Turkey
Sultanahmet

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59 travelers at this place:

  • Day111

    Reunion in Istanbul

    August 24 in Turkey

    David und Paddy, aus der Heimat, sind auch gerade in Istanbul :). So haben wir den Tag gemeinsam mit Sightseeing verbracht. Eine beeindruckende Stadt!
    Abends ging es dann noch in das Sceneviertel (Besiktas), wo wir ein cooles Biker-Dachterrassen-Restaurant gefunden haben. Anschließend sind wir ein zweites Mal in die Jokar19 Bar gegangen, weil die Cocktails einfach so gut waren.

  • Day7

    Ein Vormittag in Instanbul....mit Jessi

    December 10, 2017 in Turkey

    Mittlerweile haben meine Tage einen sehr angenehmen Rhythmus bekommen. Leider regnet es heute Vormittag ( voraussichtlich aber nur bis 12.00 Uhr ) und so verzichte ich auf den liebgewonnen Morgenspaziergang und bleibe im Gästehaus - die Reisetasche muß eh noch für den morgigen Heimflug gepackt werden. Gerade stelle ich mir vor, wie denn so ein typischer Vormittag in Istanbul mit Jessi ausgesehen hätte. Natürlich ist das nur eine fiktive Geschichte - jede Ähnlichkeit mit lebenden oder blablabla etc! Zur Jahreszeit passend.....eine Art "Orientalische Weihnachtsgeschichte":
    Es sind schon knapp drei Stunden vergangen, seit der Muezzin zum Morgengebet aufgerufen hat. Kurz vor 9.00 Uhr sitze ich am Frühstückstisch und blicke auf den Bosporus. Es ist heute sehr windig - mit weißer Gischt schlagen die Wellen der Meerenge an die Ufer. "Morgii" höre ich es plötzlich neben mir - ein kleines Wunder, Jessi ist tatsächlich schon wach - das hätte ich nicht erwartet! Obwohl, wach ist die falsche Beschreibung - anwesend passt da schon besser - der Gesichtsausdruck meiner Tochter sagt eher Nachtii! "Na du, gut geschlafen"? antworte ich - "Mogsch mr, kannsch net zeigä"? Unser übliches Vater / Tochter Geplapper welches eh niemand versteht, der uns nicht kennt. Es wird Zeit, sich wieder meinem Frühstück zuzuwenden und die Kommunikation für's Erste einzustellen - Jessis genervter Gesichtsausdruck macht dies unmißverständlich klar. Der Aufbruch zum geplanten Spaziergang inklusive Shopping auf dem "Ägyptischen Basar" wird sich, so meine Erschätzing um kurz nach 9.30 Uhr, auf jeden Fall verzögern - es stehen noch wichtige Geschäfte / Bedürfnisse an, die erst vollzogen werden müssen. Jeden Morgen das gleiche Prozedere - inklusiver erfolgreicher Vollzugsmeldung! Wie im Kindergarten - ich werde noch wahnsinnig! Fast nicht zu glauben, aber eine Stunde später sind wir dann doch unterwegs. Ich leite Jessica beschwichtigend am "Arasta Basar", gleich beim Gästehaus um die Ecke liegend vorbei, lenke dabei erfolgreich mit meinem Halbwissen über die "Sultan Ahmet Moschee" von etwaigen Kaufinteressen ab und dränge sie an dem Prachtbau vor uns liegend, geschickt nach rechts in Richtung "Hagia Sophia". Auf den nächsten 500 Meter drohen keine weiteren Verzögerungen, da höchstens ein Kastanien- oder Maiskolben-Verkäufer unseren Weg kreuzen kann. Als ich den Simitverkäufer, der sich sehr geschickt hinter einem Kastanienwagen platziert hat entdecke, ist es schon zu spät! "Daaaaad" tönt es von rechts - "Schmeckiii"! OK denke ich mir, ein Sesamkringel passt immer und kaufe gleich zwei davon. Es geht weiter, jetzt sind Konzentration und Taktik angesagt, denn vor uns liegt die "gefährliche" Strecke in Richtung Fähranleger "Eminömü" - dort sind jede Menge Krimskrams Läden mit Blödsinn im Sale zu finden. Sorry, aber dazu fehlt mir heute die Geduld! Ich versuche mit geschickter Rhetorik Jessica eine "Abkürzung" schmackhaft zu machen. Sie trottet mir hinterher, aber ich glaube, daß sie den Trick bemerkt hat. Egal, noch einen Kilometer bis zum Ziel - wir liegen ganz gut in der Zeit und haben noch nichts eingekauft. Ganz klar ein erster Etappensieg für mich, aber die Schlacht ist noch nicht gewonnen! Um die nächste Ecke dann ein herber Rückschlag, der viel Zeit kosten wird! "Daaaaad" tönt es wieder neben mir "Gaiiil....Megges...Schmeckii"! Ich kapituliere - gegen Mac Donalds, bzw. Mac Café habe ich keinerlei Chancen, das hat sich dieses Frühjahr schon deutlich in Rom gezeigt. Selbstverständlich wird vor dem Kauf des beliebten Heissgetränks noch intensiv die Toilette des Schnellrestaurants genutzt - im Anschluss daran natürlich mit der gewohnt, erfolgreichen Vollzugsmeldung! Wenig später haben wir dann tatsächlich den "Gewürzbasar" erreicht. Es ist 12.35 Uhr - endlich am Ziel - obwohl, der Wahnsinn beginnt ja erst! Mal sehen wer nach dem sicherlich erfolgreichen Einkaufsevent, die meistens der "Schätze" zurück zum Gästehaus tragen darf?! Ich höre es schon wieder schallen: "Daaaaad"!
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  • Day3

