Thailand
Ban Khun Huai Phrachao

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Travelers at this place
    • Day64

      Asien - Pa Pae Meditation Retreat 1

      November 11, 2022 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

      Guten Morgen ihr Lieben,

      Die Retreat Tage sind nun um. Wie es mir insgesamt ergangen ist, gibt es zusammengefasst hier:

      Tag 1:
      Angekommen im Camp gab es weiße Klamotten für alle. Diese waren teilweise mot Flecken jedoch frisch gewaschen. Ich probierte 2 verschiedene Sachen an in der Hoffnung es passt. Denn Größen gab es nicht an den Kleidungsstücken.
      Unser Zimmer mit 4 Betten war anders als gedacht (2 er Bungalow). Aber die Mädels sind nett. Der Rundgang war okay. Vieles zu merken, alles ging steil bergauf. Irgendwie war ich nach dem Boxen und der Fahrt und dem Wetter erledigt. Müde Kopfschmerzen und einfach durch. Daher konnte ich nicht viel aufnehmen und wollte irgendwie nur weg. Jeder bekam 3 kleine Bücher und konnte einen Code mit den er Meditation runterladen konnte . Das möchte ich auf jeden Fall noch anhören und auch die Bücher lesen. Beim durchblättern auf jeden Fall interessant.

      Ein Mönch filmte uns mit seiner Drohne...

      Dann war um 18.30 Uhr auch schon die Chanting Meditation. Wir saßen bzw. Kniete auf dem Boden und jeder hatte eine Art Gesangbuch vor sich. Und daraus wurde vorgelesen alle zusammen. Die Wörter waren natürlich total schwer auszusprechen... ich kam nicht mit, hatte meine Brille nicht auf und harderte schon mit dem Knien oder dem Schneidersitz. In der Stellung war mein Fuß wohl doch noch nicht in Ordnung. 🤔😔

      Nach 45min meditieren wir noch. Der Mönch sagte am Anfang etwas und gab Hinweise wie wir uns konzentrieren können und Tipps. Ich versuchte es mit dem Atem. Aber irgendwie naja Kopfschmerzen müde nicht wirklich bei der Sache gelang es mir nicht. Meine Beine schliefen ein. Und taten weh beim Aufwachen.

      Dann holten wir uns einen Tee danach und nahmen uns eins der Bücher zur Hand. Als es dann echt zu kalt wurde ging es zurück in die Schlafkoje.

      Ich wollte echt eine Nacht verkürzen weil ich es nicht fühlte, dachte aber warte mal bis morgen und lass dich einfach drauf ein Britta heute ist nicht dein Tag. Das kommt...

      Tag 2:
      Die Nacht war nicht so angenehm. Ich habe Socken von der Holländerin bekommen und schlief mit langer Hose und Tshirt. Trotzdem fror ich irgendwie sehr. Das Holzbett mit der dünnen Matratze und das kleine Kissen zu meinen Kopfschmerzen mit denen ich zu kämpfen hatte machten es nicht besser. Ich schaffte es 2 Stunden lang nicht warm zu werden oder in den Schlaf zu finden. Wie gut das wir alle drei ab und an kurz Schnarchen.
      Irgendwann schlief ich dann wohl. Um 5 Uhr klingelte unser Alarm. Wir zogen fix was drüber und gingen rüber zur Meditationshalle. Hier saßen schon alle ruhig. Ich wartete darauf das es anfing und merkte es nach 1ümin das wohl jeder schon für sich meditierte. Aber schloss ich die Augen und versuchte ich wieder auf meinen Atem zu konzentrieren. Leider klappt das nicht so gut und meine Gedanken schweiften andauernd wieder ab. Trotzdem war es irgendwie beruhigend dort mitten im Kerzenschein zu sitzen.

