United States
Eureka County

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Travelers at this place
    • Day27

      See you later, alligator

      July 21, 2018 in the United States ⋅ 🌧 28 °C

      Hanno schreibt: (Da wir am Freitag kein Internet hatten, geht der Freitag-Bericht erst am Samstag online). Und der Samstag-Bericht gleich dazu.

      Heute passiert viel:
      Ich bekomme in Delta einen neuen (Hard Core-) Enduro-Vorderreifen. Glück gehabt: die Werkstatt schließt ab heute Mittag für eine Woche.
      Bernd entschließt sich, nach Salt Lake City zu BMW zu fahren und eine neue Kupplung montieren zu lassen. Er beschreibt es selbst sehr plastisch. Das hat natürlich zur Folge, dass sich die Gefährten vorübergehend trennen müssen.

      Wenn wir maritim unterwegs wären, könnte man sagen: die Schlachtschiffe müssen ins Trockendock abdrehen, die leichteren operativen Einheiten halten Kurs. Und wie sie das tun:

      Hans und ich fahren die ersten 170km mit einem sehr hohen Schnitt: es geht über gute Schotterwege zur Grenze zwischen Utah und Nevada. Über weite Strecken ist die Strecke gleichmäßig hügelig. Bei unserem Tempo sieht das so aus: in der Senke wird die Federung voll komprimiert, auf der direkt folgenden Kuppe federt das Motorrad voll aus. Und das zigmal hintereinander. Geil.

      Eigentlich soll an der Grenze das Tagesziel sein. Wir sind aber schon um 14.00 Uhr da. Was tun? Hier ist ein Motel (na ja) und eine Tankstelle. Sonst nichts. Nur Bier trinken? Wir nicht! Weiter geht’s!

      Insgesamt fahren wir heute gute 500 Kilometer. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie weitläufig Ost-Utah und Nevada ist. Oklahoma ist auch weitläufig, aber da kann sich das Auge an einzelnen Farmen, Silos, und unterschiedlicher Vegetation festmachen. Aber hier? Nur Wüste mit flachem Strauchbewuchs. Sonst nichts. Unendlich. Nicht zu fassen. Kein Auto. Kein Haus. Keine Menschen.

      Die Wegstrecke ist jetzt sehr unterschiedlich: Mal schnelle Passagen, mal kilometerlang ausgewaschene Fahrspuren, mal kilometerlang fieser Tiefsand. Langweilig wird’s da nicht! Zum Schluss, es ist ja erst halb neun, auf 30 Kilometer noch ein veritabler Schotterpass. Wir holen aber eine Stunde wieder raus, da wir in die nächste Zeitzone (Pacific Central Time) fahren.

      Das erste Motel nach der Grenze ist, wie gesagt, nach weiteren 330 Kilometern (hier wohnt ja keiner!) in Lund. Das ist aber belegt, da anlässlich eines Feiertages (Pioneer-Day) ein Rodeo stattfindet. Da erreicht uns das Angebot eines Anwohners, der uns natürlich nach dem TAT befragt, in seinem Garten zu zelten und mit seiner Familie zu Abend zu essen. Wir nehmen dankbar an und unterhalten uns und die anderen prächtig.
      Zum Zelten kommt es aber nicht, da es anfängt zu regnen. Kurzerhand macht unser Gastgeber seine Garage frei, fegt einmal durch: fertig für die ISO-Matten und die Schlafsäcke. Jetzt, wo ich dieses schreibe, werde ich durch Country-Musik beim Nachbarn unterhalten.

      Eben erreicht uns die Nachricht, dass das Flagg-Schlachtschiff (äh: Bernds 1200er) morgen wahrscheinlich das Trockendock verlassen kann.

      Toller Tag heute! 😄

      So. Jetzt ist Samstag. Gehen 6.00 Uhr werden wir in unserer Garage von einem Lautsprecherwagen geweckt, der ständig durch den Ort fährt und Country-Songs abspielt. Das alles zur Vorbereitung der großen Parade, die ab 10.00 Uhr zur Feier des Pioneer-Days losgehen wird.