    The Hamam Experience

    December 6, 2017 in Turkey

    Heute war ein besonderer Tag - mein Freund Orcun, der mit seiner Familie in Instanbul lebt, nahm sich für mich einen halben Tag Zeit. Obwohl wir uns schon vor vielen Jahren das erste Mal auf Hüseyins Tauchboot in "Kas" trafen - so richtig kennen gelernt und angefreundet, hatten wir uns erst diesen Sommer während meiner Auszeit an der türkischen Ägäis. Bereits Gestern fragte mich Orcun, ob ich Lust auf einen Besuch im Hamam ( traditionelles türkisches Dampfbad ) hätte - ja, hatte ich! Bei nur 4 Grad heute Morgen, die perfekte Temperatur für eine solche Unternehmung - ich war sehr gespannt, was mich bei meinem erster Hamambesuch erwarten würde. Orcun holte mich um 9.30 Uhr im Gästehaus ab und wir gingen den kurzen Weg zum "Cagaloglu Hamami" zu Fuß. Das fast 300 Jahre alte Bad gefiel mir sofort - Geschichte mal auf eine ganz besondere Art! Es empfängt den Gast mit einer entspannten Atmosphäre, in einem Ambiente wie aus längst vergangenen Zeiten. Im Empfangsbereich, der von einem großen Brunnen dominiert wird, war es wohlig warm. Sanfte Beleuchtung auf zwei Etagen und ein angenehmer Duft gehörten zu meinen ersten Eindrücken. Nach dem "Check In" wurden wir zu unseren Umkleidezimmern begleitet, die auf besagten Etagen untergebracht sind - auch hier nostalgisches Flair. Slipper und ein Hamamtuch ( Pestemal ), daß man sich nach vollständigem Entkleiden um die Hüfte bindet, lagen schon bereit. Nach dem Umkleiden wird das Zimmer abgeschlossen und man folgt einem der Masseure durch verschiedene Gänge und Räume aus Marmor in einen Dampfraum. Der dient zum "Ankommen" - man entspannt und wärmt sich auf. Becken mit unterschiedlich temperiertem Wasser stehen danach zur Erfrischung bereit. Während ein Platz auf der großen, mitten im Behandlungsraum stehenden Marmorplattform ( auf der gleichzeitig sechs Personen liegen können) für uns mit Tuch und Ruhekissen vorbereitet wurde, stellten sich die Masseure vor. Die Behandlung startete danach mit einer Ganzkörperreinigung. Kraftvoll wurde, mit dem Kopf beginnend, der komplette Körper vom Masseur mit einem Peelinghandschuh abgerieben - erst auf dem Rücken, dann auf dem Bauch liegend. Abwechselnde Güsse mit sehr warmen und fast kaltem Wasser begleiteten die Zeremonie. Nach ca. 15 Minuten Waschlappenbehandlung, Massagen und Wassergüssen folgte der zweite Teil der Behandlung - die Ganzkörperschaummassage. Herrlich entspannend - manchmal aber auch etwas schmerzhaft, wenn verspannte Körperstellen vom Masseur besonders berücksichtigt wurden. Den kräftigen, geschulten Händen entgeht garantiert nichts! Nach ca. 45 Minuten wurde ich dann final im Stehen mit mehreren Eimern Wasser - erst wieder sehr warm, dann fast kalt - von allen Schaumresten befreit. Ach ja.....abtrocknen musste ich mich auch nicht - das war wohl ebensfalls im Preis inkludiert. Da Orcun bis zum Nachmittag Zeit hatte, besuchten wir anschließend kurz den "Ägyptischen Basar" ( da muß ich unbedingt die kommenden Tage noch einmal hin ) und kehrten danach zum Lunch in ein beliebtes Restaurant im Stadtteil Eminönü ein. Vielen Dank Orcun, für die tollen, neuen Eindrücke und deine Einladungen ins Hamam und zum Mittagessen.Read more

