Thailand
Ban Khok Chang

Here you’ll find travel reports about Ban Khok Chang. Discover travel destinations in Thailand of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

9 travelers at this place:

  • Day7

    Hong Island

    January 12, 2017 in Thailand

    Heute ging es mit dem Kanu zu vier Inseln, Panak Island, Hong Island, Lawa Island und die berühmte James Bond Island. Während die James Bond Island sehr enttäuschen (trotzdem schön) war, war die Hong Island meiner Meinung das schönste des ganzen Ausflugs. In der Insel befinden sich viele kleine Höhlen, die man nur mit dem Kanu erreichen kann. Da manche Durchgänge nur ca. 40 cm groß sind, muss man sich flach ins Kanu legen und wird dann durch die kleine Öffnung in die Höhle hinein geschoben. Im Inneren ist es dann traumhaft schön.Read more

  • Day8

    How could we end up in Phuket?!

    April 11, 2015 in Thailand

    Jaa, das fragt ihr euch doch sicher. Wie konnten wir nur an einem verdarbten Ort wie diesem hier landen? Das ist doch Tourie-Scheiße, der Ballermann von Thailand und überhaupt wohl gänzlich nichts für uns und das Baby.

    Stimmt sicher alles, deshalb sind wir auch nur auf der Durchreise. Unser Ziel ist Koh Lanta, damit der Mini-Mann aber keinen Transfern-Koller bekommt, bleiben wir bis Dienstag hier. Heute Morgen mussten wir das Baby um sechs Uhr wecken. Der Blick, mit dem es seinen Vater bedachte, hätte Dämonen aus dem siebten Höllenkreis dazu veranlasst, sich ganz schnell auf die Schämtreppe zu begeben, um dort für die nächsten dreihundert Jahre den Ball flach zu halten. David ist aber schon etwas abgebrühter und hielt diesem Blick stand. Zwar erlaubt sich das Baby heute natürlich auch Gute-Laune-Phasen, aber zu früh geweckt ist zu früh geweckt. Diva-Modus an – und überhaupt ist da ja noch ein Zahn auf dem Weg. Flug und Taxifahrt zum Hotel haben trotzdem alle ganz gut überstanden. Es schläft jetzt. Anscheinend auch ziemlich tief. Leider haben wir Hunger. Und zwar richtig. Das wäre doch mal eine wirklich interessante „Gewissensfrage“ für die Süddeutsche:

    Mein Baby schläft endlich, das ist ziemlich gut, denn es braucht den Schlaf, um ausgeglichen in den verbleibenden Tag zu starten. Leider werde ich sekündlich fahriger, denn mein Magen beginnt – langsam aber stetig – sich selbst und anschließend den Rest meines Körpers zu verdauen. Was soll ich tun? Das Baby schlafen lassen, um den Frieden zu wahren oder absichtlich etwas lauter sein, um es zufällig zu wecken? Und dadurch meinem qualvollen Hungertod entgehen.

    Wir wissen es natürlich: Baby schlafen lassen. Wir wissen, wer der Boss ist.

    Das Gewitter, das beim letzten Beitrag wütete, war übrigens laut George ein ausgewachsener Thunderstorm! Zu blöd nur, dass sich die Küche – wenn auch überdacht – im Freien befand und mit Gas gekocht wurde. Da musste man leider zu dem Zeitpunkt eine Kochpause einlegen, an dem wir wahnsinnig gerne unser Abendessen inhaliert hätten. Nicht etwa wegen Sicherheitsbedenken. Nö. Nur hat der Wind immer die Gasflamme ausgepustet.

    Die knochenharten Fußballspieler von nebenan hatten übrigens noch wirklich lange durchgehalten. Und die bierzischenden Frauen haben sich dann auch irgendwann recht sicheren Schrittes auf den Weg nach Hause gemacht. Zwei stiegen sogar auf ihre Mopeds. Wusstet ihr, dass nur Niue und die Dominikanische Republik mehr Verkehrstote pro Einwohner aufweisen können? Traurig, aber wahr. Anders als in Vietnam gibt es hier neben vielen Mopeds und Rollers eben auch viele Autos und Kleintransporter oder Geländewagen, und man fährt schneller. In Vietnam und Kambodscha gibt es fast ausschließlich Zweiräder, da kann man sich gegenseitig nicht so sehr in Bedrängnis bringen. Hoffentlich sind die Damen gut angekommen!

