United Kingdom
Wycombe

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9 travelers at this place:

  • Day324

    Letzter Gottesdienst

    July 15 in the United Kingdom

    Das, was ich neulich geschrieben habe mit, dass es wehtut 'Letzte...' in den Titel zu schreiben, stimmt auch heute wieder 100%ig. Ich bin zwar sehr zufrieden damit, wie mein Tag abgelaufen ist, aber das bedeutet nicht, dass ich nicht gleichzeitig auch tieftraurig sein kann. Also bitte, wenn jemand die beiden Emotionen verbinden kann, dann jawohl ich!
    Mein Tag hat gemächlich angefangen mit einer Dusche und einem Frühstück draußen. Ich habe quasi unbewusst versucht meine Gedanken zu sammeln, beziehungsweise meine Gedanken wenigstens nicht streuen zu lassen. Ich war angenehm ruhig und gefasst als ich mich dann aufgemacht habe zur Kirche. Auch als der Gottesdienst angefangen hat, konnte ich alles genießen, wenn auch mit leichtem ungutem Gefühl, weil ich mich ja dazu gebracht habe alles zu genießen, weil es ja mein letzter Gottesdienst war.
    Der Gottesdienst war größtenteils normal. Nur ein kleines Segment war anders und ist so auch noch nicht passiert. Graham hat mich nach Vorne gebeten und der Gemeinde dann erzählt, dass ich das letzte Mal mit denen sein werde und dass ab Donnerstag mein Platz im Chor frei wird, der doch bitte gerne gefüllt werden soll. Er war sehr lieb und hat mir dann auch noch von dem ganzen Team von St Mary's ein Geschenk überreicht. Mit der Gemeinde zusammen hat er dann für mich gebetet, was mich sehr berührt und bewegt hat. Dank der geschlossenen Augen musste ich aber nicht weinen.
    Der Rest des Gottesdienst verlief dann auch normal und dementsprechend ohne Tränen. Erst als der Gottesdienst vorbei und ich das realisiert habe, haben die Tränen angefangen zu fließen. Ganz viele liebe Menschen haben sich dann im Laufe des Teetrinkens von mir verabschiedet und mir alles gute für die Zukunft gewünscht und mich in dem Prozess auch hin und wieder zum Weinen gebracht. Ich bin ein echt glücklicher Mensch - also in dem Sinn, dass ich viel Glück habe - glücklich - in dem Sinn, dass ich zufrieden bin stimmt aber auch.
    Zuhause hab ich dann mit Mama und Tomke geskypt und alles von meinem Morgen erzählt. Dabei hab ich auch die Geschenke ausgepackt: ein Buch über Paulus und die Galater und eine wunderschöne Bibel, wo alle von dem Team drin unterschrieben haben. Ich bin wirklich gerührt und dankbar!
    Beim Skypen hab ich dann ein bisschen was gegessen und bin danach dann zu Hughenden gefahren, einem National Trust Haus. Eigentlich wollte ich da zu einem Monument laufen, aber die beiden Wege, die bei der komischen Beschriftung in Frage kamen haben beide ins Nichts geführt. Ja, ich wollte das wirklich sehen, deshalb bin ich beide Wege bis zum Nichtvorhanden Sein weiterer Schilder gelaufen. Beide Wege waren trotzdem schön und zusammen dann auch genug um eine Teepause zu rechtfertigen. Bei Tee und Kuchen hab ich gelesen. Das hab ich dann auf einer Bank in der Sonne im Garten noch ein bisschen weiter gemacht, bevor ich dann wieder nach Hause gekommen bin.
    Ich habe relativ viel geweint heute, weshalb ich echt müde bin und mich auf einen ruhigen und gemütlichen Abend freue. Ich hoffe, dass euer Sonntag nicht so tränenreich, aber auch so schön war! Ich wünsche euch eine gute Nacht und dann einen guten Start in die neue Woche! Bis morgen!
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  • Day329

