Tschisi

Joined July 2017Living in: München, Deutschland
  • Day185

    Die Paradiesinsel Gili Air

    March 11 in Indonesia

    Bevor es in einer Woche heimgehen sollte, wollten wir nochmal ein paar gaaanz entspannte Strandtage. Am Mittwochmorgen wurden wir in Ubud vom Shuttlebus abgeholt, der uns an die Küste brachte. Danach ging es aufs Fastboot, nach ca. 2 Stunden kamen wir dann auf der paradiesischen Insel Gili Air an, die direkt vor Lombok liegt und einen Durchmesser von gerade mal 1 km hat. Die Leute auf Gili Air sind größtenteils muslimisch, weshalb die Frauen dort vermehrt mit Kopftuch zu sehen sind. Die Stimmung ist ähnlich wie auf Bali sehr entspannt und herzlich. Das angenehme ist, dass hier auf der Insel weder Autos noch Motorroller fahren! Es gibt einige Pferdekutschen, um die Touristen zu ihren Unterkünften bzw. zum Hafen zubringen und ein paar Elektroroller, wodurch es immer schön ruhig ist und man umso mehr abschalten kann. Wir entspannten am Meer, genossen nochmal das leckere indonesische Essen in den kleinen Warungs im Inselinneren oder in den Cafés und Restaurants direkt am Strand. An einem Tag machten wir spontan einen kleinen Schnorchelausflug, weil uns ein paar Leute in unserer Unterkunft gefragt hatten, ob wir ein Boot chartern wollen. Wir sahen große Meeresschildkröten und viele bunte Fische, zum Teil vor schönen bunten Korallen, zum Teil aber leider auch in toten Korallenlandschaften, was sehr traurig anzusehen war (anscheinend wurde hier bis vor ein paar Jahren noch mit Dynamit gefischt). Für das Mittagessen (wir haben natürlich keinen Fisch gegessen!!) stoppten wir auf der Nachbarinsel Gili Meno, die noch kleiner ist und noch ruhiger als Gili Air ist. Nachts hörte man ab und zu die Bässe der Partys auf Gili Trawangan, der dritten und größten der der 3 Gili Inseln, die als Partyinsel bekannt ist (wir waren froh über die angenehme Mischung aus Relaxen und ein paar schönen Bars auf Gili Air).
    Ansonsten liehen wir uns noch Fahrräder aus, um die Insel komplett abzufahren. Dazwischen waren wir etwas shoppen, erfrischten uns immer wieder mit frischen Kokosnüssen oder sprangen hier und da ins kristallklare Meer. Das war wirklich perfekt, um die letzten Tage unserer Weltreise zu genießen!
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  • Day169

    Ausflüge um Ubud

    February 23 in Indonesia

    Da wir so viele Tage in Ubud verbringen, wollen wir natürlich auch die Umgebung erkunden. Und da ein Roller nur 3 Euro am Tag kostet und man damit schneller voran kommt als mit einem Auto, düsten wir mit dem Zweirad durch die wunderschöne, grüne Landschaft Balis.

    1. Tour:
    Das erste Ziel war die Elefantengrotte Goa Gajah, die nur 2 km östlich von Ubud liegt und ihren Namen vom nahe gelegenen Fluss hat (hat also sonst nichts mit Elefanten zu tun). Die Grotte führt etwa 6 Meter in den Fels hinein und wurde sowohl von Hinduisten als auch von Buddhisten seit dem 11. Jahrhundert als Meditations- und Betraum genutzt.
    Vor der Grotte befinden sich zwei Becken, in die über steinerne Nymphen Quellwasser hinein fließt.
    Beides wurde erst vor 60-80 Jahren wieder freigelegt (da alles bei Erdbeben vor 100 Jahren verschüttet wurde) und wird seitdem wieder als heilige Stätte verehrt. Spannend war, dass sich auf dem Gelände einige Leute um ihren Meister (Prapto, ein weltbekannter Movement Artist aus Java) geschart haben, und eine Art Meditationsbewegungen praktiziert haben.
    Nach der Grotte fuhren wir weiter zum Wasserfall Tibumana. Einige steile Stufen später, kamen wir dann an dem wunderschönen Wasserfall an, der in ein Becken stürzt, in dem man sogar schwimmen konnte. Direkt unter den Wasserstrahl durfte man nicht, da die Wucht des Wassers viel zu stark wäre.
    Pünktlich zum Abendessen waren wir dann wieder zurück in Ubud.

