Juli 2019
  • Day1

    Auf ins Abenteuer - Panama, wir kommen!

    July 18 in Germany ⋅ ⛅ 24 °C

    Im März mit unseren Freunden Ansah und Mario spontan den Flug nach Panama gebucht, startete für uns schneller als gedacht das Abenteuer: Endlich Urlaub! - in Mittelamerika💕

    Voller Vorfreude trafen wir uns 5:00 Uhr morgens am Flughafen Berlin-Tegel, stießen mit einer Flasche Sekt auf unseren Urlaub an und starteten mit dem ersten Flieger gegen 7:20 Uhr Richtung Madrid. Nach einem kurzen Stopover ging es per 11-stündigen-Flug direkt weiter nach Panama City, wo auch schon die erste Überraschung auf uns wartete...Tinas Rucksack schaffte es in Madrid nicht in den Flieger und so musste sie vorerst ohne ihr Hab und Gut auskommen🙈 Nach einiger Wartezeit am Schalter von Iberia und der Überbrückung erster Sprachbarrieren (Spanisch-Kenntnisse sind sehr zum Vorteil), betraten wir das von Janosch beschriebene Land in der Kindergeschichte „Oh wie schön ist Panama“ (mit dem kleinen Tiger und Bären) mit viel Vorfreude, Aufregung und kurzzeitiger Überforderung😅 Es galt ein preisgünstiges Taxi zum Hostel zu finden.. Nach der Abwehr der ersten Taxifahrer unmittelbar am Flughafen-Ausgang, beschlossen wir dem Tipp eines Reiseblogs zu folgen und uns erst einmal Richtung Hauptstraße zu bewegen, um dort ein günstiges Taxi zu bekommen. Wir kamen allerdings nicht weit und entschlossen uns spontan einem Angebot eines Taxifahrers zu folgen, den wir zuvor von 25$/Person auf 25$ für alle runter gehandelt haben. Wir sagen nur so viel - es war eine sehr abenteuerliche Taxifahrt, die uns einige Nerven kostete, aber letztendlich wohlbehalten ins Hostel brachte😬.Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day2

    Parque Nacional Soberanía

    July 19 in Panama ⋅ ⛅ 30 °C

    Bereits am ersten Abend im Hostel in Panama City lernten wir Sina kennen. Sie kommt aus Köln, spricht fließend spanisch und ist bis Weihnachten auf Reisen. Wir ließen den Abend bei einem Bier ausklingen, quatschten viel und verabschiedeten uns erschöpft von der Reise ins Bett.

    Nach einem super leckeren Frühstück am nächsten Morgen beschlossen wir zusammen mit Sina und 2 weiteren Deutschen (Theresa und Omid) in den Nationalpark Soberanía zu fahren. Es ist ein Nationalpark in der Nähe von Panama City in dem es sehr viele Tier- und Pflanzenarten geben soll. Mit 2 Ubern (dem besten und günstigsten Verkehrsmittel überhaupt👌🏼😊) ging es los zum Camino de Plantacíon...einem Weg durch den Nationalpark auf dem man auf eigene Faust die Tier- & Pflanzenwelt Panamas erkunden kann. Nur leider verfehlten wir den eigentlichen Eingang zur Camino de Plantacíon und landeten stattdessen in einem Botanischen Garten, wo man Tiere nur eingesperrt beobachten konnte. Es brach uns das Herz, das Leid der Tiere zu sehen und so beschlossen wir auf eigene Faust zum eigentlichen Ziel zu laufen. 1,5km entlang der Straße und wir waren da. Auf ging’s in den Regenwald☔️ Denn gerade mal eine halbe Stunde und ein gesichtetes Faultier später, begann es wie aus Eimern zu regnen. Wir warteten kurz und hofften, dass der Schauer schnell vorbei geht. Doch als es zusätzlich noch begann zu Gewittern, machten wir uns lieber auf den Rückweg zum Unterstand am Eingang des Weges. Klatschnass harrten wir 1 Stunde aus und fanden zum Glück dank der Spanisch-Kenntnisse von Sina eine Möglichkeit per Uber nach Hause zu kommen. Es war sehr schade, dass wir nicht mehr vom Nationalpark sehen konnten, aber wir steckten den Kopf nicht in den Sand. Es gab noch 2 weitere Wochen, in denen wir zahlreiche Tiere entdecken konnten.