    Gestern haben wir uns nochmal einen Red Bus geentert, zwar wollten wir uns mit Hilfe der öffentlichen Busse nach Mea Rim durchschlagen, aber der Fahrer, der uns zum Bus Terminal brachte, war so nett (aber auch beharrlich), dass wir schließlich auch den Rest der Strecke mit ihm reisten. Er konnte uns nicht überreden, die Orchideen Farm zu besuchen, sie sich auf dem Weg befand, brachte uns aber zu den Mae Sa Waterfalls. Hatten wir uns diese eigentlich nur als Zwischenziel erwählt, mussten wir dort allerdings einsehen, dass es hier wieder zu beweisen galt, wie hart wie sind. Da das Baby sich überlegt hatte, richtig lang zu schlafen (aber erst, nachdem es bei uns ins Bett durfte, was mir einen 10 Zentimeter breiten Streifen auf dem Bett ließ), war es schon Mittagszeit und brodelnd heiß. Alles mögliche Getier schwirrte um uns herum, als seien wir ein besonders mächtiger Planet auf der Suche nach Satelliten. Leider wollten diese Satelliten auf uns landen und einmal auftanken. Trotzdem stapften wir los. Die Mae Sa Waterfalls schlängeln sich kaskadierend den Berg herunter, dabei gibt es zehn Level (Was für ein Ansporn – klar wollten wir bis zum Endboss aufsteigen!!)

    **** In between: Ohgott, mein Magen gibt schreckliche Geräusche von sich, das Baby strampelt und wirft sich zwischen uns hin und her. Wir legen ihm beruhigend die Hände auf den Bauch und es schläft weiter. Mein Magen bäumt sich empört knurrend auf. Kriegen wir jetzt ne Medaille oder sowas?! ****

    Wo war ich? Achso, Wasserfall. Wir also da rauf, der Schweiß rinnt uns nur so von der Stirn. Vergleichbar mit dem alles durchnässenden Speichelstrom des Babys. Dafür werden wir mit wunderschönen Wasserfällen belohnt, es gibt ganz viele. Viele kleine Wasserfälle münden auf den verschiedenen Ebenen in kleine Bassins. Hier baden sowohl Einheimische als auch Touristen. Die Einheimischen erkennt man daran, dass sie sich Picknick mitgebracht haben. Aber sie alle drücken sich irgendwo auf Level vier bis sechs herum. Nachdem wir uns ebenfalls auf Level fünf abgekühlt haben (von Chiang Mai nach Phuket in Socken unterwegs, weil meine Schuhe immer noch triefen), wollen wir höher hinauf. Das Baby ist quietschvergnügt, es muss ja auch keinen Schritt selbst gehen. Auf Level sieben tausche ich das Sieben-Kilo-Baby gegen den Rucksack. Puh, eine kleine Pause macht Sinn also, breiten wir Babys Decke aus und legen es drauf, worauf es sofort versucht, den Urwaldboden zu essen. Immerhin gibt es hier geile undefinierbar verschrumpelte, heruntergefallene Früchte, trockene Blätter und jede Menge Dreck. Also praktisch die Leibspeisen des Babys. Nach einem kurzen erbitterten Kampf lassen wir es am verschwitzten Kameragurt lutschen und nehmen anschließend den letzten Steilpass in Angriff. Oben angekommen erweist sich die Aussichtsplattform als marode und unbetretbar. Ist uns aber völlig egal, denn der Weg und das Ziel waren das Ziel. Völlig durchnässt ringe ich um Luft und betrachte diesen letzten, wunderschönen Abschnitt und muss im selben Moment ans Duschklo denken. Schließlich machen wir uns an den Abstieg. Wir beschließend, dass uns dies als Halbtagestripp reicht. Immerhin müssen wir ja noch mit Erik in den Pool, sonst badet da gar niemand drin. Wäre ja schade.

