United States
Overseas Trailer Park

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8 travelers at this place

  • Day7

    Ein kleines Etwas

    November 14, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Tagesordnungspunkt 1: Daniels Rad reparieren. So ging es für uns am heutigen Morgen zu "Zombie".

    "Zombie" ist eigentlich ein kleiner Fahrradverleih. Wenn man aber lieb fragt, reparieren die hilfsbereiten und freundlichen Angestellten im hinteren Bereich der Ladenfläche auch mitgebrachte Räder aller Art.
    Schnell wusste die Angestellte was in unserem Fall zu tun war und so war das Rad schnell im "OP". In nur knapp 20 Minuten war der Übeltäter ausgemacht, ein kleines Etwas.
    Ebenso schnell war das Rad wieder zusammen gebaut und wir konnten wieder losradeln.
    In der kurzen Wartezeit bespaßte uns die knapp ein Jahr alte "Sally", eine sehr liebe und verschmuste Stafford Hündin.
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  • Day9

    Key West

    November 9, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 24 °C

    Tag 9 hat begonnen und nach der etwas „durchzechteren“ Nacht konnte man fast komplett durchschlafen 😊. Den Wecker stellten wir uns nicht, da wir eigentlich genug Zeit hatten um Key West zu erkunden.

    Mit Einsetzen der Helligkeit wurden die Augen mal kurz geöffnet und schnell wieder geschlossen. Das leise plätschern auf dem Camperdach verriet, dass es draußen wohl nicht so gutes Wetter ist. Also nochmal rumgedreht und bis 9 Uhr weitergeschlafen. Leider war das Wetter auch weiterhin nicht viel besser. Aber zumindest der Regen hörte so langsam auf.
    Ohne nennenswerten Hunger machten wir uns direkt startklar und fuhren bereits mit dem Uber um viertel nach 10 nach Key West rein.

    Nach dem gestrigen Showlaufen der riesen Schnellboote auf der Partymeile konnten wir es kaum erwarten diese bei Tag und vor allem auch in Aktion zu betrachten! Somit steuerten wir als erstes grobes Ziel den Dreh- und Angelpunkt der ganzen Show am Yachthafen von Key West an. Leider waren hier, wie sollte es bei so einer Veranstaltung auch anders sein, die Boote bereits alle wieder im Wasser und nur die Trink- und Fressbuden machten so langsam auf. Eine einsame Frau oder ein einsamer Mann (so genau kann man das hier in Key West bei manchen Personen nicht sagen) spielte bereits auf dem Keyboard und sang mehr oder weniger gut dazu.

    Auf Grund des schlechten Wetters und dem doch etwas stärkeren Seegang war viel Action aber nicht zu erwarten. Der Zeitplan verriet uns dann auch, dass generell für heute keine Rennen geplant waren. Diese sollen erst wieder ab Sonntagmittag stattfinden. Wahrscheinlich hatte man deswegen auch gestern Zeit für das Bad in der Menge.
    Nach der ersten noch recht überschaubaren Runde entschlossen wir uns dann erstmal etwas zu Frühstücken. Pulled Pork Burger mit Bacon Beans und selbstgemachten Saucen – sehr köstlich als Start in den Tag!!! Für den geplanten gesunden Snack hinterher – ein Smoothie- blieb dann leider kein Platz mehr im Magen…

    Die letztendlich auf dem Tacho des heutigen Tages gemessenen Schritte von 20.150 begannen am Mallory Square – dem täglichen Rummelplatz zum Sonnenuntergang – und führten uns noch vor dem Erreichen des oben genannten Yachthafens vorbei am „Little White House“ und unzähligen Souvenirläden zur „Mile 0“. Dem Anfang des US-1 also dem Highway 1, welchem wir von Beginn an unserer Reiser mehr oder weniger energisch folgten. Zumindest lief er in der Regel nur wenige Meilen entfernt von der doch schöneren Küstenstraße A1A. Dieser Punkt entpuppte sich bereits als ein kleiner Tourihotspot, wo es viele tolle Selfies zu machen galt.
    Weiter ging es nach dem kleinen Abstecher von der Mile 0 zum oben erwähnten Yachthafen und anschließend von dort in Richtung auslaufender Altstadt, wo eher die Einheimischen ansässig sind, zum Leuchtturm von Key West. Unser Glück war hier heute das Wetter – irgendwas Gutes musste es ja auch haben! Dieser war kaum besucht und wir hatten fast den ganzen Rundgang über den Dächern von Key West (98 steile Stufen führten uns hinauf) für uns. Neben dem fabelhaften Ausblick gab es auch noch angeschlossen ein kleines Museum welches einen über die Historie der Leuchttürme auf Key West aber auch der gesamten Keys sowie deren Personal aufklärte. Ehemals dienten die Ausstellungsräume dem Leuchtturmwärter bzw. der -wärterin als Unterkunft.