    2. Tour:
    Am nächsten Tag war unser Ziel die Reisterrassen Tegalalang 6 km nördlich von Ubud. Da es dort auch Kaffee- und Teeplantagen gibt, wurden wir sogleich von einem Balinesen aufgegriffen, um seinen Tee und Kaffee zu probieren. Ingwer- und Lemongrasstee sowie Vanille- und Kokoskaffee schmeckten lecker, waren aber auch kräftig gesüßt.
    Gegen eine Aufpreis hätte man auch Luwak Kaffee bekommen, den hätten wir aber aus Protest nicht mal for free probiert.
    Gekauft haben wir dort nichts, stattdessen nutzte Dhira die tolle Schaukel, die zwischen zwei Palmen hing und von der man einen schönen Blick auf die Reisterrassen genießen konnte.
    Die Reisfelder werden in Bali 3x jährlich geerntet. Als wir an den Tegalalang Reisterrassen waren, wurden gerade wieder kleine Pflänzchen gesetzt. So war der Anblick nicht ganz so grün aber trotzdem sehr schön.
    Diesmal fanden wir ein schönes Restaurant unweit der Reisterrassen mit Blick in den Dschungel, in dem wir uns das leckere balinesische Essen (veggie) schmecken ließen, bevor es wieder heim ging.

    3. Tour:
    Nachdem Dhira nach Canggu weitergereist war, machten wir zu zweit noch einen Ausflug zu einem weiteren Wasserfall. Die knapp 30 km führten uns durch Reisfelder und kleine Dörfer. Alle Leute schienen ganz entspannt ihren Tätigkeiten nachzugehen und sich stets ganz im Hier und Jetzt zu befinden. Die Atmosphäre ist auf Bali sehr angenehm ruhig und friedlich.
    Auch hier mussten wir erst einige Stufen hinabsteigen bevor wir zum Tukad Cepung Wasserfall gelangten, der wie ein glitzernder Vorhang zwischen den Felsen herabfiel.
    Nach einer Wasserfalldusche, ein paar Fotos und einer erfrischenden Kokosnuss ging es weiter zum Tempel Tirta Empul, einem hinduistischen Quellheiligtum, in dem hinduistische Gläubige baden, um sich von Krankheiten und anderen Problemen zu reinigen.
    Eine Schulklasse von der Insel Java fand die blonde Isi wohl sehr interessant und wollte einige Fotos zusammen mit ihr.

    Mit einem Stopp an einem weiteren wunderschönen Warung ging es zurück nach Ubud.
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  • Day164

    Ubud

    February 18 in Indonesia

    Nun geht es wieder etwas südlicher nach Ubud eine Kleinstadt mit ca. 34.000 Einwohnern.
    Ubud ist sozusagen das künstlerische Zentrum Balis, vor allem Malerei und Textilkunst, aber auch traditionelle Holzschnitzereien. In der Stadt gibt es an fast jeder Ecke Tempelchen, doch der wichtigste ist der Tempel Pura Sri Saraswathi, benannt nach der Göttin der Weisheit, der Künste, der Bildung und des Lernens. Dort finden unter anderem auch traditionelle Tanzaufführungen statt, die wir auch schon besucht haben.

    Highlight der Stadt ist aber der am Stadtrand liegende Affenwald mit mehr als 700 (in 7 Klans) frei herumlaufenden Makakenäffchen. Die Affen sind wenig scheu und springen - wie schon zuvor im Uluwatu-Tempel erlebt - wie aus dem Nichts an den Besuchern hinauf um deren Brillen, Essen und andere Gegenstände zu stibitzten.
    Wenn man Futter zum Tauschen dabei hat gehen sie aber auch auf einen Deal ein. Da Dhira (Tschelas Schwester) in dieser Woche ankam waren gleich zwei Mal im Monkey Forrest, was dem dort erlebten Spaß mit den Affenbanden keinen Abbruch tut.