    Unser letzter Abend im Hi Guesthouse besteht ein weiteres Mal aus furchtbar leckerem Essen (ja, ich hatte dann doch einmal Pad Thai, aber nur, weil hier alles so lecker war, da muss man doch auch mal das Pad Thai kosten), jeder Menge Geckos und Toast für den Mini-Mann. Das isst er übrigens nicht, mag aber den Geschmack. Das Toast wird von ihm nach für nach in den Mund manövriert und dort zu schleimigen Toastkugeln geformt, die – nach angemessener Einweichzeit – wieder herausbefördert werden. Inzwischen hat er auf diese Weise schon fast eine ganze Packung Toast vernichtet, aber so lange er sich damit beschäftig und wir dabei richtig essen können, tun wir den Teufel, diesen Lebensmittelmissbrauch zu unterbinden. Immerhin ist es quasi Essen-Üben, was Erik da tut. Irgendwie muss jeder anfangen.

    Ja, und nun sind wir hier. Auf Phuket, in einem Hotelzimmer, das ganz anders ist als Georges muckeliges Heim, sehr viel moderner, größer aber eben ganz anders. Es ist wirklich sehr schön hier, sogar ein kostenloses Upgrade für ein größeres Zimmer gab es und Erik hat ein richtiges Babybett. Aber wir werden George und das Hi Guesthouse schon ein bisschen vermissen. Das Duschklo auch.
    Read more

  • Day9

    Phuket-Bashing?

    April 12, 2015 in Thailand

    Naaa, so zum Schlag ausholen wollte ich dann doch nicht. Nachdem wir einen vollen Tag hier verbracht haben, hocken wir jetzt mit dem Mini-Mann, der langsam müde wird, auf dem Bett, Davids Ohren und meine Augen kleben am Livestream des effzehs. Meine Finger müssen also über die HandyTastatur swipen, was mich fast verrückt werden lässt.

    Das muss doch Elfmeter sein!!

    Aber ich swipe tapfer weiter. Mit nur halber Aufmerksamkeit und meiner Tippgeschwindigkeit, welche die Kontinentaldrift rasant erscheinen lässt, schaffe ich heute auch nur eine Aufzählung lustiger oder merkwürdiger Dinge, die uns aufgefallen sind:

    * Mini-Mann findet das Meer kacke, Als wir uns heute in die Fluten werfen wollten, fing er herzzerreißend an zu wimmern. Ein so verdammt großer Pool scheint ihn etwas zu überfordern. Zum Glück haben wir den Rest des Urlaubs bereits so arrangiert, dass wir die restliche Zeit am Meer verbringen.

    * Hier ist es schick, nach Hautkrebs schreienden Sonnenbrand zur Schau zu tragen. Damit sagt man den anderen Touristen: "Hey, ich war gestern zehn Stunden am Strand und habe mir das Geld für den Sonnenschirm gespart."
    Idioten. Da machen wir nicht mit.

    !!!! ELFMETER !!!! Erik nuckelt wild am Geisbock-Schnuller... Lehmann macht ihn reiiiiiiin!!! Alleeeeeeee alleeeeeee...

    * Hier kann man mittelhässliche Flipflops für 640 Bath kaufen. Oder verhandeln und 250 bezahlen.

    * Eine Apotheke hier verkauft auch Wasserpistolen. Großartige Diversifikation!

    Handspiel im Strafraum, mein Freund, das könnte nochmal Elfmeter geben!!! Und Osako ist der Hammer!!! Schnelles Kerlchen!

    * Anscheinend kann man hier seine Füße in Aquarien stecken, um sie von kleinen Fischen essen zu lassen. Ich denke noch immer über den Sinn davon nach.

    * Erik wird fast immer von der Köchin entführt und durch die Küche geführt, egal, in welchen Restaurant wir essen. Ich hoffe, er weiß, dass er uns Bescheid geben muss, falls die Küche versifft ist.

    Orrrrmaaan, das war doch Ball gespielt!!!!