      Hans und ich werden von unserer Gastfamilie ganz selbstverständlich zum Frühstück eingeladen. Wir frühstücken mit der Familie; erneut gibt es nette Gespräche. Wir rödeln auf und wollen los: die KTM springt nicht an. Wahrscheinlich ist die Batterie leer, warum auch immer. Überbrücken von meiner GS funktioniert nicht; von einem Auto auch nicht. Anschieben: klappt nicht. Also muss wieder das bewährte Material ran: ich schleppe Hans mit meiner GS an. Wir erfahren von unserem Gastgeber, dass es in Ely einen Motorradhändler gibt, die möglicherweise Batterien hat. Nach einer herzlichen Verabschiedung fahren wir nach Ely, leider ohne Erfolg. Na ja, den Rest des Tages springt die KTM, mehr schlecht als recht, an. Vorsichtshalber lasse ich den Zurrgurt, mit dem ich sie angeschleppt habe, an meinem Gepäckträger montiert.

      Die Strecke, die wir heute zurückzulegen haben, ähnelt der gestrigen: lange schnelle Passagen, steinige Pässe, viel Sand. Besonders zu erwähnen: der „Original Lincoln Highway“. Das ist eine ca. 12 Kilometer lange Fahrspur quer durch eine buschbestandene Wüste, bergauf, bergab, hin und her. Oftmals nicht mehr zu sehen, nur zu erahnen. Mein Navi führte mich hinein, dann wusste es den Weg nicht mehr. Ich habe nach der Sonne navigiert. Hat gut geklappt! 😄

      Besonders zu erwähnen: sehr viele Tiere auf der Straße: Rehe, Rinder, auch eine Pferdeherde galoppierte neben und auf der Straße.

      Wir kommen in Eureka im Motel an. Eureka liegt am „loneliest highway“ der USA. So sieht’s hier auch aus. 🤪 Hans schraubt schon wieder an der KTM: der Auspuff ist aus dem Krümmer gerutscht. (Ich habe gerade einen Kommentar zu KTM geschrieben, den aber anstandshalber wieder gelöscht.)

      Gute Nachrichten aus Salt Lake City: Bernds Motorrad wird wahrscheinlich fertig, Bernd und Franz wollen die Strecke nach Eureka heute noch fahren.

      Wir haben unsere Gastfamilie in Lund zu FindPenguins eingeladen. Especially for you:
      „We never found such a friendly and relaxing hospitality, for complete strangers from abroad. Ralph, we give a lot of thanks to you, your wife and your wonderful family“!
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      Traveler

      Schön das es überall auf der Welt nette Gastfreundliche Menschen gibt die essen und einen Schlafplatz zur Verfügung stellen so soll es sein nehmt das mit wenn ihr wieder in Deutschland seid . Wann seid ihr wieder zu viert ? Peer

      7/21/18Reply
      Traveler

      Ihr solltet Reiseberichterstatter werden, die Zeitung ist nebensächlich, einfach toll eure Berichte weiter so und noch viel Spaß😎👍🏼👍🏼

