Tschisi

Joined July 2017Living in: München, Deutschland
  • Day129

    Auf der ca. 80km westlich von Christchurch gelegenen Banks Halbinsel hofften wir doch noch ein wenig Sonne zum Abschluss unserer Neuseelandreise abzubekommen. Die über 1.000 qm große Halbinsel im Pazifik war früher eine Vulkaninsel, die heute aber mit dem Festland verbunden ist.

    Wir verbrachten einen Tag in Akaroa, dessen Flair von den Franzosen herrührt, die hier vor ca. 250 Jahren eingewandert und geblieben sind.
    Das spiegelt sich in den überwiegend französischen Cafes, Restaurants, Metzgerläden etc. sowie dem franz. gebrabbel auf den Straßen wieder.

    Unser Wunsch nach Sonne wurde erfüllt und somit hatten wir den Rest unserer Reise bestes Wetter mit Strandgängen und Plantschen in der Okains Bay im Osten der Halbinsel.

    Jetzt noch den Camper abgeben und uns auf den 12 Stunden langen Flug nach Hongkong freuen (davor noch ein paar Stunden in einer Hundebox am Flughafen nächtigen) 😬
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day126

    Diese Woche zeigt sich Neuseeland uns leider nur von seiner regnerisch kühlen Seite und machte uns damit einen Strich durch unsere Pläne, Wanderungen um den Mount Cook zu unternehmen. Also verbrachten wir viel Zeit lesend im Camper, in der Nähe von WiFi Hotspots und sogar auch mal in einer netten Therme mit Blick auf den See Tekapo. Außerdem fanden wir so auch mal Zeit unsere weitere Reise nach Asien zu organisieren.

    In Christchurch haben wir dann bei Regenwetter zwei Tage verbracht und konnten einen guten Eindruck vom sehr modern gehaltenen Wiederaufbau nach dem schlimmen Erdbeben 2011 erlangen. An den Ruinen bzw. verlassenen, instabil-rissigen Gebäuden sieht man viel Streetart. Aber auch die neuen Gebäude sind bunt und kreativ und animieren jung wie alt sich (auch bei Regen) in den Cafes, Restaurants, Einkaufsmeilen und Ufer-Promenaden aufzuhalten. Manche Ruinen wie die Christchurch Cathedral werden sogar demonstrativ zur Schau gestellt.
    So viel Regen am Stück hatten wir auf unserer Reise noch nie, was uns Dankbar für soviel gutes Wetter in den vergangenen Wochen sein lässt und auch wieder für sehr viel Vorfreude auf die neuen Ziele in Asien sorgt.
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  • Day116

    Per Fähre setzten wir heute in der Früh mit dem Camper auf die Südinsel über. Unser erstes Ziel ist der Abel Tasman Nationalpark. Er befindet sich im Nordwesten und liegt an der Golden Bay. Das Besondere an dem Park ist der Mix aus zahlreichen Buchten die man bei Tagesebbe weitläufig zu Fuß erkunden kann und den dicht bewaldeten Küsten die in ebensolche mit Farnen und Sträuchern bewachsenen Hügeln übergehen. Man kann hier zahlreiche Vogelarten - wie Weka, Kea, Karearea, Pukeko, um nur ein paar zu nennen - beobachten und mit dem Kayak von Bucht zu Bucht schippern oder zu Fuss von Strand zu Strand waten. Dabei kann man leicht das Gefühl für Zeit und Entfernung verlieren, was man dann beim Rückweg merkt.
    Unser Campingplatz lag quasi mitten im Park an einem kleinen Fluss an dem wir dann auch ganz idyllisch Silvester verbrachten.
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  • Day114