    * Unfassbar viele Supermärkte gibt es hier, allein zehn oder so auf unserer Straße, alle verkaufen exakt das gleiche, nur der Preis variiert. Durch stichprobenartige Besuche haben wir herausgefunden, dass allein Preise und Personal verschieden sind. Preise errechnen sich aus der Distanz zum Strand. Unser liebster Supermarkt wird augenscheinlich ausschließlich von schwülen Thaimännern betrieben, die sich fast noch mehr über das Baby freuen als die Massage-Muttis und Kellnerinnen. Zeitweise mutiert dieser Supermarkt in eine Disko. Allerdings nur akkustisch.

    * Wieder heftige Gewitter am frühen Abend, beeindruckende Blitze und Regen so ergiebig wie der Speichelfluss des Babys. Da wir aber noch zum Diskomarkt und zum Mangodealer wollen, nutzen wir eine kleine Regenpause und sehen, dass der Flipflophändler schlauerweise auch Regencapes verscheuert.

    * Schon zum zweiten Mal besuchen wir unsere muslimische Mangodealer-Familie, hungrig nach Früchteflashs. Wir kaufen eine gelbe und eine grüne Mango, außerdem eine weiße Drachenfrucht. Wir bezahlen und werden mit einer unbekannten Frucht beschenkt, was uns wohl zu geschätzten Stammgästen macht. Läuft also. Im Hotel angekommen google ich wie besessen, was das denn sein soll. Sieht aus wie ein unreifer Granatapfel, wahrscheinlich haben die uns tierisch verarscht. Nach einer angestrengten Ewigkeit finde ich heraus, es ist eine Guave, auch Farang genannt, wie ich sie esse, weiß ich jetzt auch. Muss mir nur noch ein Messer schmieden.

    Ui, zweite Halbzeit beginnt. Zuvor werden ein paar traumhafte Zweikampfwerte zelebriert. Balsam für die Seele.

    * Das Beste zum Schluss: Waren heute auf einem Dino-Minigolfplatz. Es gibt sicher viele Dinge, die mich lächerlich erscheinen lassen, aber für meine unermüdliche Dinobegeisterung und Schwäche für Minigolf schäme - Bäähhhhhm, Uhja, zweinull!!! - ich mich gar nicht. Wir haben heute einen Golfball zwischen Nachbildungen von Dinokackhaufen hindurch manövriert, was kann das bitte noch toppen?

    Bis morgen, morgen ist hier Neujahrsparty!
    Read more

  • Day12

    Better than we thought!

    April 15, 2015 in Thailand

    Ganz ehrlich, so schlimm ist Phuket gar nicht. Vermutlich haben wir Glück, denn es sind gerade nicht viele Touristen hier unterwegs (es gibt nicht viele Wahnsinnige, die den heißesten Monat des Jahres als ihre Reisezeit wählen) und an vielen Stellen entdeckt man die ursprüngliche und reichhaltige Schönheit der Insel. Tolle Strände, sehr klares Wasser, zwischen hohe bewaldete Berge. Außerdem ist man hier so herzlich zu uns (also zum Baby), dass wir gar nicht anders können, als uns wohl zu fühlen. Hinzu kommt, dass es einmal am Tag so richtig schüttet. Also nicht Regen oder doller Regen, nein, so richtig derb herunterkommender, alles durchnässender, erbarmungsloser Regen, Cats and Dogs, keine Bindfäden, sondern Ankertaue. Auf jeden Fall ist danach alles wie neu. Angenehm kühl – man schwitzt nicht nach 50 Metern laufen, auch nicht nach 500 – die Luft ist klar und es packt einen die Lust, einfach drauf los zu gehen. Aber nun zähme ich dieses dicke Pony von hinten auf.

    Beginnen wir doch mit dem Tag: Erik lässt uns bis halb acht schlafen, hatte heute Nacht auch nur zweimal Hunger verspürt. Danach reinste Routine – Frühstück und dann Pool, großartiger Tagesbeginn aus Sicht des Babys. Aus unserer auch. Vormittagsschläfchen ist bitter nötig, sonst bleibt das Baby im Diva-Modus. Und dann? Happy Songkran!

