Tab101

Joined January 2019
  • Day30

    Der Exodus

    February 25 in the Netherlands ⋅ ☀️ 14 °C

    Huch, wo ist denn der ganze Urlaub hin?

    Wir sitzen gerade in Buenos Aires als (weiterer) Zwischenstop auf dem langen Weg nach Hause und irgendwie ist noch nicht ganz verarbeitet, dass es nicht einfach zum nächsten Stop, sondern tatsächlich nach Hause geht.
    Wir habe heute einige Stationen auf der Heimreise abzuarbeiten:
    Los ging es in San Pedro de Atacama:
    Sachen packen, halbwegs wach werden und zum Auto schlurfen.
    Dann Transfer (mit dem ersten Fahrer, der sich an die Verkehrsregeln hält!) nach Calama. Dabei Beschallung mit Pink Floyd und AC/DC. Zumindest ein guter Start in den Tag.
    Von Calama geht es mit Latam nach Santiago de Chile.
    Von dort mit KLM nach Amsterdam. Mit Zwischenstop in Buenos Aires.
    In Amsterdam dann knapp 3 Stunden in der Lounge lungern.
    Von Amsterdam dann tatsächlich nach Düsseldorf.
    Und dann mit dem Auto nach Hause und wahrscheinlich erstmal ins Bett...
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  • Day29

    Ausgegrenzt

    February 24 in Chile ⋅ ☀️ 10 °C

    Heute stand der Sprung in das letzte Land unserer Reise an.
    Sportlich um 3:50 Uhr aufgestanden, kurzes Frühstück und ab in die Berge, den Rest der Sehenswürdigkeiten vor dem Grenzübergang betrachten.
    Die Grenze zwischen Bolivien und Chile ist sehr offen, es gibt eine kleine Hütte, wo man sich seinen Emigrationsstempel aus Bolivien abholt und schon ist man in Chile.
    Der Spaß beginnt erst einige Kilometer später:
    Einzelkontrolle von Bussen und Gepäck mit einer Wartezeit von mehreren Stunden.
    Für eine Kontrolle, die daraus besteht, dass ein hochoffiziell geeichter Messarm für 5 Sekunden in jedes Gepäckstück eingeführt wird.
    Man kann übrigens auch einfach an der Station vorbei laufen.
    Oder sein Gepäck schon mal vor der Kontrolle an der Station vorbei bringen.

    Alles im allem eine effektive Kontrolle, die den Aufwand lohnt.
    Nicht.

    Nach einer Stunde im Hotel ging es dann zu unserem letzten Ausflug ins Valle de la Luna und Valle de la Muerta bis zum Sonnenuntergang.
    Nach ein-zwei Bier mit unserer vorherigen Reisegruppe aus Brasilien und Frankreich war dann auch unser letzter richtiger Urlaubstag vorbei. 😢
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  • Day28

    Berge und Flamingos

    February 23 in Bolivia ⋅ ☀️ 16 °C

    Man muss sagen: So ein richtiger Jeep (nicht der weich gewaschene SUV-Abklatsch) ist schon was feines. Vor allem wenn man sich über Schotterpisten und durch Sand die Berge hochpflügt. Das war notwendig, da unser Guide Tito uns heute die Sehenswürdigkeiten im Gebirge näher brachte. In diesem Fall gab es also einiges an Gestein, Seen und Lagunen zu bestaunen. In vielen waren auch Flamingos zu sehen, nur waren diese meist sehr scheu und daher kaum aus der Nähe zu sehen.
    Mit einer Ausnahme:
    An der Laguna Colorada lassen die Tiere den Menschen deutlich näher an sich ran. Der Name kommt von der rorfärbung des Wassers durch Bakterien. Über den Genuss von Krebsen gelangt die Farbe in die Flamingos, es waren auch (Jung-) Tiere mit noch weißen Gefieder zu sehen.
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  • Day27