    Im Gegensatz zu Canggu gibt es hier Gehwege sodass wir für kleine City-Bummeleien auch gut zu Fuss gehen können. Es gibt eine große Auswahl an leckeren modernen sowie traditionellen Restaurants. Tschelas favorisiertes Gericht aus einem guten Indonesischen Warung (Restaurant) ist das sog. Gado-Gado, bestehend aus grünen Bohnen, Tempeh (fermentierte und zusammengepresste Sojabohnen), Ei und anderem Gemüse, darauf eine dicke würzige Erdnusssoße. Meistens trinken wir dazu jeder das Wasser einer frischen, jungen Kokosnuss. Vor allem Isabella fühlt sich auch hier wie im siebten kulinarischen Himmel da viele Restaurants abwechslungsreiche vegetarische und vegane Gerichte anbieten.

    Das Treiben in der Stadt mit dem dichten Verkehr wirkt sehr hektisch. Aber die Balinesen sind von Natur aus sehr entspannte, freundliche, hilfsbereite und umgängliche Menschen und darüber hinaus sehr ehrlich. Nur wenn man die Ehrlichkeit in Frage stellt, können sie etwas ruppig reagieren (wieviel unserem Fall wegen einer ziemlich überteuerten Massage).

    Wir haben natürlich auch an ein paar Sessions in einem der bekanntesten Yoga-Zentren in Ubud - das Yoga Barn - teilgenommen. Das Essen ist dort übrigens auch sehr lecker.

    Die nächsten Tage werden wir aber etwas das Umland erkunden.
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  • Day156

    Isis 30ster

    February 10 in Indonesia

    Einen Tag vor Isis Geburtstag, wurden wir vom Fahrer unserer nächsten Unterkunft abgeholt. Für zwei Nächte gönnten wir uns zu diesem besonderen Anlass eine etwas edlere Unterkunft im balinesischen Dschungel im Zentrum der Insel. Schon der Abholservice war erste Klasse. Aus der Kühlbox durften wir uns ein kühles Getränk aussuchen und im Auto gab es Chips und Zeitschriften, damit uns auf der langen Fahrt (knapp 3 Stunden für gerade mal 70 km 😳) nicht langweilig wurde. Bei der Ankunft wurden wir sehr herzlich von den Besitzern, einem neuseeländischen Paar, und den anderen Angestellten begrüßt. Danach bekamen wir eine Führung durch das 9 ha große Gelände mit Pool, Restaurant, Wellnessbereich und den beeindruckenden Gästezimmern aus Bambus. Außerdem konnte man auf dem Gelände kleine Spazierwege gehen, die unter anderem zu einem kleinen Fluss führten, in dessen sauberen Quellwasser man Baden konnte.
    Zuerst aber genossen wir unser wunderschönes Bambushaus mit Blick in den Dschungel, zu dem man über eine Hängebrücke gelangte.
    Am Morgen von Isis Geburtstag ließen wir uns Frühstück auf unser Zimmer kommen, wir genossen den Pool, badeten im Wasserfall, machten einen Spaziergang durch die Umgebung und machten uns am Abend schick für das Abendessen. Zuerst bekamen wir leckere Cocktails auf der Restaurantterrasse, das Essen sollte danach wieder in unserem Bambushaus stattfinden. Dafür schenkte uns der Besitzer noch eine Flasche Rotwein. Am Häuschen angekommen, war zur Überraschung von Isi alles mit Blütenblättern und Kerzen geschmückt und der Tisch war schon fein gedeckt. Als wir mit dem romantischen Dinner fertig waren, kamen dann noch Angestellte mit einem Geburtstagskuchen und sangen ein kleines Ständchen für Isi. Was für ein wundervoller 30. Geburtstag! Danke Tschela ❤️
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  • Day152

    Traumstrände im Süden

    February 6 in Indonesia

    Nachdem wir die Woche davor schon einige Surfstrände gesehen hatten, wollten wir uns nun auf die Suche nach Bade- und Relaxstränden begeben. Für vier Nächte buchten wir ein Zimmer auf der Bukit-Halbinsel ganz im Süden Balis, in der Nähe von der Stadt Uluwatu. Nachdem sich unser Fahrer durch den dichten Verkehr von Kuta geschlagen hatte, kamen wir in einer ruhigen, sehr grünen Gegend an, was uns sehr gefiel! Gleich am nächsten Morgen mieteten wir uns einen Roller, mit dem wir vor allem die südwestliche Küste erkunden wollten. Diese besteht hier zum größten Teil aus felsiger Steilküste. Zu den Stränden mussten wir immer lange, steile Treppen hinunter und später natürlich auch wieder hinauf steigen. Das Gute daran ist, dass (zumindest zu dieser Jahreszeit) die Strände sehr ruhig sind, die vielen Stufen schrecken doch einige Touristen ab.