    Als wir an unserem Campingplatz im Tongariro Nationalpark ausstiegen, merkten wir, dass die Luft ganz schön frisch geworden ist. Das lag wohl daran, dass wir uns das erste Mal über 1000 Meter über dem Meer befanden. Der Nationalpark befindet sich ziemlich in der Mitte der Nordinsel Neuseelands und die Landschaft ist geprägt von ihren vielen, teils aktiven Vulkanen. Hauptsächlich wollten wir hier das bekannte Tongariro Alpinecrossing machen, bei dem man durch die Filmkulisse von Mordor (Herr der Ringe) läuft, die sich als karge Vulkanlandschaft zeigt.
    Da es so kalt war, bereiteten wir in der warmen Campingplatzküche unser Abendessen sowie die Brotzeit für die morgige Wanderung zu. Wir wollten am nächsten Tag früh aufstehen, um den Shuttlebus zum Startpunkt des Wegs bereits um 7 Uhr zu erwischen. Nach einer kalten Nacht, klingelte bereits um 6 Uhr der Wecker. Wir machten uns startklar, aber als Tschela von der Buchung des Busses zurückkam, hatte er schlechte Nachrichten: Im Wandergebiet regnet und stürmt es wohl kräftig und die Busse fahren nicht. Schade! Hier war aber strahlender Sonnenschein, weshalb wir vom Campingplatz eine kleine Tour machen wollten. Uns wurde der Weg zu zwei Kraterseen empfohlen, den wir auch sogleich starteten. Wir wanderten durch eine hügelige Landschaft, bewachsen von Gräsern und Büschen, vorbei an einem Wasserfall und - wenn die Wolken sich mal etwas verzogen - umgeben von Vulkanen. Am Ende schafften wir es nur bis zum ersten See, da es tatsächlich auch hier ziemlich windig war.

    Nach der Wanderung sahen wir nochmal im Campingbüro vorbei und fragten nach den Wetteraussichten für den nächsten Tag. Und tatsächlich: Sonnenschein war angesagt! Leider waren wir etwas unter Zeitdruck, aber wir wollten die Tour gerne machen. So entschieden wir uns, am nächsten Morgen selbst mit dem Auto zum Startpunkt zu fahren und am höchsten Aussichtspunkt wieder umzukehren (eigentlich geht die Strecke nur in eine Richtung und man wird vom Shuttle am anderen Ende abgeholt).

    Um halb 8 morgens begann unsere Wanderung. Wir waren definitiv nicht die einzigen an diesem Tag. Wie bunte Ameisen schlängelten sich die Leute den Weg entlang. Vor uns stand majestätisch der schlummernde Tongariro Vulkan. Auf dem Weg sieht man Warntafeln, was zu tun ist, wenn es Anzeichen für einen Ausbruch gibt: Move es quickly as possible down the track. Haha. Das mussten wir aber zum Glück nicht. Die Landschaft war sehr beeindruckend. Am besten war der rote Krater und die smaragdgrünen und blauen Kraterseen am höchsten Punkt der Wanderung (1870 m), den wir nach knapp 3 Stunden erreichten. Dann mussten wir aber doch flott runter, da wir noch ein gutes Stück Autofahrt vor uns hatten. Für den nächsten Tag um 8 Uhr morgens hatten wir bereits die Fähre zur Südinsel gebucht.
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  • Day112

    Der heutige Tag hatte einiges zu bieten.
    Zuerst ging es nach Rotorua, diese Stadt steht auf so aktivem Grund das quasi an allen Ecken und Enden schwefelhaltige Dämpfe aus dem Boden quellen. Besonders gut wird dies im Stadtpark hervorgehoben wo es heiße Thermalfussbäder gibt und jede menge (abgezäunte) brodelnder Schlammlöcher.
    Auf dem Weg durch den Park kommt man auch an einem größeren See vorbei, der dampft wie ein Kochtopf und über den ein Holzsteg führt, sodass man immer wieder mal völlig von den Wasser-/Schwefeldämpfen komplett eingehüllt ist.
    Trotz des eher kühlen Windes an dem Tag ist es in dem Park und vor allem über dem See durch die direkte Erdwärme geradezu angenehm warm.

    Nach einem Kaffee an der Seepromenade ging es noch kurz an die Huka Falls. Der Waikato River verbreitert sich an dieser Stelle ein wenig um dann durch eine kleine viel schmalere Schlucht zu fließen und am Ende mit lautem Getöse über eine breite Stufe zu fallen. Die Energie die hier von den Wassermassen erzeugt wird ist ziemlich beindruckend.

    So nun ging es aber zum Höhepunkt des Tages. Daryl, der Ehemann von Tschelas Cousine hatte uns begeistert von der Möglichkeit eines Tandem-Bungysprungs in Taupō direkt über dem Waikato River erzählt. Und zufällig lag Taupō genau auf unserer Reiseroute.
    Nach kurzem Überlegen haben wir dann auch gleich für den heutigen Tag einen Sprung gebucht.

    Und jetzt war es soweit. Wir waren etwas früher vor Ort und konnten somit ein paar Sprünge vor unserem beobachten. Das Wetter war perfekt und das Seil schien in Ordnung nur extrem Hoch war es dann doch.