      Anschließend hatten wir mehrere Optionen . Wir konnten mit den Mönchen furchtbar das Dorf laufen und Essen einsammeln von den Leuten die dort wohnen. Oder beim Frühstück zubereiten helfen. Ich lief mit einer Amerikanerin, einer Portugiesen, meiner Zimmer Nachbarin aus Korea und dem Spanier mit zwei Mönchen mit und fuhr mit anderen Thai Leuten ins Dorf. Vor jeder Haustür hockten wir uns alle hin und warten darauf dass gebetet wurde. Dann wurde die Opfergabe überreicht und es ging weiter. Alle liefen in einer Reihe hintereinander her. Wie die Zwerge. Die Männer mussten ihre Schuhe ausziehen und barfuß laufen. Wir Frauen hatten Glück und durften unsere Schuhe anlassen. In diesem Fall machte ich die Diskriminierung😅🙈

      Insgesamt war es sehr interessant zu sehen wie der ganze Prozess ablief. Wie die Leute daran glauben und beten und sich darauf freuen mit den Mönchen zu reden. Die kleinen Kinder waren auch super süß. Ebenfalls freuten sie sich auch uns als Ausländer zu sehen und winkten.
      Die Thai Frauen die dabei waren, filmte die ganze Zeit und machten Fotos sodass ich am Ende fragte ob sie uns die Videos schicken konnten. Alle holten die Handy raus tauschten WhatsApp Line und Insta aus. Wow ich hatte mein Handy nicht mit. Scheint als ob hier alle sehr gut vernetzt sind und social media aktiv. Der Mönch von gestern hat nen Youtube Kanal. Ich suche das Video mal raus... soviel zu ich lasse das Internet mal aus 😅🙈...

      Von dem Dorf ältesten Paar erhielten wir Blessings auf Lanna und ein Armband umgebunden. Was für eine schöne Geste. Das ist nun das dritte Armband mit einer Segnung. Das muss doch was bedeuten.

      Danach ging es zurück. Wir waren hungrig und alle waren schon am Frühstücken. Es gab eigentlich so gut wie alles. Frischen Salat mit allem. Ei, Tomate, Gurke, Zwiebeln, es gab frisches Obst also Banane, Mandarine, Mango, Avocados es gab aber auch Toast und Peanut Butter und zwei verschiedene Sorten Suppen mit Mie Nudeln. Es gab frische Kokosnüsse etc. Also man fand definitiv was 😊

      Wir setzten uns alle hin und ich quatschte mit einer aus Portugal. Es ist schön mit so vielen Leuten ins Gespräch zu kommen. Danach ging es aufs Zimmer kurz runterkommen und mit der Holländerin quatschen bevor um 10 Uhr die Meditation startete.
      Da saßen auch schon alle und ich setzte mich wieder mach hinten.

      Diese war ganz anders. Unser Mönch war aus Australien und gut drauf. Erst stretchen wir uns denn dann kann man besser meditieren sagte er. Danach gab es eine kleine Fragerunde in der interessante Fragen gestellt wurden, wie zum Beispiel worauf er sich konzentriert. 3 Arten entweder atmen, visuell oder Mantra. Er ist beim Mantra.
      Und wie bekommt man es hin, dass man nicht von äußeren Einflüssen abgelenkt wird? Immer wieder der Fokus.
      Wenn man von schlechten Menschen abhängig ist oder beeinflusst wird? Also noch sie als Attachment hat was sollte man tun? Das affektiert dich nicht wenn du mit dir im reinen bist. Du musst dich selbst lieben und dich gut finden und dich gefunden haben (zack Stichwort ✌). Nach weiteren 2 fragen meinte er okay wir machen es hinterher weiter erst meditieren.
      Also 3 mal verbeugen vor dem Buddha, 3 mal verbeugen vor ihm. Und es ging los. 30min still sitzen und konzentrieren.
      Ich versuche es visuell aber sah nur schwarz. Die Konzentration auf den Atem brachte wie sie mir nur kurz weil ich etwas und dann schreibt du meine Gedanken wieder ab . Also auch ebenfalls nicht so gut. Leider konnte ich kenne Mantra was ich sagen konnte und so schaute ich einfach gelassen in der Gegend rum und versuchte runter zu kommen.

