Tanzania
Mwika

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1 travelers at this place

  • Day244

    Mvua Baridi

    May 3, 2019 in Tanzania ⋅ ⛅ 23 °C

    Mvua Baridi: die kalte Regenzeit.
    Erst habe ich kein Wasser um meine Klamotten zu Waschen und dann habe ich so viel Wasser das meine Klamotten nicht mehr trocken werden.
    Das beschreibt so die letzten 2 Monate doch recht gut.
    Nach meinem Aufenthalt in dem Ort der nach Kigali kam(Block kommt am 18.9). Landete ich wieder in Dar es salam stieg am nächsten Morgen in einen Bus und stellte Zuhause fest das mir Nahrungsmittel und Inas Festplatte aus meinem Rucksack geklaut wurden.
    Am nächsten Morgen war ich mit Kito(Liliths Welpen) alleine da meine Mitfreiwilligen alle auf reisen waren.
    Eine Woche später fuhren wir zum Flughafen um Leas Familie weg zu bringen und Torben(ein Freund von mir) einzusammeln.
    Wärend Torben kennenlernte wie bei uns Klamotten gewaschen werden und warum wir bei Regen ungern die hänge hochgehen.(der Boden besteht fast nur aus Lehm entweder man rutsch aus oder kommt nicht voran).
    Vergingen ganz schnell die ersten Tage.
    Sonntag Abends kamen dann noch Inas Familie und Roberto(Antonias Freund zu uns).
    Montags hatten wir,da die Osterferien vorbei waren geplant an der Samaritan zu kochen.
    Aufgrund von mangelnden Kindern zum bekochen.
    Zog ich stattdessen aus der Vunjo aus.
    (Mehr dazu später)
    Dienstags kochten wir mit Inas Familie und Torben an der Kondiki Primary,sehr zur belustigung der Kinder, die selten so viele Weiße auf einem Platz sehen.
    Am nächsten Morgen stand eins der wichtigeren Ereignisse an,am ersten Mai hatte Ina Geburtstag und da,meiner Meinung nach, kein Gruppenmitglied von uns so geschätzt wird wie sie wurde das ganze entsprechend aufgezogen.
    Nach einem fulminanten Frühstück,fuhren wir mit der Gruppe zum Ndoro Wasserfall in Marangu.
    Und Abends gab es ein von Lilith und Julia zubereitetes Festmahl,und den dazu gehörenden Getränken(Cola natürlich).
    Früh am Morgen des folgenden Tages standen Torben,Antonia,Roberto und ich bereit um zu einer Safari im Tarangire Nationalpark aufzubrechen.
    Tarangire ist Massai und heißt Fluss der Warzenschweine/Warzenschweinfluss,dieser Park ist besonders für seine Elephanten Population Bekannt.
    Von denen sahen wir dann auch ziemlich viele,so wie Büffel,Antilopen,eine Menge Vögel(Marabu,Geier,Sekretär etc.) aber leider keine Katzen.
    Einen Tag der Ruhe in Uuwo später fuhren Torben und ich nach DAR,mit einem Bus der eine kaputte Scheibe hatte,bei Regen gab es schon angenehmere Erfahrungen.
    Nach einem Essen bei meinem lieblings Inder Chowpatty im Tempelbezirk(da wo die Hindus wohnen) ging es noch zum Vorratseinkauf.
    Auf der Fährüberfahrt am nächsten Morgen holte ich mir einen Sonnenbrand wurde aber,Reisepillen sei dank nicht Seekrank

    Sansibar war nicht so berichtenswert da es Primär geregnet hat,
    an zwei Tagen gab es Sonne wir konnten aber nur einen genießen da wir vergaßen uns regelmäßig ein zu cremen.
    Zu dem wurde in unserem Bungalow eingebrochen,mir das Geld aber zurück erstattet deswegen war es nicht so schlimm.
    Da der Ramadan gerade Anfing als wir auf Sansibar ankamen,gab es Mittags nirgendswo etwas zu Essen.
    Auf der Rückfahrt verließ mich das Reisepillen glück dann und ich musste Abends in DAR erst einmal bei Chowpatty wieder auffüllen.
    In Uuwo läuft seit meiner Rückkehr das Projektwesen geordnet weiter,deswege gibt es auch hier wenig bis nicht zu berichten,
    Einmal konnten wir nicht kochen da es so stark geregnet hat das wir nicht aus dem Haus kamen.

    2 wichtige Punkte:
    1:da eine Mitfreiwillige von mir aus familiären Gründen für eine kurze Zeit nach Deutschland muss passe ich mal wieder auf einen Hund auf.

    2 Vunjo:
    Aufgrund einiger Querellen zwischen dem Elimu E.V. und dem Leiter der Vunjo wurde alle Arbeit dort eingestellt und ich als Freiwilliger abgezogen.

    Zu den Bildern:
    1:ein Gnu
    2&4:Giraffen jeweils weiblich,erkennbar an der Beharung auf den Hörnern
    3:eine Zebraherde überquert die Straße
    5:ein Elefantenbulle der bis auf 1 Meter an unser Auto herankam
    6:die Straße nach Mwika bei Regen

    Ich entschuldige mich für die ungenaue Benennung der Tiere für Artspezifische Infos einfach z.B. Tarangiere Gnuart oder so googeln
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  • Day162

    Kazi

    February 10, 2019 in Tanzania ⋅ ⛅ 27 °C

    Kazi:Kiswahili für arbeiten
    Tja schön wars meine 4 Monatige Zeit ohne größer arbeiten ist vorbei seit 3 Wochen arbeiten wir aktiv an den Schulen, seit 2 Kochen wir auch.
    Es ist also alles so wie es sein soll.
    Während viele sich beim Seminar vor 3 Wochen noch darüber beschwerten das sie nichts machen würden haben sie inzwischen andere Probleme,wie Schlafmangel.
    Über das Seminar gibt es nicht viel zu berichten.
    Ja es war schön die anderen Freiwilligen wieder zu sehen,und die Facillitators sowie die Location waren auch gut nur die Diskussionen waren langweilig und ermüdend.
    Naja viele von meinen Mitfreiwilligen haben sich ihren Plan so vollgepackt das sie jetzt ständig schlafen müssen.
    Das wir auch mal 45 min. Bis zu einem Projekt laufen oder fast eine Stunde fahren(projekte in Himo) hilft da auch nicht.
    Meine erfahrung begann damit das ich alleine vor einer Klasse stand(meine Mitfreiwilligen die das Projekt mit mir machen wahren unterwegs) und feststellte das es ohne Unterrichtsvorbereitung echt schwierig ist mit Leuten zu arbeiten die einen nicht so gut verstehen.
    Bsp.
    B:"ok tell me about your favourite Artists"
    K:"Grillenzirpen gepaart mit meinem Gesichtsausdruck aus Mathe"
    B:"Musicians?"
    K:"eine Windrose rollt durch die Klasse gefolgt vom Geheule eines Koyoten, gepaart mit meinem Gesichts ausdruck wenn ich aufgefordert werde ein Gedicht auf Französisch zu rezitieren"
    B:"Like Diamond,Cardi B. or Beyonce"
    K:"ah like ..."

    Am Ende kamen wir aber gut miteinander klar und es lief auf eine etwas produktivere Zeit hinaus.

    Ein anderes Projekt an dem ich teilnehme ist Sports&Games was praktisch bedeutet wir probieren die Kinder an der Kiomako mit Methoden aus Deutschland beizubringen wie sie als Team alle anderen Schulen der Umgebung besiegen.
    Hierzu sei gesagt das die Mädchen Manschaft,trotz oder obwohl sie im Rock spielen müssen/wollen, engagierter sind als die Jungs.

