Thailand
Ko Phayam

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8 travelers at this place:

  • Day46

    Koh Phayam

    December 6, 2016 in Thailand ⋅ ⛅ 3 °C

    Heute war ein sehr besonderer Tag für mich: Meine Mama kam uns auf Koh Phayam besuchen ☺😍 Zurzeit macht sie Urlaub mit Frank eine Insel weiter auf Koh Chang 🌴 Sie kam wegen mir dann zwei Tage früher als ursprünglich geplant nach Koh Phayam und wir haben zusammen mit Laura den Tag genossen.
    Meine Mama kam gegen 10/halb 11 in unserer Unterkunft an. Es war schon ein komisches Gefühl, sie auf einmal in Thailand zu sehen 😀 Ich hab mich riesig gefreut und konnte mir ein paar Freudentränen nicht unterdrücken 🙈
    Es fühlte sich so an, als wäre unserer Abschied am Hannover Hauptbahnhof gestern gewesen und nicht schon über 5 Wochen her.
    Nachdem Mama sich ein schönes Bungalow ausgesucht hat und ihren Koffer abgestellt hat, sind wir erstmal frühstücken gegangen. Wir kehrten in dasselbe Hippie Café ein, in dem Laura und ich einen Tag zuvor gefrühstückt haben.
    Diesmal bestellte ich mir das selbstgemachte Brot, das ich mir schon am Vortrag ausgeguckt habe. Meine Mama bestellte dasselbe zusammen mit zwei Fruchtshakes 🍹
    Obwohl meine Mama schon dreimal davor auf Koh Phayam war, kannte sie dieses Café nicht und es gefiel ihr auf Anhieb 👌
    Nachdem wir die ersten Neuigkeiten ausgetauscht hatten und aufgegessen hatten, holten wir Laura vom Strand ab. Zu dritt machten wir uns auf den Weg ans andere Ende des Strandes zu Jupp, einen Thailänder, der sein eigenes Lokal hat und Bungalows vermietet. Jupp kann außerdem fließend deutsch, da er mal in Deutschland studiert hat. Mama besucht ihn jedes Mal, wenn sie auf Koh Phayam ist. Als wir dort ankamen wussten Laura und ich auch weshalb. Sein Lokal ist herausragend. Überall hängen Schilder, Ketten, Deko etc, die am Strand angespült wurden. Sein Lokal sieht sehr zusammengewürfelt aus. Es ist schwer zu beschreiben und hat seinen ganz eigenen Charm. Man sieht deutlich, dass Jupp sein Lokal und die Bungalows, die er vermietet, mit Liebe zum Detail angefertigt hat 😍
    Jupp erkannte meine Mama und begrüßte uns herzlich. Er führte uns gleich zu einer riesigen Schaukel, auf der wir zu dritt Platz nehmen konnten. Dort servierte er uns Getränke und wir unterhielten uns lange mit ihm 😊
    Jupp ist ein sehr herzlicher Mensch, den man anmerkt, dass er sein Leben und die Begegnung mit anderen Menschen sehr genießt. Jupp erzählte uns viel aus seinem Leben und von seiner Zeit in Deutschland. Er lachte sehr viel dabei und war auch sehr interessiert an uns.
    Er erzählte uns, dass lange Zeit ein Weißkopfseeadler bei ihm auf seinen Anwesen gewohnt hat. Der Adler war damals verletzt und er hat ihn gepflegt. Danach ist er ihm nicht mehr von der Seite gewichen und auch zahm gegenüber anderen Menschen geworden ☺ Meine Mama berichtete, dass sie den Adler die letzten Male sehr nah kommen konnte, ohne das er weg flog. Jupp sagte, dass sein Adler nun ein Weibchen gefunden hätte und deshalb weiter gezogen sei. Nur ab und zu käme er noch vorbei.
    Kurz darauf verschwand Jupp und kam mit Fotoalben wieder, in denen sein Adler zu sehen war. Des Weiteren waren auf den anderen Fotos Backpacker zu sehen, die eine Zeit in seinen Bungalows gelebt haben.