      Nach der Meditation konnten wir noch einmal ein paar Fragen stellen unter anderem auch wie man so lange still zu sitzen kamm ohne das man Schmerzen im Bein bekommt. Mein Bein zum Beispiel schläft andauernd ein...ist unangenehm und man konzentriert sich immer dann darauf... man sollte sich nicht darauf Konten und den Schmerz als neutral ansehen. Wenn er zu stark wird etwas tun😅....
      Ich ging hinterher nochmal so zu ihm hin und seine Antworten waren sehr aufschlussreich. Klar war eine Antwort auch it takes time aber ich glaube das ich die Meditation einfach mal öfter probiere und mich da rein denke. Generell etwas ruhiger werde. Mehr streche und mir die Zeit nehmen. Lustig war als er meinte das er genauso war wie ich. Und das gleiche Alter auch noch 🙈😂

      Danach ging es direkt zum Mittagessen um 11:30 Uhr . Denn nach 12 Uhr darf man nichts mehr essen wenn man es strikt machen möchte. Es gab Curry und Gemüse und Reis und Obst sowie eine frische Kokosnuss. Also genügend da.
      Die Amerikanerin, die Portugiesin und ich blieben noch ne Stunde sitzen und quatschen über alles mögliche. Danach machte jeder seinen Kram. Lesen, rumlaufen, schlafen etc. Ich ging aufs Zimmer packte kurz um, löschte Fotos am Handy nahm mein Meditationsbuch und dann kam schon Gina an. Sie kam in ein anderes Bungalow und blieb da auch weil es ein Zweier war. Besser so. Die waren alle neu und ich hatte meine Leute. Die Trennung ist nicht schlecht.

      Danach ging ich mit zur Küche wo die was aßen un den Transport zurück zu buchen. Leider war alles für in 3 Tagen ausgebucht. Es dauerte über 30min bis wir ne Lösung fanden. Enrico versuchte auch sein Glück und schleppte die Kolumbianerin an, die ein Taxi für Montag bucht. Leider zu spät am Tag. Er selber schlug trampen vor. Geht wohl voll gut. Wollten wir aber wegen des Fluges nicht riskieren.
      Lösung war: Fahrt nach Chiang Mai am Sonntag Spätnachmittag und eine Nacht kürzer hier. Echt schade aber wir verpassen nur die 2 Meditationen abends und morgens und das Frühstück. Nach längerem Nachdenken war es sogar echt besser.
      Wir können nochmal über den Sonntagsmarkt.. So hatte es vor einer Woche begonnen. Chacha aus dem Hostel freut sich auch das wieder kommen und ich kann noch zur Massage und vllt nochmal zum Boxen und wir haben nicht soviel Fahrstress am Montag🥰..

      Danach ging ich in die Moon Hall zu Regina die mit mir Yoga machen wollte. Leider war ich durch die Buchaktion 45min zu spät. Ich dehnte mich noch 10min dann gingen wir duschen und Wäsche waschen. Haben ne Waschmaschine neben unserer Toilette gefunden und genutzt😅

      Dann ging es zum Sunset Point der wunderschön war bis es 18.30Uhr noch die Abendmediation gab. Auch wenn ich gestrecht war taten meine Beine schlimmer weh 😔

      Danach noch fix nen Regelbruch und Toast mit Avocado geknackt weil wir Hunger hatten. Lustig das wir aus verschiedenen Richtungen auf die Kantine zuliefen alle mit einem Schuldig Blick ...

      Dann war 21.30 Uhr Bett und Licht aus...

      Tag 3:
      Um 5 Uhr klingelte wieder der Wecker und um halb 6 die Mediation. Die Nacht war unbequemen dafür wärmer aber öfter wach.. Danach half ich in der Küche mit das Frühstück vorbereiten. Das war such spannend zu sehen wie man logistisch 50 Mann versorgt. Wir waren viele Helfer und hatten Spaß und tolle Gespräche.
      Es gab sogar Pancakes und neue Peanutbutter. Gina fuhr mit uns Dorf und bekam somit keine Pancakes 🙈

      Danach blieben wir quatschend sitzen. Liefen durch die Gegend die echt hügelig ist und entdeckten Bambusschaukeln und ein Treehouse.