    Nun zu unserem Hauptprojekt hier dem Kochen:
    (Dienstag und Freitag den Tagen an denen Markt ist)
    8:00-8:30: falls wir pünktlich losgekommen sind bewegen sich jetzt ca.4 Leute von uns zum Markt
    8:30-9:30:wir kaufen auf dem Markt M'chicha,Reis,Bohnen,Ananas,Salz und Öl ein und schicken es mit einem Picki an die Schulen.
    10:00:wir beginnen,nach einer Teepause mit dem Schulleiter,in Vierergruppen verteilt an 2 Schulen zu Kochen.Was bedeutet wir schnippeln und die Köchinen kochen.
    12:00:wenn alles nach Plan lief wird jetzt das Essen an die Schüler ausgegeben

    In der Realität kann man das aufgrund von diversen Faktoren auch mal so 1-2 Stunden nach hinten verschieben.
    Da einer von uns Verschläft,wir auf dem Markt aufgehalten werden oder nichts finden da er vor 10:00 eigentlich nicht startet,wir zu langsam schneiden,die hälfte der Leute nicht da ist und H. immer noch schläft.

    Wenn wir an der Samaritan kochen
    (Montags und Mittwochs) kaufen wir an dem jeweiligen Markttag vorher ein.

    Die besten Geschichten die bisher passiert sind, sind vermutlich folgende 2:
    Beim ersten mal waren wir an der Uuwo primary kochen,unser einkauf und wir wurden mit einem Pickup dorthin gefahren.
    Da aber eine Polizeisperre an der Straße war und unser fahrer uns nicht befördern durfte nahmen wir einen kleinen Umweg.
    Im Verlauf dieses Umwegs blieb der Pickup im Hang hängen,und kam nicht weiter, also mussten wir alles auslehren und den Hang hinaufschleppen.

    Ina und ich waren an der Samaritan kochen,wir wussten nicht genau wie man das Essen zubereitet,nur nahm die Köchin an das wir das könnten.
    Dementsprechend,und in gedanken dazurechnend dass die Küche keinen Abzug hat und daher so verraucht war wie Rom unter Nero.
    Kam es dazu, dass das essen eine weile brauchte bis es fertig war.

    Zu den Bildern:
    1:Hisham und ich während wir mit den Schülern zusammen das sepbst gekochte essen Kochen,ihre Dankbarkeit ist unglaublich befriedigend und gibt das gefühl wirklich freiwilliger zu sein.
    2:einer der Schulleiter Ina und ich wie wir Reis,Mchicha und Ananas den Berg raufschleppen.
    3:der Wagen als er mit uns drauf am Hang hängenblieb
    4:Schüler der Uuwo Primary,Hisham und Ina beim reisaussortieren bzw. Mörenschälen
    5:der Blick runter auf Moshi aus dem Office des TRCS Branch in Moshi
    6:bewusst unscharf. Plakate mit unseren Pro und Kontras im bisherigen FSJ.
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  • Day359

    Danksagungen

    August 26, 2019 in Tanzania ⋅ ☀️ 20 °C

    Was ist so seit dem 5.8 so passiert.

    Am 6.8 mussten wir aufgrund von akutem personalmangel die Kondiki Primary die hälfte der Zeit wiedemal im Duo bekochen.

    Die Woche vom 10-16 war für mich eine der angenehmsten in meiner Zeit hier.
    Da zwei von uns den Kili bestiegen haben,eine in Pangani am Strand war und einer Besuch hatte,waren wir nur zu zweit.
    Die damit kommende ruhe ermöglichte es mir alles noch einmal zu genießen.
    Den spätestens mit der Rückkehr der Freiwilligen aus Pangani war das Haus wieder voll und Laut.
    Ich habe hier zwar gelernt das ich auch nicht mehr ohne Menschen um mich rum kann,
    aber auf einige kann ich dann doch ab und zu verzichten.

    In der Woche vom 18-23:
    Fingen wir an uns auf die Abschiede vorzubereiten,es gab viele letzte male.
    Zudem sind Lucy und Chipsie wieder mal Läufig,
    Ich muss den Wachman,Bosco und Lucy früh morgens vor 6 Straßenkötern retten,
    ein Chihuahua verschnitt probiert mich zu beißen.

    Am Samstag(24.8) trafen Madleen,Lea,Ina und ich uns bei der Köchin der Kondiki Primary zusammen mit einem Lehrer derselben Schule(mr.Kombe ein sehr kompetenter Lehrer) zum Abschiedsessen.
    Da ich als einziger von uns das Essen dort essen konnte habe ich,getreu meinem nicht selbstgewählten Motto:"Take one for the team"nicht nur meine Portion+Kuchen und Wassermelone sondern noch eine weitere gegessen.
    Das entsprach knapp 700g Reis.
    Gut gefüllt verabschiedeten und verliefen wir uns direkt nach dem Abschied auch.
    Der dazu Aufgekommene Regen machte die ganze Situation nicht leichter.

    Erfrischt ging es dann am Sonntag zum letzten Kochen an der Samaritan.
    Später fingen wir an dieser auch an die nun weiße Wand mit Tieren aus Handabdrücken zu bemalen.
    Neben unseren Händen verwendeten wir auch die der Kinder,was diesen sichtlich spaß machte.
    Lea und Pracseda kamen noch dazu und brachten neben ihrem künstlerichen Geschick und Sonnencreme auch noch einen Orangenbaum mit den wir dort einpflanzen wollten.
    Desweiteren scheiterte ich an dem neu Aufhängen der Nestschaukel an den Produktionsstandards Indischer Ketten.

    Heute(Montag 26.8) sind wir zu den Primaryschools gefahren um uns zu verabschieden.
    Nachdem ich ihn schon Freitag zum Tanken fahren durfte überließ Gilly mir für heute die Schlüssel zu unserem Landcruiser.
    So kam es das ich nicht nur einen der steilsten Hänge meines Lebens ohne Probleme nehmen konnte(diese Geländegängigkeit war generell super) sonder auch 3 mal von der Batterie in stich gelassen wurde und angeschoben werden musste.
    Getreu der guten Verbreitung von Informationen, zeigten sich fast alle Schulen überrascht das wir schon Mittwoch Abend fahren.

    Sitze ich hier,schreibe den Blog das zweite mal und probiere mich davor zu drücken meinen Rucksack erneut zu packen nachdem ich ihn eben kurz auspacken musste.

    Danksagungen

    Ich möchte mich hier herzlich bei allen Bedanken die mich über die Zeit Begleitet haben:

    Meine Mitfreiwilligen:
    Ina für alle die male die wir im Duo die Kondiki bekochen mussten und jedesmal das du gebacken hast, Lilith und Antonias für eure unterstützung mit Humor und bei emotionalen Problemen , Lea für dein Verständnis und irgendwo auch für die Schlager, Hisham für alles was du von uns aus ertragen musstest, Julia für deinen Elan in Diskussionen, und Madleen für deinen Elan, für all den Spaß,das ihr mich ausgehalten und die sonstige Verbrachte Zeit.
    Auch den 3 vom IB Michael,Sarah für die Essen und all die gemeinsame Zeit die ich zum Abregen mit euch verbringen durfte und auch Max für die Unterhaltung mit Philosophischen Gedanken.