    Bei der Anmeldung mussten wir noch einen Wisch unterschreiben, uns wiegen und sämtliche losen Teile abgeben.
    Fünf Minuter später standen wir auch schon „gefesselt“ auf der Plattform und Isi jammert, dass es zu fest ist, für Tschela ist das nur genau richtig so.
    Jetzt noch ganz vorsichtig bis zur Kante watscheln. Beim Blick nach unten bereute Tschela schon fast das alles gebucht zu haben. Isi hat schon gar nicht erst die Augen auf gemacht. Hinter uns ist die Kamera in die wir noch hinein lächeln sollten. Tschela mehr Apathisch und Isi eher Panisch. Jetzt nur noch das Geländer los lassen, „los lassen, Isabella jetzt los lassen“. Irgendwann lies sie dann los, es gab wohl auch noch einen kleinen Schubser von hinten und wir fielen in die Tiefe auf das Wasser zu. Endlich spürten wir den Ruck vom Seil hörten kurz auf zu schreien, umklammerten uns panisch und da ging es auch schon erneut in freiem Fall nach unten wie ein Jojo auf und ab. Dann war es vorbei und wir wurden ins Boot geangelt. Done. 50 Meter freier Fall.
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  • Day111

    Nach einem weiteren Vormittag am Strand verabschiedeten wir uns von Jutta und ihrer Familie und machten uns auf den Weg in Richtung Norden der Coromandel-Halbinsel. Ziel war eine kleine Wanderung zur Cathedral Cove, einem Felstunnel am Strand, dessen Decke einen Spitzbogen wie eine Kathedrale hat. Wir fuhren mal wieder durch die idyllische, grüne Landschaft Neuseelands, vorbei am Meer, an grasenden Kühen und Schafen und dichtem Dschungel.
    Die kleine Wanderung führte uns eine knappe Stunde an der Küste entlang. Immer wieder hatten wir einen wunderbaren Blick auf das türkisblaue Meer. Am Strand angekommen merkten wir dann das erste Mal, dass wir uns in der Urlaubszeit der Neuseeländer befanden - hier war der Strand nicht mehr ganz so leer. Trotzdem genossen wir den Anblick der Felshöhle, durch die das Meerwasser schwappt und entspannten einige Zeit am angrenzenden Strand. Auf dem Rückweg zweigten wir noch kurz zu einer anderen Bucht ab, die wie wir es gewohnt waren, fast leer war.
    Danach düsten wir schon wieder Richtung Süden, wo wir uns zwei Stunden vor Rotorua einen Campingplatz suchten, auf dem wir eine Nacht verbrachten.
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  • Day107

    Über Weihnachten waren wir bei Tschelas Cousine und ihrer Familie in der Nähe von Hamilton eingeladen. In Neuseeland verbringt man die Feiertage etwas lockerer als in der Heimat.

    Am 23. sind wir alle zusammen durch die wunderschönen Hamilton Gardens am Waikato River geschlendert. Am Nachmittag durften wir dann ganz unverhofft sogar mit den Hauseigenen Standup-Jetskis auf dem breiten Fluss überhalb des Stausees ein paar ausgiebige Runden drehen, was gar nicht so einfach war wie es aussieht.

    An Heiligabend warteten wir am Stadtplatz bis das Christkind zu Hause die Geschenke abgeladen hat - das Zeichen dafür war das Anknipsen der spektakulären Christbaum-Beleuchtung. Zuvor waren wir noch zu zweit an den ca. 50km entfernten brautschleierartigen Bridal Veil Fällen mit den armdicken Aalen darin und später an der Westküste in Raglan die Surfer auf den Langstreckenwellen und einen Black-sand-beach anschauen.

    An Weihnachten war dann Abhängen bei Sonnenschein im Garten angesagt.

    Außerdem haben noch an der Westküste um Waihi alte und aktuelle Goldmienen besichtigt.

    An den letzten beiden Tagen war dann sogar noch Zeit am Bay of Plenty etwas zu Boogieboarden und schon erste Versuche mit dem Surfbrett zu wagen.