    Stokenchurch

    July 20 in the United Kingdom

    Am Freitag bin ich nicht in Thame aufgewacht, sondern auf dem Campingplatz in Stokenchurch. Das konnte ich nur akzeptieren, weil wenigstens Jakob neben mir und die anderen drei auch ganz nah bei mir waren. Wir haben uns dann morgens gemächlich fertig gemacht, haben alles verstaut und sind dann auf in Richtung Wales gefahren. Nach einer Stunde haben wir erst einmal eine Pause an einer Raststätte gemacht und haben gefrühstückt. Die restlichen vier Stunden sind wir dann aber durchgefahren und waren gegen drei Uhr dann in Pitton Cross, unserem Campingplatz in der Nähe von Swansea – Wales.
    Wir haben sofort mit dem Vorzeltaufbau angefangen, was man gut war, weil, sobald das Dach quasi stand, es angefangen hat zu regnen, was ganz ungewohnt war, der Natur aber bestimmt gut getan hat. Für den Rest des Tages hat es dann hin und wieder mal ein bisschen gegossen, aber fertig aufbauen konnten wir trotzdem. Als alles stand sind wir zu dem nächsten kleinen Supermarkt gefahren und haben ein paar Dinge fürs Abendbrot gekauft. Wieder bei Vivilday durfte ich dann das zu Teilen wegräumen und auch den Wohnwagen systematisieren mit meinen Sachen und auch allgemein den Schubladen und dem Badezimmer. Ich hatte Spaß und den anderen ging es auch gut.
    An unserem ersten Tag in Wales haben wir dann nur noch zu Abend gegessen. Mama und ich haben einen kleinen Spaziergang gemacht, sind dann aber Zuhause auch direkt ins Bett gegangen, nachdem ich schnell wenigstens noch mein Tagebuch geschrieben habe.
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  • Day328

    Letzte Abschiede

    July 19 in the United Kingdom

    DISCLAIMER: Ich sitze jetzt über einen Monat später in Logabirum am Computer (welcher repariert werden musste...) und kann endlich meinen Blog zu Ende führen. Geschrieben hatte ich das fast alles schon, also viel Spaß bei der Zeitreise!