      Dann erfuhren wir das die 10Uhr Meditation vorgezogen wurde auf halb 10. Also nichts wie hin.
      Dieses Mal war es jemand anderes. Er führte uns durch die Meditation am Anfang .Ich schweifte öfter ab da man ihn nicht so gut verstehen konnte. Danach sollten wir alle näher kommen und er erzählte ganze 90min etwas über Meditation Buddhismus und das Leben. Vieles war interessant und echt gut. Aber es war insgesamt echt zu lang. Wir konnten alle nicht mehr sitzen und er überzog sogar ins Mittagessen 🙈

      Sätze die ich mir gemerkt hatte waren
      Simple is beautiful
      Just do it
      Let it be
      What will be will be..
      Du kannst noch das schönste beste und schnellste Auto haben aber es nützt dir nichts ohne Bremsen. Also sollten wir öfter mal auf die Bremsen drücken denn das tut uns allen sehr gut und unserem Körper erst recht.

      Minimalism ist ein wichtiges Thema. Less is more.
      Unser Körper ist die Hardware und unser Mind die Software. Unser Mind geht nicht auf 0 beim meditieren nur beim Schlafen ...Er geht auf 1....

      So ganz kann ich das alles gar nicht wiedergeben aber er sagte insgesamt das man ärmer glücklicher ist und Manager viel zu viel im Kopf haben. Lieber nichts haben und weniger Sorgen. Leben gelassener nehmen und keine Mücken töten 🙈

      Er war insgesamt lustig und machte Vergleiche wie ihr müsst euch innerlich connecten wie Bluetooth oder wir haben mehrere Schichten wie eine Matruaschka oder wie bei Matrix😅....

      Dann gab es Mittagessen. Reis mit grünem Curry und Pommes. Ich war gut satt von allem und hatte noch me Kokosnuss.

      Danach gab es die Shaving Ceremony wo 3 Leute einen Glatze bekamen weil sie Mönche wurden. Das war irgendwie ganz interessant und für durften auch jeder von jedem etwas von dem Haar abschneiden. Zur richtigen Zeremonie danach im Tempel wollten wir jedoch nicht, da wir keine drei Stunden dort sein wollten und einfach ein bisschen entspannen wollen. Habe ich mich bewusst gegen entschieden
      Danach gingen wir ins Baumhaus und haben etwas gelesen und vor uns hin gedöst. Dann sind wir zum kleinen Cafe gegangen und einen Kaffee getrunken. Trinken war erlaubt meeinte der Mönch. Bis wir zum Strechen in die Moon Hall gingen.
      Um 6.30Uhr war wieder Meditation. Ich versuche heute mal wieder nach dem Mittagessen wie die Mönche nichts mehr zu essen. Das war leichter als gedacht. Nach der Meditation gab es noch eine Runde Yoga mit Regina danach einen Ginger Tee mit neuen Leuten die alle aßen wie auch Gina 🙈😅

      Ich zogs wirklich durch und ging ins Bett wieder um 21.30Uhr.

      Tag 4:
      Heute die Abreise.
      5 Uhr Wecker
      5.30 Uhr Meditation
      Danach Frühstück zubereiten heute gab es keine Peanut Butter und nur Toast mit Avocado.
      7.30 Uhr Frühstück
      Danach packen
      10Uhr Mediation. Diese war meine beste. Ich hab es geschafft bis zum Ende durchzuhalten. Nur einmal meine Position zu schiften und war super entspannt. Netter Fortschritt zum Abschluss 🥰
      Danach Mittag und dann noch frisch machen etwas chillen bis wir um 16 Uhr zum Bus gebracht wurden.

      Wie jeden Tag total nette Gespräche gehabt an den Essenstischen und tolle Bekanntschaften gemacht. Alle sind nun auf Insta verknüpft mal schauen ob und wann man sich wiedersieht ❤
      Heute eine kennengelernt die auch nach Mexiko kommt und den Süden machen will. Sie hat Projektmanagement gemacht und möchte remote arbeiten. Hat 4 Jahre in Dubai gelebt und ist auch Polen. Dieser Erfahrungsaustausch ist einfach soviel wert!!!

      Gegen 16:50 Uhr hielt auch tatsächlich der Sammeltransport an der Straße an denn wir kamen uns vor wie ausgesetzt. Der Fahrer fuhr wieder wie eine gesengte Sau und nicht nur uns wurde schlecht. Ich konnte mich nicht mal festhalten...

