United States
Cascade Creek

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4 travelers at this place:

  • Day18

    Rocky Mountain High oder: Grenzerfahrun

    July 12, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 20 °C

    Hanno schreibt:

    Ich bin sicher, jeder von Euch kennt Tage, an denen Dinge vorfallen, die in der Nachbetrachtung diesen Tag heroisieren. Ich kann Euch sagen: heute war so ein Tag. Heute Abend, da ich dieses jetzt schreibe, glaube ich, dass auf der ganzen Tour nicht so viel passiert ist wie allein heute.

    Ich muss mich echt zusammenreißen, um alles auf die Reihe zu bekommen. Vorweg: Franz hat sich entschieden, uns heute nur sporadisch zu begleiten, da die Wegverhältnisse möglicherweise zu heftig für ihn würden. Im Nachhinein: er hat richtig entschieden.

    Los ging’s ganz kommod mit einem leichten Schotterpass, dem ein zweiter folgte. Zuerst verlor Bernds Motorrad durch die Rappelei den Innenkotflügel des Hinterrads. Weiterhin hat der kommunikative Bernd sein Handy in einer Halterung am Lenker festgeklemmt. Auf einmal hielt er aufgeregt an, nachdem er feststellte, dass es irgendwo seit dem letzten Stopp verlorenging. Er und ich drehten um und suchten es. Auf dem Weg zurück trafen wir Hans, der bereits sein Hinterrad ausgebaut hatte. Platten (erwähnte ich schon: KTM?). Alles gut: Handy gefunden, Reifen geflickt.

    Nach einem kleinen Mittagsimbiss ging’s im Regen auf den ersten Pass: immerhin 3850 Meter. Dem folgte ein zweiter, der noch etwas höher war. Die Wegstrecke hoch und wieder runter war schon recht kernig: lose, dicke Steine, knackige Steigungen und Kehren mit knackigen Steigungen und losen, dicken Steinen.

    Wir trafen in einem ATV (kleines Geländevehikel) einen Einheimischen, den wir nach der Befahrbarkeit verschiedener Wege fragten. Er gab uns gerne Auskunft.

    Nach Bewältigung des zweiten Passes folgten wir dem Navi. Natürlich! Und jetzt kams: wir bewältigten Abfahrten (erwähnte ich schon dicke, lose Steine?), die so steil waren , dass wir die Motorräder teilweise nur runterrutschen ließen. Steinstufen und Absätze waren zu überwinden. Nach einigen hundert Metern stellten wir fest, dass die Straße zu Ende/nicht zu befahren war (ein Schild: „Road closed“ hatten wir geflissentlich übersehen). Also: zurück! Diese Aktion (hin und zurück) hat uns geschätzt zwei Stunden gekostet. Meine BMW lag einmal, die von Bernd mehrmals. Zum Schluss hatten wir absolut keine Kraft mehr, das Motorrad aufzuheben. Dazu kam, dass das ganze in 3600 Metern Höhe bei einbrechender Dunkelheit und aufziehendem Gewitter stattfand.

    Es ist aber alles gutgegangen. Schäden werden morgen begutachtet. Abschließend: ich habe motorradmässig schon einiges gemacht. Gegen die Aktion heute war alles andere (BMW in Hechlingen, Seylerhof in den Pyrenäen (sorry, Uwe)) der reinste Kindergeburtstag. Ich war/bin völlig ko. Das darf ich, glaube ich, auch für meine Mitstreiter Bernd und Hans sagen. Aber: wir haben als Team toll zusammengearbeitet. Fotos dieser ganzen Sache gibt’s nicht: wir waren einfach zu beschäftigt, um zu fotografieren.

    Auf dem Weg zurück (irgendwo hin) überquerten wir noch einen weiteren 12000-Fuß-Pass. Wir haben nicht mal angehalten: keine Kraft mehr.

    Im Tal angekommen, hielt neben uns der Einheimische, der uns mittags beraten hatte. Als wir ihm erzählten, wo wir waren, fiel er aus allen Wolken: „I don‘t believe it! It‘s the heaviest stuff all around!“
    Na ja, schöner Trost. Uns hat‘s gereicht!
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  • Day18

    Salida nach Ouray

    July 12, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute sollte es über vier Pässe nach Ouray gehen.
    Über den Marschal Pass, Los Pintos, Cinnamon Pass und den California Pass. Hierbei bewegten wir uns zwischen 1800 und 4200 m.
    Der Marschal Paß und der los Pintos Pass waren normal geschotterte Bergpässe die ohne größere Probleme, oh scheibenkleister, das hätte ich beinahe vergessen da.habe ich mir einen Platten gefahren und Bernd hat sein Handy verloren und wiedergefunden.
    Dank seiner Pianistenfinger gelang ihm es relativ schnell den Schlauch einzufädeln. Hanno hatte den Aparat mit der Luft, sodas die ganze Aktion in einer Stunde vergessen war. Danke noch mal an dieser Stelle 👍👍👍👍
    Was gibt es sonst noch zu berichten. Heute sehr viel da wir uns heute etwas verfranzt haben.
    Zuerst verlor Bernd seinen Innenkotflügel, hängt jetzt geistig 🤔am "Baum der Schande ".
    Auch haben heute einige Kühe verweigert,bzw haben sich hingelegt,
    Das sollen aber die jeweiligen Herren selber beschreiben.
    Morgen ist zuerst mal eine generalüberholung der Maschinen fällig. Neue Reifen tun auch Not, das ist auf Samstag geplant
    Auf dem Cinnamion Pass ging es auf und zu wie in München auf dem Stachus.
    Landschaftlich und fahrerische waren die letzten beiden Pässe sehr schön. Nur auf dem Pass wo wir uns verfahren hatten würde es für manche Teilnehmer eine kleine Materialschlacht.😭😭😭😭
    Aber ist alles reparierbar😁😎
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Cascade Creek

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