    Den Abend ließen wir in der Altstadt von Panama City...in Casco Viejo beim Panamaisches Essen ausklingen.
    Danach bekam Tina endlich ihren Rucksack wieder. Iberia lieferte ihn bereits einen Tag später in unser Hostel👌🏼😊
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  • Day2

    Unsere Unterkunft in Panama City

    July 19 in Panama ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach der turbulenten Taxifahrt kamen wir in unserem Hostel an, dem Bodhi, ein Tipp von Ansah‘s Freunden. Wir buchten schon in Deutschland, um direkt eine erste Anlaufstelle zu haben. Es lag etwa 10 min außerhalb von der Altstadt auf einem Berg mitten im Wald. Es ist eine Art altes Kolonialhaus und wird nun eben als Hostel genutzt. Es herrscht eine tolle Atmosphäre und wir fühlen uns direkt wohl: international, jung, Yoga auf der Dachterasse, super liebe Angestellte. Der perfekte Ort, um anzukommen, die weitere Reise zu planen und erste Reiseempfehlungen von anderen Durchreisenden einzuholen. Wir treffen viele Deutsche, scheinbar bis zu 90% der Reisenden sind aus DE, wie man uns erzählt. Ob das an der Reiselust der Deutschen allgemein oder der Geschichte des kleinen Tigers liegt, haben wir noch nicht herausgefunden.Read more

  • Day3

    Panama Kanal

    July 20 in Panama ⋅ ⛅ 32 °C

    „Wer den Panama- Kanal nicht besucht hat, der war nicht wirklich in Panama“ zumindest so die Meinung eines jungen Mannes in einem Restaurant, der uns ein paar Sightseeing-Tipps gegeben hat. Also wollen wir dahin, von dem wir schon so viel gehört und gelesen haben! Mit dem Uber sind wir schnell, günstig und sicher vor Ort. 20$ soll der Eintritt pro Person kosten. Für uns zu viel und wir entscheiden uns für einen Trick. Das Restaurant kann man kostenlos besuchen und von der Terrasse hat man ebenfalls einen schönen Ausblick auf den Kanal. Wir holen uns also eine Karte, gehen durch die Sicherheitskontrolle und fahren mit dem Fahrstuhl in den 2. Stock. Im Restaurant angekommen, bestellen wir Sangria und genießen die Aussicht. Wirklich viel sieht man nicht, da sich die Schleusen und Schiffe sehr langsam bewegen. Aber eins kann man sagen, es sind SEHR große Schiffe, die hier ihren Weg durch den Kanal finden. Ingesamt verkürzt sich die Reise der Schiffe somit um 8 Wochen und kostet ca. 500.000€. In Anbetracht der Zeitersparnis wohl ein Schnäppchen.

    Die Originalanlage ist 100 Jahre alt und funktioniert wohl noch genau wie damals, nichts wurde erneuert, außer Verschleißteile. Allerdings wurde vor wenigen Jahren eine weitere Schleuse gebaut, um die neueren noch größeren Schiffe ebenfalls durch den Kanal passieren lassen zu können.

    Den Rest des Tages verbrachten wir damit, auf einen Aussichtspunkt zu wandern, von dem man einen herrlichen Blick auf die Skyline von Panama-City hat.

    Auf dem Rückweg hielten wir noch in einem kleinen Restaurant mit ähnlich toller Aussicht. Dort in den Bäumen erspähten wir dann ganz nah ein Faultier, was ein fantastischer Moment!

    Abendessen gab es dann wieder mit Mario und Sina in der Altstadt.
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  • Day4

    San Blas - Welcome to Paradise

    July 21 in Panama ⋅ ⛅ 30 °C

    Als wir ankommen, ist das Wetter noch durchwachsen, aber dennoch ist die Kulisse atemberaubend! Sowas haben wir noch nicht gesehen, es ist wirklich ein Paradise.

