that it would have given a very painful sting, so I was fortunate not to put my hand on the one under my tent. We had a quick breakfast and set off at 6.30am on the next leg of our journey which would take us across the border into Malawi. We passed through the mountain range with white misty clouds in the valleys, which had been so stabbed by repeated lightning strikes the night before. The weather was overcast, cool, dull and dreary as we passed our way through many wet and muddy towns with Tanzanians trudging through the wet ditches for lack of pavements. The landscape opened out into rural fields and rice paddies with an ancient look as farmers urged their oxen pulled ploughs across the sodden fields. As we started a long climb up into highlands it became very cool in total contrast to the recent high temperatures. As we descended the other side we stopped to buy carrots from a delightful family of roadside sellers who came up with big smiles and young children holding fruit and vegetables above their heads watched on by their, slightly bemused, younger sister. We were waved off by them, happy to have sold us their wares, and to have had us wandering 'mzungu' stop at their roadside stall. The children on our journey through East Africa have often been especially cute and delightful, although often not at school when at school age which highlights the poverty and lack of available education for them in the more rural areas. We later stopped at another roadside seller where a woman brought up fresh avocados to our truck in a traditional patterned sarong type dress with a shawl for the cold - she stood in the doorway and joked with her friend below about us 'mzungu' trying to find somewhere to put the avocados to give her back her bowl.
    I fell asleep for twenty minutes and when I awoke we had climbed into high mountains and were descending with epic views over miles of mountains in wispy clouds looking over to Mozambique and down to Lake Malawi. We reached the border and had a fairly smooth entry. We drove on into Malawi and into a very populated rural area with traditional mud brick houses and wide flooded fields with an enormous, white clouded, mountain range in the far distance. The children cheered and waved as we passed and the adults were also very friendly and waved to us. The children looked absolutely delighted when we waved back which was very heart warming. Malawi has a relatively high literacy rate of 66% for its children but we still saw many young children working, although most seemed lively, happy and full of energy.
    We approached Lake Malawi, a huge expanse of water backed by a huge dark mountain range. As we followed the lake we saw strange and mysterious plumes of orange 'smoke' rising from the lake which turned out to be enormous swarms of lake flies arising from the surface in tornado like structures. We drove past large areas of platforms where local fisherman were drying pungent smelling fish, and entered the small town of Chitimba where we found our lovely campsite right on the lake beach with the flat topped mountain, Livingstonia, rising above where Dr. Livingston lived for many years. As I walked down the beach to look at the view I was met by a group of friendly boys who asked about who I was and took my hand as we walked together and chatted about our favourite football teams and they showed me their friend fishing in the lake. It was a lovely moment and showed just how open and friendly the Malawi people are. In the evening we visited a nearby house where we served a nice dinner of maize, rice, spinach and beans and given a summary of the activities we could do the following day. On the way to and from the meal we saw thousands of fireflies, their lights dancing in the dark of a nearby woodland - it was a magical sight and something I have always wanted to see. I retired early to bed after another long and fascinating day in Africa.
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  • Day34

    Just Keepin' on Truckin'

    December 28, 2019 in Tanzania ⋅ 🌧 21 °C

    Today was a typical overlander day where we had to travel a long distance from one campsite to another. Our last site was 415km away and the truck cannot travel fast on bad roads with a cargo of human beings bouncing around the back. There were also regular stops for lunch, to answer calls of nature etc.

    We left Makumi Bush amp at 6am and arrived 12hrs later at new campsite on northern tip of Kipengere Mpanga Game Reserve. We weren't in the reserve but near it. The weather was good with warm sunny or cloudy weather. Around mid to high 20s

    One reason our trip took so long was due to corrupt police here in Tanzania. We were stopped several times for imaginary traffic offences. Often, our driver and a Kenyan man who speaks Swahili and doesn't suffer fools gladly, talked his way out of them without paying any bribes. The fact that they were being observed by tourists might have expedited their decision making process.

    There's a certain rythym to long distance overlanding journeys. Most people snooze or read and there are long lulls where there is no conversation and then times when we all seem to come alive at the same time ans laugh about something. Then there are times when something interesting happens and someone comments and a desultory conversation occurs and then fades away to silence again. I tend to snooze a lot and read on my kindle at other times. The journey soon passes.