    Ich kämpfe schon seit Tagen mit dem Internet hier für Theodor, weshalb ich euch noch nicht auf den neusten Stand setzen konnte.
    Jetzt ist es zwar schon Sonntag, aber ich werde erst einmal für Donnerstag euch erzählen, was passiert ist. Dafür muss ich aber auch noch mal auf den Mittwoch verweisen – eine ganz schön komplizierte Zeitreise wird das jetzt hier.
    Am Mittwochabend sind Mama, Papa, Tomke und Jakob in Stokenchurch angekommen. Gegen neun Uhr hab ich mich zu ihnen gesellt und Cheese Scones und andere Sachen zum Essen mitgebracht. Wir hatten dann einen sehr schönen Abend und haben den klaren Himmel bewundert.
    In der Nacht auf Donnerstag hab ich auf dem Sofa geschlafen, weil ich mein Bett schon frisch bezogen hatte. Das ist an sich keine dämliche Idee, aber wegen des Sofas hab ich so schlecht geschlafen wie in dem ganzen Jahr nicht – gar nicht quasi! Am nächsten Morgen bin ich dann nur halbwegs entspannt aufgestanden und bin duschen gegangen. Wegen Papas falschem Wecker waren die vier dann auch schon da, während ich mir noch eine Frisur gemacht habe. Das hab ich ihnen aber verziehen und wir sind zusammen nach Thame gelaufen zu dem Treacle Tearoom. Da hatten wir ein warmes Frühstück (nicht alle hatten Full English) und Tee. Das Wetter war wunderbar und wir hatten eine echt tolle Zeit.
    Auf dem Weg wieder zurück nach Hause (das letzte Mal, dass ich das so wirklich sagen konnte…) haben wir Freunde aus der Kirche getroffen, was echt schön war, aber auch bedeutet hat, dass ich mich noch einmal von denen verabschieden musste.
    Zuhause hat dann die Arbeit angefangen. Die Koffer waren zwar schwer, aber ich hab sie alleine am Mittwoch gepackt bekommen und auch alleine am Donnerstag die Treppe runter getragen bekommen. Die anderen haben beim lose Sachen in Umzugskartons packen geholfen. Im Endeffekt hatte ich dann die drei relativ großen Koffer und vier Umzugskisten, aber die waren nicht ideal gepackt und… ach egal, ich hab wirklich viel zu viel!
    Als alles gepackt war musste ich mich von meinem Zuhause in der Queen’s Road verabschieden. Das war nicht schön und vor allem merkwürdig – und nass halt.
    Meine Familie hat mich dann mitgenommen zum Campingplatz, wo wir dann den Vormittag haben ausklingen lassen bevor wir uns dann am späten Mittag aufgemacht haben zu dem ‚West Wycombe Park‘. Da sind wir durch den Park gelaufen und haben dann an einer 40-minütigen Führung teilgenommen. Das war interessant und schön, aber an dem Nachmittag besonders gefallen hat mir das geniale kleine Café mit wunderschönen Möbeln, Geschirr und tollem Tee und Kuchen in dem Dorf West Wycombe. So leckeren Kuchen hatte ich bis jetzt noch in keinem Café.
    Nachdem wir uns schon mit Kuchen gestärkt hatten, haben wir noch ein Eis gekauft und haben uns dann an den Anstieg zum Mausoleum hochgewagt. Das war wieder sehr gut machbar, wenn auch warm. Oben hab ich dann meine Schuhe ausgezogen und hab sowohl den Spaziergang um die Kirche als auch den Abstieg geschafft.
    Danach sind wir wieder zu Vivilday gefahren und haben uns fertig gemacht für ein Treffen mit Tomkes Aupair Familie – und unseren Freunden – in einem Pub in WO DENN. Der Abend war wunderschön. Papa meinte, dass das ein schöner Anfang für die Ferien war, aber für mich war das ein schönes Ende der Abschiede. Wir haben alle fröhlich gequasselt und sehr viel gelacht.
    Nach noch einem Nachtisch sind wir wieder zu Vivilday gefahren und sind relativ bald ins Bett gegangen, weil der Himmel bewölkt und nicht so klar wie am Mittwoch war.
    Jetzt hab ich die Abschiede quasi hinter mir gelassen (bis dann der Abschied von der Insel allgemein kommt), weshalb es sich jetzt komisch anfühlt das Sentimentale zu schreiben, was ich euch angedroht hatte. Schreiben will ich es trotzdem. Ihr habt glaub ich einfach Glück jetzt, dass es nicht ganz so lang werden wird, wie es hätte werden können.
    Ich bin unendlich dankbar, dass ich dieses Jahr in Thame verbringen durfte. Ich bin stolz auf meine Erlebnisse und Erfahrungen, aber vor allem freu ich mich, so viele Menschen kennengelernt zu haben. Freunde müssen nicht gleichaltrig sein – dementsprechend hab ich sehr viele gewonnen dieses Jahr. Ich durfte mit Familie Potter einige Sachen unternehmen. Ich durfte für sie backen. Ich durfte aufräumen, putzen und bügeln und mir wurde das Kochen anvertraut. Ich durfte Ferien in Clevedon und Shepton Mallet machen und hatte extrem viel Freizeit, in der ich meine ganzen Ausflüge und Wanderungen machen durfte. Mehr wäre wahrscheinlich durchaus drin gewesen, aber ich bereue keinen Tag und bin stolz auf alles, das ich dann doch geschafft habe.
    Am Mittwoch hatte ich zu viel Zeit, weshalb ich ein paar Statistiken angefertigt habe. Mein Handy sagt mir für jeden Tag wie weit ich gelaufen bin. Die alle zusammengerechnet für die Zeit, die ich wirklich in England war ergeben 1479,31 Kilometer, die ich gelaufen bin. Das ist ein Durchschnitt von 4 Kilometern am Tag, also doch nicht so dramatisch viel…
    Fotos hab ich dann auch zusammengerechnet. Das sind insgesamt 7.429 gewesen, die ich auf Theodor auch gespeichert habe. Das ist dann ein Durchschnitt von ungefähr 24 am Tag.
    Insgesamt hab ich auch 349 Footprint geschrieben, also ein bisschen mehr als einer pro Tag, aber das wisst ihr ja selber. Ich habe neben dem Blog auch noch 2 ¼ Tagebücher vollgeschrieben. Ich hab also echt einiges dieses Jahr gesehen, erlebt, belaufen und dann rückwirkend beschrieben.
    Danke an dieser Stelle, dass ich das alles mit euch teilen durfte und dass ihr mir zugehört habt. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht alles festzuhalten. So viel Spaß, dass ich auch im Urlaub nicht aufhören möchte, auch wenn das vielleicht schwierig wird, weil ich kein verlässliches Internet habe. Egal, schreiben werde ich und hochladen dann auch irgendwann.
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  • Day28