    Zuerst steuerten wir den nächsten Strand, Bingin Beach an. Bereits nach ein paar Treppenstufen, zeigte sich eine schöne, wilde Bucht. Unten angekommen, suchten wir uns ein schattiges Plätzchen und genossen den kleinen Strand und das Meer.
    Durch eine Kokosnuss erfrischt und gestärkt, traten wir den Aufstieg an, um danach zum nächsten Strand zu fahren. Der Padang-Padang sollte eine der schönsten Strände auf Bali sein.
    Nach einer kurzen Rollerfahrt und zahlreichen Stufen, erstreckte sich der diesmal um einiges größere und in der Tat sehr schöne Strand vor uns. Hier gab es sogar Liegen und Sonnenschirme, was zum längeren Verweilen einlud. Bei beiden Strände sprangen wir natürlich ins kühle Nass, wobei die Strömungen sehr stark waren und wir uns deshalb nicht so weit vom Ufer entfernten.
    Am Abend genossen wir bei einem Drink auf der Terrasse des Szenerestaurants Single Fin den Sonnenuntergang hinter dem weiten Meer.

    Am dritten Tag, steuerten wir den Green-Bowl Beach an, der unter den besseren Surfern sehr bekannt ist. Über 300 Stufen später gelangten wir an eine weitere sehr schöne, wilde Bucht mit Felsen und feinem Sandstrand. Ins Wasser wagten sich hier nur die etwas mutigeren, die Surf-Pros und die balinesischen Kids, die sich von den Wellen überspülen ließen. Den meisten anderen war die Wucht der Wellen und Strömung doch eine Nummer zu groß. Aber schon allein für den Anblick dieser Bilderbuchbucht, lohnt es sich, die vielen Stufen zu überwinden.

    Am späten Nachmittag schauten wir uns den bekannten Uluwatu Tempel an, von dem aus man eine schöne Sicht auf die Steilküste hat. Außerdem ist es sehr amüsant (solange man selbst verschont bleibt), den frechen Tempel-Äffchen dabei zuzusehen, wie sie den nichts ahnenden Touristen, Hüte, Brillen von den Köpfen und sogar Flipflops von den Füßen klauten.
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  • Day146

    Lass uns Wellenreiten gehen

    January 31 in Indonesia

    EDIT: es kamen noch ein paar Surfbilder vom Camp hinzu.

    Jetzt wird endlich der Traum vom Surfen wahr. Über einen Reisepodcast haben wir von der SurfWG - ein Surfcamp Mitten in den Reisfeldern von Canggu - erfahren. Und da sie gerade auch noch ein unschlagbares Angebot hatten, haben wir direkt eine Woche Surfkurs gebucht. Die ersten drei Tage gab es sogar Einzelunterricht. Im Camp waren bereits weitere Surfschüler und die Stimmung war ausgelassen - auch aufgrund der immer zu Späßen aufgelegten (einheimischen) Surfguides.

    Gleich am ersten Tag gab es Stand-up-training und eine Videoanalyse der anderen Schüler. Da es aber am Nachmittag zu windig war, ging es mit dem Surfen erst am nächsten Tag los.
    Um 7:30 ging es schon zum Surfbeach nach Serangan. Etwas angsteinflösend war die Tatsache, dass es sich hier um ein Reefbreak handelt, das heißt man surft direkt über dem Riff. Vorteil hierbei ist, dass die Wellen somit immer an den selben Stellen brechen. Unsere Guides haben uns aber gut instruiert wie wir uns am Riff bei einem Sturz nichts tun.
    Wir bekamen Anfangs auch überdimensionale Softboards aus Hartschaumstoff, die die Stöße abdämpfen und die so breit sind, dass man relativ leicht das Gleichgeweicht halten kann.
    Kurz um, wider Erwarten ritten wir beide schon nach den ersten Versuchen stehend auf unseren ersten Wellen.
    Und es ist wahr, das anstrengendste ist das ständige Paddeln.