    Bei meiner Mutter,meinem Vater,meiner Schwester für alles und auch allen anderen Verwandten z.B. Oma und die Tanten die mich über die Zeit mit Rat und Fragen begleitet haben.

    All meinen Freunden Zuhause und Unterwegs die mich in Zeiten der Humordürre und von Problemen mit mehr oder minder Sinnvollen Ratschlägen unterstützt haben.
    Auch wenn manche Vorschläge nicht immer umsetzbar waren schätze ich eure Loyalität über alles.
    Danke Mats,Torben,Alexa,Danni,Max und alle anderen.

    Meine Familie hier Pracseda für alles was sie für mich getan hatt(viel),Gilly,Cuthberty,Braiton,Rosie unserer Betreuerin Upendo

    Auch Marcus vom Rafiki E.V. sowie Caro beim JRK Münster für den Aufwand der Betreuung.

    Meinen Sponsoren:Lothar Bock,Picos und die Freunde meiner Familie bei euch werde ich mich bestimmt auch noch Persönlich bedanken können.

    Der Lehrerschaft auf Nonnenwerth die mich so geprägt haben wie ich bin.
    Hr.Sieg,Wallmeier,Strauß,Plingen und einige andere.

    Und zu guter Letzt den Tieren:
    Sam der mich aus Deutschland immer unterstützt hatt
    Bosco,Lucy,Chipsie das Dynamische Trio unserer Wachhunde.
    Hund dafür das ich bereit war alles zu tun damit sie nach Deutschland kann,leider ist sie davor auf ein Dalla getroffen und Hunde Pelz ausführen ist wesentlich schwieriger als lebende.
    Räudo das einzige Rehpinscher artige was ich jemals süß fand.
    Den 27 anderen Toten Welpen für die schöne Zeit solange sie gelebt haben
    Kito von dem ich hoffe ihn in Deutschland wieder zu sehen
    (Spendet für Umbwa wa Afrika)
    Julius und den anderen Rindern der Farm
    Sowie.
    Mark dafür das er der tollste Tausendfüßler war den ich je besessen habe.

    Jedem Tier dem ich hier begegnet bin

    Zu den Photos:
    1:Ina und ich mot zwei Kindern der Samaritan,die Dame an der Seite ist die betreuerin

    2:Brai

    3:Ich mit Brai

    4:unser Abschiedsbild, von Links nach Rechts
    Reihe 1:die Schildkröte die unter vielen Namen läuft
    Reihe 2: Ich Pracseda Ina
    Reihe 3:Hisham Julia Madleen(mit Brai) Rosi und Mareen(Gastschwester)

    Im Bild fehlend:Antonia,Lilith, Cuthbertie,Gilbert

    5:die Wand

    6:ich nach dem Einpflanzen des Baumes meine Augen waren zu dem Zeitpunkt scheinbar abwesend
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  • Day96

    Die Paten der Vunjo

    December 6, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 22 °C

    Oder wie man an einem Internat seine Probleme löst.
    Die letzten Tage habe ich oben in Uuwo geschlafen und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat ein Schüler bei uns die Wand angemalt und einen Riss in einer der Scheiben verursacht.
    Normalerweise würde ich wegen sowas nicht zu Lehrern gehen sondern mich bis zum Täter unter den Schülern durchfragen,aber aufgrund versicherungsteschnicher Gründe kam es wie es kommen musste.
    Die Lehrer wollten mit Hilfe von Stockschlägen den Täter finden,sie kennen ihn immer noch nicht.
    Dafür entschuldigte sich heute,als keiner guckte, ein Junge bei mir der mich auch schon mal Strumpet nannte(Respekt dafür ich wusste nicht das die Shakespear lesen) wir kennen uns also.
    Als dank der Schüler für die Kollektivstrafe haben sie ihm Nachts übrigens einen Iro verpasst.
    (Also die Haare in der Mitte abrasiert und außen lan gelassen,was wir als Iro kennen ist eigentlich ein Mohawk)

    So und nun zu der schwierigen Aufgabe mich an alles seit dem 21.11 zu erinnern.

    Noch am 21 lernten wir von einem betrunkenen Mann in einem Restaurant Mwikas ein neues Spiel für das klassische Skat Set kennen wobei es sehr schwer war das aus seinem Kiswahili nach dem 10 Bier heraus zuhören.

    Seit Donnerstag der letzten Woche haben wir auch endlich unser Resident Permit das heißt wir dürfen arbeiten.
    Ab Morgen dem 7.12 sind dann auch Schulferien gebracht hat es uns also nichts.
    Dafür haben wir an der Samaritan endlich die Schaukeln wieder aufgebaut wobei ich den Tansanischen weg zu Bauen kennen lernte,
    einer gräbt der Rest steht drumrum und gibt dumme Tipps.

    Ich war auch im Kindergarten und war erst nicht so glücklich da die Kinder sobald wir mit ihnen alleine waren kaum unter Kontrolle zu bringen waren.
    Nachdem die Kindergärnterin uns dann ein paar Tricks zeigte ging das schon besser.

    Samstag war ich in Moshi da ein Mitfreiwilliger Dreads bekam und ich mir das nicht entgehen lassen wollte.
    Während einer Pause ging ich zu Milans um zu Essen und traf dabei auf einen Deutschen der in Brasilien für Missereor arbeitet.
    Während ich mich mit ihm unterhielt viel mir wieder einmal auf wie Stupide aber dennoch hilfreich die Regel des Roten Kreuzes ist Politisch immer Neutral zu bleiben.
    Ich durfte also nichts schlechtes über Magufuli sagen (genug gäbe es der Man ist ein Diktator kurz vor dem Durchbruch in die Diktatur) was uns aber auch wiederholt geraten wurde da Kritiker von ihm auch mal schnell des Landesverwiesen werden können oder verschwinden.

    Letzte Woche kam dann auch Brighton wieder zu uns,
    Brighton ist der 2 Jährige Sohn von Rosi einer jungen Dame die Gilli und Pracseda aufgenommen haben.
    Da Rosi arbeiten war und es sonst keiner getan hat war es unsere Aufgabe sich um Brighton zu kümmern was einige meiner Mitfreiwilligen mit,zum Teil,sehr ausgeprägten Mutterreflechsen taten.

    Letzten Samstag beobachtete ich auch das Begräbnis eines Mitglieds der Pikki-Fahrer Gemeinde.
    Normalerweise laufen begräbnisse hier so ab der Sag liegt auf einem Pick up vor diesem fährt ein Pick Öl mit der Band und hinter ihm fahren die Autos der Familie.
    Hier wurden sie zudem von ca.20 Pikki-Fahrern begleitet
    Bei Hochzeiten ist es übrigens der selbe Aufbau nur das der Sarg durch das Ehepaar ersetzt wird.

    Das hat jetzt zwar nicht wirklich viel über meine Zeit hier erzählt aber bis auf die erwähnten Sachen und das ich ab heute der Letzte Freiwillige in Uuwo bin(der Rest ist auf reisen) ist auch nichts passiert.
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  • Day196

    Moto

    March 16, 2019 in Tanzania ⋅ ⛅ 24 °C

    Moto kiswahili für heiß.
    Ja mal wieder beginnt mein Blog mit diesem, mich scheinbar noch etwas länger begleitenden Thema.
    Diesesmal aber aus einem etwas willkommeneren Anlass unser Zwischenseminar mit dem Rafiki E.V..
    "Aber Ben du hattest doch schon ein Zwischenseminar warum hast du jetzt noch eins?"
    Kurz zusammengefasst ich bin zwar als Rotkreuzler entsandt wurden,aber da ich hier für komplett andere Vereine im Einsatz bin ähneln sich unsere Probleme nicht al zu sehr.
    Aus diesem Grund hatten wir mit Marcus,Upendo und wechselnden anderen Assoziierten unser eigenes kleines Seminar.
    Klein kann man berechtigt sagen da wir am 11.4 Abends ankamen und am 15.4 Morgens wieder abfuhren.