    An dieser Stelle nochmals vielen Lieben Dank liebe Cousine, dass Ihr uns so herzlich aufgenommen habt liebe. Wir hatten eine ganz wunderbare Zeit mit Euch 😀
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  • Day106

    Gegen Abend kamen wir an unserem ersten Campingplatz in Northland an. Diese Region erstreckt sich nördlich von Auckland bis zum Cape Reinga, dem nördlichsten Punkt Neuseelands. Zwischen Sanddünen und Büschen suchten wir uns eine ruhige Ecke - so hatten wir uns die Campingplätze hier vorgestellt! Da es schon bald dunkel wurde, gab es nur noch belegte Semmeln und ein Gläschen Wein. Schon bald blinkten nach und nach die Sterne über uns auf und es bot sich uns einer der schönsten Sternenhimmel, den wir je gesehen hatten.

    Am nächsten Morgen, nach unserem ersten Camperfrühstück, liefen wir quer über den Platz, über eine hohe Sanddüne zum Strand. Dieser erstreckte sich kilometerweit in beide Richtungen, einfach Wahnsinn! In der Ferne sah man zwei Reiter auf ihren Pferden, hier saß noch eine Familie, die eine Sandburg baute und dort sah man noch ein paar Spaziergänger, aber sonst war der weite Strand so gut wie leer! So spazierten wir einige Zeit mit den Füßen im Wasser den Strand entlang, sammelten schöne Muscheln und sahen den Möwen beim Fischfang zu.
    Am Nachmittag machten wir eine kleine Tour zu einer nahegelegenen Höhle. Mit Flipflops und Taschenlampen ausgestattet wateten wir im knöcheltiefen Wasser teils gebückt ins Innere bis es ganz dunkel war. Als wir das Licht der Lampen ausknipsten, sahen wir, dass über uns hunderte Glühwürmchen leuchteten. Das sah fast so schön aus wie der Sternenhimmel die Nacht zuvor.
    Nach der Höhle fuhren wir noch zu einem Wasserfall. Da es uns aber zu windig war, badeten wir nicht sondern sahen den jungen Maoris beim plantschen und Wasserbomben zu.

    Am nächsten Tag verließen wir den Campingplatz und fuhren zum nächsten Städtchen, nach Whangarei. Dort schlenderten wir am Fluss entlang, der ins Meer mündet, weshalb dort einige schicke Segeljachten lagen. Nach einem Kaffee, machten wir uns weiter auf den Weg Richtung Norden. Wir stoppten kurz in Kawakawa, wo wir uns eine öffentliche Toilette von Friedensreich Hundertwasser ansahen und verschiedenen einige Zeit in Paihia am Strand. Ziel war der nächste Campingplatz, an dem es angeblich seltene wilde Kiwis im umgebenden Wald gibt. Und tatsächlich hatten wir Glück! Um 10 Uhr abends machten wir nur mit Rotlichtstirnlampen den empfohlenen Rundweg durch den Wald. Dann hörten wir die typischen Scharrgeräusche und sahen einen Kiwi zwischen dem Gebüsch herumstreunen. Die huhngroßen Vögel mit ihren zurückgebildeten Flügeln gibt es nur hier in Neuseeland und sind aber auch hier von Aussterben bedroht.

    Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter. Die Landschaft wechselte von Jurassic Park ähnlicher Optik mit großen Farnen zu hügeligen Abschnitten mit Rinder- und Schafherden, die fast alpenvorländisch wirkten. Kurz vorm nördlichsten Punkt zweigten wir von der Hauptstraße ab. Nach kurzer Zeit erschienen auf einmal hohe Sanddünen vor uns. Dort konnte man wie in Peru Sandboarden, was wir aber diesmal nicht machten. Beeindruckend war aber, wie abwechslungsreich sich uns die Landschaft hier bereits in den ersten Tagen bot.
    Nach einer kurvenreichen Fahrt kamen wir dann endlich kurz vor dem Cape Reinga an. Ein kurzer Spaziergang führte uns zum Leuchtturm, der am nördlichsten Punkt Neuseelands steht. Dort hatten wir einen tollen Blick auf den Pazifischen Ozean und die Tasmansee, die dort zusammenfließen.

    Nun mussten wir die ganze Strecke vom Norden bis nach Hamilton, südlich von Auckland in Angriff nehmen. Das war eine Meile! Aber wir wechselten uns ab und kamen so spätabends aber gut in Hamilton bei Tschelas Cousine an.
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  • Day102

    Wir haben einen Tag und eine Nacht in Auckland bevor wir für die kommenden vier Wochen unsere rollende Unterkunft in Beschlag nehmen dürfen.