    Am dritten Tag lief es weiterhin super für Tschela, doch Isi wurde von ihrer alten Verletzung eingeholt und hat sich beim überwinden einer Welle durch den Versuch ihr Board festzuhalten die Schulter ausgekugelt. Glücklicherweise sprang sie noch im Wasser von selbst wieder ins Gelenk zurück. Dennoch war es das jetzt leider für Isi mit dem Surfen.

    Da das Camp über einen Pool und einen Fahrservice verfügt, konnte Isi sich auch anderweitig gut beschäftigen.

    Tschela hat den Kurs jedoch (traurigen Herzens) weitergeführt und konnte sich bis auf normale Hardboardgrößen steigern und konnte am Ende sogar mit an die Surfspots der erfahreneren Surfer.

    Der Vorteil am SurfWG Camp ist, dass es einfach ist von Canggu aus je nach Wetterlage mit dem Van verschiedene Surfspots anzufahren. So kamen wir in der Woche viel rum und surften (bei allen Wetterlagen) u. a. auch in Kuta, Sanur und Yeh Gangga.

    Trotz Isis Unfall ist die Zeit im Camp ein Highlight unserer Reise. Wir lernten Surfen und machten u.a. bei BBQ-Partys viele nette Bekanntschaften mit den anderen Surfern und den einheimischen Guides.

    Mal sehn, ob Tschela sich nun auch mal alleine in die Wellen traut.

    Jetzt geht es aber erstmal wieder zu normalen Badestränden, etwas entspannen 😎
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  • Day143

    Hallo aus Bali, der letzten Station unserer Reise. Am Abend kamen wir bei strömenden Regen (zur Zeit ist in Bali Regenzeit) aber sehr warmen Temperaturen an unserer Unterkunft in Canggu, im Südwesten Balis an. Schnell ins Zimmer, duschen und erstmal vom Flug erholen. In der Nacht blitzte und donnerte es gewaltig. Aber bis zum nächsten Morgen hatte es sich wieder beruhigt und wir genossen unser erstes Frühstück im wunderschön angelegten Garten der französisch-balinesischen Familie. Überall duftete es nach Räucherstäbchen und die Hausherrin verteilte kleine Opferschälchen mit Blumen und Reis vor den hinduistischen Steinskulpturen, und dem eigenen kleinen Tempel.
    Die erste Woche verbrachten wir dann ganz entspannt. Wir badeten im eigenen Pool, genossen das leckere Essen (ein Traum für alle Vegetarier :) und die frischen Kokosnüsse und spazierten den Strand entlang. Das Meer ist hier etwas rau und eher für Surfer geeignet. Und weil es hier so günstig ist, gönnen wir uns des öfteren sehr angenehme Massagen :)
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  • Day132

    Hongkong

    January 17 in Hong Kong

    Wenn wir schon den Zwischenstopp in Hongkong einlegen müssen, dann schauen wir uns diese weltbekannte Metropole doch auch an, dachten wir uns.
    Eine Woche waren wir nun in Hongkong City unterwegs.

    Eine bezahlbare Unterkunft zu finden ist hier aber gar nicht so leicht bei den knackigen Preisen. Das einzige einigermaßen erschwingliche Zimmer - mit erstaunlich guten Bewertungen - gab es nur im berüchtigten Chungking Mansion. Einem älteren Haushauskomplex im Herzen von Hongkong. Freunde beschrieben es u.a. folgendermaßen: „Ist die wahr gewordene Hölle auf Erden. Nur Verbrecher. Am besten sind die Aufzüge.
    Viel Spaß und nimm NIE die Treppen.“
    Da hatten wir aber schon gebucht.
    Als wir dann dort ankamen war alles nur halb so wild. Klar die ganzen Anzug-, Uhren- und sonstige Hehler oder die eher semi-professionellen „Supermärkte“, „Restaurants“, „Handyfachgeschäfte“ etc. im Erdgeschoss wirken Anfangs doch etwas einschüchternd aber man gewöhnt sich dran und im Grunde sind sie alle ziemlich nett. In den oberen Stockwerken ist Ruhe.

    Hongkong wurde (wegen der Wohnungsknappheit) schon als Stadt der Käfigmenschen (https://youtu.be/L7dSm5jXX3g) tituliert, doch unser 8qm (inkl. Bad!) großes Zimmer kam uns dagegen schon fast luxuriös vor.