    Aber diese Zeit im wunderschönen Bagamoyo nutzen wir produktiv und lernend, da
    A:Marcus Probleme ungern in Seminarräumen(bei den Temperaturen an der Küste auch unmöglich)sondern gerne in eher lockeren habitaten wie den Pool besprach.
    Und B: wenn man die Geschichte Tanzanias verstehen will Bagamoyo der perfekte Ort ist.

    Bagamoyo:
    Bagamoyo ist eine alte Küstenstadt nördlich Daressalams mit einem relativ geringen Touristenaufkommen,wunderschönen Stränden(an denen man besser nicht badengeht,wunderschöne gerade zerfallene alte Gebäude,einer erheblichen Armuts und Kriminalitätsrate(Mwanza,Arusha,Moshi/Kilimandscharo sind die reichen Regionen Tansanias Bagamoyo eine der ärmeren).
    Um Bagamoyo zu verstehen muss man sich die Geschichte kurz angucken:
    Am Anfang lebten die vier Stämme friedlich(meistens) zusammen und dann kamen die Invasoren
    Zuerst die Oberschicht einer Persichen Stadt die gerade von dem Mongolen erobert wurde sie teiltem das Land unter sich auf.
    Die Portugiesen legten hier nur einen kurzen Stopp ein.
    Als die Briten Indien übernahmen verlegte der Sultan von Oman sein Geschäft an die Afrikanische-Ostküste und seinen Sitz nach Sansibar.
    Unter dem Sultan von Oman entwickelte sich Bagamoyo endgültig zum Haupthafen des Sklavenhandels die Sklaven zusammen mit Elfenbein wurden von hier nach Sansibar verschifft, wo damals der größte Sklavenmarkt war.
    Unter ihm kommen auch viele Indische Händler an die Küste.
    In den 1850 kamen Katholische Missionare die mit der Erlaubnis des Sultans in Bagamoyo eine Mission errichten und auf ihrem Gelände befreite Sklaven Aufenthalt gewähren und ihnen weiterbildungsmöglichkeiten bieten.
    Am Anfang werte sich die Einheimische Oberschicht Muslime und Stämme zugleich,nachdem sie die Missionare von dem ihnen zugewiesenen Gelände vertrieben,vervierfachte der Sultan das Gelände kurzerhand und diesmal schickte er Soldaten als Diplomatische Hilfe.

    Auf Druck des Britischen Botschafters fing der Sultan an den Sklavenhandel langsam einzuschränken.
    Zur selben Zeit betrat die DOAG von Peters(Deutsche Ostafrika Geselschaft,Peters Gründer derselben)den Plan, sie hatten sich im hinterland Tangjianikas Land "gekauft"(ergaunert trifft es eher").
    Mit Hilfe der Deutschen Regierung "überzeugten" sie den Sultan alles Land ab einer entfernung von 14 km hinter der Küste an sie abzutreten.
    Wie das Glück für die DOAG will ist kurz darauf die Berlin konferenz und kurz darauf steht ein Deutscher Botschafter(zusammen mit einem Schiff der neu entstehenden Kriegsfollte emtweder die Grönitz oder Gneissenau) vor Sansibar und vordere die Übergabe von Bagamoyo.
    Nachdem der Sultan sich weigert(oh wunder) steht kurz darauf eine Flotte von 5 Panzerschiffen vor Sansibar.
    Ein paar Tage später landen die Deutschen in Bagamoyo, nehmen das alte Fort in anspruch,erheben Steuern und machen Bagamoyo zur Koloniehauotstadt.
    Der Sultan ist übrigens der selbe,welcher sich später weigert den Engländern sein gegen Helgoland eingetauschtest Sansibar zu übergeben und dann innerhalb von 38 Minuten zur Kapitulation geschossen wird.

    Die Deutschen werden nicht ganz so begeistert empfangen,sie tuen zwar einiges für die Sklaven, aber die Oberschicht ist nicht so begeistert und 1888 kommt es zum Bushiriaufstand(benannt nach ihrem Anführer) nach dem dieser "Diplomatisch" niedergeschossen wurde werden die Anführer gehängt an der Stelle der Galgen ist bist heute ein Denkmal.
    Die Deutschen errichten in Bagamoyo einige bis heute erhaltenen Gebäude in einem schönen Deutsch-Arabischen Stil(auch ein Grund warum wir hier so hoch reapektiert sind unsere Gebäude halten mal 100 Jahre) wie die alte Boma,die Post oder das Krankenhaus.
    1892 verlegen die Deutschen ihre Hauptstadt nach Daresaalam.
    Hiermit beginnt der Abstieg Bagamoyos,spätestens als klar wird das Bagamoyo nicht an die Bahnlinie angeschlossen wird verlassen die meisten Händler die Stadt.
    Ab hier kann man die Geschichte Tansanias auflegen:
    -Die Deutschen verlieren den Krieg
    -die Engländer bekommen Tansania als Mandatsgebiet
    -Nyere bekommt von den Brüdern der Mission in Bagaomyo unterstützung für seine Unabhängigkeitsbewegung
    -die Unabhängigkeit kommt
    -Bagamoyos befölkerung verachtfacht sich praktisch auf ca. 40.000
    -die Politiker der DDR machen ihren Urlaub in einem Hotel in Bagamoyo oder auf Sansibar(das in Bagamoyo ist inzwischen zerfallen)
    -im 21.JH. bewirbt sich Bagamoyo als Unesco Weltkulturerbe
    -die Deutsche Botschaft unterstützt das ansinnen und fängt an Geld zum Wiederaufbau alter Gebäude zur verfügung zu stellen
    -irgend ein Genie erlaubt den Bau eines Hotels(eher Betonbunker) in die Altstadt
    -die Unesco weigert sich daraufhin Bagamoyo aufzunehmen
    -Magufulie macht diverse negative Sachen(Pressefreiheit,Menschenrechte etc.)
    - die EU und alle Staaten aus dem generellen Europa stellen als reaktion ihre unterstützung ein
    -kompletter renovierungsstop da kein Geld mehr da ist

    Und jetzt sind wir endlich bei unserem Seminar
    Montag Morgens fuhren wir im Bus nach Bagamoyo wo wir in unserem Hotel,dem Firevly(sehr empfehlenswert) erstmal den Hotelpool in anspruch nahmen(ich habe 50% meiner Zeit in diesem Pool verbracht).
    Zusammen mit Marcus und Upendo ging es dann Abends zum Essen.
    Am nächsten Morgen stieß Wittness zu uns die demnächst für ein Jahr als Süd-Nord Freiwillige bei Marcus in der Einrichtung arbeiten wird.
    Als Aktion des Tages fuhren wir auf einem kleinem Fischerboot zu einer Sandbank so gefühlt 2 Stundne vor der Küste.
    Auf dieser Fahrt beschlossen ich und mein Magen das Bootfahren bei Wellengang wirklich keine gute Idee sei.
    Die Sandbank war wirklich Wunderschön,später traff noch Ina ein die nachkommen musste womit wir komplett waren.
    {Anmerkung des Autors:komplett meint hier nur 7 Freiwillige da Madleen krankheitbedingt,für die Dauer der Behandlung zurück nach Deutschland musste.