    After over a month on the road, its hard to get excited about the scenery we pass unless it's spectacular, which indeed it often is. The scenery is quite amazing to my Irish eyes but after a while, it becomes normalised. Some of my favourite views are long distance ones across flat plains or gently sloping slope to distant hills or, better still, mountains. A lot of the landscape is hilly on this trip so we get lots of views of both nearby wild and wooded or farmed and cultivated land. Every 20km or so, we pass a village which seems spread out at the side of the road and not in a cluster, as I imagined African villages would be. They seem chaotic and very poor but, I'm sure they have evolved to meet the needs of the local people as well as the demands of the environment, as well as political and economic necessity.

    We generally haven't seen any animals except in game reserves. We saw impala, wildebeest and giraffes in Makumi National Game Reserve.

    The roads are generally 2 lanes, one lane per direction. I know there's a specific name for such a road configuration but the name escapes me at the moment. The Tanzanian government is supposed to be widening the roads but not a lot seems to be happening. I did notice that many houses near the road had an X painted on them. One of the guys said that all buildings within 30 metres of the road are due for demolition. I wonder if the inhabitants are being properly compensated or rehoused. It's unlikely.

    Human rights are generally not respected here. As a gay man, this impacts me directly. Throughout Tanzania, sex acts between men are illegal and carry a maximum penalty of life imprisonment.  Until recently, it was the death penalty.

    According to a 2007 Pew Research Centre survey, 95 percent of Tanzanians believed that homosexuality should not be accepted by society.

    People with albinism living in Tanzania are often attacked, killed or mutilated because of superstitions related to the black-magical practice known as muti that say body parts of albinos have magical properties. Tanzania has the highest occurrence of this human rights violation among 27 African countries where muti is known to be practised.

    In December 2019, Amnesty International reported that the Tanzanian government annulled the right of NGOs as well as individuals to directly file any case against it at the Arusha-based African Court for Human and Peoples' Rights.

    Around halfway through the journey, we had to climb a fairly steep mountainside. No problem for a well maintained truck like Chui with a skilled and trained driver like Often but less so for the old crocks on the road here with maniacal unskilled drivers who treat the oncoming lane as an extension of their own one. We saw several nasty truck crashes on this section of road, some were so badly damaged that's its highly unlikely the driver survived.

    There are official weighbridges every few metres, it seems, where trucks have to pay a fee "for the upkeep of the roads". Either the fee is miniscule or the money goes elsewhere.

    According to a Wikipedia article, both grand and petty corruption are serious problems in Tanzania yet various comprehensive laws are in place to prevent corruption. It is largely due to a weak internal control and low or non-compliance with anti-corruption regulations within different government agencies. For instance, public procurement, taxation, and customs service are areas that are prone to corruption.

    Foreign companies have identified that corruption within those sectors poses potential obstacles for doing business in Tanzania as bribery is often demanded. It is also believed that the existing large informal sector, amount 48.1% of GDP, is associated with cumbersome business registration process which have created opportunities for corruption. 

    President John Magufuli has launched a campaign against grand corruption and established a special court to handle the matter. As a result, corrupt officials have been fired and President Magufuli is working to instil a general sense of discipline in public service. These efforts and similar projects are internationally supported by Germany and the European Union. There are fears that such anti-corruption efforts will end when President Magufuli steps down.

    Anyway, we arrived at our bushcamp, set up the tents and the cook group started dinner. We were asked to show no lights as we were fairly near the public road and didn't want to invite unwelcome attention. Dinner was ready just before darkness fell so we didn't have to eat in the dark.

