United States
Alaska

Here you’ll find travel reports about Alaska. Discover travel destinations in the United States of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

90 travelers at this place:

  • Day22

    Anchorage nach Glennallen

    August 25 in the United States

    Eigentlich wollten wir noch ein paar Tage länger in Anchorage bleiben. Jedoch meint es das Wetter nicht gut mit uns. Deshalb beschlossen wir, sobald unsere KTM's frisch gewartet waren, Richtung Tok aufzubrechen.
    Heute war das Wetter mehr als angenehm, jedoch hat sich Kerstin eine Erkältung eingefangen welche sich mit triefender Nase und Halsweh bemerkbar macht. Auch mit ein Grund das gute Wetter heute für die Rückfahrt mit auszunutzen.
    Landschaftlich ist es bei diesem Wetter noch einmal schöner als bei der Hinfahrt und Kerstin und ich sind uns einig mal einen Urlaub nur in Kanada zu verbringen.
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  • Day20

    Vom Yukon nach Alaska

    August 23 in the United States

    Da wir leider nicht ewig in Dawson City bleiben können 😭 fahren wir in der Früh um 8.00 Uhr bei 2 Grad los.

    Der "Top of the World Highway" zeigt sich von seiner schönsten Seite, die Sicht ist grandios. Die Regengüsse der letzten beiden Tage, hier oben haben zwar ihre Spuren auf der Strecke hinterlassen, aber heute klart es auf und bis auf einen kurzen Schauer ist alles gut.

    Die nette Zollbeamtin macht noch ein Foto von uns am Grenzübergang und gibt uns gute Ratschläge über die weiteren Roadconditions, kurzum wir sollen vorsichtig fahren da auch auf der US Seite der Regen die Strecke arg mitgenommen hat und wohl an einer Stelle ein Teil der Fahrbahn weggespült wurde. Aber alles gut, kein Vergleich zum Dempster 😂.

    In Alaska angekommen fahren wir weiter Richtung Anchorage, da wir dort morgen einen Termin für Ölwechsel und Service haben fahren wir noch bis Glennalen. Auf dem Weg dorthin sehen wir unsere erste Elchmana mit ihrem Jungen in einem See 😁.
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  • Day9

    Von Chicken nach Tok und zum Moon Lake

    August 6 in the United States

    Gestern starteten wir in Chicken und fuhren weiter auf dem Taylor Highway. Die Strecke war landschaftlich sehr schön. Wir erreichten recht schnell nachdem wir auf den Alaska Highway bogen Tok, eine Kleinstadt, die komplett am Highway entlang ihre Geschäfte hat, die Privatgrundstücke dagegen waren abseits des Highways relativ verstreut zu sehen.

    In Tok besuchten wir als erstes die Touristeninformation. Leider ist die in Tok ohne freies Internet. Dafür aber begrüßte uns eine sehr nette und witzige Frau, die uns all unsere Frage beantwortete, uns mit neuen Prospekten ausstattete und uns den Weg zum einzigen Supermarkt der ganzen Region erklärte. Er war direkt gegenüber, wie auch die Bank und die Tankstelle und so wie die Dame feststellte, war er der beste Supermarkt der Stadt...

    Wir nutzten sie Chance uns Bargeld zu besorgen, gingen einkaufen, tankten und wuschen unseren Camper, der es seit dem Top of the World Highway dringend nötig hatte. Da saß vielleicht ein Dreck drauf... Wir haben ganze 6 Dollar in die Selbstwaschanlage gesteckt nur um ihn halbwegs sauber zu bekommen...

