Turkey
Edirne

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Travelers at this place
  • Day91

    Finally in Turkey

    August 28, 2020 in Turkey ⋅ ☀️ 31 °C

    As soon as they heard the zipper of the tent, the dogs were all over us to get some cuddles. They had slept right next to the tent. What a happy welcoming in the morning!
    We cycled to Svilengrad where we had our last breakfast in Bulgaria. Then it was time to cross the border to Turkey. We weren't sure how strict they are in Corona times, but had heard from other cyclists that border crossing is rather smooth. And indeed, it was. On the Bulgarian side, they checked our passport twice. Then, there was a car desinfection site which we as cyclists just ignored. The guy took my temperature instead - and indicated Herbert to just go through when I didn't have a fever or anything. Because if I'm ok, he would be ok as well. The passport control on the Turkish side was smooth as well. They let us pass all the cars and gave us our stamp. There was a Corona test centre right next to the road, but it seemed to be more relevant for people leaving the country, so we ignored it.
    And here we are in Turkey! We cycled to Edirne, the first city after the border. We quite liked it with its impressive mosques and a cosy city centre. First, we sat down at the mosque, watched people and listenend to the muezzin during Friday prayers. Afterwards, we went to the main street. Straight away, we felt the difference in culture. People were super friendly, two of us came over and invited us for food, offered a place to stay and any other help we need. We accepted an invitation for a coffee and chatted a bit with Sadegh before continuing to our warmshowers host for the night. We expected to stay with Özgür who had accepted my request. But as he was on holidays, his flatmates Esin and Şashenem welcomed us warmly instead. They cooked dinner, we talked a lot with the help of Google Translate and watched a movie at night. What a great start into our Turkish adventure!
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    Anne-Kathrin Ernst

    Guten Morgen, es liest sich so richtig gut, euer Bericht. Die vielen (gast-) freundlichen Menschen, alles ganz unkompliziert ! Toll 👍Danke fürs Mitnehmen 😊

    8/29/20Reply
     
  • Sep11

    Historischer Bahnhof

    September 11, 2021 in Turkey ⋅ ⛅ 27 °C

    Auf unserem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit steuern wir die bereits gestern schon besuchte Tunca-Brücke an. Heute wissen wir, dass kurz nach dieser Brücke eine weitere folgt, die noch etwas größer ist und den Namen Meriç-Brücke trägt. Nach Überquerung der Flüsse Tunca und Meriç spazieren wir entlang einer breiten Allee ins die ca. 3km entfernte Ortschaft Karaağaç, kommen u.a. vorbei an einem Denkmal zum Andenken an Şükrü Paşa und die Gefallenen des Balkankrieges. Schließlich erreichen wir den historischen Bahnhof, in dem heute das Rektorat der Trakya-Universität untergebracht ist. Wir besichtigen die sehr schöne Anlage einschließlich der alten Lokomotive nebst Eisenbahnwaggon, die vor vor den Gebäuden auf einem Stück Schienen stehend präsentiert wird. Nur wenige Schritte weiter ragt das Lausanne-Denkmal in den Himmel, welches ein Symbol des Weltfriedens darstellt. Der im Jahr 1923 in Lausanne unterzeichnete Friedensvertrag gilt als Anerkennung des unter der Führung von Atatürk durchgeführten Unabhängigkeitskampfes und belegt die damit errungene Unabhängigkeit des türkischen Volkes. Im Abendlicht spazieren wir zurück, vorbei an verschiedenen großen und festlich vorbereiteten Hochzeitslokalitäten. Samstags scheint in der Türkei geheiratet zu werden... ! Zurück im Zentrum der Stadt wiederholen wir das Procedere vom Nachmittag: Leckeres Essen im bzw. vor einem Restaurant mit Live-Musik und zum Abschluss Tee und Baklava an inzwischen bekannter Stelle - selbst die Kellner kennen uns schon. Schon deutlich übersättigt wartet dann im Hotelzimmer noch eine halbe Melone auf uns, wir können sie ja morgen schlecht auf dem Fahrrad transportieren...Read more

    Susanne Kobel

    schön das ihr endlich einmal Zeit für euch habt+jetzt relaxed alle Eindrücke in Ruhe geniessen könnt. Vielen lieben Dank für eure tollen Berichte +Fotos, immer super spannend.