    Then, my rain detection early warning system, my bald head, detected rain so I retired to my tent to read.
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  • Day165

    Erster Eindruck in Tansania

    May 16, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 16 °C

    Angekommen in Mbeya, Tansania! :) es waren 250 km, die wir zurücklegen mussten und es hat  ganze 14 Stunden gedauert. Die Menschen an den Busbahnhöfen rauben einen so sehr die Energie, sobald man aus dem Bus steigt oder sie jemanden mit weißer Hautfarbe sehen, schreien sie einen an, wollen irgendwelche Fahrten, Souvenirs etc. verkaufen, sie fassen einen an, nehmen das Gepäck..
    Mbeya macht auf uns aber einen entwickelteren Eindruck als Städte in Malawi. Wir haben uns richtig darüber gefreut mal wieder vernünftige Häuser und Leuchtreklame zu sehen. :D die Stromversorgung ist hier ebenfalls besser, in Malawi war jeden Tag für mehrere Stunden der Strom aus. Was die Preise angeht scheint Tansania günstiger als Malawi zu sein, ein Essen im Restaurant kostet ca. 2,00€, Nabiyus Haarschnitt lag bei 1,10 €, Handykarte und 10 GB kosteten 8,20€, wir haben drei Tüten Obst auf dem Markt gekauft (Kokosnuss, Apfel, Bananen, Trauben, Guaven, Mango, Limetten, Orangen, Ingwer) für ca. 2,50€.
    Bier wird hier direkt immer in 0,5l Flaschen serviert und liegt im Restaurant bei 0,90€.
    Wir wollten heute übrigens mit dem Zug nach Daressalam, wenn man als Paar unterwegs ist muss man sich eine ganze Schlafkabine mieten (vier Betten), weil es ein hauptsächlich muslimisches Land ist und Frauen nicht mit anderen Männern in einer Schlafkabine übernachten dürfen. Telefonisch konnten wir das Zugunternehmen aus Malawi nicht erreichen, auf unsere Email wurde nicht geantwortet (weil die keinen Computer oder Internet besitzen) und gestern sind wir spät in Mbeya angekommen, als das Unternehmen schon geschlossen hatte, heute sind wir hingegangen und es wurde uns mitgeteilt, dass nichts mehr frei ist. Planänderung:nehmen übermorgen einen 20h Bus nach Arusha, vielleicht wäre Daressalam auch ein Umweg gewesen.
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  • Day21

    Tazara Train

    September 4, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 23 °C

    Une super expérience qu'on conseille! Un trajet inoubliable à vitesse réduite de 30 heures dans un vieux train pour traverser une partie de la Tanzanie! Des paysages à couper le souffle accompagnés de dizaines de sourires et de salutations par les locaux le long de la route!

    Pour plus d'infos et de photos, RDV sur notre deuxième blog: https://www.myatlas.com/ConfettiEnVoyage/tanzanie-nous-voila-1/t/376584Read more

  • Day76

    Mbeya

    July 15, 2016 in Tanzania ⋅ ⛅ 25 °C

    Same same but different
    Der erste Eindruck von Tansania war recht postiv: Eine sehr gut unterhaltene Strasse nach Mebeya durch sattgrüne Tee- und Kaffeeplantagen, die Busgesellschaft versprach reservierte Sitzplätzte nach Iringa (wovon man in Malawi nur träumen konnte) und allgemein ist das ganze Land deutlich fortschrittlicher als sein südlicher Nachbar. Ob dieser Fortschritt die Menschen glücklicher macht, ist hingegen fraglich. Seltsamerweise spricht man hier im Gegensatz zu Malawi dennoch kaum Englisch und leider können wir unsere paar Sätze Chichewa ("malawisch") nicht mehr anwenden, mit denen wir so gut Kontakt knüpfen konnten.
    Ein Tagesausflug auf den 2200m hohen Ngozi-Vulkankratersee war ein unerwartet tolles Erlebnis. Beim Aufstieg durch Nebel verhangenen Regenwald konnten wir eine für uns unbekannte Affenart beobachten. Zum ersten Mal in einem Regenwald waren unsere Jungs völlig aus dem Häuschen.
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  • Day76

    Ruaha Nationalpark 1

    July 15, 2016 in Tanzania ⋅ ⛅ 26 °C

    Für die drei Nächte leisteten wir uns in einer tollen Safarilodge gutes Essen, bequeme Betten, heisse Duschen und dies alles mitten im Busch in atemberaubender Umgebung. Das offene Camp wird von mit Speer bewaffneten Massai bewacht, während wir uns im Pool erfrischten oder von der Veranda aus Elefanten und Giraffen beobachteten.Read more

  • Day35

    Road to Malawi

    December 29, 2019 in Tanzania ⋅ ☁️ 17 °C

    It started spitting rain as I went to bed last night. No problem, I thought, it's just spitting. Well, maybe if you're a giant. The rain just got heavier and heavier until it was thundering down on the roof of the tent until I thought the tent might float away in the ensueing torrent. But it stayed put.