    Salz, Salz und noch mehr Salz

    February 22 in Bolivia ⋅ ☀️ 18 °C

    Früh aufstehen? Claro!
    Diesmal irgendwann gegen vier, weil ein Flug nach Salar de Uyuni anstand.
    Also mal wieder Sachen packen und ab zum Flughafen.
    Früh morgens kommt man übrigens auch in Südamerika in der Zeit durch den Straßenverkehr, den man aus Europa gewohnt ist. Ansonsten schlägt man lieber Faktor 2-3 oben drauf.
    Diesmal war der Flug überraschend ohne Verspätung und weitere Dramen. Angeblich war unser Gepäck nicht dabei, was sich aber als Falschmeldung herausstelle.
    In Uyuni hatten wir erstmal eine Stunde Zeit, die wir nutzen, um uns auf dem Markt mit Kopfbedeckung, Wasser und ein paar Kleinigkeiten zu essen einzudecken.
    Danach wurden die Jeeps beladen und wir fuhren zu einem nahen Eisenbahnfriedhof, auf dem ausrangierte Loks und Wagen vor sich hin rosteten.
    Soweit erkennbar handelte es sich ausschließlich um Dampfloks aus verschiedensten Ländern.
    Wahrscheinlich würden sich Museen die Finger nach so einer Auswahl lecken, durch den Mangel an Pflege taugt das ganze aber nur noch als Fotospot für Touristen.
    Nachdem wir auch unseren Bedarf an Fotos gedeckt hatten fuhren wir weiter in die Salzwüste, die dank Regenzeit und Einspeisung durch zwei Flüsse gar nicht so wüst war.
    Auf der gesamten Fläche standen etwa 5-15 cm Wasser.
    Die sehr ruhige Wasseroberfläche und der Mangel an Bezugspunkten ermöglichen interessante Fotomontagen.
    Wir verbrachten den Tag inklusive Mittagessen bis zum Sonnenuntergang auf dem Salz, danach ging es zurück in eine Nachbarstadt in einer sehr... interessanten Unterkunft.
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  • Day26

    Survivors of the Death Road

    February 21 in Bolivia ⋅ ⛅ 12 °C

    Wir haben in den letzten drei Wochen viel erlebt, aber heute war einer der coolsten Tage mit abermals Topwetter!
    Vom Hotel in La Paz (3500 m) ging es nach La Cumbre auf 4700 m. Von dort aus fuhren wir innerhalb von vier Stunden mit dem Mountainbike ins Tal auf 1200 m, und zwar über die berühmte Death Road. Die einstige Verbindung zwischen dem einer Stadt im Tiefland und La Paz wurde 2007 durch eine neue Straße ersetzt. Auf dieser ging es zum eingewöhnen ca eine 3/4 h (brr, frisch war es da oben), um dann nach einem Snack endlich auf steinigen Untergrund zu rasen. Wir natürlich vorne dabei 😊 Herrlich!
    Insgesamt legten wir die Strecke von 64 km unter Wasserfällen hindurch, über Erdrutsche, durch Flüsse und entlang unbefestigten Abhang zurück. Im Tal wartete ein Essen, ein Pool und eine Dusche auf uns. Letztere haben wir besonders gebraucht
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  • Day25

    Eine Busfahrt, die ist lustig...

    February 20 in Bolivia ⋅ ☁️ 14 °C

    Gestern hatte uns Magret, die Führerin, den Sonnenaufgang empfohlen. Hmm, leider hatten wir die ganze Nacht durch Gewitter mit Höhepunkt um sieben Uhr morgens.
    Leider ging es auch im Regen zu Fuß zum Hafen.
    --> Boot nach Copacapana, Lunch --> Bus nach La Paz. An der schmalsten Stelle des See setzten wir nochmals mit dem Boot über und weiter ging es.
    Laut Reiseführer bekommt jeder Tourist in Bolivien mindestens eine Straßenblockade mit. Wir können diesen Punkt abhaken. Von der Hauptstraße ging es über sehr unwegsame Straße, da ein Dorf Wasser fordert... oder so 🙆
    Sonst gibt es nicht viel zu erzählen. In La Paz angekommen nutzten wir den Waschsalon und buchen eine grandiose Tour für morgen 🚵🎉
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  • Day24

    Adios Peru Hola Bolivien

    February 19 in Bolivia ⋅ ⛅ 11 °C

    Gemütlich ging es mit Luis, unserem heutigen Fahrer entlang der Küste bis zur Grenze nach Bolivien. Da wir ja bald Muttersprachler sind, war es kein Problem, dass er nur spanisch sprach.
    Die Grenze zu Bolivien ist... naja, einfach gestaltet. Es wird auf das gute Gewissen des Reisenden vertraut aber man könnte auch durchmaschieren 😄
    Nach einem Mittagessen in Copacabana setzten wir auf die Sonneninsel über. Man sagt, hier habe der Sonnengott seinen Sohn, den ersten Inka und seine Frau auf die Erde gelassen. Beide gründeten dann in Cusco das Inkareich.
    Bis zum Abend hin wanderten wir mit unserer Führerin quer über die Insel und genossen die nur vom Eselsgeschrei unterbrochene Stille. Die Tiere ersetzen hier die Autos. Während wir die Kartoffelfelder durchquerten hatten wir sogar Begleitung von einem Doggy.
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  • Day23

    Von Cuso zum Titicacasee (Puno)