    Wieder zurück auf der Whitehead St. (neben der Duval St. die zweite Hauptader der Stadt) ging es weiter durch die eher von einheimischen bewohnten Stadtteile, vorbei an dem einstigen Wohnhaus von Ernest Hemingway, zu dem vermutlich zweitbeliebtesten Selfiepunkt auf Key West: dem southernmostpoint of USA (im Kleingedruckten steht dann auch, dass es sich nur um den südlichsten Punkt der kontinentalen USA handelt – Hawaii sei dank 😊). Markiert wird dieser Punkt durch eine große rote Landboje. Dieser war zwar bereits von vielen Touris umlagert, jedoch hatten wir auch hier Glück im Unglück durch das Wetter und mussten nur 15 Min warten bis wir an der Reihe waren und unsere Fotosession "ungestört" starten konnten.
    Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass es sich hierbei nicht um den beliebtesten Selfiepunkt handelt. Dieser liegt nämlich – nach Angaben eines niemals lügenden Schildes – auf dem Sunsetpier unweit des Mallory Squares.
    Ein paar sehr schöne Schnappschüsse später ging es dann weiter zu einem kleinen, vermeintlich abgelegen Strand. Hier waren jedoch bereits die ersten Sprittis der Speedbootveranstaltung angekommen und so wurde es nichts mit ein wenig Ruhe in der torbulenten Stadt. Nichts desto trotz war der Strand sowie der kleine Pier sehr schön und wir konnten auf dem Rückweg noch ein recht seltsames Spiel, welches eine Mischung aus Tennis und Tischtennis auf einem viertel Tennisplatz darstellte, beobachten.

    Das nächste Ziel sollte der, für seine witzigen Sprüche auf den Grabsteinen bekannte, Friedhof sein. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer alten Feuerwehrwache vorbei und wollten uns hier eigentlich nur umsehen. Als wir jedoch den Eingangsbereich betraten wurden wir von einem älteren Herrn (ca. 60+, wir nennen ihn mal Michael da uns der Name entfallen ist) sehr herzlich in Beschlag genommen.
    Dieser erzählte uns, dass dies hier ein kleines Museum der alten Feuerwehrwache sei und sie hier eine sehr schöne und zugleich auch interessante/einzigartige Sammlung hätten und er uns diese für einen kleinen Obolus gerne zeigen würde. Dieser Einladung folgten für insgesamt 10 Dollar sehr gerne – eingerechnet war hier bereits der „Blaulichtrabatt“ von 50% für alle Firefighter & Cops. Michael zeigte uns die letzten und mittlerweile ausrangierten Feuerwehrfahrzeug der 80er Jahre (welche nur noch an Paraden teilnahmen) und führte uns entlang des alten Stalls der Zugpferde vorbei an einem Stück der Twin-Towers von 9-11 wieder zurück in den Eingangsbereich. Nach einer kurzen Vorstellung der prähistorischen Sammlerstücke in diesem Bereich übergab er uns an Alex. Dieser zeigte uns das alte Hauptgebäude und erzählte uns hierbei diverse witzige aber auch sehr traurige Anekdoten aus dem damaligen Alltag. So z.B., dass die damaligen Pferde grundsätzlich auch zur Auslieferung der Milch benutzt wurden und das bei dem Ertönen der Feuerglocke ein Pferd so enthusiastisch war, dass es sofort - mit samt der Milchkarren - zur Feuerwache lief und selbst in sein Löschgeschrirr schlüpfte. Das wirklich lustigste für uns war jedoch in den Schlaf- und Aufenthaltsräumen eine Wand voll mit Wappen deutscher Feuerwachen, welche dem Museum zugeschickt wurden. Neben Köln, Düsseldorf und München war hier tatsächlich auch Korschenbroich vertreten. Für diejenigen, die nicht aus der Nähe von Dormagen kommen, diese Stadt ist unter anderem durch Horst Schlämmer bekannt geworden. Generell waren die beiden freiwilligen Senioren sehr begeistert von den Deutschen und deren Großzügigkeit. Neben den bereits erwähnten Wappen erhielt das Museum auch Helme und sogar ganze Anzüge aus Deutschland als Dank für eine schöne Rundführung.