    Turville

    September 22, 2017 in the United Kingdom

    Heute war mein Haushalts Tag. Das bedeutet, dass ich das Haus geputzt, aufgeräumt und die Wäsche gemacht habe, also gebügelt. Das hat den ganzen Vormittag gedauert, aber es hat echt Spaß gemacht. Nachmittags wollte ich dann bei dem schönen Wetter aber noch nach draußen, also bin ich nach Turville gefahren, dem allerschönsten, kleinen, englischen Dorf, das ich mir vorstellen kann. Ich kenne Turville aus 'The Vicar of Dibley', oder jetzt auch 'Inspector Barnaby', 'Lewis' und anscheinend auch 'Chitty Chitty Bang Bang'. Egal ob ihr das Dorf kennt oder nicht, ihr verliebt euch garantiert sofort. Vielleicht nicht anhand der mittelmäßigen Bilder, aber würdet ihr es in Echt sehen würde euch die Spucke wegbleiben! Die Kirche ist im Herzen des Dorfes und sie verdient diese Stellung. So etwas gemütliches und stimmungsvolles! Innen drin hab ich ganz kurz mit zwei Frauen gesprochen, die angefangen haben für das Erntedankfest zu schmücken. Das sah alles so toll aus!
    Da das Dorf wirklich klein ist war ich nur in der Kirche, einmal eine Straße hoch und dann den Berg hoch. Im vierten Bild kann man eine Windmühle sehen, zu der bin ich gelaufen und da oben auf dem Hang hab ich ein paar Kekse gegessen, gelesen und die unglaubliche Aussicht genossen.
    Ich hab schon einmal geschrieben, dass mich das immer total beeindruckt auf einen Blick mehr von der Welt zu sehen. Also nicht nur Wiesen wie in Ostfriesland, obwohl das auch einen ganz eigenen Charm hat. Ob aus dem Flugzeug oder auf einem Berg mit Blick ins Tal: So viel wunderschönes auf einmal wird mich nie nicht beeindrucken. Man kann sich gar nicht satt sehen an der kostenlosen Kunst, die da vor einem ausgebreitet liegt. Ich bin unglaublich glücklich jede Kleinigkeit erleben zu dürfen.
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  • Day72

    'Murder on the Orient Express'

    November 5, 2017 in the United Kingdom

    Die Bilder sind irreführend, das gebe ich zu... also jedenfalls wenn man die versucht mit dem Titel zu verbinden...
    Mein Sonntag hat ganz normal angefangen mit einem kleinen Frühstück und dann einem sehr schönen Spaziergang zur Kirche. Das Wetter war wunderschön! Meine blauen Hände haben mir dann auch nichts ausgemacht!
    Im Gottesdienst gab es wieder eine Taufe, was bedeutet, dass ganz viele niedliche kleine Menschen in der Kirche waren. Beim Teetrinken danach hab ich mit einigen Menschen geredet. Ich lern die wirklich kennen jetzt und das ist ein tolles Gefühl!
    Zuhause gab es dann Mittagessen. Für den Rest des Tages hab ich dann in meinem Zimmer ‚gearbeitet‘ und geskypt. Das war schön. Erst gegen fünf hab ich mein Zimmer wieder verlassen um mit Tomkes Aupair Familie zu Abend zu essen und ‚Murder on the Orient Express‘ zu gucken. Der Abend war einfach nur wunderschön! Ich hab extrem viel gelacht (nicht unbedingt beim Film jetzt...) und mich gefühlt, als wär ich noch wo wieder nach Hause gekommen! Ich glaube das liegt unter anderem daran, dass mir Tomke in dem Haus und in der Familie total present ist.
    Der Film war viel besser als ich befürchtet hatte! Es gab auch nur eine gruselige Stelle! Anscheinend fand aber auch nur ich die gruselig... anscheinend hab ich geschrien... Ich sag anscheinend, weil ich selbst gedacht habe: Wer macht denn das komische Geräusch. Detektiv sagt: Jantje... Whoops.
    Alex (Tomkes Aupairkind) meinte auch: Ich fand das nicht gruselig aber Jantjes Schrei hat mich zucken lassen (auf Englisch (weil mein Gehirn nicht richtig funktioniert gerade): Jantje‘s scream set me off.)
    Nach dem Film hab ich noch Tee getrunken mit der Familie. Es war wirklich ein echt toller Abend für einen eh schon tollen Tag. Ich schätze mich sehr glücklich!
    Gestern Abend bin ich so spät nach Hause gekommen, dass ich kein Geräusch mehr machen wollte: deswegen schreib ich das hier gerade in der Küche beim Frühstück. Bis heute Abend!
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  • Day183