    Da Tok selbst nicht großartig interessant erschien und wir auf unserer Reise voraussichtlich noch einmal dort vorbei kommen werden, fuhren wir weiter grob in Richtung Fairbanks. Einige Kilometer hinter Tok befand sich ein öffentlicher Campingplatz an einem See, dem Moon Lake. Die Frau der Touristeninformation hatte uns den empfohlen, hier sollte man gute Chancen haben, Tiere in den Abendstunden am See zu beobachten und zu fotografieren. Der Stellplatz war wirklich sehr schön, leider begann es zu regnen als wir dort eintrafen, sodass wir den ganzen Abend nicht mehr draußen sitzen mochten. Zudem sind die Temperaturen stark gesunken je weiter wir Richtung Norden kamen. Waren es vor einigen Tagen in Whitehorse noch um die 30 Grad, so sind es tagsüber hier in Alaska noch ca 12 Grad. Nachts kühlt es sich dann entsprechend noch weiter ab. So kam es, dass wir es uns nun gestern Abend bei Regen im Camper mit Heizung, Kaffee und Decken gemütlich machten und unsere neuen Prospekte studierten, während wahrscheinlich draußen am See Elch, Rentier und Bär gemeinsam im See badeten.
    Auch meine Wärmflasche kam gestern Abend erstmals zum Einsatz und ich bin froh, dass ich die dabei habe auch wenn der ein oder andere mich deshalb schon belächelt hat. Es gibt nichts Schöneres als durchgefroren rein zu kommen und in ein vorgewärmtes Bett krabbeln zu können.
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  • Day10

    Delta Junction und Birch Lake

    August 7 in the United States

    Wir starteten im Nieselregen am Moon Lake hinter Tok. Wir fuhren zunächst nach Delta Junction, einem kleinen Ort an der Kreuzung von Richardson Highway und Alaska Highway. Von Delta Junction aus ging es - nachdem wir bei der Buffalo Service Tankstelle für 5 $ Abwasser loswerden und Frischwasser auffüllen konnten - weiter auf dem Richardson Highway. Wir beabsichtigten, uns irgendwo zwischen Delta Junction und Fairbanks einen schönen Stellplatz am See zu suchen und den Nachmittag dort zu verbringen, weil das Wetter etwas besser wurde. Auf unserem Weg entdeckten wir erneut eine Elchkuh, diesmal direkt am Straßenrand mit Nachwuchs. Leider war ein Anhalten dort in der Kurve auf dem Highway wieder nicht möglich. Wir haben einfach wenig Glück, was unsere Begegnungen mit der Tierwelt angeht oder wir sind im wichtigen Moment einfach unvorbereitet. Aber wir haben ja noch 3 Wochen in Alaska und im Yukon und können daran arbeiten 😀

    Unseren Stellplatz am See fanden wir recht schnell und er war noch schöner als wir ihn uns gewünscht hatten. Wir suchten uns den schönsten Stellplatz am Birch Lake und saßen gemütlich in der Sonne während eine Mutter mit ihren zwei Söhnen angelte. Wir machten Timelapse-Aufnahmen von den über den See ziehenden Wolken und suchten Feuerholz, um am Abend unsere Feuertonne befeuern und grillen zu können. Holz fanden wir recht schnell an den Feuerstellen, leider war das aber nicht vor Regen geschützt gelagert worden. So hatten wir einige Mühe, unser Feuer in Gang zu bekommen. Als es dann endlich brannte, grillten wir unsere Folienkartoffeln und Steaks und aßen am Feuer am Seeufer. Nach dem Essen würde es plötzlich kühler, es zog ein starker Wind auf und es begann zu regnen. Zeit das Feuer zu löschen und im Camper noch einen Kaffee zu trinken bevor es dann und Bett ging.
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  • Day12

    Besuch bei Santa Claus und Fairbanks

    August 9 in the United States

    Wir starteten am Birch Lake wieder einmal bei Regen. Je länger wir fuhren desto besser wurde auch heute das Wetter und so stiegen wir in North Pole am Haus von Santa Claus im Sonnenschein aus. Im Haus des Weihnachtsmanns gibt es allerhand Weihnachtsdeko zu erwerben. Zudem war der Herr des Hauses anwesend und empfang Besucherinnen und Besucher jeden Alters (und Gewichts)... Alle, die Santa einmal näher kommen wollten für ein Foto oder ein kurzes Gespräch, wurden von ihm aufgefordert, sich auf seinen Schoß zu setzen.