    Im Laufe der nächsten Tage erkundeten wir die stadt und besuchten einen Malkurs für die Malerrei der Einheimischen.

    Freitags brachen wir dann früh wieder auf zurück mach Uuwo.

    Als Fazit:
    Bagamoyo ist eine schöne Stadt die,aufgrund der vielen der dort lebenden Völker sehr divers ist(die freigelassenden Sklaven siedelten dort häufig)

    Ich möchte hier noch kurz 2 Geschichten/eher Fakten erzählen die helfen können zu verstehen warum es hier so ist wie es ist:
    1:Schulen,Schulen sind Chronisch unterfinanziert.
    Meine Mitfrewiwilligen des IB erfuhren von ihrem Schulleiter das Tansania knapp 18 Millionen Grundschüler hat für die 10 Millionen Dollar Schulgeld zur Verfügung stehen.
    Realistisch gesehen sollten pro schüler pro Tag 5$ bereitstehen,faktisch sind es 0,30$.
    Da Bildung eigentlich Gratis sein soll sind die Schulgebühren für ein Kind pro Halbjahr bei 10-30$.
    Da dies bei weitem nicht reicht wird an vielen Schulen noch verlangt das die Schüler eine gewisse Menge Bohnen für die Küche stellen.
    Da der Ausbildungsgrad der Lehrer häufig ähnlich schlecht ist,kommt am Ende kein Bildungsniveau dabei herraus was ausreichen kann.
    Mal abgesehen von den fehlenden Zukunftsperspektiven auf dem tanzanischen Arbeitsmarkt.

    Wer eine Bessere Bildung für seine Kinder will muss in eine Privatschule investieren und die Kostet wesentlich mehr(die Vunjo verlangt 1,2-1,5 Millionen schilling pro jahr also zwischen 400-600 Euro).
    Von dem aber praktisch nichts bei den Schülern ankommt. Häufig auch wegen der koruppten und Stammesbevorzugenden Kultur.

    Damit sind wir bei Problem Nummer 2:
    Tribalism hier am Beispiel der Vunjo secondary.
    An der Vunjo secondary unterrichten Primär Wachagga also angehörige des am Kilimamdscharo ansässigen Volkes.
    Der Schulleiter und einer seiner 2 Stellvertreter gehören dazu.
    Die andere ist eine Masaai aus Arusha,wenn es irgendwo kritik oder Probleme gibt wird sofort sie dafür verantwortlich gemacht.
    Zudem werden sie und Lehrer aus anderen Völkern in der Lehrergemeinschaft nicht gleichwertig behandelt.
    Auch dies macht die Arbeit für Lehrer die vielleicht eine Idee von ihrem Job haben und etwqs ausrichten können praktisch unmöglich.

    Noch größer ist ihr Problem dazu da sie eine Masaai aus Arusha ist,aufgrund verschiedener Politischer probleme sind die 4 Völker aus der Region Arusha davon ausgeschlossen politische Ämter oder jobs beim Militär auszuführen.
    Es sollte also kein Wunder sein das Arusha als eins der Zentren der Opposition gilt,genau wie die Kilimandscharo Region.

    Diese Geschichte wurde mir von einem Schüler erzählt den ich mit für einen der schlaußten udn vernünftigsten an der Vunjo halte,der aber trotzdem auch ein Masaai aus Arusha ist weswegen man die Details der Geschichte mit Vorsicht betrachten sollte.(da er eher zu seinem Stamm halten wird)

    Zu den Bildern:
    1:wir mit den Selbstgemalten Bildern aus unseren Kunstkurs die Junge Dame vorne Links ist Nancy die Tochter von Gilly und Pracseda die auch schon ein jahr bei Marcus wahr,gerade in Darresalam studiert und fliessend Deutsch spricht.
    2:Während des Besuches des Deutschen Museums in der Mission machen wir erschöpft im Schatten Pause
    3:unsere Gruppe auf dem Dach der alten Boma(dem Deutsche Verwaltungsgebäude die zwei Damen sind Witness und Upendo unsere Mentorin
    4:die Sandbank
    5:unser Hotelpool
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  • Day330

    You just got Dumped

    July 28, 2019 in Tanzania ⋅ ⛅ 14 °C

    Die Ferien sind vorbei und ich wieder etwas zu tun,daher habe ich auch wieder etwas zu berichten.
    Fangen wir kurz nach Ende meines letzten Blogs an.
    An einem Montag morgen,den 5.7 um genau zu sein wurde ich von Ina aus meinem Bett wachgeklopft,da sie für ihr Zahnputzprojekt noch eine weitere Person brauchten bis Lea am Abend von ihrer Rundreise wiederkommen sollte.
    So begab ich mich zusammen mit Madleen,Antonia und Ina zur Makarere Primary um der Preclass und der ersten Klasse das Zähneputzen bei zu bringen.
    Während die Kinder ihre Zahnputzbecher bemalten bemühten wir uns zu verhindern das irgendeins der Kinder die Farbe ist,im Folgenden putzten wir einmal die Zähne mit ihnen und verabschiedeten uns dann.

    Freitag den 12.7:

    Während wir an der Kiomako kochten kam Marcus mit seiner 2ten Reisgruppe(diesmal waren es alles Rafiki E.V. veteranen die viel Erfahrung in Tanzania virweisen konnten) vorbei auch diese aß mit an der Kiomako diesmal aber in einem kleineren Maße nur das normale Schüler Essen.

    Ùber das Wochenende begegnete ich dieser Gruppe nocg mehrmals,so auch als ich Mittags an der Samaritan wartete um mit Hühnern nach Rombo zu fahren.

    Im Rahmen einer Zukunftsbildenden Maßnahme bekam Bariki ein Junge mit Trisomie 21 aus der Samaritan von einem Deutschen Sponsor Hühner Geschenkt damit er sein eigenes kleines Geschäfft aufbauen kann.
    Um die Übergabe zu Dokumentieren begleitete ich Bariki,eine Priesterin,Barikis Betreuerin und Elimsu Towo(Gilberts Vater) nach Rombo um dort bei Barikis Familie die Hühner zu übergeben.
    Die Freude über die Hühner war Bariki die ganz Zeit über anzusehen.

    Sonntag 14.7:
    Nach einem gemeinsamen Essen mit den Iblern traffen wir Marcus und seine Reisegruppe am alten Bahnhof wieder der Gerade Restauriert wurde.
    Es war schön zu sehen dass das über 100 Jahre alte Gebäude immer noch steht nur das sie das Dach abgedeckt und mit Wellblech neu gedeckt haben war traurig anzusehen.

    Am vorletzten Samstag den 20.7 fuhr übrigens die erste Bahn seit über 20 Jahren den Bahnhof Moshi wieder an.
    Man will es als Bahnbrechendes Ereignis beschreiben aber da die Bahn gerade erst wieder läuft währe eine kaputte Bahn doch ein massiver Rückschlag für die Bemühen aller.

    Und,da Antonia und Lilith in 9 Tagen fliegen,
    Veranstallten wir ein Abschiedsessen für sie mit Mama,Cuthbertie und auch den 3 Iblern, im Indoitalianos.

    Am Donnerstag vor dem Essen,dem 18.7 und verschiedenen Tagen der letzten Woche strichen wir die Mauern der Samaritan Weiß damit wir sie diese Woche Bunt anmalen können.

    Auch Sonst ist meine Projektarbeit im Moment sehr ausgefüllt.