    Nach einem wirklich herzlichen Abschied verewigten wir uns noch im Gästebuch und zogen weiter in Richtung Friedhof. Das Gästebuch wies uns heute auch als einzige Besucher auf. Aber immerhin waren noch zwei Gäste am gestrigen Tag eingetragen. Definitiv eher ein Insidertip als Massentourismus. Das wurde spätestens auch klar als Michael während unserer Führung mit Alex ganz aufgeregt in die Halle stürmte und „noch zwei weitere Gäste“ ankündigte. Er konnte es selbst nicht fassen, was heute los sei. 3 Minuten später entschuldigte er sich, da es doch nur ein Fehlalarm gewesen sei. Die vermeintlichen Gäste machten lediglich Fotos von den alten Feuerwehrwagen 😊.

    Angekommen an dem Friedhof konnten wir auf den ersten Blick weder etwas Lustiges noch interessantes finden. Und irgendwelche Gräber besichtigen muss dann – vor allem im Hinblick auf die knappe Zeit die wir in Key West nur haben – dann doch nicht sein. Und so gingen wir lediglich an dem Außenzaun vorbei und zogen langsam wieder in Richtung Tourimeile welche wir dann mit der Duval Street auch wieder erreichten. Anstelle des Friedhofs begaben wir uns dann noch in die ortsansässige und erste – zumindest legale - Schnappsbrennerei. Für eine Besichtigung inkl. Verköstigung blieb jedoch „leider“ keine Zeit, da der Magen brummte und wir 100%tig nach der Verköstigung auf leeren Magen direkt ins Bett gefallen wären…

    Zurück in der Menschenmenge hatten wir noch einen Pub auf dem Schirm, zu welchem wir es gestern Abend nicht mehr geschafft hatten. Hier sollte es auf mehreren Etagen interessante Partys inkl. einer Naked-Party auf dem oberen Sonnendeck geben. Dies war natürlich heute bei Tag und vor allem ohne Sonne nicht so spektakulär wie vermutlich am Abend mit allen besoffenen - aber dennoch sehenswert... was sich hier so alles tummelt. Wir verweilten für zwei Getränke, einem kleinen Smalltalk und bizarren Anblicken mit Kreuzfahrtgästen als endgültig das Magengrummeln von Chris siegte.
    Im Anschluss wurde mit einem kleinen Stück Pizza der erste Hunger etwas besänftigt und es ging weiter in Richtung Sunsetpier, wo wir auf einen noch schöneren Sonnenuntergang als gestern Abend hofften. Zwar zog es passend zum Sonnenuntergang ein wenig auf, aber die letzten Zentimeter am Horizont blieben dann doch in Wolken gehült. Dies hielt uns aber nicht davon ab noch ein paar sensationelle Schnappschüsse zu machen und uns einen Cocktail zu gönnen 😉.
    Das nächste und letzte Ziel des heutigen Tages stand bereits gestern fest: Abendessen bei Sloppy Joe!!! Leute wie sollen wir es beschreiben??? Dieser wirklich nicht gerade ansehnliche Burger (Zwei Burgerbrotseiten gefüllt mit einer Art Bolognesesauce) war so unnormal lecker!!! Obgleich es sich bei dem Restaurant in Key West nicht mehr um das Einzige handelt, welches diesen Burger serviert, ist dieser hier tatsächlich etwas Besonderes. Schließlich wurde hier der erste Sloppy Joe gegründet und es war damals schon das Stammlokal von Ernest Hemingway, welcher den gleichen Burger auch so sehr zu schätze wusste wie wir 😊

    Recht müde von den mittlerweile fast 20.000 Schritten gönnten wir uns noch 1-2 leckere Bierchen in den ortsansässigen Lokalen und traten dann die Heimfahrt an. Somit hieß es zum Abschluss „gute Nacht Key West“😊 und schlaft gut bei nur noch „milden“ 24 Grad.
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  • Day16

    Curry Hammock State Park bis Key West

    November 19, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Das Ziel des heutigen Tages ist eines unserer absoluten Highlights auf dem Roadtrip: Key West. Bis dahin lagen aber noch – wie wir um 16:20 Uhr vom Tacho ablesen konnten – 67,4 Meilen schönster Florida Keys vor uns. Also planten wir den Tag so, dass wir erst am späten Nachmittag in Key West ankommen wollten. Die Reiseführer gaben Material für die Strecke her, dass wir auch locker 2 Tage dafür hätten einplanen können – mit Ausflügen aufs und unters Meer auch gerne 4-5 Tage. Da Stephan dafür ja aber nicht so zu haben ist, beschränkten wir uns (größtenteils) auf den festen Boden.