    Neben dem Haus war - wie sollte es auch anders sein - der Stall der Rentiere, die fotografiert und sogar gestreichelt werden konnten.

    Nach diesem Besuch in North Pole fuhren wir weiter ins nahegelegene Fairbanks. Hier steuerten wir wie gewohnt zunächst die Touristeninformation an, die uns wieder freies WLAN und eine kostenlose und schöne Ausstellung über Alaska bot. Mit erneut neuen Broschüren für unsere Ziele der kommenden Tage verließen wir die Touristeninformation, als es erneut zu regnen begann. Wir beschlossen kurzerhand, aus dem Stadtrundgang eine Stadtrundfahrt zu machen und hierbei bei Wendy's einzukehren, einem Burgerladen, in dem wir einen Burger mit Pommes und einen mittleren Softdrink bestellten. Der mittlere Softdrink war knapp 1 Liter Sprite mit extrem viel Eis... ich habe nach der Hälfte aufgeben müssen.

    Nachdem wir nun mit vollem Magen Wendy's verlassen hatten, kam sie Sonne durch und wir fuhren zum Pioneer Parc. Dieser Park zeigt alte Häuser, Maschinen, Flugzeuge, einen alten Eisenbahnwagon sowie einen alten Raddampfer. In den Häusern waren kleine Geschäfte und Künstler untergebracht. Außerdem fuhr eine Bahn durch den Park. Der Eintritt in den sehr gepflegten und sehenswerten Park war kostenlos. Lediglich für einige Ausstellungen war ein geringer Eintrittspreis fällig, wenn man die jeweilige Ausstellung besuchen wollte.

    Nach dem Parkbesuch fuhren wir im Walmart Superstore einkaufen, der Wohnmobilen auf seinem Parkplatz eine kostenlose Übernachtung gestattet und seinen Kunden freies WLAN bietet. Der Parkplatz war allerdings nicht sonderlich schön, sodass wir in der Umgebung nach öffentlichen Campingplätzen suchten und etwas außerhalb von Fairbanks fündig wurden. Die Stellplätze in Fairbanks waren alle direkt hinter der Landebahn des Flughafens oder gerade von einem Volksfest belegt. So fuhren wir noch etwa 45 Minuten zum Rosehip Campground, wo wir einen schönen Stellplatz im Wald bekamen, am vorbei fließenden Fluss noch ein paar Fotos machten und schließlich Abendessen zubereiteten.

    Wir kochten Chili mit etwas Reis. Seitdem wir zum Kochen den Rauchmelder deinstallieren, klappt das mit dem kochen auch wunderbar und ohne den ganzen Campingplatz zu stören... Die Chilischote, die wir vorher bei Walmart gekauft hatten, hatte bei der Kassiererin schon zu Irritationen geführt. Sie hatte noch nie nur eine einzige Chilischote verkauft. Da die milden Schoten bereits ausverkauft waren, musste wir zu den schärferen greifen... und die war wirklich scharf... und eine hat vollkommen ausgereicht. Den Rest des gekochten Chilis haben wir eingefroren. So können wir in den nächsten Tagen noch einmal davon essen. so ging ein schöner und ereignisreicher Tag im Wald von Rosehip Campground zu Ende.
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  • Day15

    Anchorage

    August 12 in the United States

    Heute fuhren wir nach Anchorage. Als wir starteten regnete es genau wie die gesamte Nacht zuvor. Als es dann kurz vor Anchorage aufhörte zu regnen, machten wir an einem kleinen Rastplatz halt und gingen um den See auf einem kleinen beschilderten Rundwanderweg von etwa einer Meile Länge. Das ist genau das richtige als Pause zwischendurch. In Anchorage angekommen stellten wir fest, dass diese Stadt am ehesten mit einer europäischen Stadt vergleichbar ist. Es gab Bürgersteige, asphaltierte Straßen und Hochhäuser. Mit unserem Eintreffen in Anchorage kam auch die Sonne wieder raus und der Regen hörte auf. Wir gingen ein wenig durch die Stadt. Auf unserem Weg machten wir unter anderem an einer Wildlife-Ausstellung
    halt. Der Zugang war von bewaffneten Security-Angestellten bewacht und wir mussten uns einer Kontrolle wie am Flughafen unterziehen, um drinnen ausgestopfte Tiere sehen zu können. Schon irgendwie komisch.