    Samstag der 27.7: Gestern hatte ich das Haus für mich alleine da alle anderen irgendwo unterwegs waren.
    Ich nutzte die Chance um:
    -das Geschirr vom Spülbeckenrand aus einzuräumen
    -Abzuspülen
    -den Boden in der Küche zu putzen da er sich echt eklig angefühlt hatt wenn man da Barfuß unterwegs war
    -zur Kondiki zu gehen um Käse zu holen
    -festzustellen das die kein Käse haben
    -wieder zurück zu gehen
    -das erstemal in meinem leben Dumplings zu machen
    -noch einmal Abzuspülen
    -diesem Bericht schreiben
    -Mit Antonia und Ina das Abendessen zubereiten

    Alles in allem kann man sagen ich bereite mich gut auf meine Heimkehr vor.

    Meine Dumplings:
    Der Versuch Dumplings zu machen,schmeckte zwar verlief aber nicht immer perfekt.
    Ich begann damit alles feinkleinzuschneiden,was für mich ja eh immer ein Problem darstellt ich kann nicht fein schneiden und mit den Stumpfen Messern hier noch weniger.
    Danach musste ich alles scharf anbraten,das hatt geklappt.
    danach dann mit einer Soßenmischung mischen,von den dafür benötigten Zutaten hatten wir nur die Soyasauce und Sesamsamen also wurde das ganze Essen sehr Soyalastig da die Dumpling später auch in Soyagetunkt wurden.
    Beim Teig bin ich Aufgrund eines Übersetzungsfehlers davon ausgegangen das kein Hefe in die Mischung muss,was das aufgehen des selben doch recht stark behindert hatt.
    Da das Rezept wie ich später rausfand für 30-50 Dumplings gedacht war entstand kein wirkliches Problem(ich hatte es zwar schon halbiert aber das wäre immer noch zu viel).
    Nach dem ich sie geformt und gefüllt hatte musste ich sie zusammen fallten und das hatt zwar irgendwie funtkioniert aber,wie man in den Bildern sehen wird,sieht es sehr experimentell aus.
    Das Anbaten der Dumplings lief super,das Dampfen auch,
    nur blieben sie dann in der Pfanne kleben.

    Geschmeckt haben sie übrigens super.

    Zu den Bildern:
    1: Zähneputzen
    2: übergabe der Hühner Bariki ist der junge Mann in der Mitte
    3:der erste Übergang beim Streichen
    4:Kito und Räudo der sich immer noch weigert zu wachsen
    5&6 meine Dumplings in verschiedenen Stadien man beachte die verschiedenen Faltmethoden
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  • Day110

    Advent,Advent Moshi brennt

    December 20, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 27 °C

    Oder auch nicht wäre aber ganz passend da:
    A:Moshi übersetzt raucht heißt und
    B:wir neben einer Regenwelle auch die ersten Hitzewellen des Sommers zu spüren bekamen.

    Gut zu sehen ist das jedes mal wenn man aus höherer Lage einen Ausblick auf die Stadt hat.
    Dies war letzten Montag (den 17.12) der Fall, mit 3 Mitfreiwilligen aus Uganda stiegen wir auf einen Hügel 20 Minuten fahrt vor Moshi.
    Der Hügel ist in etwa 1100 Meter hoch und stark mit Gestrüpp und Schlangen bedeckt.
    Von ersteren kamen meine Beine ziemlich viel ab die letzteren bekamen wir dann nicht zu sehen.
    Dort oben angekommen nutzen die Bewohner des Dorfes die Situation erst einmal aus um sich von uns Geld zu besorgen,in Form von erfundenen Gebühren.
    Nach dem bezahlen und verschwinden der Dorfbewohner, fand eine von uns 2 Stabheuschrecken die mich gar verzückten da es das erste mal ausserhalb eines Zoos war das ich diese zu sehen bekam.

    Einige Tage vorher am Freitag den 14 fuhr ich mit Lorenz und Stella runter nach Moshi wo wir uns mit einem Haufen IB Freiwilliger traffen (die haben immoment ständig Gäste) um zu den Hotsprings zu fahren.
    Nach einer ordentlichen Fahrt erreichten wir Maji Moto(heißes Wasser) die Oase in der Savanne.
    Nach einer kurzen Diskussion mit der Kasse über meinen Eintritt sahen unsere Gäste das erstemal das doch beeindruckend klare Wasser,die schillernden Buntbarsche und spürten die knabernden Schmerlen und Welse an ihren Füßen.
    Während die anderen sich an der Liliane ins Wasser schwingen ließen,tauchte ich mit den Mitarbeitern der Quelle um die Wette was mir ein Chippsi Mayai einbrachte.

    Mit Lorenz,Stella und Leonie(2 mal Uganda,1 mal Mwanza) beendeten wir dann auch so weit alles an der Makarere was wir tun konnten.
    Das heißt wir malten den Blauen Part und die Ecken fertig an.
    Die letzten Details erledigt jetzt ein Fundi (Handwerker) erledigen da wir ab morgen unterwegs sind.
    Nun muss ich nur noch mit den Leuten des Elimu E.V.s ausdiskutieren wann ich mein Geld zurückbekomme das ich vorgestreckt habe.

    Zu den bildern:
    1:Maji Moto
    2:Blick in die Weite vom Hügel aus
    3:Blick auf die Ausläufer des Kilimandscharos
    4:die Stabschrecke
    5:unser an Gästen leicht überfülltes Wohnzimmer(8 Rafiki E.V.,3 Uganda,1 Mwanza und 1 Gast aus Deutschland)
    6:nicht ganz so professionelles mahlen unter nicht ganz so professionellen Sicherheitsstandards
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  • Day18

    Pole Pole,will see

    September 19, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 24 °C

    "Langsam,langsam das wird schon" oder auf Kiswahili "Pole Pole" oder "will see"(Wahlweise auch entsprechend kombiniert),sind Aussagen die nicht nur meine Mutter während der Abiphase oft genug von mir gehört hat,sondern beschreiben auch die Mentalität mit der hier viele Dinge angegangen werden.
    Dieser Gedanke des es wird schon führte mich unteranderem am Freitag wieder runter nach Moshi,ich hatte dort etwas liegen lassen und irgendwann sollte es aufgebracht werden nur keiner wusste wann,zu dem wollten meine Mitfreiwilligen feiern gehen.

    Somit verbrachte ich einen fast schon aufregenden Freitag und Samstag in Moshi,zu erst einmal waren wir in Moshi selber einkaufen (Schokolade und Tee) und Essen.
    Der Grund warum ich hier hervorhebe,dass ich essen war liegt an 2 Gründen:
    1:ich hatte Hamburger und Pizza,auch wenn es heißt das man neue Sachen genießt sind abwechslungen mit Heimatgefühl eine willkommene Ablenkung von Reis und Bohnen in allen Varietäten und hilft beim Übergang in die neue Kultur.
    2:Ich habe für 3 volle Mahlzeiten mit Getränk zusammen knapp 11€ ausgegeben,was mich befürchten lässt das ich nächstes Jahr nach meiner Rückkehr an meinem neu gefunden Geiz untergehen werde.

    Abend so um 12 wurden wir zum Club gefahren,
    unser Fahrer kam mit rein und einige ausgegeben (ich bin deswegen morgens lieber nach Hause gegangen) meine Kentnisse über Clubs sind ja eher aber es war wohl wie jeder X-beliebige Deutsche Club.
    Um 4 verließen wir den Club, nur um dann Festzustellen das eine der unseren fehlte,später wurde sie im Zimmer eines deutschen Medizinstudentens gefunden,unter Drogen.
    Eine Gefahr auf die immer wieder hingewiesen wurde aber von der keiner dachte das sie einen von uns jemals treffen würde.