    Horsenden

    February 24 in the United Kingdom

    Heute hab ich tatsächlich was gemacht. Das zwar auch so wirklich erst nach dem Mittagessen, aber dafür war das dann so viel, dass ich jetzt allen Grund habe müde zu sein.
    Vor dem Mittagessen hab ich heute Morgen gefrühstückt und war dann den Rest des Vormittags vor dem Fernseher, was irgendwie auch mal sein darf, finde ich.
    Nach dem Mittagessen hab ich mein Handy noch einmal aufgeladen und bin dann erstmal nach Thame gelaufen. Ich wollte mir bei Costa ein Getränk kaufen und das mit auf meinen geplanten Spaziergang nehmen. Costa war aber viel zu voll. Deswegen hab ich in einer Bäckerei einen Keks gekauft und bei Coop einen Kaukau. Beide Sachen waren nicht so toll, weswegen ich 'ausversehen' noch kurz bevor ich auf den Phoenix Trail gegangen bin bei der Tankstelle einen Tee und eine Zimtwecke gekauft habe. Jetzt wenn ich das alles so schreibe wirkt das nach (fasten-untypisch) viel Essen, aber es waren dann am Ende mit über 25.000 Schritten mehr als 15 Kilometer, also mach ich mir jetzt kein schlechtes Gewissen.
    Der Spaziergang war total schön! Bis fünf Uhr konnte ich auch /trotz 3 Grad) ohne Jacke laufen, weil die Sonne so warm war.
    Bei dem kleinen Dörfchen Horsenden, wo ich nur eine zue Kirche 'gefunden' habe, bin ich wieder umgedreht und bin nach Hause gelaufen. Ich war eine ganze Zeit unterwegs und bin dementsprechend jetzt müde, aber sehr zufrieden.
    Eben gab es dann noch Abendessen und jetzt kann ich gleich ins Bett gehen, was jeden Menschen an einem Samstag genauso freut wie mich.
    Für heute soll es das gewesen sein, also gute Nacht und bis morgen!
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  • Day303

    West Wycombe Park

    June 24 in the United Kingdom

    Ich hab gerade erst den Footprint für Gestern hochgeladen, aber geschrieben hatte ich den heute Morgen schon im Bett, und weil ich außerdem gerade Zeit habe, schreibe ich den für heute jetzt - in einem Pub in Oxford, während wir Polen gegen Kolumbien gucken.
    Nach dem Morgen mit Footprint schreiben hab ich langsam Jakob und Tomke geweckt und Tomke eine Frisur gemacht. Dann sind wir nach unten gegangen und haben mit Steve und Oskar geredet (na gut, eher mit Steve...). Nach einer schnellen und nicht ganz getrunkenen Tasse Tee sind wir dann mit Toto nach Thame gefahren um zur Kirche zu gehen, wo ein paar liebe Menschen uns gratuliert haben, weil ich ja erzählt habe, dass ich diesen Geburtstag alleine verbringen müsste - musste ich ja doch nicht!
    Nach dem Gottesdienst haben wir sehr nett mit ein paar Menschen geredet und sind dann nach West Wycombe gefahren. Wir wollten zu einem National Trust Haus, dem West Wycombe Park, aber wir waren schon um halb eins da und das hat erst um zwei aufgemacht. Deshalb sind wir dann erst einmal durch das sehr niedliche Dorf gelaufen und waren in ein paar Läden. Dann haben wir uns in einem Pub gesetzt und mit Engländern den 6:1 Sieg gegen Panama geguckt haben. Das Essen war lecker und die Stimmung gut. Ich weiß nicht genau wieso, aber wir haben auch die ganze Zeit irgendwie durch gelacht. Auch als wir dann bei dem Haus waren ist das nicht wirklich weniger geworden.
    Bei dem Haus wurden unter anderem ‚Little Dorrit‘, ‚Cranford‘ und ‚Austenland‘ gedreht! Auch so war das sehr beeindruckend und wunderschön gelegen. Auch das Wetter war traumhaft! Wir hatten eine geniale Zeit! Beim Ausgang vom Haus hat ein Chor gesungen und der Spaziergang um den See war auch sehr toll! Alles war total schön!
    Bevor wir jetzt hier nach Oxford zum Pub gekommen sind, waren wir nur vorher tanken. Das Wetter ist immer noch genial und das Abendessen war ein toller Abschluss zu einem tollen Wochenende!!!
    Jetzt werden wir uns noch ein Eis gönnen und ein bisschen schlendern gehen.
    Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Tag! Bis morgen! Einen schönen Abend noch!
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  • Day8