    Um 7 klingelte der Wecker. Der zu Beginn noch wolkenlose Himmel mit der aufgehenden Sonne lachte mich beim Wegschieben der Gardienen bereits an. Schnell die Sachen für das Waschhaus gerafft und raus aus der Tür – Stephan brauchte noch ein paar Minuten zum Wachwerden. Nach 3 Metern machte ich aber auch erstmal kehrt – es war unglaublich warm draußen – bestimmt schon 25 Grad. Also wurde die Boxershorts gegen die Schwimmshorts getauscht und der erste Weg führte an den Strand. Durch den feinen Sandstrand ging es in das kristallklare Wasser. Ab Knietiefe merkte man dann allerdings, dass hier Sumpflandschaft ist. Die Füße sanken in dem Sand-Schlick-Gemisch bis weit über die Knöchel ein und es ging nur langsam tiefer rein. Was solls – also einfach hier ins Wasser schmeißen. Ein „Flachköpper“ geht ja schließlich immer. Nach ein paar Minuten im Atlantik ging die Reise dann weiter zum ursprünglichen Ziel – den Duschen.
    Durch den morgendlichen Ausflug und dem dringend fälligen Rasieren brauchte ich heute Morgen ein wenig länger als sonst und so ging die Reise dann halt mal nicht um 8 Uhr, sondern 30 Minuten später los – erster Anlaufpunkt der 15 Minuten entfernte Sombrero Beach. Ein richtig schöner weitläufiger Strand diente uns fürs Frühstück und einem kleinen Ausflug ans Wasser.

    Um 10 Uhr wollten wir dann bei Pigeon Key sein. Dort sollte eine Bootstour zu der kleinen Insel Pigeon Historic starten, welche Anfang des 19. Jahrhunderts den Arbeitern der 7-Mile-Bridge als Basislager diente. Alternativ gebe es laut Reiseführer einen 3,5 km langen Trail über die alte 7-Mile Bridge. Diese war früher eine reine Eisenbahnbrücke, wurde aber nach dem Hurrikan 1935 so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie als Autobrücke wiederaufgebaut wurde und mittlerweile nur noch in Bruchstücken vorhanden ist. Die jeweiligen „Endstücke“ dienen als Pier zum Angeln bzw. als Trail nach Pigeon Historic. Also mit dem Boot hin und zu Fuß zurück – klang nach einem tollen Plan in unserem Kopf.
    Im Visitorcenter begrüßte uns dann jedoch bereits an der Tür ein Schild: „No tours today“. Drinnen erfuhren wir dann, dass das Schiffe einen Motorschaden hatte und gerade repariert wird. Eventuell ist es bis Übermorgen wieder funktionstüchtig. Nun gut, dann halt beide Touren zu Fuß – denkste. Auf die Frage, wo wir in den Trail starten könnten erfuhren wir dann, dass das leider auch nicht möglich sei. Dieser wurde durch den Hurrikan „Irma“ letztes Jahr leider so stark beschädigt, dass er nicht mehr als sicher gilt. Man arbeite an der Wiedereröffnung – aber das wird bestimmt noch mehr als ein Jahr dauern. Die Insel sei demnach aktuell nicht zu Besuchen – schade. Vielleicht fahren die Boote ja bis zur unserer Rückfahrt in 2 Tagen wieder – sofern wir dann ein wenig Puffer haben.
    Es war nach dem toten Mangrovenwald im Statepark gestern übrigens nicht die letzte Auswirkung von Irma, welche wir erfahren mussten. Beide Reiseführer wurden vor dem Hurrikan verfasst und im weiteren Verlauf erhielten wir immer wieder mal die Antwort, dass zumindest Teilbereiche noch wegen Sturmreparaturen gesperrt waren. Auch weitere Wälder waren abgestorben und noch immer sah man hier und da in den Wäldern und Sümpfen angespülten Dreck und Plastik welcher noch nicht beseitigt wurde. Durch diese Einblicke bekommt man zumindest eine ganz grobe Ahnung wie extrem die Auswirkungen auf die gesamten Keys letztes Jahr gewesen sein müssen. Und der Zustand aktuell liegt nicht daran, dass man in dem karibischen Flair vielleicht eher behäbig arbeitet. Man sah an vielen Ecken und Enden Arbeiter und Restaurationen. Es wird aber wohl noch Jahre dauern, bis zumindest die Infrastruktur wieder steht und vermutlich mehrere Jahrzehnte bis sich die Natur erholt hat.