    Zusammen mit Madleen und Ina war ich Samstags dann schon wieder einkaufen,diesmal auf der Suche nach einem Hemd für eine Hochzeit.
    Wie sich mal wieder herausstellte war es sehr praktisch die Zwei dabeizuhaben,da ich nichts über Mode weiß und glatt ein Hemd ausgewählt hätte das nicht zu meiner Augenfarbe passt.

    Ohne Hemd aber dafür mit Ina und müde begab ich mich Sonntags zur örtlichen Baptistengemeinde,da die Katholiken um 7 am Morgen Gottesdienst haben wird es noch dauern bis ich die Kirchen hier vergleichen kann.
    Aber der 2 1/2 Stündige Gottesdienst wurde auch diesmal wieder mit einer unglaublichen Gottesfurcht und Lautstärke durchgeführt.
    Mit der anschließenden Versteigerung(die Kollekte hier) als erneutes Highlight schloss der Gottesdienst ab.
    Die immer noch leicht gedrückte Stimmung in der Gruppe wurde Mittags mit den ersten Gläsern selbstgemachter Orangen Marmelade überwunden,womit wieder bestätigt wäre das Essen die Moral hebt.

    Montags gingen wir,angeführt von Max und Lilith,noch vor der Schule wandern,hatten Unterricht,und den ersten größeren Konflikt in der Gruppe.
    Dieser hat sich schon über längere Zeit angebahnt und ist bei 11 Leuten auf kleinem Raum unausweichlich.
    Es ging darum wer was beim Essen vorbereiten macht,wer was und wer wie viel Essen darf(z.B.Brot der Gruppe,eigene Nudelsuppe).
    Dazu wie zu erwarten sind die meisten Leute die ein FSJ machen eher linksgerichtete,aber eigentlich keine Extremisten, wir haben aber auch 2-3 Leute dabei die der Ansicht scheinen, dass in einer Gruppe wo Schokolade als das größte Heiligtum angesehen wird man das Konzept des Kommunismus ausleben sollte.
    Dem entsprechend kam es nun zu einem kurzen Streit der noch aufgeheizter wurde als der Humor einiger von uns als unpassend und zu trocken beleidigt wurde.
    Wie die Gymnasialschüler die wir nunmal waren lößten wir den Konflikt auch so wie wir es gelernt hatten.
    Nach einen Tag lästern,Gruppenbildung,hinterhältiger Meinungsmache und dem sichern der Merheit unserer Meinung hatten wir ein klärendes Gespräch und fanden eine halb gare Lösung die niemanden zufriedenstellt,also im Grunde wie unsere Politiker es tun.
    Zum glorreichen Abschluss des Tages musste ich dann noch meine Kleidung waschen.

    Dienstags war ich mal wieder einkaufen,diesmal aber auf unseren örtlichen Markt in Mwika wo ich auf der Suche nach Käse erfolglos blieb.
    (einige Kilometer von mir entfernt ist die einzige Käserei der Gegend deswegen meine Hoffnung)
    Desweiteren war ich diese Woche auch das erstemal Joggen was sich,im Angesicht meiner langenphase des nichts tun zuhause und der Hanglage,als Idee herausstellte die meine Oberschenkel nicht befürworteten.
    Zudem verlief ich mich,fand aber durch einen netten alten Mann wieder zurück,das dieser Bier für seine Dienste haben wollte gefiel mir zwar nicht gehört aber zur Höflichkeit hier.

    Während ich noch an einer Duka (kleiner Shop am Straßenrand) kurz ein paar der wertvollen Süßigkeiten einkaufen war ging in unserer Gruppe die Erkenntnis um das die 2 schwangeren Hündinnen des Hauses bald werfen müssen.
    Somit kam ich in ein Haus zurück in dem die noch nicht einmal geborenen Welpen strategisch aufgeteilt wurden.

    Im Laufe dieser Woche erwarte ich zu erfahren ob ich hier bleibe oder an die Vunjo gehe und wie mein Stundenplan aussehen wird da Montag die Ferien vorbei sind.

    - zu der Club Geschichte ich habe mich lange gefragt ob ich über das oben stehende schreiben soll und mehrere Versionen dazu verfasst.
    Am Ende erschien es mir am einfachsten und logischsten kurz und knapp darüber zu berichten.
    Ihr geht es inzwischen wieder gut.
    Ich möchte mit der Geschichte gar nicht zum Nachdenken anregen oder ähnliches was nach so Berichten immer geschrieben wird,ich denke nur das die Geschichte als negativbeispiel für die Geschehnisse im Club dazugehört.
    Z.B.sind auch zwei mitglieder unserer Gruppe an diesem Abend zusammengekommen.
    Aus diesem Grund habe ich auch keine Namen in diesem Bereich erwähnt-

    Zu den Bildern:
    1:Lucy eine der schwangeren Hündinnen
    2:unsere Küche Max bereitet auf dem Gasherd Ei(in Kiswahili=yai) zu
    3:unser Office unser Lager
    4:mal wieder der Kibo uns Mwenzi
    5:eine Handgroße Motte die Nachts in meinem Zimmer auftauchte
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  • Day46

    Rafiki E.V. und die Finale Quest

    October 17, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 24 °C

    Wertes Gesöcks und werter Pöbel so lauschet der Ballade über die Epische Quest des Rafiki E.V..

    Eine Schule unterstützend seit 15 Jahr ,zum Anfang noch mit vor Wellen helockten Haar, so Schritten Oliver,Markus,Wilfried und Klaus hinaus um dem Ende ihrer Quest entgegen zu treten.
    Die Brust breit die Köpfe kahl trat ihnen eine Bestie ohnegleichen entgegen in ihrem Mund ein Stück Melone,
    tropfend von Fett mussten sie dieses letzte Essen schaffen sodann wäre es endlich beendet:
    Der Bau der Kiumako.
    Ihnen beiseite standen 7 Jungspunde die kein Fleisch genießen wollten,sowie 4 die konnten bei Ansicht der Ziege aber nicht so ganz wollten.
    Nach einem brutalen Kampf mit den Bissen des Biest war die Queste geschafft.
    Die abschließende Feier am Abend wurde,den großen Helden der Geschichten gleich, mit dem ein oder anderen Schluck von der Erheiterung beflügelnden Getränke begossen.

    Anmerkungen des Autors:
    1:In etwa wie im Text müssen sich die Vorsitzenden des Rafiki E.V.s wirklich gefühlt haben als sie über den Schulhof der Kiumako Schritten und auch während der Eröffnungsfeier wurde ihnen zumindest eine heldengleiche Verehrung zuteil.
    2:Ich habe mich für die Helden aus den Geschichten entschieden da ich bei den Helden der Geschichte vergleiche zu Helden wie Gottfried von Bouillon ziehen würde und keiner der Herren aus meiner Geschichte Massaker begangen hat.

    So genug des Spaßes.