    9/13/21Reply
     
  • Day64

    Türkiye'ye hoşgeldiniz

    October 12, 2020 in Turkey ⋅ ⛅ 13 °C

    Da wir in Griechenland nicht einreißen durften, ging es ohne Umwege in die Türkei. 🇹🇷
    Hier konnten wir nach einer Stunde am Grenzübergang ohne Probleme einreißen. (verrückte Zeiten 🤣)

    Da wir die letzten Tage nur gefahren sind, hieß es nur noch schnell einkaufen und dann schnellstmöglich lang legen. 💤

    Edirne ist mit 150.000 Einwohner die größte westliche Stadt in der Türkei und machte einen guten ersten Eindruck. Hier sind sogar die Ampelpfosten in der entsprechenden Farbe beleuchtet. 🤩🤣
    Die Menschen wirken überaus nett und zuvorkommend, so hatten wir ohne Umstände eine aktivierte SIM-Karte für unser Modem und das Türkische Mautsystem installiert. 🙌🙃

    Da es bereits dunkel war, suchten wir uns einen unspektakulären Platz etwas abseits des Stadt-trubels. 🌇

    Heute besuchen wir einen großen Basar und fahren weiter in Richtung Istanbul. Bei ca. 26 Grad. ☀️😏 🚐
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    Jan auf Reisen

    Schade, Griechenland ist so schön, unser Favorit am Mittelmeer bisher. Auf die Türkei bin ich gespannt. Wollt ihr nach Asien oder probiert ihr es nochmal nach Griechenland?

    10/12/20Reply
    Kaktuscamper

    Hatten uns auch drauf gefreut, werden daher nächstes Jahr auf dem Rückweg nach Griechenland. Jetzt geht es erstmal weiter nach Asien. ⛩️

    10/12/20Reply
     
  • Day185

    Welcome Turkey

    February 3, 2021 in Turkey ⋅ 🌙 10 °C

    Nach einem kurzen Zwischenstop in Bulgarien sind wir heute in der Türkei angekommen. An der Grenze waren wir trotz ausgiebiger Kontrolle deutlich schneller in Türkei als die Lastwagenfahrer, welche den Eindruck erweckten, dass sie schon seit Tagen an der Grenze warten müssen.
    Wir freuen uns sehr auf alles was kommt! Unser nächstes Ziel: Türkischkenntnisse erarbeiten um die Verständigung mit den Einheimischen zu erleichtern.
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  • Sep10