    High Wycombe

    September 2, 2017 in the United Kingdom

    Gibt es etwas schöneres als seinen Tag mit einem Brief, Tee und Sonne draußen im Garten zu beginnen? Ich finde nicht.
    Nachdem mein Tag so ziemlich cool angefangen hatte ging es nicht ganz so schnell so weiter. Bevor ich mich wirklich auf den Weg gemacht habe nach High Wycombe war ich viel in meinem Zimmer und hab Filme geguckt. Jap, das ist die traurige Wahrheit. Die Filme waren übrigens nicht traurig, ich war traurig. Also meine Situation... Ist ja auch egal.
    Irgendwann bin ich dann aber losgefahren und bin heile in High Wycombe angekommen. Da bin ich dann als erstes zu einem Museum gegangen, ein ganz kleines. Nur weil es ganz klein ist kann ich Google fast vergeben, dass es mich mit Umwegen und dann auch noch nicht mal richtig geführt hat.
    Das Museum war echt niedlich. Die Stadt High Wycombe ist berühmt für die Herstellung von Stühlen. Für den Besuch von Queen Victoria haben die Bewohner einmal über Nacht einen Bogen aus Stühlen aufgebaut. Die Menschen lieben ihre Stühle! Ich hab in dem Museum drei Stühle fotografiert, einen schönen roten, einen lustigen wendbaren und einen Soldaten Stuhl, der nur eine Armstütze hat. damit der Arm mit dem Schwert nicht eingeschränkt wird.
    Nach dem Museum bin ich mehr oder weniger freiwillig durch die Stadt gelaufen. Freiwillig, weil ich schon etwas sehen wollte und Läden angucken wollte, und unfreiwillig, weil ich unbewusst unglaublich oft durch verschiedene Ecken des gleichen Einkaufzentrums gelaufen bin, erst ganz am Ende hab ich dann (bei der letzten Runde) gemerkt, dass ich nicht nur einfach im Kreis gelaufen bin (das auch...), sondern dass ich außerdem unnötige Umwege gelaufen bin. Genial.
    Irgendwann hab ich dann mein Auto wiedergefunden und bin zu einer kleinen Stadt weitergefahren und hab da einen Kakau getrunken und etwas gelesen. Wieder Zuhause hab ich dann weiter gelesen und bin dann mit der Familie und dem Kindergeburtstag essen gegangen. Als Nachtisch haben wir dann Zuhause Eisbecher gemacht, er hat genauso gut geschmeckt wie er aussieht.
    Der Tag war anstrengend und verwirrend, aber er war wirklich schön und hatte viele tolle Momente.
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  • Day139