    Weiter ging es zur Touristeninformation, wo wir das freie Wifi nutzen und deren Sammlung unterschiedlichster Banknoten aus aller Welt betrachten konnten. Wir gingen eine Weile spazieren und in den ein oder anderen Laden und stellten fest, dass hier Sommer ist. Wo wir bei 18 Grad und starkem kalten Wind gerade einmal die Jacke auszogen, dann aber noch immer lange Hosen und Pullover trugen, waren die Frauen aus Anchorage in Tops oder Minikleidern unterwegs, die Herren trugen T-Shirts, Shorts und Sandalen. Wir machten Pause in einem französischen Café und gingen anschließend zum Auto zurück da der Wind stärker und der Himmel dunkler wurde. Wir fuhren zum nächsten Walmart und kauften dort ein. Anders als beim Walmart in Whitehorse fanden wir in dem amerikanischen Läden auch immer frische Lebensmittel und natürlich freies WLAN.

    Nach dem Einkauf fuhren wir zu Cabela's, einem Laden für Outdoor-Aktivitäten. Vom YouTube-Kanal The Sunbyside wussten wir, dass Kunden des Ladens hier übernachten dürfen auf einem Teil des Parkplatzes. Als wir dort ankamen, standen dort auch schon jede Menge Camper. Der Parkplatz ist sogar mit einer Dump-Station ausgestattet, die man nach Zahlung einer Gebühr von 5 Euro nutzen kann. Wir suchten uns eine freie Parklücke und dann wurde ich bekocht. Es gab Pulled Pork mit Krautsalat. Es schmeckte besser als es aussieht... 😀

    Neben dem Stellplatz befindet dich übrigens noch ein Supermarkt namens Target, der seinen Kunden ebenfalls freies WLAN bietet.
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  • Day16

    Whittier

    August 13 in the United States

    Nachdem wir auf dem Parkplatz von Cabela's wach würden, gab es wie immer ein leckeres Frühstück. Der Parkplatz war relativ ruhig in der vergangenen Nacht mit Ausnahme der darüber startenden Flugzeuge. Aber der Lärm hielt sich in Grenzen. Nach dem Frühstück gingen wir bei Cabela's shoppen. Wenn man dort schon kostenlos übernachten darf gehört es sich m. E. den Platz sauber zu hinterlassen und dem Laden auch einen Besuch abzustatten. Leider machte das außer uns glaub ich keiner. Cabela's selbst ist ein recht großer und gut sortierter Laden für Outdoorartikel aller Art. Vor allem hat er eine große Campingabteilung. Wir kauften einen Campingtoaster und ein Hemd. Ab heute gibt es das Brot getoastet und nicht als Weißbrot 🤗

    Was mich schon bei Walmart beschäftigt hat und auch bei Cabela's wieder beschäftigte war die Tatsache, dass dort eine unglaubliche Menge an Waffen zu kaufen ist. Das geht von Pistolen und Messern über Armbrüste bis zu halbautomatischen Waffen. Meinem Sicherheitsempfinden ist es nicht zuträglich zu wissen, dass sich jeder neben Milch und Käse auch noch ne Waffe einkaufen kann. Ja, es mag Jäger geben, die eine Waffe benötigen aber die werden sie sicher nicht im Einkaufsmarkt erwerben...

    Als wir den Platz bei Cabela's verließen war das Wetter noch in Ordnung. Wir beschlossen weiter südlich durch das Gebiet Kenai Peninsula zu fahren, weil wir hiervon schon viel gelesen und tolle Bilder gesehen hatten. Es ist ein Nationalpark mit schöner Landschaft und sehr vielen Wildtieren, die man beobachten können soll.