  • Day1

    Einfach nur "Wow".....

    December 4, 2017 in Turkey

    Ab heute bin ich wieder "unterwegs" und freue mich riesig auf ganz neue, spannende Eindrücke in einer Stadt, die schon seit vielen Jahren auf meiner Wunschliste weit oben steht - ganz nach dem aktuellen Werbeslogan von Turkish Airlines "Widen your World". Von Stuttgart aus bei Schneefall gestartet, erfolgte mit knapp einer Stunde Verspätung nach einem ruhigen Flug, um 16.00 Uhr die Landung auf dem "Atatürk International Airport" in Instanbul. Fast kam es mir wie ein "Deja Vu" vor - kein Wunder, hatten Susi und ich doch erst vor vier Tagen auf unserem Heimflug von Mombasa nach Frankfurt hier einen "Stopp Over". Was für ein buntes Leben! Eine Woche ist für die 15 Millionen Einwohner zählende Metropole eingeplant. Im vergleichsweise sehr beschaulich wirkenden Altstadtviertel "Sultanahmet", in dem sich die überwältigenden Bauwerke vergangener Epochen und der berühmte "Große Basar" befinden, erwartet mich das Marmara Guesthouse ( www.marmaraguesthouse.com ) mit seinen gerade einmal 14 Zimmern. Der bereits online gebuchte Transfer war pünktlich am Flughafen und setzte mich nach dreißig Fahrminuten vor dem Gästehaus ab. Mein Zimmer ist geräumig, hübsch eingerichtet und die allermeisten Sehenswürdigkeiten sind von hier aus in wenigen Gehminuten erreichbar - ich bin mehr als zufrieden! Eine große Anzahl an Restaurants, Cafe's und Geschäften in unmittelbarer Nähe zum Gästehaus werden sicherlich keinerlei Versorgungsengpässe entstehen lassen - alles richtig gemacht! Gegen 18.00 Uhr ging's los auf eine erste kurze Erkundungstour. Wenige Minuten später stand ich dann vor dem wohl prunkvollsten Bauwerk Istanbuls - der Sultan Ahmet Moschee. Was für ein gewaltiger Anblick - Gänsehaut! In Sichtweite direkt gegenüber, vielleicht 200 Meter entfernt, wieder Gänsehaut pur - die Hagia Sophia! Die beiden Prachtbauten werden eindrucksvoll angestrahlt - eine ganz tolle Szenerie, einfach nur "Wow"! Aber es wurde noch besser: Kurz nach 19.00 Uhr startete der Muezzin der Sultan Ahmet Moschee mit dem Aufruf ( Adhan, türkisch = Ezan ) zum Abendgebet. Wenige Sekunden danach, stimmten weitere Aufrufer, zuerst von der Hagia Sophia und dann von mehreren naheliegenden Moscheen, in den religiösen Gesang mit ein. Wirklich wunderschön - ein erhabener Mehrklang, absolut passend zu den Meisterwerken osmanischer Baukunst. Morgen werden die beiden Prachtbauten von Innen erkundet, ich bin schon jetzt ganz gespannt darauf!
    Noch einige interessante Infos zu Istanbul: Von griechischen Siedlern unter dem Namen "Byzantion" 660 v. Chr. gegründet, wurde die Stadt unter dem römischen Kaiser "Konstantin des Großen" 330 n. Chr. großzügig zur Hauptresidenz ausgebaut ( anscheinend auf den Rat einer nächtlichen Erscheinung der Jungfrau Maria ) und offiziell "Nova Roma" genannt. Nach dem Tod des Kaisers, rund sieben Jahre später, wurde sie dann zum Angedenken an ihn in "Constantinopel" umbenannt. Die Eroberung der Stadt durch die Osmanen im Jahre 1453, hatte den noch heute gebräuchlichen Namen "Istanbul" zur Folge - bis 1923 war die Metropole Machtzentrum und Hauptstadt des Osmanischen Reiches.
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  • Day6

    Eindrücke eines Essayisten.....