    Wir besuchen an dem Tag noch zwei andere Inseln und machen viele schöne Fotos am Strand!

    Danach geht es zurück auf unsere Insel, die wie wir finden, die Schönste ist, weil super sauber, ruhig und bezaubernd.Read more

  • Day4

    San Blas - Buchung, Anreise & Unterkunft

    July 21 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C

    Nun geht es endlich los, in das Paradies, so hörten wir bisher zumindest nur. Morgens um 5 Uhr holt uns der Shuttle im Hostel ab. Wir haben am Vorabend im Hostel gebucht, 215$ für zwei Nächte, inkl. Transport, Essen und Überfahrt. Die Tour heißt „Original Chill“, das ist die goldene Mitte von Unternehmungen und chillen. Und das wollten wir ja auch einfach mal, am Strand relaxen!

    Die Fahrt war in einer Art Jeep, kaum Platz für Gepäck. Wir ließen unsere großen Rucksäcke im Hostel und nahmen nur das nötigste für zwei Nächte mit. Zu Beginn hält der Fahrer noch einmal an einem Supermarkt. An dieser Stelle sei gesagt, dass das Essen auf der Insel völlig ausreicht. Wer sparen will, sollte sich nur ein paar Bier mitnehmen, da diese vor Ort 2$ kosten und im Supermarkt sind sie nunmal günstiger.

    Nach 2,5 h erreichen wir das Territorium Guna Yala (auch San Blas genannt), ein Schutzgebiet, das dem einem indigenen Volk Namens Kunas gehört. Zunächst findet eine Passkontrolle statt + eine Gebühr wird fällig, die allerdings der Fahrer zahlt (ist alles im Preis inbegriffen). Dann wird es richtig bunt, die Fahrt die steilen Berge hoch und runter ist ein Spaß, wenn auch nicht ohne, aber die Fahrer machen die Tour schließlich jeden Tag.

    Am Ufer angekommen, setzt man mit einem Speedboot zu den jeweiligen Inseln über. Jede Insel ist nur ungefähr 20 x 20 m groß, mal größer, mal kleiner. Auf den meisten Inseln gubt es nur ein paar Bambushütten, Palmen und Strand, das war‘s.

    Unsere Insel heißt Aroma und ist ein Traum. Man lebt mit den Kuna Familien (die Ureinwohner) auf der Insel. Sie bewirtschaften die Inseln und kümmern sich um die Touristen. Eine Insel gehört laut unserem Guide bis zu 20 Familien, die sich alle paar Monate abwechseln auf der Insel zu leben, sonst leben sie in den Bergen auf dem Festland.

    Die Unterkünfte sind einfache Bambushütten mit einem Dach aus Palmenblättern. Innen nur ein paar Betten mit Fliegennetzen. Auf Fotos sieht das wenig einladend aus. Ist man drinnen, fühlt man sich wohl und es ist sehr authentisch. Die Kunas leben in den selben Art von Hütten nur ein paar Meter weiter. So fühlt man sich eingebunden und nicht nur als reiner Tourist.
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  • Day5

    San Blas - Das Kuna Dorf

    July 22 in Panama ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Tag beginnt mit Frühstück in der Gemeinscahftshütte und danach geht es per Boot zu einem Kuna-Dorf auf eine andere Insel. Dort angekommen ist die Insel auf einmal dicht bewohnt, es gibt kaum Palmen und es herrscht Gewusel. An jeder Ecke gibt es kleine Läden und wir Besuchen eine Aula, eine Schule und unser Guide erzählt uns viel über die Kultur der Kunas. Auf jeder Insel herrscht ein anderer Anführer und af jeder Insel herrschen völlig andere Gesetze. Keiner kann einen dafür schützen. Man sollte sie kennen und respektieren, sonst droht Bestrafung!

    Ansonsten können sich die Kunas in Ihrer Jugend entscheiden, ob sie die traditionelle Kleidung oder normale tragen wollen. Diese Entscheidung können sie dann aber ein Leben lang nicht rückgängig machen.

