United States
Juniper Springs

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Travelers at this place
    • Day14

      Natur pur

      November 21, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

      Ebenso wenig wie von Tampa liest oder hört man, abgesehen von Orlando, von Zentralflorida. Somit fuhren wir ohne weitere Vorbereitung oder Planung in den Ocala National Forest. Der Wald von Ocala stellt das zweitgrößte unter Schutz stehende Waldgebiet im Staat Florida dar und beherbergt über 600 natürliche Seen, Quellen und Flüsse.
      Zwei dieser natürlichen Quellen sind der Juniper Spring und der Fern Hemmock Spring. Im Gegensatz zum Fern Hemmock Spring darf man im glasklaren Wasser des Juniper Spring schwimmen und baden. Aus dem Boden sprudelt in beiden Quellen klares Süßwasser, dass die Flüsse und Seen der Umgebung speist.
      Ein Sprung in den Juniper Spring durfte natürlich nicht fehlen und es war eine schöne Erfrischung.
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      489days Reise um die Welt

      Sieht das toll aus.😊👍

      11/24/19Reply
      Traveler

      Da waren wir auch etwas sprachlos 😶

      11/24/19Reply
       
    • Day2

      Orlando und die ersten Meilen

      November 2, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 21 °C

      Heute ist es soweit. Der Roadtrip beginnt.

      Nachdem wir gestern todmüde kurz vor Mitternacht eingeschlafen sind sollte der Wecker um 8 Uhr klingeln. Wir hatten ja noch ein wenig Schlaf nachzuholen.
      Aber wie schon fast vermutet, wurde ich vor dem Wecker wach. Gegen 7 Uhr schaute ich aufs Handy und entschloss mich den Tag auch ruhig jetzt schon zu beginnen. Richtig müde war ich auch nicht mehr. Chris lag noch eingemummelt und schnorchelte ein wenig. Aber kurze Zeit später machte er auch die Augen auf und fragte mich, warum ich schon wach sei. Anstatt sich nochmal rumzudrehen wollte er dann aber auch schon in den Tag starten.

      Während ich noch die Zeilen für den Bericht von gestern verfasste sprang er schonmal unter die Dusche. Im Anschluss ergänzte er noch die gestrigen Erfahrungen und ich machte mich alltagstauglich.

      Bereits aus Deutschland hatten wir einen Termin mit Cruise Amerika ausgemacht. Leider war der frühestmögliche erst um 14:00 Uhr. Also konnten wir den Tag entspannt beginnen. Und dies machten wir standartgemäß mit einem schönen amerikanischen Frühstück. Am all u can eat Buffet des Hotels bedienten wir uns an Rührei, Speck, selbstgemachten Waffeln mit Sirup und fürs Gewissen auch ein bisschen Obst und O-Saft.

      Gegen 9 Uhr starteten wir dann zu der gleichen Location von gestern Abend. Der/dem ICON. Zunächst schlenderten wir an der Passage vorbei. Noch war alles sehr ruhig und vieles geschlossen. Unser erstes Ziel lag aber auch kurz dahinter. Ein Piraten-Adventur-Golfplatz. Die Bahnen waren ein wenig größer als unsere Minigolfbahnen, mit Kunstrasen ausgelegt und eingebettet in eine herrliche Kulisse. Ein wunderschöner Start in den ersten Urlaubstag mit dem wir knappe 2 Stunden verbrachten. Anschließend ging es dann zurück zum Riesenrad. Mittlerweile begann auch das Leben an dieser Örtlichkeit. Nachdem wir uns durch die Ben&Jerrys-Eisdiele gefuttert hatten, buchten wir unsere 23minütige Rundreise über Orlando mit „The Wheel“. Mit fantastischen Weitblicken auf unter anderem die Universelstudios, Seaworld und am Horizont auch Disneyworld, wurden wir belohnt.