    December 9, 2017 in Turkey

    Die selektiven "Fast Food News" mit denen wir in Deutschland fast ausschließlich versorgt werden, sind mir schon seit vielen Jahren zu wider - genauso wie mich immer mehr die Masse "gut" informierter deutscher Mitbürger negativ überrascht, die ihre vorgefassten Meinungen, verbreitet durch die manipulativen, "prioritätenpropagandistischen" Nachrichtensendungen, "liebevoll" hegen und pflegen. Anstatt sich um eine persönliche Sicht der Dinge zu bemühen, eine freie Meinungsbildung anzustreben oder eigene Erfahrungen zu sammeln, wird oft zu gerne der vorgesetzte Nachrichtenbrei begierig konsumiert und die "Erfindung" der medialen Wahrheit ohne zu hinterfragen akzeptiert. So wurde ich allein dieses Jahr, mehrmals aus meinem Bekanntenkreis darauf angesprochen, warum ich denn in sogenannte "Krisengebiete" wie z.B. die Türkei, oder Ägypten reisen würde. Meine darauf gestellte Gegenfrage, wann der- oder diejenige denn das letzte Mal z.B. in der Türkei waren, hatte immer die gleiche Antwort zur Folge: "Noch nie"! Na dann liebe Leute, wisst ihr ja ganz genau wie es dort so ist - vorgefasste Ansichten sind für viele Menschen prima, sie sind herrlich bequem! Meine Meinungen sind natürlich auch nur subjektiv - ich erhebe keinen Anspruch darauf, daß sie die Wahrheit sind, aber sie stehen auf einem stabilen Fundament eigener, über viele Jahre selbst gesammelter Erfahrungen. Wenn mir jemand oder etwas interessant erscheint, bemühe ich mich grundsätzlich um eine neutrale Herangehensweise und versuche dabei verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen. Sich der Person oder dem Objekt der Überlegung vorurteilsfrei zu nähern ist ganz bestimmt nicht immer einfach - aber es lohnt sich sehr oft! Wenn ich mir in Erinnerung rufe, wie negativ die Türkei ( vor allem Istanbul ), auch als Reiseziel, in den deutschen Medien dargestellt wird, kann ich nur berichten, daß hier vor Ort alles entspannt wirkt. Auffällig ist höchstens die große Polizeipräsenz, aber an diesen Anblick hat man sich ja mittlerweile auch in Deutschland gewöhnen "dürfen". Wie hatte letztens ein Radionachrichtensprecher die Erklärung eines Mitarbeiters des Auswärtigen Amts in Bezug auf Weihnachtsmarktbesuche wiedergegeben: "Deutschland befindet sich in einer abstrakt hohen Gefährdungslage"! "Es besteht deshalb kein Grund zur Besorgnis, aber man müsse trotzdem mit stärkeren Kontrollen und mehr Polizei in der Öffentlichkeit rechnen"! - was für ein dummes, widersprüchliches Geplapper! Mittlerweile kann doch gefühlt überall etwas passieren! Aus diesem Grund habe ich für mich entschieden, ohne Angst zu sein und laufe auch hier in Istanbul völlig entspannt durch die Straßen und Basare - wie übrigens die 15 Millionen Einwohner der Metropole auch! Täglich erwarten mich spannende Eindrücke und Begegnungen mit gastfreundlichen Menschen. So auch Heute: vormittags Spaziergang über die Galata-Brücke und die beiden großen Basare - am Mittag eine kurze Einkehr beim "Bohnensuppenkoch" meines Vertrauens und Kaffeepause auf der Dachterrasse vom "Marmara Guesthouse" - nachmittags Stöbern in den Aussenbezirken des "Gewürzbasars" und Teepause im Park an der "Hagia Sophia". Ein rundum gelungener Urlaubstag!Read more

  • Day2

    Eminönü und das "Goldene Horn"

