United States
Conch Bar

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Travelers at this place
    • Day20

      Apollo 11 und so.....

      February 27 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

      Gestern waren wir das KSC (Kennedy Space Center) Cape Canaveral besuchen. Es war zeitintensiv, höchst interessant und lehrreich. Trotz Wochenende hatte es mässig Besucher.
      Abends assen wir im bekannten Rest. Cracker Barrel, wurden von altem Herrn bedient, welcher sowas von lustig und freundlich war.Read more

    • Day13

      Von Cape Canaveral bis Palm Beach

      November 16, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

      Heute kam es gleich zu Beginn zu einem Novum. Ich drückte den ersten Wecker weg und wurde von der Schlummerfunktion 5 Minuten später erneut daran erinnert, doch bitte den Tag zu beginnen. Nagut... irgendwie hatte der Wecker ja recht. Um 10 nach 7 schälte ich mich dann aus dem Schlafsack. Auf Grund der Kälte musste ich ihn tatsächlich zum ersten Mal als Schlafsack benutzen und nicht als leichte Decke. Aber scheinbar hatte ich ja trotzdem ganz gut geschlafen 😊
      Im Hellen wurde erstmal die nähere Umgebung durch einen Spaziergang zum Wasser erkundet und das fast schon obligatorische Selfie vor dem Camper gemacht. Schließlich kommt man mit den State-Parks ja im Endeffekt doch schnell durcheinander. Und das auch schon jetzt, wo wir sogar noch unterwegs sind.
      Nachdem auch die morgendliche Hygiene abgeschlossen war (die Duschen waren übrigens echt super – schön groß und ein satter und sehr warmer Wasserstrahl beglückten uns) ging es dann im Pulli und mit festen Schuhen ☹ los. Die kurze Hose ließ ich mir aber - bei geschätzten 15 Grad - trotzdem nicht nehmen.
      Als erstes Ziel stand das nur wenige Meilen entfernte Mc Larty Treasure Museum auf dem Plan. Hier sollen Reste der Wracks und Schätze einer Flotte von spanischen Schiffen ausgestellt sein, welche 1715 einem Hurrikan zum Opfer fielen. Ebenso soll es eine schöne Plattform mit Blick auf den Ozean geben. Leider war man um kurz nach 8 noch nicht auf Besuch eingestellt – ok… so im Nachhinein stand selbst im Reiseführer „ab 10 Uhr geöffnet“ drin. Hätte man auch drauf kommen können. Nun gut, so lange wollten wir dann aber nicht warten. Also fuhren wir einfach nochmal 3 Meilen weiter und besuchten stattdessen das Pelican Island National Wildlife Refuge. Hier gibt es einen 1,3 km langen Trail, welcher im weiteren Verlauf auf einem Boardwalk verläuft und sich langsam in die Höhe schraubt, bis man am Ende auf einer Aussichtsplattform über das Meer und die dortige Pelikaninsel blicken kann. Mit ein wenig Glück sollen sich auch Alligatoren unter dem Boardwalk aufhalten. Das Glück hatten wir jedoch leider nicht. Dennoch war der Weg echt sehr schön zu gehen und auch optisch sehr gut aufgemacht. Am Anfang gab es ein paar Hinweistafeln zu der Umgebung. Im weiteren Verlauf – zu Beginn der Holzplanken – wurden dann alle National Wildlife Refuge mit ihrer Entstehung auf den Holzplanken dargestellt. Hintergrund ist, dass es sich bei dem Refuge vor Ort um das aller Erste handelt, welches 1903 von Roosevelt ins Leben gerufen wurde. Auf der Aussichtsplattform befanden sich dann noch kostenlose Ferngläser, welche den Blick über die Bucht nochmals aufwerteten.

      Wieder am Auto angekommen gab es dann erstmal ein schönes Frühstück… schließlich war der morgendliche Spaziergang ja anstrengend 😊

      Weiter ging die Fahrt über die Barriereinseln am Atlantik nach Fort Pierce. Laut Reiseführer einer von zwei Orten, an welchen man im Winter definitiv Manatees beobachten kann. Hierzu wurde auch das Manatee Observation & Education Center erbaut. Der andere Ort ist übrigens Homosassa – hier waren wir ja bereits am 13.11.2018.
      Das Ergebnis sei vorweggenommen. Wir haben nur an einem der beiden Orte Manatees gesehen… und das war nicht hier.
      Für den unglaublichen Betrag von einem (1) Dollar gelangten wir in das Center. Wir wurden nett begrüßt und in den ersten beiden Räumen standen kleine Aquarien und Terrarien sowie ein paar Tafeln mit Hintergrundinformationen über Manatees. Rechter Hand befand sich dann noch eine Abstellkammer mit ca. 10 Plastikstühlen. Hier lief ein Fernseher – über den Inhalt kann ich jedoch nichts sagen, da ich ja nicht zum Fernsehgucken in die USA geflogen bin.
      Also gingen wir – so dachte man – durch die eigentliche Tür in Richtung Meer. Es erwartete uns auf der anderen Seite der Hafen von Ft. Pierce. Zu dieser Stelle konnte man auch ganz normal – ohne das Manatee Observation Center gelangen. Also hatten wir eigentlich den „Komplex“ soeben – nach ca. 5 Minuten – durch den Hinterausgang wieder verlassen.
      Wie bereits oben erwähnt haben wir auch keine von diesen unglaublich unförmigen aber total knuffigen Seekühen angetroffen. Irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, dass diese sich in dem Hafen aufhalten. Aber nun gut – unsere beiden Reiseführer behaupteten dies. Also sagen wir einfach: Man kann ja nicht immer Glück haben.