    Happy Songkran? Frohes neues Jahr! Frohes neues thailändisches Jahr! Ganz ehrlich, wenn man das thailändische Neujahr einmal miterlebt hat, wird man zu Silvester und Neujahr in Deutschland eher etwas verhaltener sein. Ich sehe es ja ein, dass es im Dezember nicht 30° sein können, aber ohrenbetäubend knallende Raketen in den Himmel zu feuern erscheint irgendwie protzig und sinnlos, wenn man sich stattdessen einfach mit allen, denen man über den Weg läuft eine – wenn auch nett gemeinte – erbitterte Wasserschlacht liefern kann. Neujahr scheint man in Thailand überall verschieden und verschieden ausschweifend zu feiern. In Chiang Mai rasten wohl alle völlig aus und feiern ganze fünf Tage lang. In Bangkok handelt man das Ganze innerhalb eines Tages ab und gut ist. Phuket ist wohl so ein Zwischending. Schon als wir morgens noch einmal zum Supermarkt schlenderten, um ein paar Vorräte für den verbleibenden Tag und das Frühstück am nächsten Tag zu sammeln, merkten wir, dass alles vor Vorfreude sirrte. Jeder machte sich bereit. Große Wassertonnen wurden vor den Häusern aufgestellt, auch die letzten deckten sich mit Wasserpistolen ein. Alle liefen mit einer Art Brustbeutel durch die Gegend, der ihre Handys vor tödlichem Wasserschaden bewahren sollte. Ansonsten hatten die meisten Geschäfte geschlossen, denn nicht wenige fahren zum Neujahr auch zu Freunden und Familie. Auch im Hotel und dem dazu gehörenden Restaurant prickelte fröhliche Vorfreude in der Luft. Alle trugen Jürgen-von-der-Lippe-Gedächnis-Hawaihemden und die ewig nöhlende Elton-John-Lighthouse-Family-Schmusi-Busi-Litanei wurde durch thailändische Volksmusik abgelöst. Die klingt zwar ein bisschen wie Bollywood auf Helium, reißt einen aber doch irgendwie mit. Ich saß jedenfalls klatschend am Frühstückstisch, weil das Baby das auch super fand.

    Unser zweiter Besuch draußen war dann gegen Mittag – irgendein geheimes Startzeichen schien die Wasserschlacht eröffnet zu haben – da wurde uns das Prinzip Songkran endlich veranschaulicht. Wilde Geschwader von Wasserschlachtarmeen fuhren durch die Straßen, alles, was mehr als zwei Ränder vorweisen konnte und irgendwie motorisiert war, trug so viele Passagiere als möglich und war unterwegs. Wer kein Fahrzeug ergattern konnte, bleib einfach zu Hause und bezog dort am Straßenrand Stellung, um die Umherfahrenden während der Fahrt mit so viel Wasser wie möglich zu befeuern. Klingt irgendwie bescheuert, macht aber riesigen Spaß. Die Einheimischen sind wahnsinnig aufgeschlossen und sorgen dafür, dass jeder mitmacht. Jeder Besucher, jeder Tourist, ob er will oder nicht. Elementare Fragen werden hier beantwortet, auch Fragen, die uns zuvor gar nicht in den Sinn kamen:

    Wie viele Menschen passen auf die Ladefläche eines PickUps? – Antwort: Etwa zwanzig (stehend), allerdings konnten wir das Gewirr aus Armen, Beinen, Köpfen und Körpern gar nicht so schnell überblicken. Fakt ist, es waren so viele, dass sie keinen Platz hatten, um Wasser aus dem Fahrzeug zu befördern.

    Wie viel Wasser kann man auf dem Beiwagen eines durchschnittlichen Mopeds transportieren, ohne irreparable Schäden zu verursachen? – Antwort: Zwei große Regenfässer, dazu eine Frau und ein Kind, die das Wasserfass mit Schüsseln über Passanten leeren. Sollte etwas am Moped kaputt gehen, kann man praktisch alles mit Draht und Gaffa-Tape in Ordnung bringen.

    Wie viel Wasser kann eine kurze Hose aus Joggingstoff aufnehmen? – Antwort: Etwa zwei Liter.