    February 18 in Peru ⋅ 🌧 10 °C

    Mit dem öffentlichen Reisebus hatten wir heute eine längere Strecke Richtung Süden vor uns. Zum Glück viel sitzen nach den anstrengenden zwei Tagen mit insgesamt 25 Km Wanderungen. Das schöne war jedoch, das wir trotzdem vier Zwischenstopps hatten und die Reisegruppe mit 11 Personen klein ausfiel.
    Der erste Halt führte uns (mal wieder) in eine Kirche. Die Iglesia de Andahuaylillas wir wegen ihrer prachtvollen Bemalung und einer Menge Gold auch die sixtinische Kapelle von Peru genannt. Was wohl Michelangelo davon gehalten hätte 🤔. Natürlich wieder ⛔📸
    Anschließend führte uns die Tour zu den Ruinen von Raqchi. Ein besonderer Inkabau, da er als Pilgerstätte diente und nur von sechs Priestern bewohnt wurde.
    Danach Mittagessen... Aussichtspunkt... Museum über die Pukara Kultur... Reifenpanne.
    Man muss sagen, dass sich das frühe aufstehen gelohnt hat, da wir zum einen den anderen Gruppen (und vor allem dem Reisebus voller Deutschen) voraus waren, zu anderen ist es erstaunlich, wie lange man hier von A nach B benötigt. Google Maps sagt eine Stunde... wer verdoppelt, der gewinnt. Aber alles halb so schlimm. Ist ja Urlaub! Und trotz diverser Unterhaltungsmöglichkeiten genügte es wieder einmal, nur aus dem Fenster zu schauen. Die Landschaft animierte pausenlos zu unbefriedigenden Fotos aus dem Bus, die bei weitem nicht die Schönheit wiedergeben können.
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  • Day22

    RAINbow Mountain und Red Valley

    February 17 in Peru ⋅ 🌧 6 °C

    Heute haben wir einen neuen Rekord beim Aufstehen gesetzt:
    02:35 in der Nacht ging es aus den Federn, um eine weitere Kletterpartie anzugehen.
    Diesmal auf den Regenbogenberg, mit einer Rücktour durchs rote Tal.
    Nachdem alle anderen Mitreisenden eingesammelt waren (Kanada, Niederlande und Deutschland waren vertreten), gab es ein sehr....rustikales Frühstück am Fuß des Berges.
    Anschließend wurden wir auf knapp 4400m verschifft, um den Rest des Aufstiegs zu Fuß anzugehen.
    Der Aufstieg war - wie bei der Höhenlage bereits schon bekannt - durch die dünne Luft sehr mühselig.
    Leider hatten wir diesmal kein Glück mit dem Wetter, es war während des ganzen Aufstiegs extrem neblig und es wehte ein ordentlicher Wind auf der Bergspitze.
    Nur kurz ließ sich das Farbenspiel zwischen den Wolken sehen.
    Nach einer knappen halben Stunde auf dem Gipfel begannen wir den Abstieg durch das rote Tal.
    Leider verschlechterte sich das Wetter während des Abstiegs weiter, so dass wir zum Wind zuerst Hagel und später eiskalten Regen dazu bekamen.
    Beides setzte uns und der restlichen Gruppe durchaus zu und blaue Finger waren zu sehen.
    Wenigstens wurden wir für all das Leid doch noch belohnt und die Wolken verzogen sich soweit, dass ein beeindruckendes Farbenspiel von roten Gestein und grüner Vegetation zu sehen war.
    Deutlich später als von unseren Guides angegeben schafften wir es mehr oder weniger lebendig zum Auto und wurden nach einem kleinen Mittagsbuffet (bei dem alles warme gerne genommen wurde) zurück nach Cusco verfrachtet, um schnellstmöglich unter eine warme Dusche zu kommen.
    Die Auswirkungen vom Gewaltmarsch vom Vortag zusammen dieser Tour sind aber deutlich zu merken.
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  • Day21

    Machu Picchu

    February 16 in Peru ⋅ 🌧 15 °C

    Endlich war es soweit, das musst see in Peru. Wie bereits erwähnt liegt Aguas Calientes direkt im Tal vom Machu Picchu, sodass es nur 25 min eine Serpentine zum Eingang hoch ging. Die wuppertaler Diskussion über eine Seilbahn würde sich hier lohnen.
    Von höchsten Punkt, dem Wachtturm hatte man einen tollen Blick auf die Inkastadt. Sehr beeindruckend, zumal wir nach dem verregneten Vortag nun strahlenden Sonnenschein hatten. Bei der 2,5 h stündigen Führung hatten wir genug Zeit die Stadt zu erkunden und für Fotos.
    Da die Rückfahrt nach Cusco erst für den späten Nachmittag gebucht war, ließen wir uns auf halber Strecke zum Dorf absetzen um noch einen Wasserfall zu besichtigen. Irrtümlicherweise besuchten wir ein Museum mit angrenzenden Botanischen Garten. Als wir den richtigen Weg zum Wasserfall gefunden hatten, wurde es zeitlich doch sehr knapp. 3 km hin inklusive Wolkenbruch, 1 min am Wasserfall, 5 km wieder zurück bis zum Dorf im Eiltempo. Wir waren dann doch etwas geschafft, als wir endlich im Zug saßen 😅
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