      7/22/18Reply
      Traveler

      😍

      7/22/18Reply
      4 more comments
       
    • Day27

      Delta nach Lund

      July 21, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 27 °C

      Freitag am morgen haben wir uns getrennt. Die 2 H`s fuhren, nachdem Hanno einen Vorderreifen auftreiben konnte , auf dem TAT weiter, während Bernd und Franz zum Kupplungswechsel nach Salt Lake City fuhren.
      Geplant war bei uns am Anfang bis nach ins Motel Boarder Inn (Grenze von Utah nach Nevada). Da wir jedoch dort bereits um 14.00 Uhr waren entschlossen wir uns nach Lund zu fahren. Über Wüstenähnliche Steppenlandschaften ging es dahin. Nur einmal war eine Gipelfahrt welche aber nicht weiterging und einmal führen wir durch einen sehr netten Canyon.
      Je weiter wir Richtung Lund kamen je
      schwieriger würden einige Pisten. Sand Sand und Sand, es mit den vollgepackten Maschinen schon eine Herausforderung war.
      Kurz vor Lund müssten wir noch einen engen steinigen Pass nach unten bewältigen. Jetzt hatten wir für heute über 500 km gemacht. Was für ein Husarenritt.
      Ich habe gestern meine ersten 10.000 km vollgemacht.
      In Lund angekommen, es war bereits kurz vor 20.00 Uhr holten wir uns noch was zu trinken. Hier sprach uns Ralf an wir können gerne bei Ihm im Garten Zelten
      Wir wollten ins Motel und sollte es voll sein würden wir auf sein Angebot zurückkommen. Am Motel war es natürlich so, das es voll war. Morgen sei Rodeo und Pioneers Day.
      Also wir zurück zu Ralf. Hier konnten wir in der Garage schlafen und wurden Abends von Ihm, seiner Frau und einen Kindern versorgt.
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      Traveler

      Beneidenswert: schlafen in der Garage. Bernd und ich mussten dagegen in einem 1 st class Hotel übernachten mit Benutzung des Whirlpools und des Schwimmbades. Geht auch!!

      7/21/18Reply
      Traveler

      Da freut sich einer über ein bisschen Luxus 👍Noch 2 Wochen durchhalten! Du/ ihr schafft das ...😎

      7/22/18Reply
       
    • Day27

      Lund nach Eureka

      July 21, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

      Am morgen wurden wir um sechs Uhr oder kann auch noch früher gewesen sein von umherfahrenden Pick up's mit Aussenlautsprechern geweckt.
      Heute war Pioneers Day und es stand eine Parade im Ort an.
      Von Ralf wurden wir noch zum Frühstück eingeladen.

      Ralf, your Wife, your Children
      Thank you very much for the nice evening , Breakfast and for your help.
      It was nice to meet you.
      🤗🤗👍👍👏👏

      Als wir losfahren wollen streikte meine KTM. Batterie leer.
      Überbrücken brachte nichts , also anziehen. Danach wollten wir nach Ley , aber es gab dort auch keine Batterie. Kurzzeitig hält sie die Spannung aber mehr nicht. Jetzt muss ich halt jeden morgen angezogen werden. Wir wachsen mit unseren Aufgaben.😎😎
      Der Weg heute ging wieder durch wüstenartige Steppe, aber ohne Sandpassagen. Jetzt sind wir in Eureka und wrten auf Nachricht ob die anderen heute noch zu uns stossen oder erst morgen.
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      Traveler

      Hans, muss ich Dich jeden Morgen anziehen, oder reicht es, wenn die KTM angezogen wird? 🤔

      7/21/18Reply
      Mongole

      Ist immer ein geben und nehmen, wie beim Sandfahren mit schweren Kühen🤣🤣🤣🤣

      7/22/18Reply
      Traveler

      Thank you for the great hospitality of my husband Hanno and of his friend Hans. If you‘re in Germany someday, you‘re welcome in Bielefeld in our family. It is great to know, that there is friendship across borders. Thanks a lot :-)))

      7/22/18Reply
      Traveler

      🤗

      7/22/18Reply
       
    • Day12

      Across Nevada

      September 12, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 19 °C

      It was farewell to Lake Tahoe today and indeed farewell to California. A quick brekky at the Sunnyside Lodge, followed by a final pack and cleaning of teeth, and we were off on the TART bus like a couple of tarts, to the historic frontier town of Truckee, where we would catch the California Zephyr that starts in San Francisco and goes all the way to Chicago. With this little town, I can't help thinking of the Ricki Lee Jones 1979 song 'Chuck E's in love,' but singing 'Truckee's in love' instead, which clearly makes no sense at all, unless you accept that Truckee loves Stu and Chris.

