United States
Fresh Pond

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2 travelers at this place:

  • Day114

    Einer dieser ... Tage

    October 3, 2018 in the United States ⋅ 🌙 19 °C

    Der Tag fing schon einmal ganz fabelhaft an.

    Beim Versuch unseren Flug nach NYC einzuchecken, stellen wir fest, dass der Flug für den 10.10. und nicht für den 03.10. gebucht ist. Der Tag an dem wir New York Eigentlich wieder verlassen wollen...
    Nach etlichen Versuchen, den Flug umzubuchen oder zu stornieren oder zumindest das zugebuchte Gepäck zu stornieren, stellen wir fest, dass die Stornierungs- oder Umbuchungsgebühren komischerweise immer genau so hoch sind, dass wir am Ende nichts wieder bekommen würden. Dann stornieren wir halt nicht.

    Wir buchen also very last minute einen neuen Flug, springen schnell unter die Dusche und machen uns auf zum Flughafen, da unser neue Flug schon um 12:30 Uhr und nicht wie der alte um 17:45 Uhr geht.
    Zudem müssen wir noch in Charlotte, NC umsteigen und da wir so kurzfristig gebucht haben, gibt es natürlich auf keinem der beiden Flüge noch zusammenhängende Plätze. Zumindest nicht kostenlos. Naja, 2x2 Stunden werden wir es wohl getrennt aushalten 😉.

    Unsere Mitreisenden der Route 66 haben uns bereits vor ca. einer Stunde verlassen, da auch ihr Flug gegen 12 Uhr über Atlanta Richtung Deutschland geht.

    Wir schaffen es noch rechtzeitig zum Terminal, checken ein und nehmen erst einmal unser Frühstück in Form eines Burgers zu uns.

    In Charlotte angekommen, haben wir 15 Minuten Zeit um zum Gate für den Flug nach NYC zu kommen. Leider wissen wir noch nicht, welches Gate das ist. Wir fragen uns, wie sie unsere Koffer in so kurzer Zeit von dem einen Flugzeug ins andere verladen wollen und sind sehr gespannt ob das wohl funktioniert. Wir stellen uns schon mal darauf ein, dass es das nicht tut.

    Immerhin schaffen wir es rechtzeitig zu unserem Abfluggate, da es zum Glück nur ca. 5 min von unserem Ankunftsgate entfernt war.
    Im Flieger wird Gerald von seinem Sitznachbarn, welcher mein Sitznachbar im Flieger nach Charlotte war, erzählt, dass die Stewardess im letzten Flieger unseren Jaro in der Hand hatte, als er ausstieg. Woher er auch immer wusste, dass der Löwe uns gehörte. Wahrscheinlich nicht schwer zu erraten, da noch 2 andere Tiere aus unseren Rucksäcken gucken.
    Jetzt ist es allerdings auch schon zu spät, um nochmal zum anderen Gate zu gehen, die Türen des Fliegers sind bereits geschlossen... Da werden wir wohl Lost and Found kontaktieren müssen. Aber ob die auch Kuscheltierlöwen hinterher schicken?

    In NYC angekommen, warten wir ganz gespannt am Gepäckband. Viele Koffer fahren vorbei, von unseren ist jedoch noch keiner in Sicht. Aufgrund der kurzen Umladezeit habe ich eh schon die Hoffnung verloren und wollte schon den Schalter aufsuchen, als Geralds Koffer das Gepäckband runter kommt. Sie haben es tatsächlich geschafft, unsere Rucksäcke in der kurzen Zeit umzuladen. Wir sind sehr positiv überrascht.

    Da wir, um die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, erst mit der Air Train zur Metro fahren müssten, welche p. P. $8 kostet, wir dann noch Metro und Bus zahlen müssten, entscheiden wir uns mal wieder für ein Uber. Das ging auch erstaunlich schnell, 3 Minuten später saßen wir im Auto Richtung Brooklyn.

    Nach einigen Minuten Fahrt hält der Fahrer an, wir sind wohl bereits angekommen. Ich merke noch an "das ging aber schnell", wir steigen aus, nehmen unsere Rucksäcke aus dem Kofferraum, ein neuer Mitfahrer steigt ein und der Fahrer startet den Wagen. Die Gegend sieht so gar nicht aus wie bei Airbnb beschrieben und ist uns auch nicht sehr geheuer. Ein schneller Blick auf Google Maps sagt uns, dass wir erst die Hälfte der Strecke von Flughafen bis zu unserer Unterkunft zurück gelegt haben.

    Zum Glück steht das Auto noch. Ich reiße die Beifahrertür auf und frage, ob das wirklich unser Drop off Punkt war. Der Fahrer schaut in seine App und stellt fest, dass es dies nicht ist. Er sollte hier lediglich jemanden einsammeln. Also Rucksäcke wieder in den Kofferraum und weiter geht die Fahrt. Jetzt wird auf Maps ständig verfolgt, wo wir sind.

    15 Minuten später erreichen wir dann unsere tatsächliche Zieladresse. Die Straße sieht zwar auch etwas gewöhnungsbedürftig aus, wirkt dennoch interessant, da auf der ganzen Straße Künstler sitzen, welche entweder musizieren oder mit Licht und auch Drohnen, künstlerisch aktiv sind. Wir finden unsere Unterkunft für die nächsten 7 Nächte und Dawid, unser Host, ist zum Glück auch zu Hause. Nach unserer letzten Airbnb-Erfahrung ohne Bewertungen sind wir vorerst etwas skeptisch als wir in den "Hauseingang" treten, werden dann jedoch positiv überrascht als Dawid die Tür zur Loft öffnet.

    Wir treten direkt in das Wohnzimmer mit offener Küche ein, das Badezimmer hat eine sehr alte, frei stehende Badewanne (endlich mal wieder baden👏🏻👏🏻)
    und der Vogel begrüßt uns (gegen Futter) mit einem Tänzchen. Wir sind sehr zufrieden mit der Unterkunft und vor allem mit unserem super netten Mitbewohner, kommen auf unserem Zimmer erst einmal an und lauschen dem Tromptenspiel und Gesang auf der Straße (bei der Lautstärke bleibt uns auch gar nichts anderes übrig 😉).

    In der Tagesbilanz hatten wir heute wohl doch einige Male Glück im Unglück, manchmal nur Unglück und zum Ende des Tages zum Glück wieder viel Glück 😊.
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