      Gegen 12 Uhr begaben wir uns dann langsam wieder in Richtung Hotel und fuhren mit dem Uber zur RV-Station. Nach dem Infovideo für Chris war dann auch unser Heim für die nächsten Wochen parat. Nicht mehr das Neueste und mit diversen Macken individuell geformt– aber das kann uns ja nur recht sein. So schaut man bei unserer Abgabe bestimmt nicht mehr so genau hin… und selbst wenn doch: Eigentlich waren rundherum Kratzer etc. auf dem Übernahmeprotokoll vermerkt 😊

      Um 15 Uhr rollte wir dann vom Hof in Richtung unseres ersten Campground – den Juniper Springs, welcher ca. 2 Fahrstunden entfernt lag. Auf dem Weg hielten wir noch „schnell“ (also ca. 2 1/2Stunden) bei einem Walmart und kauften unsere Grundausstattung für die nächsten Tage ein. Ein weitere Stopp in einem Alkoholgeschäft für den abendlichen Drink, ein Tankstopp und eine kleine Stippvisite im KFC unterbrachen unserer weitere Reise jeweils nochmal.

      Gegen 21 Uhr erreichten wir dann unseren Campground. Die Tore waren bereits geschlossen. Aber wir kündigten uns, vorbildlich wie wir sind, bereits um kurz vor 18 Uhr an. Der Herr sagte uns, dass wir einfach anrufen sollen, wenn wir vor dem Gate stehen, dann würde er uns dieses öffnen.

      In der Theorie war das total super… in der Praxis hatten wir mitten im Wald leider kein Handyempfang. Naja – selbst ist der Mann. Glücklicherweise waren die Schranken nur ge- und nicht verschlossen. Also verschafften wir uns selbst Zutritt und fuhren zu unserem reservierten Platz. Mit einem Balken Empfang konnten wir hier dann zumindest mit starken Unterbrechungen noch Bescheid geben, dass wir nun angekommen sind – nicht, dass der arme Mann noch die halbe Nacht auf uns wartet…

      Angekommen stellten wir fest, dass wir leider keinen Stromanschluss am Platz haben. Also musste der Restakku vom Laptop zum Laden der Handys und der Gopro herhalten und der Reisebericht musste schnell und knackig geschrieben werden.

      Für den morgigen Tag hoffen wir, dass wir noch ein Kanu ergattern können und den Fluss ein wenig durch die Wildnis erkunden können. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann öffnet der Verleih gegen 9 Uhr. Dementsprechend können wir in aller Ruhe auch ausschlafen. Und das geht gleich doppelt so gut heute, da uns noch eine Stunde Urlaub geschenkt wird. In Amerika werden erst in dieser Nacht die Uhren umgestellt.

      In diesem Sinne gönnen wir uns auch gerne noch ein zweites – und vielleicht auch drittes – Bier heute. Prost an alle fleißigen Follower 😊
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    • Day11

      Die Kanutour

      November 14, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

      Der gestrige Tag endete mit vielleicht 2 Bier zu viel. Schließlich mussten wir heute ja auch erst am Nachmittag wieder Auto fahren. Der kleine Kater war Stephan aber sichtlich anzumerken und die ersten Schritte verliefen etwas schwerfälliger als sonst. Aber Schwann drüber. Der Plan war die Kanutour, also wurde dieser auch umgesetzt.
      Wir starteten so früh es ging, da wir nachmittags noch ein gutes Stück zu Fahren hatten. Um 8 Uhr machte die Vermietstation auf, um 08:15 Uhr standen wir dann auch dort.

      Zuerst mussten wir ca. 100 Formulare ausfüllen, dass wir niemanden verklagen, haftbar machen etc wenn uns etwas passiert. Dann noch schnell unterschrieben, dass wir wissen, dass es sich um eine 7,3 Meilen lange Tour handelt, welche für Anfänger absolut nicht geeignet ist… Ähm… najaaa…. Hier haben wir vielleicht ein bisschen geflunkert. Aber ich saß zumindest früher ja schon ein paar Mal in einem Ruderboot 😊

      Nachdem wir uns dann mit Mückenschutz und Sonnencreme zugekleistert hatten, füllte wir noch das Wasser in Trinkflaschen um. Alles andere ist an Bord nicht erlaubt. Über einen langen Steg brachten wir unser Kanu zur Startrampe. Danach erhielten wir noch unsere Paddel, eine Schwimmweste und die gute Sicherheitstrillerpfeife… so ganz habe ich den Sinn nicht verstanden, aber ich nahm mir vor laut zu Pfeifen, falls mir ein wildes Tier zu nah kommt.