    Wir fuhren also los. Auf unserem Weg lag der Ort Whittier. Um diesen zu erreichen muss man einen gebührenpflichtigen Tunnel passieren. Nach der Entrichtung von 13 $ Gebühr darf man dann den einspurigen Tunnel durch den Berg passieren.

    Inzwischen hatte sich das Wetter stark verschlechtert. Es war grau und regnete unentwegt. Wir erreichten den örtlichen Campingplatz, suchten uns einen Stellplatz und warteten eine Weile ab, ob der Regen aufhörte. Der Gefallen wurde uns nicht getan und so verpackten wir uns wind- und wasserfest und machten einen Spaziergang durch Whittier. Der Ort selbst ist sehr klein. Es ist ein Hafenort, der kleinen Booten- zumeist Angelbooten - einen Liegeplatz bietet, einen Anleger für kleine Kreuzfahrtschiffe hat, Ausflugsfahrten zu den nahegelegenen Gletschern bietet, zwei Hotels hat und einige Militärbaracken aus dem Kalten Krieg. Heute lebt der Ort vom Tourismus, der Fischindustrie und dient als Containerhafen.

    Da es weiterhin nicht zu regnen aufhörte, krochen wir wieder zurück ins beheizte Wohnmobil und machten uns Steak mit Gemüse zum Abendessen.
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  • Day22

    Valdez Fjord mit Fischfabrik und Bär

    August 19 in the United States

    Für heute gibt es zwei Footprints, damit ihr meine Standortdaten besser nachvollziehen könnt und ich mehr Fotos hochladen kann.

    Heute früh klingelte um 7.30 Uhr der Wecker und ein kurzer Blick aus dem Fenster genügte für die Entscheidung, auszuschlafen und nicht mit einem Boot die Küste entlang zu fahren. Es war alles grau in grau und ab Mittag war Regen abgekündigt. Also schliefen wir weiter und machten uns später nach einen großen Frühstück mit Rührei und Toast auf den Weg.

    Im Internet hatte ich am Vorabend auf Find Penguins einen Reisebericht einer Frau entdeckt, die von ihrer Fahrt um den Fjord von Valdez herum berichtete und dort vor einigen Jahren eine Fischfabrik besucht hatte. Auch Bären sollte man dort häufiger antreffen können. Also war klar, wo wir unbedingt auch hin mussten. Wir fuhren also los.

    Auf unserem Weg zur Fischfabrik stand ein Schild, welches auf den alten Standort von Valdez hinwies. Der Ort war einmal an einem anderen Ort gelegen, bevor ein Tsunami ihn vollends zerstört hatte. Eine Informationstafel und das Fundament der alten Post erinnern an dieses Ereignis. Zudem hängen im gesamten Gebiet Schilder, die auf Evakuationsrouten hinweisen. Wir fuhren weiter um den Fjord herum und überquerten zwei Flüsse, an denen unglaublich viele Vögel, zumeist Möwen kreischten. Ein extrem lautes Geschrei und jede Menge Trubel.

    Wir fuhren erst einmal weiter und entdeckten plötzlich links neben der Fahrbahn an einem kleinen Bach einen Schwarzbären, der zwischen den ganzen Möwen lag und einen Fisch zu essen schien. Wir hielten an und machten unsere Kameras startklar. Der Bär angelte sich in aller Ruhe einen Fisch nach dem nächsten aus dem Bach, legte sich mit ihm hin und schleckte und knabberte an ihm herum. Die meisten Fische zappelten und überlebten diese Prozedur, einigen gelang es, wieder in dem Bachlauf zu springen, was der Bär lediglich zur Kenntnis nahm und sich sein nächstes Opfer suchte. Eine aufgeregte Japanerin kam zu uns gelaufen und berichtete, der Bär würde lediglich die Eier der Fische essen. Ein kleiner Feinschmecker also 😀 Nach einer ganzen Weile drehte sich der Bär dann einfach um und verschwand wieder im Wald.

