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  • Day97

    Entspannen auf Rarotonga

    December 13, 2017 in Cook Islands ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einem 9 Stunden Nachtflug kamen wir etwas müde von der vielen Fliegerei der letzten Tage auf der Südseeinsel Rarotonga an. Sie liegt mitten im Pazifik, weit und breit sieht man um die Insel nur den weiten Ozean.
    Als wir aus dem Flieger stiegen, kam uns eine sehr feucht-warme Luft entgegen und der Himmel war bedeckt. Auf die Idee, das Wetter für eine Südseeinsel zu checken kamen wir nicht. Hier ist es doch immer schön - oder etwa nicht?
    Im Flughafengebäude wurden wir dann von einer stämmigen Maorifrau mit Blumenkranz im Haar begrüßt, auf einer kleinen Bühne begann gerade ein Mann im Hawaiihemd auf seiner Ukulele zu spielen - so stellt man sich die Südsee doch vor!
    Dann wurden wir mit der harten preislichen Realität konfrontiert, das Taxi zu unserer AirBnB Unterkunft sollte 24€ kosten! Für die 10 km lange Strecke auf die andere Seite der Insel hätten wir in Südamerika nicht mal die Hälfte bezahlt. Aber an die Preise müssen wir uns bis Asien wohl wieder gewöhnen.
    Da wir noch nicht einchecken konnten, luden wir nur unser Gepäck ab und spazierten dann zum 3 Minuten entfernten Strand. Der konnte sich auch schon mit Wolken und ein paar Regentröpfchen sehen lassen. Gegen Mittag konnten wir dann endlich in unser Häuschen, das ausgesprochen schön und gemütlich war. Schon bald legten wir uns für ein kleines Nickerchen ins Bett (dachten wir) und schliefen bis zum nächsten Morgen durch.
    Ausgeschlafen und nach einem Frühstück in unserer eigenen kleinen Küche, machten wir uns trotz anhaltender Bewölkung auf den Weg zum Strand im nächsten Ort. Dafür nahmen wir den Bus, der werktags stündlich im sowie gegen den Uhrzeigersinn auf der einen Straße, die rund um die Insel führt, fährt.
    Am Strand angekommen zeigte sich dann auch schon bald die liebe Sonne und die Insel zeigte sich von ihrer traumhaft schönen Seite - das Wasser glitzerte in den schönsten Türkistönen, einfach wunderbar! Für die nächsten Tage liehen wir uns einen Roller, umkreisten die Insel damit und erkundeten noch weitere schöne Strände. Wir mieteten ein Kanu und beobachteten von dort Fische und sogar blaue Seesterne im glasklaren Wasser. Das Wetter blieb anhaltend wechselhaft, aber so genossen wir die Sonnenstunden um so mehr und unser Bungalow lud ja auch zum verweilen ein. Dort kochten wir auch immer wieder unser eigenes leckeres Essen, da das Essen in Cafés und Restaurants sehr teuer und auch leider eher fett- und zuckerreich war. Das war auch den Einheimischen anzusehen, Diabetes ist hier ein großes Problem.
    Die Woche Entspannung tat richtig gut nach dem vielen Unterwegssein und die Vorfreude auf den Roadtrip in Neuseeland stieg mehr und mehr.
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