      Um 09:30 Uhr waren wir dann endlich soweit und konnten den Trip beginnen. Der Fluss entspringt quasi an unserem Startpunkt – dem Juniper Spring. Von dort aus windet er sich meist sehr flach durch die Natur. Eine kleine Stromschnelle und diverse Bäume im Wasser machten es uns nicht leichter. Also wenn man bedenkt, dass wir noch nie in so einem Boot saßen und trotzdem wieder heile angekommen sind, war es vielleicht übertrieben, dass diese Tour absolut nichts für Anfänger ist. Aber es war durchaus nachvollziehbar, dass das auch nicht gerade die Einsteigertour über einen ruhigen Fluss ist. Vier Stunden sollte man für die Tour ungefähr einplanen sagte man uns bei der Abfahrt.
      Absolut beeindruckende Bilder im weiten Nirgendwo. Glücklicherweise waren wir auch die Einzigen, die diese Tour machten, so dass uns niemand störte. Ganz viele Fische und fast noch mehr Schildkröten in allen Farben (von Orange über Grün bis hin zu Gelb war alles dabei) haben wir gesehen. Auch tolle Vögel und noch nie zuvor gesehene Insekten begegneten uns. Ein Alligator kreuzte unseren weg jedoch (leider) nicht. Beim Auschecken sagte die nette Dame jedoch, dass wir sicher sein können, dass die Alligatoren UNS gesehen haben... sehr beruhigend 😊
      Die 7,3 Meilen beendeten wir in 3,5 Stunden – also durchaus schneller als angeben. Ich denke, das war eine reife Leistung. Auch wenn Stephan beim Erblicken der (Auto)Brücke – unserem Zeichen für das Ende der Reise - mit sich und der Welt fertig war 😊
      Am Abholpunkt wartete bereits der Ranger mit dem Anhänger um uns zurück zu bringen. Als wir ihn fragten, ob er lange warten musste, sagte er nur: 1 Stunde. Ihr machtet den Eindruck, als wenn ihr das gut könnt und ich wollte euch nicht warten lassen 😊
      Alles in Allem war es aber eine sau geile Tour und ich kann nur jedem empfehlen – auch wenn man keinerlei Vorerfahrung hat – so eine Tour zu machen. So viel Ruhe, Stille und Natur wie sie wirklich ist, lässt sich sonst nirgends erleben.
      Zurück an der Station wurden die Körper und auch der Camper nochmal gereinigt. Gegen 14 Uhr waren wir dann wieder auf der Strecke. Einen weiteren Tagespunkt hatten wir heute nicht mehr. Die Tour war anstrengend genug. Und so fuhren wir mit einem Stopp zum Einkaufen und Abendessen dann die 120 Meilen bis zum Jetty Park bei Cape Canaveral bei einer reinen Fahrzeit von 3 Stunden.

      Für Morgen ist der Besuch des Kennedy Space Centers angedacht. Im W-Lan schauten wir noch schnell nach, ab wann dieses die Pforten öffnet. Dabei stießen wir auf einen Hinweis, der unsere Augen größer werden ließ. Am morgigen Tag soll um 3:46 PM eine Rakete starten. Eigentlich wollten wir zu dem Zeitpunkt bereits weg sein, aber DAS sollten wir uns wohl nicht entgehen lassen.

      Beim Einchecken im Campground fragte die Dame auch sofort, ob wir für den Start der Rakete von Elon Musk morgen hier sind. Man hätte wohl beste Blicke auf den Start vom Campground aus. Schließlich befindet der sich genau am Wasser an der anderen Inselspitze gegenüber vom Kennedy Center.
      Wir sollen einfach unser Camperlaubnis im Wagen liegen lassen, dann könnten wir so lange gerne bleiben. Sind wir mal auf Morgen gespannt!

      Am Stellplatz angekommen - wir haben extra einen abgelegenen Platz gebucht, direkt am Wasser, dafür ohne Anschlüsse - machten wir noch einen kurzen Strandspaziergang und ich streckte meine Füße zum ersten Mal in diesem Urlaub in den Atlantik.
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    You might also know this place by the following names:

    Juniper Springs

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