      We had a few hours to see the glories of Truckee before our train came, so walked the length of the street a few times, stopped and had lunch at a diner, then waited for the Zephyr. Given that Truckee is in the mountains, the train actually has to travel quite slowly, so my imagined rush of wind and a great roar as the Zephyr ground to a stop in front of me didn't really actualise quite like that. There was a clanging bell to be sure, but nothing of great solemnity. The train sort of limped in and didn't so much grind to halt as fizzled to a halt. There were some squealing breaks, so I don't feel cheated completely out of a great rail experience.

      Like I said in an earlier Footprint, the Zephyr is vey comfortable and a pleasure to be on. Since we're on it for thirteen hours and alighting in the wee small hours of the morning in Salt Lake City, we got a sleeping car. Equipped with two fetching bunks and all the mod cons (showing my age there - no-body under 50 uses the phrase mod-cons), we were also favoured by the ticketing gods to dine with others in the dining car. No cafe snack for us, no siree. Chris had a nice burtternut risotto washed down with a Bud, and I had a chicken breast with mashed potatoe and gravy, washed down with a glass of Chardy. We were seated by the maitre d' opposite two individual men who were absolutely enchanting. Before long, the four of us were all comparing stories about governance, indigenous peoples, tax, cruises, accents and the like. Therte were a few hearty laughs, which you might be surprsed at, given the list of topics we covered, but there you are, Chris and I can make tax funny.

      The scenery as you leave California and head into Nevada is quite breath-taking. It is brown and rocky for a way, then eventually it turns into huge mountains and what looks like salt plains. It is all very desolate but there is a great beauty in that too. One of the few staions the train stops at is Winnemucca, made famous by the Tales of the City books by Armistead Maupin. Therre's not much there and even though I couldn't see the Blue Moon brothel, I feel it was still there, even if only in its literary form. Winnemucca is nestled under Winnemucca Mountain which is actually quite impressive.

      As I write, we have dined, read, posted, and are going to listen to music for awhile before turning in. I'm planning on listening to Saint Saens 2nd piano concerto in G Minor which feels just right for where I am and what I'm doing. We are both a bit weary but of good cheer and enjoying our adventure. We have a 3am appointment with the Salt Lake City train station and, hopefully not long after that, a very welcome bed in a nice hotel in the city.

      It's been nice having you along. I hope you are enjoying our little sojourn overseas from the comfort of your own homes. Feel free to temporarily download the Find Penguins app if you want to make some comments. Till next.
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      Traveler

      Stuart, we did the same trip 5 years ago, and adored it, streaking through wooded mountains, high terracotta cliffs, green Amish fields, white wooden churches... very memorable experience..

      9/14/18Reply
      Traveler

      I know what you mean. Seeing these iconic images, natural or human made, is an astonishing experience. Less so is the car rental I have to return now after getting a flat tyre driving out of the mountains around Salt Lake City. Will check out the Mormon Temple tonight. That might make me feel better. Lights. Pretty lights xo

      9/14/18Reply
      Traveler

      I am loving following you in your travels - thank you for taking the time to post these wonderful stories and images.

      9/15/18Reply
      Traveler

      So great to have the two of you along Jo and Graham. I keep wishing I could send Mum something. Damn! Very glad you guys are around.

      9/15/18Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Eureka County, مقاطعة يوريكا, Юрика, ইউরেকা কাউন্টি, Condado de Eureka, Eureka maakond, Eureka konderria, شهرستان یورکا، نوادا, Comté d'Eureka, Eureka megye, Էուրիկա շրջան, Contea di Eureka, ユーレカ郡, Eureka Kūn, Hrabstwo Eureka, یوریکا کاؤنٹی, Comitatul Eureka, Округ Јурика, Евріка, یوریکا کاؤنٹی، نیواڈا, Quận Eureka, Condado han Eureka, 尤里卡縣

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