    Danach geht es zurück auf unsere Insel und wir verbringen einen tollen Tag am Strand. Jedes Mal aufs neue müssen wir uns fragen, ist das wahr oder träumen wir, denn der Strand und das Meer sind einfach zu schön! Wie Mario sagt, wir sind direkt im windows 98 Wallpaper gelandet, true!
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  • Day5

    San Blas - Sonnenaufgang im Paradies

    July 22 in Panama ⋅ ☁️ 29 °C

    Die erste Nacht auf unserer Insel beginnt früh, denn es wird früh dunkel und wir sind von der Anreise geschafft. Die Betten sind einfach, aber gemütlich. Wir sind noch mit einer weiteren deutschen Familie in einer Hütte/Dorm untergebracht. Mandy und Rita mit ihren Kids Lenny und Mylie kommen aus Düsseldorf und Hannover.

    Am nächsten morgen steht Diana früh auf, es dämmert gerade. Kurze Zeit später holt sie alle zum Sonnenaufgang. 6 Uhr morgens sitzen wir am Strand und genießen das tolle Spektakel aus rosa Wolken, die aussehen wie Zuckerwatte.
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  • Day6

    Santa Catalina

    July 23 in Panama ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach einer weiteren Nacht im Bodhi buchen wir kurzer Hand einen Bus nach Santa Catalina. Diesen Tipp bekamen wir von Mandy und Rita. Der Ort liegt an der Pazifikküste und soll um seine Insel Coiba eine besonders artenreiche Unterwasserwelt beherbergen und tolle Surfstrände. Zudem ist es ein schöner Zwischenstopp zu unserem nächsten Ziel, Bouquete.

    Wir buchen uns wieder in einem Bodhi ein, diesmal im zwei Bungalows. Sie sind super schön und noch ganz neu. Das Hostel hat erst seit zwei Monaten geöffnet.

    Die Busfahrt ist bequem und wir sehen viel von der Landschaft Panamas. In Santa Catalina angekommen, bricht wieder ein Regenscahuer über uns ein. Sogar der Strom und das Internet fällt aus. Da wir aber nur zwei Nächte bleiben, müssen wir die Tour für den nächsten Tag organisieren. Noch im Regen ziehen wir los und verlassen uns auf Tipps von Reisenden aus dem Hostel. Etwas die Straße herunter werden wir fündig und bekommen ohne groß zu verhandeln einen unschlagbaren Preis für die Tour: 70$ mit Lunch. Alle anderen zahlten zwischen 75-80$.
    Die Jungs kommen allerdings nicht mit, schnorcheln ist nix für sie. Sie werden es noch bereuen;)
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  • Day6

    San Blas - Unwetter

    July 23 in Panama ⋅ ⛅ 29 °C

    Am nächsten Morgen wachen wir auf und das Wetter ist leider nicht mehr so toll. Und auch Diana geht es nicht gut, sie hat sich einen Virus eingefangen und liegt erst einmal flach.

    Im Laufe des Mittags verschlechtert sich das Wetter dramatisch und auf einmal wird der Notstand ausgerufen. Eine große leere Muschel wird wie ein Horn geblasen, ein traditionelles Warnsignal! Alle aus den Unterkünften zum Gemeindetreffpunkt. Und dann fallen schon zum Teil die Palmen um und ein Sturm peitscht den Regen über die Insel. Doch Mario fällt ein, dass sein Handy noch im Zelt liegt. Kurzer Hand rennt Tina mit ihm zusammen zur Hütte, um das Handy aufzufinden. Und danach gleich noch einmal mit Lenny, der sich nicht allein auf die Toilette traute. Was ein Sturm. Nicht lebensgefährlich, aber auf keinen Fall ohne!

    Nach einer Stunde ausharren, Regen, Sturm und Ungewissheit, erscheint am Himmel endlich wieder die Sonne. Die Insel ist überschwemmt und es liegen Palmen, Kokosnüsse und Palmenblätter auf der sonst gepflegten Insel kreuz und quer.

    Doch es überstanden und bald brechen wir auch wieder auf, zurück nach Panama City. Was ein Wechselbad der Gefühle. Wir haben San Blas von zwei Seiten gesehen, der paradiesischen und der stürmischen. Ein Ort, der uns allen sehr in Erinnerung bleiben wird!
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