      Auf unserem weiteren Weg hielten wir noch an 2 schönen Stränden und ließen die Eindrücke der Insellandschaft weiter auf uns wirken. Auf Grund des Wetters – es war neben der „Kälte“ unglaublich windig – waren überall die roten Flaggen am Meer gehisst. Zumindest bis zu den Oberschenkeln war ich dann aber doch mal kurz drin. Das Wasser war wärmer als die Umgebung.
      Und so fuhren wir weiter in Richtung Süden und mit jeder absolvierten Meile wurde es auch wieder ein wenig wärmer und sonniger. Ob das tatsächlich daran lag, dass wir nun ca. 100 Kilometer südlicher waren als gestern noch oder aber die Sonne sich gegen Mittag einfach besser durchsetzen konnte bleibt ein Geheimnis. Wie so oft liegt die Wahrheit wahrscheinlich in einer Mischung aus Beidem.

      Noch bevor wir unser heutiges Quartier bezogen stand ein weiterer Punkt auf unserer To-Do-Liste. Nachdem wir zu Beginn des Tages ja schon von dem Museum nicht mit offenen Türen begrüßt wurden, gab es ein vergleichbares Haus auf South Hutchinson Island – das House of Refuge. Auch hier soll sich alles um gesunkene Schiffe und deren Schätze in der Region drehen. Leider stießen wir auch hier auf geschlossene Pforten. Augenscheinlich auf Grund von Straßenarbeiten war die Zufahrt aktuell gesperrt und dementsprechend auch das Gebäude nicht erreichbar. Nun gut – gibt es auf jeden Fall schonmal einen Programmpunkt für den nächsten Trip nach Florida.

      Auf Grund der ausgefallenen Aktivitäten am heutigen Tag erreichten wir unser Nachtlager bereits gegen 14 Uhr. Wir checkten schonmal ein und suchten uns weitere Alternativen. Den halben Tag jetzt rumtrödeln macht ja auch keinen Sinn.
      Eine interessante Alternative wäre eine Safari gewesen, wo man mit dem eigenen Fahrzeug durch die „afrikanische Wildnis“ fahren kann. Die Ranger in unserem State-Park sagten uns allerdings, dass sich das nicht mehr lohnen würde. Dafür solle man schon eher einen ganzen Tag einplanen – bei fast 40 Dollar Eintritt hätte man sich das auch denken können - wobei bei dem hiesigen Preisniveau mich nichts mehr wundert.

      Da unsere nächsten Tage natürlich auch wieder vollgepackt sind nahmen wir statt der Safari dann dort etwas Luft heraus und fuhren schon mal nach Palm Beach – was eigentlich morgen auf dem Plan gestanden hätte.
      Vor Ort stellten wir ein wenig Abseits unser Gefährt ab und erkundeten zu Fuß das teuerste Hotel der Umgebung – und das will schon was heißen. Schließlich hat Palm Beach bei gerade mal 9.000 Einwohnern die höchste Millionärsquote von Florida. Das günstigste Zimmer kostet in der absoluten Nebensaison schlappe 360 Dollar die Nacht – im Verhältnis tatsächlich sogar noch in Ordnung. Zu besseren Zeiten darf man hierfür auch schonmal 600 Dollar hinlegen. Was die „richtigen“ Zimmer kosten bleibt allerdings ein Geheimnis.
      Nach ein paar Fotos von außen und der Eingangshalle gingen wir noch einmal um den Block und fuhren dann an der Strandpromenade die Insel weiter ab. Dort befanden sich die Häuser der Reichen, der Superreichen, sowie derer, für die Geld gar keine Rolle mehr spielt… und natürlich noch das Anwesen von Donald Trump. Für ein Foto reichte die Zeit hier allerdings nicht. Wir wollten auch nicht auf der Straße mal eben anhalten. Parkplätze gibt es dort natürlich nicht. Die hat ja jeder in seinem Anwesen zu Genüge – und neugierige Blicke will man gar nicht unbedingt haben. Aber es war beeindruckend. Vielleicht schaffen wir ja bei der morgigen Vorbeifahrt noch ein Schnappschuss von den Anwesen.

      Um den Abend auch noch zu nutzen und auf der Urlaubsliste einen weiteren Punkt schonmal wegzustreichen fuhren wir dann noch in die Shopping Mall einige Meilen entfernt (Gardens Mill in Palm Beach West). Eigentlich wurde uns von den Ranger im Park davon abgeraten, weil sie sehr groß sei und eher teure Marken vertreten sind – so etwas wie Hollister oder Abercrombie&Fitch – also genau mein Ding 😊

      Nachdem die Kreditkarte mit weiteren 300 Dollar belastet wurde und die Tüten voll waren gerieten wir auf dem Weg nach Draußen noch in ein Weihnachtsspektakel. Auf einmal versammelten sich tausende von Leuten um den weihnachtlich dekorierten Springbrunnen und die Rolltreppen wurden abgesperrt. Auf Nachfrage bei der Security erfuhren wir dann: „Santa is comming“. Kurze Zeit später lief ein schlecht verkleideter dicker Mann herein. Das eigentliche interessante war jedoch das drumherum. So wurde seine Kolonne angeführt von diversen Trommlern und Trompetern, gefolgt von unterschiedlichsten Werbemännchen und dem Gefolge, welches sonst noch so zu Weihnachten gehört wie verkleidete Rentiere etc. Und das im November bei mittlerweile wieder geschätzten 25 Grad... Die spinnen die Amis 😊

      Zum Ende ging es dann wieder zurück in den Jonathan Dickens State Park wo wir die Grillsession heute – auf Grund dessen, das nun auch schon nach 20 Uhr war – auf den Gasherd in der Camperküche verlegten.
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    You might also know this place by the following names:

    Conch Bar

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