    Wie lange schützt einen ein Baby vor der Attackierung mit Wasser? – Antwort: So lange, bis jemand kommt, der zu blöd, zu angetrunken, zu schmerzfrei oder zu übermütig ist.

    Und was macht das Baby dann? – Antwort: It’s absolutely not amused. Wenn es einer wagt, das Baby zu bespritzen, dann wird es echt sauer. Ganz ehrlich, zweimal am Tag in den Pool springen ist ja völlig okay. Aber wenn diese verdammten Hurensöhne es wagen, den Sonnenhut des Babys mit Wasser aus einer Spritzpistole zu benetzen, dann ist hier Feierabend. Da versteht es keinen Spaß. Das sagt das Baby diesen Flachzangen auch.

    Ende des zweiten Ausflugs.

    Für unseren dritten Ausflug an diesem Tag wagten wir uns erst nach dem täglichen Regenguss nach draußen. Alle hatten sich entweder verausgabt oder eingekriegt und wir nutzen die erfrischende Luft für einen längeren Spaziergang. Zwar trafen wir leider auf ein paar, die immer noch Lust an Wasserschlachten hatten, allerdings wurden das Baby und sein Träger (David ist oft zur rechten Zeit mit dem rechten Baby unterwegs) verschont. Und dann habe ich es auch endlich gewagt. Essen vom Straßenrand! Um die Ecke waren ein paar Wägelchen aufgereiht, darum unzählige, gut gelaunte Einheimische, die überall aßen, lachten und quatschten. Das Baby war köstlich unterhalten, vor allem, als wir einen kleinen Hund in einem PickUp entdeckten. Wir entschieden uns schließlich für verschiedene Spießchen, die frisch gegrillt wurden. Hähnchenfleisch, Tomaten uuuuund (ich gebe zu, dass ich das schon vorher ziemlich gerne gegessen habe) Geflügelmägen. Das ist zwar noch kein gegrilltes Insekt, aber für David noch unmöglicher zu essen als alle Heuschrecken dieses Planeten. Ich fand es super. Unser Obstdealer hatte frei, dafür wurden wir von einer fröhlich winkenden Thailänderin angehalten, an einem anderen Obststand anzuhalten. Die schnappte sich das Baby und herzte es ausgiebig und während der Obsthändler Mangos für uns schälte, beschenkte sie uns unablässig Lansats (schmeckt ein bisschen wie Lytschee) und dachte sich für Elick einen thailändischen Namen aus. Der klingt wie Somthal, wird aber vermutlich ganz anders geschrieben. Schließlich konnten wir uns loseisen, um unsere Schätze im Hotel zu verspeisen. Ein schöner Tag!
    Read more

  • Day51

    Phuket

    November 25, 2016 in Thailand

    Von Ko Tao fuhren wir mit dem Bus von der Ostküste nach Phuket an die Westküste.
    Unser Hotel lag am Karon Beach, der etwas südlich vom Hauptgeschehen in Patong gelegen ist - und das war auch gut so. Nach Patong fuhren wir für einen Nachmittag/Abend und es gefiel uns dort überhaupt nicht. Man fühlte sich eher wie in Moskau (unglaublich viele russische Touristen, Hinweise/Speisekarten eher auf Russisch als Englisch usw.), nur dass es dort derzeit sicherlich nicht so warm ist. Nach einem kurzen Marsch durch die berühmte Bangla Road in Patong, in der uns natürlich versucht wurde ein Ticket für eine der unzähligen "Ping Pong Shows" zu verkaufen, und einem kurzen Besuch einer Bar fuhren wir wieder zurück nach Karon. Das war uns dann doch zu übertriebener Massentourismus, der in dem "belebten Teil" Phukets angeboten wird.

    Doch auch Karon bot außer einem wirklich schönen Strand nicht viel. "Es gibt Orte, da fühlt man sich von Anfang an nicht wohl; dieser ist einer davon", meinte Madita noch am ersten Tag.
    Die restlichen Tage verbrachten wir trotz allem sehr entspannt und freuten uns auf alles weitere, was noch vor uns lag.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Ban Khok Chang, บ้านคอกช้าง

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now