    Then the thunder started, first distant and then closer and closer until it was overhead and heartstoppingly loud. I could see the flashes of lightening through the thick tent cover. They were bright. I counted the seconds between flash and thunderclap. 5, 4, 3, 2 and then 1 and then simultaneously. Shit. I'm in a iron framed tent on soggy ground, near trees and a mad thunderstorm, raging like a demented god, overhead. I'm not long for this world if I get hit, I thought to myself. I tried to remember how a Faraday cage works and made sure I kept on top of my fully pumped up air mattress to insulate me from the ground. One particularly loud thunder thump made me nearly jump out of my skin. Then I said to myself, feck it, it's highly unlikely I'll get zapped. Anyway, the electrical conditions already exist to make a connection between the positive and negative charges in the sky and earth and there's not much I can do about it except lie back and enjoy the majesty of the spectacle. To use that vastly overused word, awesome; it was awesome. Then I fell into a deep dreamless sleep.

    I briefly woke at around 2 for a wee and it was still lashing down. Shite. Back to sleep again until I awoke next morning at 5. It was still pitter pattering down, but not lashing down. An improvement ent. Between 5 and 5:30am, the sound reduced slowly until by the time I needed to take my tent down, it has stopped.

    I then put my camping bag in the truck and went back to take the tent down. It was dark and I need to change batteries on my head torch. I was concerned about snakes or scorpions who might have sought shelter from the storm under my tent. The guy in the tent next to me just avoided being stung by a scorpion under his tent. I was OK though.

    We had an early breakfast, standing around in soggy bleariness. Then up on the truck and off at 6:30am for the border with Malawi. Suddenly, shrieks, a scorpion was running around on the floor of the truck. But not for long. It was soon two dimensional and chucked out of the window to be gobbled up by a peckish bird.

    After a few stops we got to the frontier. We went through the usual process of exiting one country and then entering another. The rest of our lot had their fingerprints taken but the immigration officer told me that over 60s don't need to. Maybe they think we're too feeble to cause any harm or maybe its an African elder respect thing. Or maybe something completely different.

    One of the advantages of overlanding over independent travel became apparent. When we got to the frontier, there were people waiting to exchange money and to provide Malawi sim cards for our phones. I know from experience how difficult it can be to get a simcard when you have language difficulties or need to find a shop and go through the rigmarole of buying one. It can also be tricky changing money unless you're sure of the honesty of the person providing the service. The tour leader has contacts all over Africa and made the arrangements beforehand so everything was set up when we arrived. A result.

    We were through immigration in a few hours and took our first steps into a new country. A few hours later, we were at our new campsite. It was 5pm but as we had to put the clock back an hour, really 4pm. Plenty of time to get the feel of the place. As the sky was beginning to look soggy, I decided to upgrade to a room.

    That evening, we went out to the house of a local guy who provides services to tourists and he provided a meal for us as we sat in front of his house eating it. Good local food.

    The guy next to be found a huge spider on his foot. He was admirably calm. A local man's said it wasn't dangerous and plucked it off. Muffled gasps and smothered shrieks all around. And that was just me.

    Then back to campsite and to bed.
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  • Day23

    Mbeya, Tanzanië

    October 3, 2016 in Tanzania ⋅ ☁️ 18 °C

    Mbeya lyk soms soos iewers in Pretoria met sy strate vol jakarandas. Ons vertoef 'n uur in die Vodafone-winkel om simkaarte te kry, dan ry ons verder ooswaarts in die rigting van Iringa.

You might also know this place by the following names:

Mbeya Region, Mbeya, Mkoa wa Mbeya

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