      Am Busbahnhof 30min früher als gedacht angekommen heißt schon einiges. Hier wieder 15min auf ein Bolt warten. Die sind aber auch immer busy.

      Dann ab zum Hostel. Da hieß es freudig welcome back und wir bekamen ein 4rer Zimmer. 😊

      Danach direkt zur Polizeistation denn das Ticket musste noch bezahlt werden. Die meinten wir müssen zur anderen Station außerhalb der Stadt. Da meinte nur wir fliegen morgen früh. Er fragte wann? Ich so um 10 (gelogen) er so ja ab 8.30 ist dort jemand. Da meinte ich ja da sind wir schon am Airport (du Honk). Nach Telefonaten und langem hin und her meinte ich nur kann ich Online zahlen?
      Er dann so ja ist okay. Mit nem Augenzwinkern - geht einfach du kannst dann nur nie wieder nach Chiang Mai. Ich so nur dahin oder generell Thailand? Er nur Chiang mai mit nem Lacher. Wie cool ist er denn das er uns indirekt sagt bezahlt es einfach nicht wird passen. Es gibt ja doch noch korrekte Polizisten 😊

      Wir dann los zum Streedfood Markt, mal wieder ein super schlechtes Pad Thai gegessen (mit Tomatensoße🤔) - es wird einfach nicht mehr.... da noch Mark aus dem Camp getroffen. So random einfach mitten im Gewühl. Und dann sind wir zur Massage die Jan empfohlen hatten.

      Auf dem Weg dahin liefen wir wir einfach mal dem Pärchen in die Arme die wir in Phuket getroffen haben und der der mir hochgeholfen hatte am Flughafen. Wie klein die Welt ist. Echt mega lustig!!

      Die Massage hatte nur bis 22 Uhr auf aber wir sind um halb 10 doch noch drangekommen. Eine Stunde Back shoulder neck ohne Öl. Also schön mit dem Ellebogen rein. Gina war wieder am Stöhnen ich mochte es.

      Auch wenn man merkte das bei denen auch die Lust raus war war es okay. Danach direkt ins Bett. Sind schon über unsere Zeit...
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    • Day5