    Zwischen Flughafen und Zentrum fährt praktischerweise der Sky Shuttle Bus.

    In Auckland sind wir dann einfach nur zwischen dem Hafen mit den riesigen Container- und Passagierschiffen und dem 328 Meter hohen Sky Tower hin und her getingelt. Auf den Turm sind wir aber erst durch einen panischen Schrei und eine hinabstürzende Person richtig aufmerksam geworden. Den teuren Sky Jump von 190 Metern Höhe, haben wir aber nicht gemacht.

    Um einen besseren Überblick über die Stadt zu bekommen haben wir es uns aber nicht nehmen lassen die 60 Stockwerke zur Aussichtsplattform auf 220 Meter hinaufzufahren.

    Am Nachmittag gings dann aber auch schon wieder mit dem Shuttlebus zurück zum Flughafen zum Jucy Campervanverleih. Unser grün-pinker Van ist kompakter und handlicher als wir dachten, aber deswegen nicht minder ausgestattet: Toyota Estima mit Automatik, Gaskocher, Kühlschrankbox, Klapptisch und -stühle sowie natürlich ein ausklappbares Bett. Alles da.

    Der Road Trip kann starten.
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  • Day97

    Nach einem 9 Stunden Nachtflug kamen wir etwas müde von der vielen Fliegerei der letzten Tage auf der Südseeinsel Rarotonga an. Sie liegt mitten im Pazifik, weit und breit sieht man um die Insel nur den weiten Ozean.
    Als wir aus dem Flieger stiegen, kam uns eine sehr feucht-warme Luft entgegen und der Himmel war bedeckt. Auf die Idee, das Wetter für eine Südseeinsel zu checken kamen wir nicht. Hier ist es doch immer schön - oder etwa nicht?
    Im Flughafengebäude wurden wir dann von einer stämmigen Maorifrau mit Blumenkranz im Haar begrüßt, auf einer kleinen Bühne begann gerade ein Mann im Hawaiihemd auf seiner Ukulele zu spielen - so stellt man sich die Südsee doch vor!
    Dann wurden wir mit der harten preislichen Realität konfrontiert, das Taxi zu unserer AirBnB Unterkunft sollte 24€ kosten! Für die 10 km lange Strecke auf die andere Seite der Insel hätten wir in Südamerika nicht mal die Hälfte bezahlt. Aber an die Preise müssen wir uns bis Asien wohl wieder gewöhnen.
    Da wir noch nicht einchecken konnten, luden wir nur unser Gepäck ab und spazierten dann zum 3 Minuten entfernten Strand. Der konnte sich auch schon mit Wolken und ein paar Regentröpfchen sehen lassen. Gegen Mittag konnten wir dann endlich in unser Häuschen, das ausgesprochen schön und gemütlich war. Schon bald legten wir uns für ein kleines Nickerchen ins Bett (dachten wir) und schliefen bis zum nächsten Morgen durch.
    Ausgeschlafen und nach einem Frühstück in unserer eigenen kleinen Küche, machten wir uns trotz anhaltender Bewölkung auf den Weg zum Strand im nächsten Ort. Dafür nahmen wir den Bus, der werktags stündlich im sowie gegen den Uhrzeigersinn auf der einen Straße, die rund um die Insel führt, fährt.
    Am Strand angekommen zeigte sich dann auch schon bald die liebe Sonne und die Insel zeigte sich von ihrer traumhaft schönen Seite - das Wasser glitzerte in den schönsten Türkistönen, einfach wunderbar! Für die nächsten Tage liehen wir uns einen Roller, umkreisten die Insel damit und erkundeten noch weitere schöne Strände. Wir mieteten ein Kanu und beobachteten von dort Fische und sogar blaue Seesterne im glasklaren Wasser. Das Wetter blieb anhaltend wechselhaft, aber so genossen wir die Sonnenstunden um so mehr und unser Bungalow lud ja auch zum verweilen ein. Dort kochten wir auch immer wieder unser eigenes leckeres Essen, da das Essen in Cafés und Restaurants sehr teuer und auch leider eher fett- und zuckerreich war. Das war auch den Einheimischen anzusehen, Diabetes ist hier ein großes Problem.
    Die Woche Entspannung tat richtig gut nach dem vielen Unterwegssein und die Vorfreude auf den Roadtrip in Neuseeland stieg mehr und mehr.
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