Thailand
Ban Thap Waen

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2 travelers at this place:

  • Day8

    Rafting im Dschungel

    July 22 in Thailand ⋅ ☁️ 33 °C

    An der Rafting Station wartete bereits die nächste Überraschung: Bevor es endlich losgehen sollte, durften wir eine Fahrt mit dem Flying Fox über einen Wassergraben machen. Das ganze Gerüst und die Halterungen sahen wenig vertrauenserweckend aus, aber die Leute vor uns waren auch nicht abgestürzt, also los! Wir konnten uns zu zweit an eine Rolle hängen, woran das beste war, dass wir auch zu zweit von der Plattform springen mussten. Unten gab es ein Foto und das obligatorische „you like it?“.

    Im Anschluss gab es erstmal Mittagessen an einem großen Buffet mit thailändischem Essen. So langsam gewöhnen wir uns an die Schärfe und die Auswahl: Reis geht immer, dazu gebratenes Gemüse, Garnelen und „Chicken, Chicken aaaaand Chicken“. Nach dieser Ansage des Guides holte sich Stephan ein paniertes Pellet - zu seinem Erschrecken auch Fisch! Generell ist thailändisches Essen sehr gut dazu geeignet, sich vegetarisch zu ernähren - gebratener Reis mit angebratenem Gemüse schmeckt einfach sehr sehr gut.

    Nach einer weiteren halben Stunde Warten ging es dann endlich los: RAFTING! Um genügend Wasser ins Flussbett zu bekommen, wurde oberhalb des Starts ein kleiner See angestaut, der sich innerhalb von ca. 2h füllte und dann wieder geleert wurde. Mit dem Öffnen des Wehrs ergoß sich das gesamte Wasser in den Fluss und alle Boote starteten. Ein bisschen ernüchternd war, dass wir nur Mitfahrer sein sollten und nicht selbst Paddeln konnten. Das Paddeln übernahmen 2 Guides, je einer vorn und hinten auf dem Schlauchboot, dazu jeweils 4 Passagiere. Alle anderen Touristen aus unserer Gruppe sahen nicht besonders sportlich oder überhaupt motiviert aus, selbst ein Paddel in die Hand zu nehmen. So war es vermutlich besser, dass wir uns nur festhalten und mitfahren mussten.

    Wir saßen in einem Boot mit einem russischen Pärchen, dass offensichtlich einen mangelhaften Gleichgewichtssinn hatte, was lustig anzuschauen war, da die Frau bei jeder Welle und Stromschnelle fast vom Bootsrand rutschte. Beide hatten außerdem nichts Anderes zu tun, als die gesamte Fahrt mit Handy und GoPro zu filmen. Da wir weder wasserfeste Handys noch eine wasserfeste Hülle für unsere Telefone besaßen, hatten wir diese direkt im Lager zurückgelassen. Sehr schade ist, dass wir deswegen kein einziges Foto des wunderschönen Dschungels, durch den wir fuhren, machen konnten.

    Die Guides mit den Paddeln machten allerlei Späße mit den Touristen, spitzen alle nass oder fuhren absichtlich gegen große Felsen und andere Boote. Der Fluss schlängelte sich durch den Dschungel mit hohen Bäumen und allerlei wilden Pflanzen, vorbei an kleinen Straßen mit vereinzelten, einfachen Hütten. Damit war das Ziel des ganzen Tages erreicht - wir wollten ein bisschen vom tropischen Regenwald mitbekommen und auch wenn es nur „durch einen Fluss fahren" war, ist es schon beeindruckend, wie groß und grün und flächig der Wald hier im Vergleich zu unserem ist. Insgesamt war es eine wirklich schöne Tour auf einem wilden Fluss mit vielen Stromschnellen und teilweise auch hohen Abhängen, die wir mit dem Boot hinunter fuhren - ich glaube selbst paddeln hätte hier nicht funktioniert. Uns wird jedoch vermutlich am meisten die schöne Landschaft am Flussufer in Erinnerung bleiben.

    Nach dem Rafting ging es mit dem Minibus zurück nach Phuket (2:40h). Wir ließen uns direkt an Kata Beach absetzen und suchten etwas zum Abendessen. Da wir genug von Reis und Fisch hatten, gab es heute Pizza. Danach gingen wir noch zur obligatorischen Massage und absolvierten ein kurzes Workout im Fitness-Raum des Hotels, bevor dieser lange Tag zu Ende ging.
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You might also know this place by the following names:

Ban Thap Waen, บ้านทับแหวน

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