    December 5, 2017 in Turkey

    Mittlerweile ist es früher Nachmittag und das Wetter hält weiterhin! Kein Regen in Sicht - im Gegenteil, manchmal lässt sich sogar die Sonne blicken. Nach dem interessanten Kulturprogramm am Vormittag, möchte ich jetzt ans Meer. Mein Ziel ist der Fährhafen von Eminönü, der rund 20 Gehminuten von der "Blauen Moschee" entfernt, direkt am Anfang vom "Goldenen Horn", einer rund 7 Kilometer langen Bucht, die das europäische Istanbul in einen nördlichen und südlichen Bereich teilt, liegt. Von Eminönü aus starten die zahlreichen Fähren fast im Minutentakt - Ziele sind etliche Anlegestellen in der besagten Bucht - aber es werden auch Passagiere über den Bosporus in den asiatischen Teil der Metropole befördert. Was auf dem Weg dorthin sofort auffällt, man riecht das Meer schon lange, bevor man es sieht! An den Ablegestellen der Fähren herrscht ein Gewusel wie auf einem Volksfest. Neben den zahlreichen Passagieren, bestimmen eine Vielzahl von Anglern die Szenerie. Es ist wohl Sardinensaison - die Eimer und Gefäße der Angler jedenfalls, sind voll mit den kleinen Fischen. Ich gehe weiter in Richtung der Galata-Brücke und laufe auf der 1,5 Kilometer lange Verbindungstrecke in den nördlichen Teil des europäischen Istanbuls. Auch auf der sehr langen Brücke sieht man einen Angler neben dem Anderen stehen - was für ein Spektakel! In Deutschland ein undenkbarer Anblick - sicherlich hätten hier schon wieder etliche Behörden ihre Mitarbeiter losgeschickt um entsprechende Erlaubnisse und Scheine zu kontrollieren. Jedenfalls wäre die Galata-Brücke das ultimative Paradies eines jeden deutschen "Strafzettelschreiblings". Zurück bei den Fähranlegern in Enimönü, entscheide ich mich spontan zu einer Bosporus-Rundfahrt. Der 90minütige Schiffsausflug wird für umgerechnet 3 € angeboten. Da ich eh dringend auf Toilette muss und etwas durchgefroren bin, ist das beheizte Schiff umso verlockender und.....heißer Cay ( türkischer Schwarzer Tee ) ist var ( vorhanden )! Nach einer halben Stunde Wartezeit an Bord, legt das große Schiff ab. Auf dem Oberdeck ist zwar nicht geheizt, aber ich habe mich inzwischen wieder aufgewärmt und die tolle Aussicht lockt ins Freie. Einmal komplett wird das "Goldene Horn" durchschifft, bevor kurz nach Sonnenuntergang wieder nahe dem Abfahrtpunkt anlegt wird - mit einem tollen Blick auf das mittlerweile illuminierte Istanbul!Read more

  • Day5

    Der Weg ist das Ziel - Teil 2

    December 8, 2017 in Turkey

    Nach einer kurzen Mittagsruhe inklusive Tee auf der Dachterrasse meines Gästehauses, bin ich bereit für den Nachmittag. Ich will zu den Fähranlegern nach Eminönü - da wegen des Freitagsgebets die Wege rund um die "Sultan Ahmet Moschee", die ich sonst immer nehme, heute Morgen gesperrt waren, gehe ich eine Alternativstrecke und stehe nur drei Minuten später vor dem "Topkapi Palast". Das Zentrum des ehemaligen Weltreiches wollte ich eh noch besuchen, so wird der Plan an den Bosporus zu gehen, kurzerhand verworfen - der Weg hat mich heute eben hier hingeführt! Gerne verweise ich wieder ( bei Bedarf ) auf Google - trotzdem einige kurze Infos: Viele Jahrhunderte lang war der beeindruckende Palast das Verwaltungszentrum des Osmanischen Reiches. Erst im Jahre 1924 hatte der Staatsgründer der Türkei - Mustafa Kemal Atatürk - dann den ehemaligen Wohn- und Regierungssitz der Sultane für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die umgerechnet 9 € Eintrittsgeld lohnen sich - das Areal ist riesig und soll größer als das Vatikangelände sein. Da der Tag schon fortgeschritten ist, sind deutlich weniger Besucher anzutreffen, als vergleichsweise vor einigen Tagen bei meinem Besuch der Hagia Sophia am frühen Vormittag - gut so! Es finden sich immer wieder ruhige Plätze - so kann ich das Areal ganz entspannt auf mich wirken lassen. Die Inneneinrichtung des Palastes ist sehr beeindruckend. Immer wieder sind Räume zu entdecken, die flächendeckend mit chinesischen Porzellanfliesen verziert wurden - muß wohl seinerzeit bei "Sultans" sehr beliebt gewesen sein! Auch fällt mir eine Gemeinsamkeit zum "Pantheon" in Rom auf. Um die teils fensterlosen Räume trotzdem ausreichend mit Tageslicht zu versorgen, wurden selbsttragende Kuppeldächer gewählt, deren Himmel verglast wurden - es erstaunt mich immer wieder, wie gut dieser einfache Trick für Helligkeit in den großen, sonst sehr dunklen Räumlichkeiten sorgt. Ein spontaner Besuch in der ehemaligen Palastküche, sorgte für einen unerwarteten Hingucker - einige der antiken Kochkessel sind so groß, daß ein erwachsener Mensch darin baden könnte.Read more