    Komplett beeindruckt fuhren wir weiter und gelangten zur Fischfabrik, vor der ein Wehr angebracht ist, wo ebenfalls häufiger Bären nach Fischen greifen sollen. Heute waren nur jede Menge Möwen und Fische am Wehr zu sehen. Die Fische sprangen das Wehr hinauf um anschließend weiter flussaufwärts zu schwimmen. Die Möwen spielten und trietzten die Fische dabei. Gelegentlich hackten sie mit dem Schnabel zu. Die Fische versuchten ihr Glück im Schwarm. Statt aber wirklich flussaufwärts ging es hier direkt in die Fischfabrik. Es ist eine Art Fischtreppe angelegt, wo die Fische gegen den Strom hinauf schwimmen und hüpfen und auch einige Ecken, in denen sie sich ausruhen können. Oben einmal angelangt, schwimmen sie in große Becken und werden in Kleingruppen in die Fabrik gehoben. In der Fabrik warten einige Mitarbeiter darauf, die Eier der Fische abzutrennen und den Samen. Die Fische werden weiterverarbeitet, die Eier anschließend künstlich befruchtet und so die Nachzucht sichergestellt. Interessierte können durch große Scheiben und über an der Decke befestigte Spiegel bei diesem Ablauf zusehen.

    Anschließend fuhren wir weiter die Straße entlang in der Hoffnung, weitere Tiere zu sichten. Irgendwann aber endet die öffentliche Straße an einem Gelände der Transalaska-Pipeline mit dem Blick auf große Öltanks. Die Straße fuhren wir nun sehr aufmerksam und langsam wieder zurück und es lohnte sich erneut!

    Quer über uns flog ein Weißkopfseeadler und landete in einer hohen Tanne direkt neben der Straße. Wir hielten an, zückten die Kameras und stellten fest, dass Mrs. Eagle bereits im Baum auf Mr. Eagle gewartet hatte. Toll! Sie beide saßen da uns überblicken den Fjord, beobachteten alles, auch uns. Irgendwann drehte ich mich zum Fjord und sah einen Seehund vorbei schwimmen. Auch von ihm versuchten wir einige Bilder zu bekommen, er war aber leider recht weit weg.

    Es ist der Wahnsinn, was wir heute auf so einer kleinen Straße für ein Glück hatten. Ein weiterer Weißkopfseeadler saß auf einem alten Baumstamm im Watt, flog aber sofort davon als wir einparkten. Dann waren wir zurück am Richardson Highway und setzten nach einem Tankstopp unsere Fahrt grob in Richtung Tok fort.
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  • Day20

    Dawson City nach Glennallen

    August 23 in the United States

    Nach vier Nächten, neuen Bekannten und jede Menge Spaß hieß es heute weiterfahren Richtung Anchorige. Mit der Fähre ging es über den Yukon und danach auf den "Top of the World Highway ".
    Dieser ist ca 130 km lang und führt an die Grenze zwischen Canada und Alaska.
    Den Namen trägt der Pass nicht umsonst. Wir hatten Regen, Sonne und Schnee und es war 🐖🐖🐖🐖-kalt.
    Aber trotz allem 👍👍👍. Die Zollabfertigung war mehr als Problemlos, alle Zöllner total nett.
    In Chicken, ja so heißt der Ort wirklich, wärmten wir uns zu erst mal auf und füllten unseren Spritvorräte nach.
    Alaska ist auch bärig, obwohl wir keinen Bär bisher gesehen haben, dafür aber eine Elchkuh mit Ihrem Jungen. Die hinterlassen auch einen bleibenden Eindruck.
    Da es kurz vor Glennallen wieder zu regnen beginnt nehmen wir heute mal eine "Cabins". Das gefällt mit besser als ein Motel und ist außerdem noch billiger.
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  • Day13

    Denali Nationalpark

    August 10 in the United States

    Um 6.30 Uhr klingelte unser Wecker. Wir hatten extrem schlecht geschlafen. Im Gegensatz zu den letzten Nächten, wo wir bei absoluter Stille im Wald oder an Seen standen, war auf diesem Campingplatz eine Geräuschkulisse wie auf der Autobahn. Wir waren froh, dass wir nur eine und nicht gleich zwei Übernachtungen gebucht hatten. Angesehen von der Lautstärke war der Platz zwar gepflegt aber sehr eng. Das beworbene "Free Wifi" war eine einmalige, halbstündige Internetnutzung - vorausgesetzt, man hat bei dem Telefonanbieter einen Account oder legt ihn dort an. Für 45 $ je Übernachtung kein wiederholungsbedürftiges Ereignis.