    Die Stadt an sich (zumindest an den Hauptstraßen) ist auch sehr auf Luxusgüter getrimmt. An jeder Ecke gibt es Juweliergeschäfte, Parfümerien und Schneider f. Hochwertige Maßanzüge. Außerdem hat jede größere Marke (von Modelabels über Sportmarken ist alles dabei) recht pompöse Filialen überall in der Stadt verteilt. Einfach voll auf Konsum getrimmt, wirklich schwer zu widerstehen.

    Nachdem wir vier Wochen lang in Neuseeland nur ein Einziges Elektroauto gesehen haben, waren wir ziemlich baff als wir die ganzen E-Autos die wir in HK an nur einem Tag vorbeifahren sahen kaum noch zählen könnten. Das Tesla-Marketing hat hier wohl einen sehr guten Job gemacht.
    Wir denken Hauptgrund f. die Hongkonger Besserverdiener waren sicher die unschlagbaren Luftfilter sowie die Anticrash-Sensoren der Wagen.
    Ja, es ist sehr viel Verkehr in der Stadt, was wohl auch die ständige Dunstglocke erklärt.

    Die chinesische Garküche hat uns nicht so sehr zugesagt, weshalb wir froh um jedes etwas westlichere Restaurant waren (gar nicht so leicht zu finden). Aber die gefüllten Dumplings kann man sich schon geben.

    Es gibt zig glamouröse Kaufhäuser in der Stadt die schon fast wie ein eigenes Stadtviertel anmuten, weil es auf unüberschaubaren Ebenen alles gibt was man so über den Tag brauchen könnte, sogar ein Sponge Bob Restaurant!
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  • Day129

    Auf der ca. 80km westlich von Christchurch gelegenen Banks Halbinsel hofften wir doch noch ein wenig Sonne zum Abschluss unserer Neuseelandreise abzubekommen. Die über 1.000 qm große Halbinsel im Pazifik war früher eine Vulkaninsel, die heute aber mit dem Festland verbunden ist.

    Wir verbrachten einen Tag in Akaroa, dessen Flair von den Franzosen herrührt, die hier vor ca. 250 Jahren eingewandert und geblieben sind.
    Das spiegelt sich in den überwiegend französischen Cafes, Restaurants, Metzgerläden etc. sowie dem franz. gebrabbel auf den Straßen wieder.

    Unser Wunsch nach Sonne wurde erfüllt und somit hatten wir den Rest unserer Reise bestes Wetter mit Strandgängen und Plantschen in der Okains Bay im Osten der Halbinsel.

    Jetzt noch den Camper abgeben und uns auf den 12 Stunden langen Flug nach Hongkong freuen (davor noch ein paar Stunden in einer Hundebox am Flughafen nächtigen) 😬
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  • Day126

    Sommer in Neuseeland. Nicht!

    January 11 in New Zealand

    Diese Woche zeigt sich Neuseeland uns leider nur von seiner regnerisch kühlen Seite und machte uns damit einen Strich durch unsere Pläne, Wanderungen um den Mount Cook zu unternehmen. Also verbrachten wir viel Zeit lesend im Camper, in der Nähe von WiFi Hotspots und sogar auch mal in einer netten Therme mit Blick auf den See Tekapo. Außerdem fanden wir so auch mal Zeit unsere weitere Reise nach Asien zu organisieren.

    In Christchurch haben wir dann bei Regenwetter zwei Tage verbracht und konnten einen guten Eindruck vom sehr modern gehaltenen Wiederaufbau nach dem schlimmen Erdbeben 2011 erlangen. An den Ruinen bzw. verlassenen, instabil-rissigen Gebäuden sieht man viel Streetart. Aber auch die neuen Gebäude sind bunt und kreativ und animieren jung wie alt sich (auch bei Regen) in den Cafes, Restaurants, Einkaufsmeilen und Ufer-Promenaden aufzuhalten. Manche Ruinen wie die Christchurch Cathedral werden sogar demonstrativ zur Schau gestellt.
    So viel Regen am Stück hatten wir auf unserer Reise noch nie, was uns Dankbar für soviel gutes Wetter in den vergangenen Wochen sein lässt und auch wieder für sehr viel Vorfreude auf die neuen Ziele in Asien sorgt.
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