      Ankunft Chiang Mai | Ab in den Dschungel

      January 6, 2020 in Thailand ⋅ ☀️ 27 °C

      Um 6.00 Uhr wurden wir vom Zugbegleiter geweckt, aber wir waren schon von alleine wach geworden.
      Nun hatten wir zwar insgesamt 13 Stunden Zugfahrt und rund 11 Stunden Ruhezeit hinter uns, viel Schlaf haben wir aber nicht bekommen. Das Bett war recht hart und der Zug schaukelte stark. Jede Schienennaht war spürbar, hatte man doch das Gefühl man läge mit dem Kopf direkt auf dem Gleis. Allerdings war es die richtige Entscheidung jeweils zwei untere Betten nebeneinander zu buchen, sind die unteren Betten doch um einiges größer als die oberen. Zudem hat man ein Fenster, kommt leichter aus dem Bett und kann aufrecht sitzen. Das Schwanken des Zuges ist vermutlich unten auch leichter zu ertragen als oben. Wir waren also sehr froh über unsere Wahl.
      Nachdem der Zugbegleitet alle Betten wieder in Sitzplätze verwandelt hatte, gab es gegen 6.45 Uhr Frühstück. Wir hatten uns für eine Reissuppe entschieden, die auch ganz ok war. Die restlichen Sachen, die‘s dazu gab, waren es nicht. Aber das war ok. Wir waren auch nach der Suppe satt.
      Pünktlich um 7.15 Uhr erreichten wir Chiang Mai. Vor dem Bahnhof stand ein Mitarbeiter von Chiang Mai Trekking, der uns freundlich begrüßte und an eine Songthaew-Fahrerin „übergab“, die uns dann zu ihrem feuerwehrroten Sammeltaxi brachte. Mit dem Songthaew ging’s zu Chiang Mai Trekking. Dort konnten wir schnell noch unseren Rucksack umpacken und stiegen dann auf einen bereits mit 6 weiteren Personen besetzten Pick-Up auf die Ladefläche. Von dort aus fuhren wir auf einen kleinen Markt, über den wir streiften und uns die Ware der Einheimischen anschauten, während unser Tourguide die Lebensmittel für unseren Dschungel-Aufenthalt einkaufte. 30 Minuten später fuhr unser Pick-Up weiter bis wir beim Mok Fa Wasserfall ankamen. Dort konnten wir uns im wirklich kühlen Wasser erfrischen und legten ein gemütliches Päuschen ein. Eine weitere 3/4 Std später stoppten wir an einem Restaurant und nahmen dort ein leckeres Mittagessen ein. Wenige Fahrminuten später erreichen wir unser finales Ziel mit dem Pick-Up. Ab jetzt hieß es „Rucksäcke auf und ab in den Dschungel“. Unser Guide „Pa“, der zum Stamm der Karen gehört, gab uns immer mal wieder interessante Infos, entweder zu Pflanzen oder auch zu seinem Stamm. Im Laufe der Wanderung erfuhren wir u.a., dass er keine Schule besucht hat, sondern sich Englisch mehr oder weniger selbst und durch das Betreuen von Touristen beigebracht hat. Das erklärte, warum sein Englisch nicht perfekt und es mit der Verständigung das ein oder andere Mal auch etwas schwierig war. Wir liefen mit kurzen Pausen etwa 2 1/2 Stunden bis wir im Dorf der Karen namens Bakaula, das mit Sicherheit anders geschrieben wird, ankamen. Dort wurden wir herzlich begrüßt und konnten unser Bettenlager beziehen und uns unter einer spartanischen Dusche frisch machen. Wieder bekamen wir ein leckeres Essen serviert, bei dem wir sogar mithelfen durften es zu kochen. So kamen wir mit den einheimischen Karen in Kontakt. Nach dem Essen entzündeten die Karen ein Feuer für uns und wir lernten, dass dies eins der größeren Dörfer war in dem rund 47 Menschen leben. Es wurde schnell dunkel und ich war müde vom langen Tag und dem wenigen Schlaf im Zug. Also ging ich früh zu Bett. Denn morgen erwartete uns ein weiterer Tag im Dschungel.
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      Traveler

      Die Latschen kannst du perfekt bei unserem nächsten Saunabesuch tragen 😂

      1/10/20Reply
      Traveler

      Ich bringe dir welche mit, damit wir Partnerlook gehen können 😃

      1/11/20Reply
      Traveler

      Die Schuhe sind ja super😳

      1/12/20Reply
      3 more comments
       
    • Day66

      Asien - Pa Pae Mediation Retreat 2

      November 13, 2022 in Thailand ⋅ ☀️ 27 °C

      Zusammenfassung:

      Ich lernte kennen:
      Vania- Portugal/ Dänemark
      Naomi - USA Pensilvania
      Regina - Korea
      Mark - USA Virginia
      Enrique - Spanien
      Greete - Holland
      Valentina - Schweiz/Argentinien in Mexiko lebend und Dive Instructor. Mit ihr werde ich tauchen gehen. Que casualidad🤷‍♀️🙈
      Devon - USA Pensilvania
      Isia - Polen
      Katrin - Deutschland
      Und viele mehr deren Namen ich nicht kenne...

      Außerdem tolle Mönche die super gut erklären können und tolle Thai Leute die einfach immer helfen und freundlich sind. Klare Empfehlung an jeden!!

      Steven am Empfang war etwas komisch und kommt aus den Staaten oder Australien.
      Karl oder Carl war der Beste. Er hat einfach so toll erklärt war für jede Frage offen und war super geduldig. Und er hat Witze gemacht und war locker drauf. Mit 31 und einem großen Verständnis für Anfänger war das wahrscheinlich auch nicht so schwer🤷‍♀️

      Wir waren eine tolle Truppe hatten Spaß und eine Reihe netter Gespräche. Auch wenn es einfach mal total anders war und aus meiner Komfortzone raus es war ein tolles Erlebnis.
      Ich versuche die Gelassenheit mitzunehmen, das Meditieren in den Alltag zu integrieren und ebenfalls mehr auf mich zu achten. Ich merke wie die Natur und die Ruhe gut taten, der Offline Modus wirklich mal wieder eine richtig gute Idee war und dies echt öfter machen muss. Außerdem lernte ich viel. Viel über mich und über andere. Das ich nicht alleine bin mit vielem und das auch ich noch soviel lernen kann und anders machen kann. Ich lernte viel über das meditieren und hatte es bisher immer falsch gemacht.