    Wir frühstückten, nutzen die Ver- und Entsorgung und machten uns auf den Weg zum Denali Bus Stop. Es war schönes Wetter, wenn auch etwas kühl mit nur 3 Grad Celsius. Unser Bus kam pünktlich und wir bekamen unsere Wunschplätze vorne direkt hinter dem Fahrer mit Fenster. Der Himmel war blau, die Wetterprognose gut und so starteten wir mit Wayne, unserem Busfahrer, in die Natur. Was ne war ein erfahrener Fahrer und er bot und an, ein wenig über den Park zu erzählen vorausgesetzt, alle wären still wenn er redete. Das war prima, da hinter und im Bus eine achtköpfige japanische Famile saß, deren Mutter so fürchterlich quiekend viel redete. Als Wayne also allgemeines über den Park berichtete war Stille im Bus, die auch anhielt, weil die gesamte Familie bei Waynes Erzählungen eingeschlafen war.

    Wir waren noch nicht weit im Park, da sichteten wir das erste Tier. Es war ein kleiner Fuchs und der Bus hielt, sodass wir ihm eine Weile zusehen konnten. Weiter ging es mit allgemeinen Verhaltenshinweisen bei Wildtierkontakt tiefer in den Nationalpark hinein. Die Busfahrt ist so geplant, dass der Bus ohne Erzählungen seine Stecke abfährt, an festgelegten Haltestellen 10 Minuten Pause macht, wo die Fahrgäste den Bus auch verlassen dürfen und bei Tiersichtungen auf freier Strecke darf der Bus zwar anhalten aber niemanden aussteigen lassen. Wayne gab uns Informationen zum Park, erzählte Wissenswertes zu den Tieren, die wir sahen, machte zahlreiche Fotostopps und erzählte Geschichten über verunglückte Personen, Tierbegegnungen, einem Flugzeugabsturz usw. Es war eine tolle Fahrt bei der wir außer den Fuchs noch Rentiere, Greifvögel, Bären und eine Ziege zu sehen bekamen. Mit dem jungen Ziegenbock fieberten wir gemeinsam mit Wayne mit. Er hatte sich von seinen Artgenossen getrennt und rannte quer über die freie Fläche über einige Hügel und war dabei gut sichtbar. Wayne berichtete, dass er sich geradewegs auf das Tal zubewegt, wo die Wölfe ihr Revier haben. Die Chance, dass die Ziege die Überquerung überleben würde, schätze er als sehr gering ein. Wir beobachteten den kleinen Kerl also weiter, hielten gemeinsam die Luft an, wenn er gerade einmal nicht sichtbar hinter Büschen verschwunden war und freuten uns, wenn er irgendwo unbeschadet wieder auftauchte. Zudem hielten wir Ausschau nach den Wölfen. Das waren einige Minuten absoluter Spannung und letztlich hatte der kleine Ziegenbock riesiges Glück und konnte nach der Durchquerung des Tals seinen Weg ohne Verfolger weiter fortsetzen. Derartige Wege sollte er sich allerdings nicht öfter aussuchen 😀

    Neben den Tieren war natürlich die Landschaft im Nationalpark der absolute Wahnsinn. Aufgrund des guten Wetters hatten wir - was wohl sehr selten der Fall ist - das Glück, den Mount McKinley, der seit wenigen Jahren Denali heißt, komplett wolkenfrei sehen zu können. Ein wirklich beeindruckender Anblick. Zum Glück waren wir auch mit der richtigen Ausrüstung unterwegs. Ich hatte beide Spiegelreflexkameras dabei, auf einer das 24-105 mm Objektiv, auf der anderen das 70-200 mm mit 1,4x Konverter. Da ich damit aber ziemlich beladen war, habe ich wenige Fotos mit dem Handy machen können. Ich reiche nach meiner Rückkehr dazu noch Bilder aus der Kamera nach 😀