    Zwischendurch machte uns Jupp sehr köstliche frittierte Bananen mit braunen Zucker, die er uns ohne Bestellung oder Anfrage auf Kosten des Hauses servierte 👌
    Anschließend zeigte er uns drei Bungalows, die auf einem Hügel hinter dem Strand lagen. Die Bungalows waren unglaublich schön, weil sie nach vorne zum Strand hinaus keine Fenster hatten. Sie sahen eher aus wie Baumhäuser mit Meeresblick. Er nannte uns die Preise, die überraschend günstig waren. Laura und ich hätten sofort eine Nacht in so einem Bungalow verbracht, wenn es keine Mücken in Thailand gäbe.
    Nach dem netten Besuch bei Jupp gingen wir den Strand entlang zu unserer Unterkunft. Heute schien die Sonne und ließ uns das schlechte Wetter der letzten Tage vergessen 🌞 Wir tranken noch etwas zusammen und unterhielten uns bevor Laura und ich unsere Backpacks packten.
    Leider war das Wiedersehen mit meiner Mutter nur kurz, da Laura und ich für diesen Tag einen Nachtbus vom Festland aus nach Bangkok gebucht hatten.
    Laura und ich wurden um 16 Uhr von zwei Taxirollerfahrer abgeholt, die uns ans andere Ende der Insel zum Pier brachten. Der Abschied von meiner Mama war traurig, aber ich werde sie ja in gut 3 Monaten schon wiedersehen 🙈
    Am Pier angekommen trafen wir zufällig wieder auf Jupp, der sich sehr freute. Wir quatschten noch kurz mit ihm und er ließ ein Foto mit uns mit seinem Handy machen, damit er es meine Mutter zeigen kann 😂
    Diesmal kam unser Speedboat am Steg an und nicht wie letztes Mal im offenen Meer. Es fuhren auch deutlich weniger Menschen zurück nach Ranong als auf der Hinfahrt. Auch hier trafen wir wieder auf bekannte Gesichter 😃
    Inzwischen war es leider sehr stürmisch geworden, sodass die Rückfahrt sehr holperig verlief. Das Boot kam immer wieder ziemlich hart auf die Wasseroberfläche auf und wir wurden ziemlich herumgeschüttelt 🙈
    Nach 40 Minuten kamen wir am Pier in Ranong an, auf den unser Sammeltaxi zum Busbahnhof schon auf uns wartete. Zusammen mit anderen Reisende fuhren wir zunächst in die Stadt hinein. Laura und ich waren schon verwundert, weil wir bei unserer Hinfahrt zum Pier einen anderen Weg gefahren waren. Nach 20 Minuten stellte sich auch heraus wieso, als unser Sammeltaxi in der Stadt hielt. Der Anbieter hatte einen 1 1/2 stündigen Aufenthalt eingeplant, damit die Reisende sich in der Stadt für die anstehende 9-stündige Busfahrt ausstatten und in dem eigenen Restaurant essen konnten 🙈
    Laura und ich statteten uns im Supermarkt mit Proviant aus bevor wir eine Stunde auf unsere Weiterfahrt im Restaurant warteten.
    Als es dann endlich weiterging und wir beim Busbahnhof ankamen, war es nur noch eine halbe Stunde bis zur Abfahrt. Unser Bus war ein Doppeldecker und hatte 32 Sitzplätze. Dadurch hatten wir viel Beinfreiheit und konnten unsere Lehnen ziemlich weit nach hinten schrauben ohne unseren Hintermann/Hinterfrau zu stören. Außerdem gab es Beinlehnen, was uns ermöglichte, einigermaßen bequem zu schlafen 😊
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You might also know this place by the following names:

Ko Phayam, เกาะพยาม

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