    Hotel Kalerooms

    September 10, 2021 in Turkey ⋅ ⛅ 23 °C

    Unser erstes Ziel in der Türkei ist die Stadt Edirne, von der uns an der Grenze nur etwa 15 Kilometer trennen. Glücklicherweise verfügt die recht stark befahrene Hauptstraße nach Edirne über einen breiten Seitenstreifen, so dass die regelmäßig von hinten vorbeidonnernden LKW kein allzu großes Problem darstellen. Bereits am frühen Nachmittag erreichen wir unser Hotel, dass zwar sehr zentral, aber dennoch in einer recht ruhigen Seitenstraße liegt. Wir werden sehr freundlich aufgenommen, dürfen unsere Räder für die Dauer unseres Aufenthaltes im Keller des Hauses abstellen. Das uns zugewiesene Zimmer gefällt uns ebenfalls sehr gut, angesichts des für morgen geplanten Ruhetages und folglich zwei Nächten vor Ort freuen wir uns um so mehr über die gelungene Wahl unserer Bleibe. Nach Bezug des Zimmers werfen wir uns rasch in frische Klamotten und begeben uns direkt auf einen ersten Erkundungsspaziergang in die Stadt. Wir schlendern durch die lebendige Fußgängerzone, lassen uns mit der Menge über den einen oder anderen Basar treiben, gönnen uns köstliches Baklava, machen Fotos von der beeindruckenden Selimiye-Moschee und kehren schließlich zum Essen in einem kleinen Restaurant ein. Auf dem Heimweg kaufen wir an einem Stand an der Straße eine Kırkağaç-Melone (türkische Honigmelone), die wir uns im ausgesprochen nett hergerichteten Hinterhof unseren Hotels schmecken lassen. Bei herrlichem Abendlicht begeben wir uns auf die zweite Runde durch die Start, erstes Ziel ist die historische Meriç-Brücke. Von dort aus zieht es uns wieder in die Innenstadt, bei auch um 20 Uhr noch sommerlichen Temperaturen können wir beim Anblick der Auslage eines Straßencafés der Versuchung nicht widerstehen, uns niederzulassen und eine weitere üppige Portion Baklava mit Çay zu ordern. Sehr satt und zufrieden treten wir den Rückweg zum Hotel an und freuen uns auf einen weiteren Tag mit Sehenswürdig- und Köstlichkeiten in Edirne.Read more

    HALKE ZEPF

    Das sieht ja alles super aus und ganz besonders das leckere Essen.

    9/11/21Reply
     
  • Sep11

    Ruhetag in Edirne

    September 11, 2021 in Turkey ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute ist Ruhetag und damit fangen wir auch direkt an, indem wir zunächst mal ohne Wecker ausschlafen. Nach gutem Frühstück im "Garten" unseres Hotels und etwas Beschäftigung und Tagesplanung im Zimmer starten wir gegen Mitag unsere Touri-Runde. Unser erstes Ziel ist nach einem Schlenker durch Fußgängerzone und Markthallen die prächtige Selimiye-Moschee, die der Architekt Sinan im Alter von 80 Jahren im Auftrag des Sultans entworfen hat und heute als Symbol der Stadt gilt. Schon aus der Ferne sind die Minarette dieses imposanten Bauwerks osmanischer Architektur zu sehen. Nachdem wir uns einen ersten Eindruck von außen verschafft haben, entledigen wir uns unserer Schuhe und begeben uns in den Innenraum des Gebäudes. Uns überrascht das lebendige Treiben in der Moschee: Kinder toben ausgelassen über den Teppich, Menschen filmen und fotografieren oder lassen sich zu einem Plausch auf den Treppenstufen nieder, während sich in abgetrennten Bereichen gläubige Frauen und Männer ihren Gebeten widmen. Wir bestaunen die innere Ausgestaltung und Ausschmückung der Moschee, lassen die Eindrücke auf uns wirken und schlendern im Anschluss noch über den großen Vorhof und den Außenbereich, bevor unsere Mägen einen ersten kleinen Hunger anmelden. So wählen wir einen freien Tisch im Außenbereich des nächstbesten Restaurants an der Straße und bestellen Linsensuppe, Köfte und gegrilltes Hähnchenfilet. Üblich scheint es in Edirne überall zu sein, dass man vorab sehr scharfe getrocknete Peperoni mit ebenso scharfer Sauce serviert bekommt. Nach dem verbrannten Gaumen von gestern lassen wir heute lieber die Finger davon. Ebenfalls in allen Restaurants auf der Karte und auf fast allen Tellern der Einheimischen befindet sich gegrillte Leber, scheinbar eine Spezialität in dieser Region. Wir verzichten aber auf einen Test und bleiben lieber bei dem, was wir kennen und mögen. Apropos mögen: Nur wenige Schritte entfernt liegt das Café, in welchem wir gestern dem Baklava nicht widerstehen konnten. Kurzerhand wechseln wir also die Lokalität und genehmigen uns noch einen üppigen Nachtisch und den einen oder anderen Tee, bevor wir unsere Sightseeing-Tour fortsetzen.Read more