    Nach 8 Stunden, die sehr schnell vergingen, kamen wir wieder am Busdepot an. Wir waren ziemlich platt, wollten aber die freie Strecke der Denali Parc Road noch einmal fahren. Auf unserem Weg standen plötzlich jede Menge Autos und aufgeregte Menschen auf der Straße. Der Grund war ein riesiger Elch, der direkt am Wegesrand stand und fraß. Ein irres Gefühl, wenn man dem in recht geringer Entfernung gegenüber steht und einem klar wird, dass kein Zaun ihn aufhalten würde, würde er sich auf einen zu bewegen. Dieser Elch aber nahm wie Fotografen lediglich kurz zur Kenntnis und fraß ungestört weiter.

    Wir hatten inzwischen auch Hunger, fuhren zum Ende der öffentlich befahrbaren Straße und machten uns auf dem dort gelegenen Parkplatz schnell Kartoffelpüree und Spiegelei. Nach dem Essen stellten wir fest, dass es bereits spät war und in unmittelbarer Nähe kein öffentlicher Campingplatz war. Hier waren am Vorabend bereits am frühen Abend alle Plätze ausgebucht und zudem schließen die Plätze hier relativ früh. Wir überlegten, wo wir nun übernachten sollten. Wir erinnerten uns, dass auf dem Parkplatz der Busstation "overnight parking and Camping" verboten war, als wir an einem weiteren Parkplatz vorbei kamen, wo Schilder standen "only overnight parking" und "overnight camping forbitten" stand. Nachdem wir alle Interpretationsmöglichkeiten durchgespielt hatten, beschlossen wir uns dort zwischen die anderen parkenden Fahrzeuge zu stellen und direkt ins Bett zu gehen. Der Parkplatz ist wohl für Wanderer und Radfahrer gedacht, die im Park übernachten. Außer uns standen noch weitere drei Wohnmobile dort, die ebenfalls bemüht waren, einem unvewohnten Eindruck zu machen. Wir gingen ins Bett und schliefen direkt tief und fest. Was für ein toller und aufregender Tag! 😊

    Ich kann den Park nur jedem empfehlen, der hier zufällig einmal in der Nähe ist. Die Bustour war auch gut, unbedingt Plätze hinter dem Fahrer für die Hinfahrt und auf der anderen Seite für die Rückfahrt wählen. Zudem gibt's in der Busstation freies WLAN.
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You might also know this place by the following names:

Alaska, AK, አላስካ, ألاسكا, ܐܠܐܣܟܐ, الاسكا, Alaska suyu, Alyaska, آلاسکا ایالتی, Аляска, Штат Аляска, अलास्का, আলাস্কা, Aljaska, ئەلاسکا, Aljaška, Αλάσκα, Alasko, آلاسکا, Alasca, 阿拉斯加州, Â-lâ-sṳ̂-kâ, ‘Ālaka, אלסקה, Alaszka, Ալյասկա, Àláskà, ᐊᓛᓯᑲ, アラスカ州, ალასკა, ಅಲಾಸ್ಕ, 알래스카 주, अलास्‍का, Aliaska, Aļaska, Аляске, Алјаска, അലാസ്ക, အလက်စကာပြည်နယ်, Hakʼaz Dineʼé Bikéyah Hahoodzo, ଆଲାସ୍କା, Аляскæ, ਅਲਾਸਕਾ, الاسکا, Aleska, ඇලස්කාව, Аљаска, அலாஸ்கா, అలాస్కా, รัฐอะแลสกา, Alýaska, Alyaska Shitati, Ałasca, Lalaskän, 阿拉斯加, Аляск, אלאסקע

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