      Fazit: Eine super Erfahrung die ich jederzeit wiederholen würde. Und das für quasi umsonst. Ich sage nur saku für die tolle Zeit!
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    • Day115

      Self discovery with meditation at Pa Pae

      July 3, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

      I had always told myself (and others) : meditation is not for me, I am unable to stay still for more than 5 minutes... And not flexible enough to seat in the lotus position !
      During this travel in Asia, I met many people having done a "Vipassana", that is to say 8 to 14 days of silent meditation, with restrictions on food, male/female separation and no access to any "distraction" such as phones, music and even reading or writing ! 😰
      This arose my admiration but I was hesitant to do this myself... I decided instead to go to a 3/ 4 days semi-silent retreat. This led me to the village of Pa Pae, between Chiang Mai and Pai.

      The retreat center was rustic but charming, with no less than 12 meditation halls scattered in the jungle forest. Most of them, in wood and bamboo, were semi open, so that you can enjoy the sounds of nature (hum and the presence of mosquitoes too...). We also went meditating next to some waterfalls and were well-integrated in the village's life, with a good habit of consuming local products, carefully organized by our coordinator Mali.
      Well, the experience is hard to sum up but I would say it was ... mind and soul transforming... at least for me ! I left the meditation center lighthearted and filled with "inner joy", as they say. Many of the memories or relationships that were still worrying me seemed to move to a more distant location, where I could quietly observe them, in a less emotion-laden way. Without mentioning the cool physical sensations and visions that I experienced. Meditation is like being on drugs, but without the cost and side effects of it !

      I totally recommend that kind of short retreat for a start. The rules were neither too harsh nor too loose : you have to follow a certain "way of life" for a few days : dress in simple white clothes, wake up early, help with gardening, cooking or other tasks, keep silence for one day and a half, etc.. But it was open and tolerant. We were guided by a witty "teaching monk", a former doctor, who would elegantly quote Jesus, Buddha or Steve Jobs, mingle day-to-day anecdotes with Buddhist wisdom and ponctuate his speech with adorable little giggles ! He was also at our disposal for any further questions. But I'm not trying to convince anyone. I think this practice will appeal to you if you need it... And as the Buddha told his disciples : "Do not believe what I say. Just practice and you will discover by yourself." Or, as the teaching monk said to me with a large smile when answering one of my questions : "Do you know the Nike Slogan ? Just do it !".

      Whether you start meditating or not, I recommend this book : "the power of now"/ "le pouvoir du moment présent", by Eckhart Tolle.
      And for more information about Pa Pae and the middle way meditation : www.papaemeditation.org
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      Traveler

      Il n’y a que des occidentaux qui participent à ces retraites ? Les locaux n’y vont pas ?

      7/16/19Reply
      Traveler

      haha pas faux ! on avait un hong kongais seulement comme asiatique ! ma theorie est que les locaux savent deja tous plus ou moins mediter...

      7/16/19Reply
      Traveler

      donc peu dinteret pour eux de venir a une introduction a la meditation...

      7/16/19Reply
      5 more comments
       
    • Day116

      First technical issues

      July 4, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

      I could feel the first serious signs of fatigue in Myanmar. As for my bike, it was in Thailand !

      Maybe being left apart, while my mum and I were roadtripping and learning massage, did not please him ? Most probably : I should have checked its condition and "taken care" better about him before getting back on the road...

      Anyway, it was complicated to reach the meditation center, 65 km north of Chiang Mai. It only started with a flat tire. A classic but since it was the first time it happened, I only then found out that my spare tubes were compatible neither with my pump nor with the wheel itself !! (shrader valve, while both my shitty tiny pump and my wheel could only fit presta valves !)

      But as often in my hardships, I was lucky. A lady on a scooter stopped by and came back to me with a pump. At seeing that the tube would not fit in anyway, she gave me a ride to a little shop, while a friend of hers stayed to watch over my bike and luggage... Incredibly sweet of them.