  • Day64

    Kulinarische vielfalt in Edirne

    October 12, 2020 in Turkey ⋅ ⛅ 20 °C

    Auf dem Basar in Edirne gab es Unmengen an leckerem Essen zu winzigen Preisen. 🥙🌯🍯
    (Döner, Ayran und Wasser für weniger als 1€, Baklava für 2€ und Lamacun für 0,30€) 🤩😁

    Ramona Fromm

    Sieht lecker aus 🤪

    10/13/20Reply
    Kaktuscamper

    Ich hab schon viele Döner gegessen und das war ne ganz andere Liga als bei uns 🤩🤣🥙

    10/13/20Reply
    Pamela Gehrhardt

    Das sieht sehr lecker aus. Lieferservice haben die nicht zufällig?😀

    10/13/20Reply
    Kaktuscamper

    War es auch 🤩 Wir können dir ja was mitbringen. 🤣 Ob's bis dahin noch gut ist, ist die Frage. 🙃

    10/13/20Reply
     
  • Day19

    Ondokuzuncu aşama (1/2): Edirne

    September 19, 2018 in Turkey ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute 440 Kilometer über 9 Stunden.
    Der ausgewählte Platz belohnte uns mit einer ruhigen Nacht. Durch die geschlossene Heckklappe hatte ich das erste Mal keine Lust mehr auf Schlafen mit angewinkelten Beinen. Bei der Vorbereitung unseres Frühstücks fiel uns auf wie vermüllt der Park war. Auf einer halbwegs sauberen Picknickgarnitur toasteten wir unser Pita, das wir mit Feta füllten. Während des Frühstücks grüßte uns ein vorüberfahrender Fahrradfahrer. Der Mann war mit Hund und einem Gewehr auf dem Rücken unterwegs.
    Heute starteten wir mit dem Tagesziel Bulgarien gen Westen.
    Um den Komfort vom Barfußfahren noch einmal zu nutzen, hielten wir am Straßenrand um die Schuhe auszuziehen. Ein Traktorfahrer dachte wir wüssten nicht wohin es geht und stieg aus seinem Traktor um uns zu helfen. Erneut ohne englische Sprachkenntnisse sprach der Mann zu uns, bis er mein Handy sah, was uns als Navigationsgerät diente. Da verabschiedete er sich wieder und wir bedanken uns so gut es ging für seine Hilfsbereitschaft.
    Auf den letzten Kilometern der türkischen Autobahn überholte ich das erste Auto meines Lebens auf der rechten Seite.
    Nach einer Mautstelle, die wir überwunden hatten, warteten Polizisten die uns rauswinkten. Es sollte das erste Mal sein, dass wir das Ziel der Polizei waren. Etwas verunsichert warteten wir was passiert. Der Polizist wollte uns anscheinend nur mitteilen, dass er unser Auto schön findet. Wir wurden dann noch gefragt, ob er ein Foto von uns aufnehmen darf. Die Chance ließen uns wir natürlich nicht entgehen und machten selbst noch ein Foto vom R4 mit der Polizei und mir. Danach durften wir weiter fahren.
    Der letzte Halt in der Türkei war in Edirne, an einer prachtvollen, großen Moschee mit angebautem Basar. Praktisch, oder?
    In der Stadt, die noch nicht ganz so touristisch war wie die Städte bisher, gab es die türkische Kaffeespezialität Sütlü nochmal. Für gerade mal 4 Lira (umgerechnet 0,60 €) ließen wir es uns schmecken, bevor wir uns über die öffentliche und saubere Toilette der Moschee erfreuten und mit dem Auto nach Bulgarien heizten.
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    Elfia Fähnrich

    Ein reichlich gedeckter Tisch und volle Baccken.