    Hambleden

    January 11 in the United Kingdom

    Heute ist wieder einer der Tage, wo sich nur das allerletzte wirklich so anfühlt, als wäre es heute gewesen. Der Rest muss eigentlich über mehrere Tage verteilt passiert sein! Auch wenn es sich so anfühlt, als wäre nur Chor heute gewesen, will ich euch gerne von den ganzen anderen Sachen berichten.
    Morgens hab ich als erstes Darcy und Phoebe zur Schule gefahren, von Porridge gestärkt. Dann war ich kurz Zuhause und hab mich vorbereitet auf meinen Ausflug... alles eine Flasche mit Wasser befüllt und andere ähnlich komplizierte Sachen... Dann bin ich nach Hambleden gefahren. Das waren ungefähr 30 Minuten. Alles war ziemlich nebelig. Deswegen wirkten die engen Straßen, eingezäunt von Hecken (mmhh... dann ja eben gerade NICHT 'Zaun', aber eingeheckt gibt es so nicht als Wort - es wird anders geschrieben und bedeutet dann im Computersinn quasi angegriffen zu werden, aber so waren die Straßen nun wirklich nicht)... ich hatte kurz den Faden verloren und wenn mir das bei meinem Schreiben passiert kann da wenig Hoffnung für euch sein, also fang ich den Satz noch mal an: Wegen des Nebels wirkten die, von Hecken umrandeten (besser!) Straßen noch enger und auch irgendwie bedrohlicher als sonst. Grausam war die Fahrt aber nicht. Es hat sich alles nur noch mehr wie ein Abenteuer angefühlt und das ist ja nicht unglaublich schlimm.
    Irgendwann bin ich dann in Hambleden angekommen. Ein wirklich niedliches kleines Dorf. Der Grund meines Besuchs war ein Tag mit Besichtigung und Wandern. Auslöser für diesen Plan war, dass ich rausgefunden hab, dass in Hambleden die Süd-Szenen von Elizabeth Gaskells 'North&South' gedreht wurde. In der Serie ist strahlender Sonnenschein, aber ich konnte auch so alles wiedererkennen und genießen!
    In einem kleinen 'Tante Emma Laden' hab ich mir dann nach der Besichtigung, für die Wanderung, einen Kaukau gekauft. Ich hatte vor einen Rungang zu machen, der auch ausgeschildert sein sollte. Das erste Schild hab ich schnell gefunden, das zweite dann erst nach zwei falschen Anfängen in verschiedene Richtungen. Berge (für nicht Ostfriesen wahrscheinlich eher Hügel) hoch und runter, durch Wälder und über Felder. Ich hab alles sehr genossen. Schön war auch zu einem zweiten kleinen Dorf mit Kirche zu gelangen, wo auch die alte Post total niedlich aussah. Nicht so schön war dann da Rundgang technisch irgendwie in eine Sackgasse gelaufen zu sein. Nirgends waren Schilder aufzufinden. Eine nette Frau hat mir dann geholfen und mir eine generelle Richtung nach Hambleden genannt. Der bin ich gefolgt, aber es hat sich nicht unglaublich gut angefühlt die engen Straßen entlangzulaufen und mich in Hecken zu drücken, wenn ein Auto lang gefahren ist. Die ersten Menschen, die ich außerhalb ihrer Autos gesehen habe, hab ich gleich angesprochen um sicher zu gehen, dass ich nicht komplett falsch war. Meine Gummistiefel hatten angefangen Blasen zu machen und ich wollte ungern wieder von vorne anfangen müssen. Die Frauen konnten mich beruhigen, dass ich richtig bin und haben mir sogar angeboten mich mit nach Hambleden zu nehmen. Nachdem sie mir versichert haben, dass sie da eh lang fahren - gar nicht anders können, hab ich angenommen.
    Ich war sehr glücklich und erschöpft als ich wieder bei Toto angekommen bin und nach Hause fahren konnte. Es war ein toller Tag, aber Zuhause ist auch immer schön.
    Eigentlich fand ich dann, dass die Abenteuer für den Tag genug gewesen wären, aber irgendjemand war da wohl anderer Meinung: Als ich Darcy und Phoebe kurze Zeit später wieder abholen wollte, musste ich feststellen, dass der einzige Weg nach Oxford gesperrt war, wegen eines Unfalls. Ich bin dann quasi zu der Aussichtsplattform gefahren und konnte mich von da aus an eine lange Schlange anstellen und dann langsam nach Oxford kullern. Ich brauch glaub ich nicht erwähnen, dass ich zu spät war... Alle waren ganz lieb und wir hatten eine nette Rückfahrt.
    Nach dem Abendessen bin ich zum Chor gelaufen, welcher wunderschön war. Ich hab die Menschen alle so unglaublich doll lieb!
    Eine letzte Tagesstatistik bevor ich mich verabschiede: Wegen Verlaufen war der 5 Meilen Spaziergang 10 Kilometer lang und insgesamt bin ich heute deswegen dann 14 Kilometer gelaufen. Ich und meine Beine dürfen jetzt also müde sein. - Nach diesem Bericht meine Hände auch und eure Augen natürlich auch!
    Also gute Nacht und bis Morgen!
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  • Day317