      The repairman also went for a ride to fetch a presta tube but could not find any. So, big difficulties, big solutions : we started piercing the rim, so that the shrader tube would fit in. I was so worried about breaking it that I ended the job myself. It was a radical solution but it worked. The two ladies were so kind as to insist on pumping up the new tube themselves.

      The whole process lasted 2 hours. A shameful performance for my former fellow desert bike riders in Kuwait, where the Germans especially - obsessed with efficiency - were always competing for being the fastest to change a tube ! Their performance would have ranged from 2 to 3 minutes rather than 2 hours...
      I arrived late at Pa Pae after riding a long time in the dark and in the hills... and missed the first introductory meditation session !

      But the story was not over. 50 meters after leaving the meditation center a few days later, new flat tyre. I then noticed that the wheel was actually pierced with 4 or 5 holes, each the size of a finger nail ! Again fortunate in my harships, I found a bike shop across the road. A neat old man helped me fix this with several sticky patches to block the holes. The bike felt very unbalanced and I had to both pray and avoid any bumbs, holes or thorns on the road back to Chiang Mai... but I made it ! My first stop was a bicycle shop, where I bought a new tire. The so called flatless Schwalbe Marathon will have lasted for 2500 km. Not so bad.

      This was also the day of other travelers : I met another cyclo-traveler - with luggage and everything- on the road to Pai. The first one in my entire trip ! The guy from the bicycle store also told me about a french family travelling around the world and about a french guy living in chiang mai but preparing his ride back home. The French cycling touch 😉

      Last - but not least - the day was brightened by... very funny policemen. I met a few that day. Every time they would see me from afar, they started doing a little dance, miming a bicycle rider by moving their hips around and doing circles with their arms, while laughing a lot ! I wish policemen in France could resemble these guys a bit more...
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      Traveler

      C'est fou ça !!! Qu'est-ce qui a causé les dégâts ? 🤔🤔🤔

      7/27/19Reply
      Traveler

      I hope the pump works on the new tire.... I'm glad you sorted the whole thing out, but what a nightmare! Do you think you will be alright for the next 2500km now the tire is new? 🤞

      7/28/19Reply

      We use to ride with Manu who has a mountain bike whose valves are different from our hybrid bikes. We noticed that with the first flat tire. Now we have an adapter and a real pump. Small pumps are gadgets. Go on my niece and avoid thorns...

      7/28/19Reply
      7 more comments
       
    • Day10

      Coffee+Besprechung

      November 28, 2022 in Thailand ⋅ ☁️ 25 °C

      Mittlerweile sind wir wieder in einem Café zu finden (what else hihi). Wieder mal ziemlich atemberaubend hier. Diese Natur hier ist wirklich wirklich wirklich wirklich beeindruckend! Schönsten Montag!

    • Day10

      Pa Pae - Retreat

      November 28, 2022 in Thailand ⋅ 🌧 20 °C

      Ich war da. Haha. Hallo Meditation, hallo Rückzug, hallo schöne Momente, hallo Abstand nehmen, hallo 05:30.
      Das Areal war wunderbar schön, die Küche stand einfach in der freien Natur, auch die Abwasch-Becken waren mit wunderbarer Aussicht. Es gab auf dem Areal, das eigentlich ein/im Wald war beispielsweise auch ein Baumhaus, eine diverse kleine Häusschen, wo Mönche und andere (internationale) Menschen wohnten, die das Retreat besuchten. Menschen konnten sich auch dafür entscheiden zu schweigen, was an dem Schild, das sie um den Hals trugen, zu erkennen war. Die Mönche, die immer morgens in den umliegenden Dörfern Gaben sammeln gingen (Mönche dürfen nur essen, was ihnen angeboten und gegeben wird, davon leben sie), konnten wir täglich begleiten. Mit einer Glocke kündigten wir uns an, wobei die Frauen meist schon vorbereitet waren und gleich aus ihren Häusern zu uns kamen. Nach der Übergabe fand noch ein gemeinsames Gebet/Segen statt und danach gingen wir wieder zurück. Es gab danach (endlich) Frühstück! hihi!Read more

    You might also know this place by the following names:

    Ban Khun Huai Phrachao, บ้านขุนห้วยพระเจ้า

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