  • Day146

    Batumi to Istanbul

    October 6 in Turkey

    05.10.2018
    Heute ist ein komplett verregneter Tag in Batumi. Wir wandern nach dem Frühstück mit Knirps bewaffnet die Promenade entlang. Etwas Bewegung muß einfach sein.

    06.10.2018
    Ab jetzt ist nur noch bequemes Reisen angesagt. In Istanbul werden wir im unmittelbaren Stadtzentrum wohnen und von dort ausgedehnte Wanderungen durch die Stadt unternehmen. Die Wettervorhersage verspricht uns für Istanbul trockenes Wetter, teilweise mit Sonnenschein. Tageshöchsttemperaturen 20-22 Grad. Danach in Antalya werden es dann tendenziell um 28 Grad sein. Zur gleichen Zeit ist es in Rinteln und Bederkesa nur noch 7 - 9 Grad.

    Morgens sind mir noch mal bei trockenen Wetter die Strandpromenade entlang gewandert, bevor wir zum Flughafen gefahren sind. Die sehr lange Promenade ist definitiv das attraktivste was Batumi zu bieten hat. Der Strand besteht aus Kieseln und lädt nicht zum Baden ein Ansonsten versucht sich die Stadt als Casino Standort zu inszenieren. Zwei Nächte in dieser Stadt reichen definitiv.

    Turkish Airlines 3913
    Batumi (BUS) 13:30 Uhr
    flying to Istanbul (IST) 14:35 Uhr (-1h)
    Flugdauer: 2h 5m

    Wir sind in unserem Hotel in unmittelbarer Nähe zu den Hauptsehenswürdigkeiten im Zentrum von Istanbul angekommen: „Deluxe Golden Horn Sultanahmet Hotel“. Am Abend sind wir dann gut essen gegangen. Man muß sich aber abends definitiv wärmer anziehen.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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  • Day180

    Istanbul, Hagia Sophia

    November 2 in Turkey

    Um 13:00 Uhr kommen wir am Stellplatz an und fast alles ist voll. Aber nicht von Wohnmobilen, sonder hier wird ein Film gedreht und die haben alles belegt.

    Ein Parkplatz bleibt uns und wir gehen erstmal in die Stadt.

    Da Alex sein Auto hier in der Werkstatt hat treffen wir uns vor der Hagia Sophia. Vor 5 1/2 Jahren waren wir schon Mal hier. Damals war Februar und um die 0 Grad. Es gab keine Schlangen zum Anstellen.

    Jetzt ist es 19 Grad und alles ist voll. Zuerst stellen wir uns zur Hagia Sophia an. Nach 20 min waren wir drin.

    Im Vergleich zu 2013 ist das Baugerüst innen größer und etwas nach rechts gerutscht. Die Renovierungsarbeiten halten sich in Grenzen.

    Aber nach wie vor ist die Kirche/Moschee sehr beeindruckend.
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  • Day180

    Istanbul, versunkener Palast

    November 2 in Turkey

    Dann gehen wir in die Wasserzisterne, auch versunkenen Palast genannt. Leider ist die Hälfte abgesperrt und Baustelle. Wasser ist auch keins da. Das war damals anders.

    Danach gehen wir Essen. 2013 haben wir Gemüse in einem Tonkrügen zubereitet bekommen. Da sind wir dann auch diemal hin. Der Tonkrug wird am Tisch erst aufgeklopft. Sehr lecker.

    Zuletzt wollten wir noch in die Blaue Moschee, war aber schon zu, Abendgebet.

    Also genießen wir die Aussicht vom Stellplatz.
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Sultanahmet

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