    Ich wechsle hiermit mal wieder in einen halbwegs normalen Ton und probiere die letzte Woche so gut zusammen zu fassen wie möglich.
    Wie ich zum letzten Freitag berichtete führten all die Vorbereitungen der vergangenen Woche zu dem unübersehbaren Highlight unserer bisherigen Zeit an der Kiumako ihrer Eröffnung.
    Im Laufe der Woche konnten wir beobachten wie schnell eine Schule fertig gebaut werden und neu geschtrichen werden kann wenn Mann denn nur will (oder die Geldgeber Druck machen aber das ist einerlei).
    Und als wir dann Samstagmorgens an die Schule kamen konnten wir sehen wie diese in ihrem neuen Gewand erstrahlte.
    Wir begaben uns in einen der Klassenräume wo wir die Projekte des Rafiki E.V.s vorstellen sollten,nach dem dort alles aufgebaut war genossen wir es zuzusehen wie die letzten Vorbereitungen liefen, dabei fanden wir auch den Ziegenbock der Freitag noch gelebt hat,jetzt auf einem Spieß über dem Feuer.

    Mit der Zeit traffen dann auch die die letzten Gäste ein,darunter die 4 Vorsitzenden des Rafiki E.V. die von einer Tanzgruppe der Chagga begrüßt wurden.
    Der Aussage Gandalfs folgend das er immer zum richtigen Zeitpunkt da ist begab sich der wichtigste Mensch der Region (wichtiger als alle Politiker) ein der Bischof von Moshi.

    Dieser half vor 10 Jahren bei der Grundsteinlegung des Kiumako als Weihbischof Moshis und hat das Projekt seit dem die ganze Zeit über begleitet.

    Nach der feierlichen Eröffnung der Schule durch ihm und Oliver unseren Vorsitzenden wurde ein Programm durch Schüler dargeboten.

    Bei diesem Programm traten auch Schüler der Vunjo Highschool auf derselben Schule an die Hisham und ich demnächst ziehen werden,wir nutzen die Chance sogleich um Kontakt zu den Schülern aufzunehmen.

    Kurz bevor der Bischof abreisen wollte wurde das Essen aufgetischt,in diesem Fall der Chagga Cake.
    Einem alten Ritual zufolge bekam jeder ein Stück der gar nicht so schlecht schmeckenden Ziege zu schmecken bevor sie mitsamt Innereien in Reis und Suppe weiterverarbeitet wurde.

    In Folge des mehr oder minder begeisternenden Essens wurden mit der Mode- und einer Trommelshow auch die Projekte vorgestellt an denen wir mit den Schülern zusammen aktiv gearbeitet haben.

    Wie schon in der Ballade berichtet wurde die Eröffnung abends in der Continental Lodge bei Mwika,mit einer Feier des Rafiki E.V.s der Familie Towo und den Angestellten der Schule gefeiert.

    Zu unserer überaus großen Begeisterung erhielten wir von Oliver auch Versorgungspakete die unsere Eltern mitgeschickt hatten.
    In meinem waren neben Filmen(Monthy Python,Luis De Funes,eine Serie über das 20 Jh. und die Dragonsfilme) und Musik(zu viel zum aufzählen) auch Haribo die inzwischen aber nicht mehr ganz so vollzählig sind.

    Sonntags Morgens wurden wir dann von dem Geruch nach Ziege beim Frühstück begleitet,wie sich herausstellte hat unsere Gastmutter die Reste der Ziege erhalten, dazu gehörte auch der komplette Kopf mitsamt Hörnen, welcher das schließen der Kühlschranktür verhinderte.

    Im kleinen Kreis feierten wir anschließend Sarahs
    Geburtstag,im kleinen Kreis da sie Geburtstage nicht so gern hat und weil der Rest noch schlief.

    Mittags genoß ich dann bei ihrem Geburtstagsessen die beste Pizza hier (bisher) und einen Kuchen der fast so gut war wie Inas.
    Leider war dies in einem Musunguladen(weiße=Touri) und dementsprechend viel musste ich Zahlen.

    Alls ich zurückführ lernte ich auch woher der Spruch:"wenn du denkst schlimmer geht es nicht mehr kommt ein Dalla Fahrer daher" kommt.
    Der Fahrer der die Route über Marangu fuhr schaffte es so viele Leute in den Wagen zu quetschen das er kaum den Berg raufkam zu dem hielt er zu diesem Zweck an jedem noch so kleinen Dorf an.(normalerweise fährt man ab Marangu durch)
    Dies führte dazu das die Fahrzeit nur knapp um eine Stunde verlängert wurde.

    Seit Montag warte ich auch auf den richtigen Zeitpunkt um meine Klamotten zu waschen aber jetzt haben wir seit einem Tag Stromausfall was mal wieder dazu führt das meine Kleidungsvorräte zu Ende gehen.

    Zu den Bildern:
    1:der Bischhof bei der Eröffnung der Schule
    2:Madleen und Ina während sie mit den Chagga Damen tanzen
    3:die Ziege über dem Feuer
    4:die Ziege vor dem Essen.
    5:ein kleiner Junge der während der Eröffnung auf meinem Schoß saß ich habe ihm zur Feier des Tages beigebracht wie man sich Sachen an die Stirn kleb.
    6:die Welpen als wir sie das erstemal alle zusammen spielen ließen
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  • Day48

    Essen in Tansania

    October 19, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute wollte ich das Thema Essen in Tansania ansprechen.
    Inspiriert hierzu wurde ich von Mats Blog zu dem Thema Essen in Südafrika.

    In Tansania gibt es 3 Hauptnahrungsmittel Reis,Ugali und Bohnen.
    Ergänzt und kombiniert werden diese wahlweise mit Kochbananen,Mchicha (so eine Art Spinat) und Linsen.
    Ein weiteres Gericht das man Häufig antrifft ist Chipsi mayay also Bratkartoffeln die zusammen mit Eiern zu einer Art Omelett angebraten werden.

    Fleisch trifft man hier eher selten auf dem Tisch an es gibt zwar viele Metzgereien die gutes Regionales Fleisch verkaufen aber es ist teuer.
    Und wir haben wie schon erwähnt viele Vegetarier bei uns.
    Immer wenn wir an einer der Schulen waren um uns Vorzustellen wurde uns jedoch Huhn angereicht, da wir die Gastgeber nicht entrüsten wollten war dann meistens ich der, der für alle Fleisch essen musste.

    Sonst sieht man Fleisch nur an den Straßenständen wo es wie Chivapchichi am Spieß angeboten wird meistens zusammen mit Maiskolben und Zuckerrohr.

    Bei uns in der Gastfamilie haben wir das Glück ordentliches Brot essen zu können da unsere Gastmutter begeisterte Bäckerin ist,
    meistens gibt es ausserhalb der Familie aber nur Toast.

    Neben Pracseda (unserer Gastmutter) backt auch Ina inzwischen mindestens einmal pro Tag Brot, und meistens noch etwas süßes dazu.

    Zu dem habe ich hier Mandazis kennen gelernt wobei es sich um Fritierte Teigbällchen ähnlich von Krapfen handelt.

    Sollten wir etwas Europäisches wollen können wir in Moshi zu einem der Indischen Restaurants diese bieten wie in Deutschland auch allgemein die bessere Pizza an.

    Alles in allem ist unsere Verpflegung also durch aus ausgeglichen und ausreichend nur vermisse ich manchmal eine gute Lasagne oder irgendwas mit Käse den gibt es hier nämlich nicht.
    Und wenn ist er nicht gerade das was man haben will.

    Zu den Bildern:
    1:Mandazis
    2:unser Brotschrank leider habe ich noch nicht erlebt das ein Grau oder Schwarzbrot enthalten war
    3:Reis mir Mchicha und Huhn an einer der Schule
    4:Mein erstes mal Reis mit Mchicha und Bohnen
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You might also know this place by the following names:

Mwika

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