    West Wycombe

    July 8 in the United Kingdom

    Heute war ein toller Tag! Ich bin extremst glücklich und das schon seit heute Morgen. In gewisser Weise vielleicht auch, weil noch so viel Glücklichkeit von Gestern in mir drin war. Der Grund, weshalb ich aber so wirklich richtig glücklich bin seit heute Morgen ist, dass ich in der Kirche 'meine' Arie "I Know That My Redeemer Liveth" noch einmal, quasi als mein Abschied vom Chor singen durfte. (Abschied im Chor und in der Kirche kommen dann in der folgenden Woche...) Das Singen hat echt viel Spaß gemacht, ich hab mich gut gefühlt und echt viele unglaublich liebe Kommentare nach dem Gottesdienst bekommen, die mich ja nur mit Übermaßen an Liebe füllen konnten. Das Erlebnis war echt magisch. Ich bin stolz auf mich, vor allem auch, weil ich auch beim Singen alles genossen habe. Kurz bevor ich eingesetzt habe hat mein Herz extremst schnell geschlagen und ich hatte das Gefühl meine Stimme zittert, in der Aufnahme kann man das dann aber gar nicht hören! Es war toll.
    Nach der Kirche hab ich Tee getrunken mit verschiedenen Menschen und ein bisschen Kuchen gegessen, was nach dem Abendmahl das erste Essen vom Tag war.
    Zuhause hab ich dann mit Mama und Tomke geskypt bevor ich mich dann am frühen Nachmittag auf nach West Wycombe gemacht habe. Das hab ich Toto beim West Wycombe Park geparkt und bin in das kleine Dorf gegangen. In dem niedlichen Süßigkeitenladen hab ich mir aus sozialer Verlegenheit eine Dose gekauft, die ich gar nicht unbedingt wollte.
    In einem anderen Laden, der quasi alles verkauft hab ich dann aber bewusst und gewollt was zu trinken und ein Eis gekauft. Der Verkäufer hat mir dann auch ganz lieb den Weg zum Mausoleum und der St Barnabas Kirche erklärt - durch ein Tor und dann so lange wie möglich den Berg hoch, verfehlen kann man das nicht. Da hatte er Recht und ich bin bald nach dem Beenden meines Eises oben angekommen (das nächste Essen nach dem Kuchen in der Kirche). Die Aussicht da oben hat sich echt gelohnt! Der Anstieg war auch trotz der Hitze durchaus machbar. Nachdem ich das Mausoleum einmal umrundet hatte und in der Kirche war hab ich mich auf eine Mauer (Fensterbank ist das jawohl nicht) gesetzt und hab gelesen. Da hab ich auch überlegt, ob der Ausdruck 'mausetot' vielleicht von Mausoleum kommt, tut er aber leider nicht. Das Mausoleum wurde so benannt nach dem Kleinkönig von Karien, der Maussolos hieß. Hatte ich zwar nicht Recht, hab aber immerhin etwas gelernt jetzt.
    Das Lesen da oben war echt schön. Ich mag das mich in Büchern zu verlieren und dann beim Hochgucken so eine tolle Landschaft sehen zu können!
    Nach meinem Aufenthalt oben beim Mausoleum hab ich mich den Berg wieder runtergewagt und war die mir verbleibende Stunde im West Wycombe Park, aber nicht im Haus. Auch da hab ich ein bisschen gelesen und war sonst einfach auf verschiedenen Wegen spazieren, was sehr schön war.
    Jetzt bin ich schon wieder länger Zuhause und hab auch schon mein Tagebuch geschrieben - was ziemlich lang geworden ist wieder heute. Eben gab es dann auch Abendessen - mein erstes richtiges Essen heute.
    Bald werde ich dann schon ins Bett gehen. Es war emotional anstrengend in der ersten Tageshälfte und die zweite war dann physikalisch anstrengend, beide aber auch schlichtweg wunderschön.
    Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Sonntag. Ganz viel Kraft für die kommende Woche! Gute Nacht und bis morgen!
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Wycombe

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