    10/12/18Reply
    Elfia Fähnrich

    Ein Bauer in weißen Socken, das hat was. Muss Bild mal Franz zeigen, damit ich den Typ erfahre.

    10/12/18Reply
    Elfia Fähnrich

    Polizeiuniform? Nö, Freizeituniform, sieht ja sehr entspannt aus.

    10/12/18Reply
    Elfia Fähnrich

    Hohe Baukunst.

    10/12/18Reply
     
  • Day29

    Türkei wir kommen! Es geht heimwärts ...

    June 19, 2019 in Turkey ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute haben wir uns den Wecker gestellt, damit wir noch in Ruhe alles packen und für die Zugreise vorbereiten können. Es ist richtig angenehm, noch nicht zu heiß und wir haben alles recht schnell perfekt erledigt. Es kann losgehen! Ca. 80 km sind es bis Edirne, wir sind früh unterwegs und das ist auch gut so.
    Am Grenzposten Griechenland /Türkei treffen wir Thomas, einen deutschen Beamten der Frontex, der immer wieder in Griechenland Dienst für 2 Monate macht. Unser Fernweh hat es ihm angetan und so plaudern wir ca. 30 Minuten über Reisen, Tauchen, Flüchtlinge etc. Wirklich voll nett. Ein Abschiedsfoto muss sein, ein Fernweh-Aufkleber beglückt Thomas und wir machen uns frisch-fröhlich auf den Weg nach Edirne.

    Hier wurlt es - so viele Menschen sind unterwegs, der Straßenverkehr ist ganz anders geworden, vorbei die ruhige Gelassenheit der Griechen! Wir stellen das Auto ab und finden bei unserem Spaziergang wieder viele Geschäfte, in denen wir schon vor zwei Jahren waren. Der Basar unter der Moschee, alles noch da und wir erkennen es wieder.
    In die Selimiye Moschee gehen wir heut zum ersten Mal hinein und verbringen doch sicher 30 Minuten da. Es sind extrem viele Menschen da, besichtigen die Moschee, plaudern, fotografieren. Zwei Phänomene: 1) das soziale Verhalten bzw. der "Treffpunkt Moschee" zum plaudern, spielen etc. - das finde ich sehr schön und 2) die Menschen "geistern" mit den Handys herum, sitzen - ich glaube im Gebet - nein, mit dem Handy beschäftigt, das ist erschreckend.

    Sehr zeitig fahren wir zum Bahnhof Edirne weiter, damit ja nur nichts schief geht und wir pünktlich einchecken und verladen werden.
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  • Day33

    Heimreise mit Optima Express

    June 23, 2019 in Turkey ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute ist der "große Tag", unser zweiter Anlauf, so wie geplant und auch gebucht mit dem Optima-Express-Zug von Edirne nach Villach zu fahren. Unsere Erfahrungen vom 19. lassen uns dem ganzen etwas angespannt entgegen blicken. Wir lassen uns sogar vom Wecker wecken und fahren sehr früh schon vom Campingplatz weg. Frühstück "on the fly", wir wollen möglichst früh die Grenze passieren und in Edirne am Bahnhof sein, damit für eventuelle behördliche Unbillen Zeit genug bleibt.
    Die Fahrt von Alexandroupolis führt zügig über die Autobahn (mittlerweile kennen wir ja die Strecke schon) nach Edirne.
    Fernweh brummelt topfit und fröhlich vor sich hin und ist wie wir froh, wieder unterwegs sein zu können.
    Wie auch am Mittwoch gehen wir bei Kastanies über die Grenze - der kürzeste Weg nach Edirne. Auf der griechischen Seite treffen wir auch wieder Thomas und verplaudern uns schon wieder ganz schön! Er meint auch, dass uns offensichtlich irgendjemand "gemeldet" hat, anders kann er sich die Röntgen/Durchsuchungsgeschichte vom Mittwoch nicht erklären.

    Dann wieder die türkische Grenzkontrolle. Verständnislose Gesichter. Was wir hier machen? Wo wir hinwollen? Wir waren doch erst ....? Nach einigem Hin und Her und sehr langem Prüfen von Stephans Paß (er sollte wohl endlich einen neuen machen, die vielen Stempel und Visa verunsichern sichtlich) dürfen wir 20 m weiter fahren. Fahrzeug /Gepäckskontrolle. Hier treffen wir auch wieder auf ein schon bekanntes Gesicht. Wieder müssen wir uns erklären ... jetzt können wir es ja bald singen!
    Die jungen Burschen wollens heut aber genau wissen und steigen sogar aufs Dach. Box auf, Tonne auf, Dachzelt auf .... Ich hege einen Verdacht: denen gefällt doch einfach Fernweh nur so gut und wollen ihn genau anschauen!? Sogar Fotos darf ich von der "Inspektion" machen.
    Danach rollen wir nach Edirne. Am Bahnhofsparkplatz suchen wir uns ein schattiges Plätzchen. Die Optima-Einfahrt ist natürlich noch zu. Aber Personal ist zum Teil schon hier. Es scheint jeder über uns Bescheid zu wissen. Wir werden beruhigt, dass heute "no x-ray" sein wird. Die These, dass wir jemandem aufgefallen und er uns deswegen gemeldet hat scheint zu stimmen. Aussagen und Verhaltensweisen der Leute hier deuten jedenfalls auch darauf hin.
    Check-in Optima rasch erledigt, Polizei/Paßkontrolle auch recht flott durch. Danach werden die Fahrzeug- und Papiere des Fahrzeughalters an die Zollbehörde übergeben. Nachdem alle vom Parkplatz auf den Check-in Platz fahren, stellen wir Fernweh auch rauf. Es ist glühend heiß, irgendwann bequemt sich Herr "Gümrük" (= türkisch für Zoll) und checkt die Fahrzeuge. Wir sind über die Oberflächlichkeit überrascht, kurzer Blick in zwei Kasterln, Bank öffnen, das war's. War es das wirklich?
    Die Verladung der Fahrzeuge beginnt ... und Herr Gümrük kommt zu uns gelaufen! "Open, open" fuchtelt wild und zeigt aufs Dachzelt. Stephan "pffff" und zischt aufs Dach - Herr Gümrük auf Zehenspitzen stellt fest, dass niemand drin ist. Puh!
    Stephan runter, wir sollten eigentlich verladen - Herr Gümrük klopft vehement auf den Rollladen des Kastens - okay, Stephan bewahrt Gott sei Dank Ruhe und sperrt einfach nur auf. Da schaut er aber, der Herr, nämlich lediglich auf die Alurückwand unseres Kastens! Jetzt ist aber genug. Wichtig hat er sich gemacht, er zieht wieder von dannen. Und Fernweh darf endlich auf den Zug.
    Wir packen unsere sieben Sachen und beziehen unser Abteil. Der Zug glüht, in den Abteilen hat es ungeschaute 50 Grad, die Luft steht. Egal. Wir sind endlich durch.
    17:15h Verladeschluß. 18:30h Planabfahrt - tatsächliche Abfahrt ca. 19:00h.
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You might also know this place by the following names:

Edirne, Andrianoplin, أدرنة, Ədirnə, Горад Эдырнэ, Одрин, Adrianòpolis, Αδριανούπολη, ادرنه, Édirne, Edirnä, Jedrene, אדירנה, Drinopolje, Drinápoly, Ադրիանապոլիս, Adrianopoli, エディルネ, ედირნე, Эдирне, 에디르네, Hadrianopolis, Edirnė, Едрене, အီဒါးနီမြို့, Andrinòple, ਏਦਿਰਨੇ, ادرنہ, Adrianopol, Odrín, Adrianopoja, Једрене, เอดีร์เน, Едірне, 埃迪爾內