    Da auf der Route – wie oben schon erwähnt – noch so viel zu tun ist, nahmen wir uns den nächsten Punkt vor. Die 7-Mile-Bridge selbst. Eigentlich ist sie nur 6,79 Meilen (10,93 km) lang – aber das wäre ja durchaus weniger einprägsam 😊
    Eine wirklich schöne Fahrt über die Brücke endete dann für uns auf dem Parkplatz unmittelbar nach Verlassen auf der rechten Seite. Der Pier von der alten Brücke auf dieser Seite war bereits wieder begehbar und so gingen wir diesen bis zum Ende. Von der Brücke aus konnten wir im flachen Gewässer sogar einen kleinen Bullenhai sehen – zumindest verriet die Tafel, dass es dort nur Bullenhaie und „Nurse Sharks“ gibt. Zuletzt genannter sieht auf den Bildern definitiv anders aus.

    Nach ca. 1 Stunde ging die Fahrt dann weiter in den Bahia Honda State Park. Hier erwartete uns der schönste Strand Amerikas laut Wahl von 1992 – wer diesen Preis übrigens einmal gewonnen hat, kann ihn nie wieder gewinnen. Somit kommen natürlich viele Strände mal in den Genuss Preisträger zu sein– aber alleine auf unserer Tour gibt es mehrere 100 Strände. Also muss er ja schon irgendwie besonders toll sein – war er auch. Definitiv.
    Aber auch hier waren die Auswirkungen von Irma noch deutlich zu sehen und große Bereiche des Statparkes waren noch gesperrt. Dennoch schaffte ich es innerhalb von 2 Minuten sowohl im Golf von Mexiko als auch im Atlantik zu schwimmen. Beide Meere treffen sich an der Spitze des State-Parks – wo man allerdings wegen der Strömungen nicht ins Wasser kann. Da half nur der „Umweg“ von vielleicht 200 Metern über Land.
    Neben den Stränden befindet sich auch noch eine alte Eisenbahnbrücke in dem State Park als Anlaufziel. Aufgrund der Strömung und der Tiefe des Wassers soll es laut Infotafeln um ein Vielfaches schwerer gewesen sein diese Brücke im Vergleich zur deutlich längeren 7-Mile-Bridge zu bauen. Heute dient sie lediglich nur noch als historisches Denkmal und Fotomotiv sowie als schöner Aussichtspunkt, denn der erste Teil ist noch begehbar. Als Fotomotiv mit einer einsamen Palme im Vordergrund und einer palmengesäumten Trasse wurde die Brücke weltberühmt. Die genannten Palmen stehen – bedingt durch Irma – nur noch teilweise. Aber trotz allem ein schöner Anblick – und so vergingen auch ganz schnell die nächsten 2 Stunden in dem Park. Hier hätte man auch durchaus den ganzen Tag verbringen können.

    Weiter ging die Reise – immer näher nach Key West kommend. Nächster Stopp: National Key Deer Refuge. Eine durchaus breitere Insel, welche als Einzige noch die Florida-Rehe beheimatet. Nur noch wenige 100 Exemplare soll es von den maximal 80cm großen, extrem Menschenscheuen Tieren geben.
    Nach einem netten Infogespräch im dortigen Visitorcenter empfahl man uns ca. 4 Meilen die Insel in Richtung Golf von Mexiko zu fahren. Dort gäbe es den größten Süßwassersee der Keys – manchmal auch mit Alligatoren und kurz dahinter einen Wandertrail zu einer Aussichtsplattform und einen ca. 2 km langen Rundweg. Mit viel Glück könne man auch eines der „Key Deers“ sehen. Das klang genau nach den Unternehmungen, welche wir für die späten Mittagsstunden angedacht hatten.
    Mit den Worten des größten Süßwassersees der Keys und den Bildern des zu Beginn der Reise bereisten 2. Größten Sees der USA, dem Lake Okeechobee (56km lang und 48km breit) im Kopf, steuerten wir zum „Blue Hole“ – so der Name des Sees auf den Keys. Tatsächlich huschte ganz schnell ein kleines Reh in einiger Entfernung über die Straße – wieder mal vom Glück geküsst – auch wenn so schnell die Kamera nicht im Einsatz sein konnte.
    Am Parkplatz vom See angekommen begannen wir den kurzen Trail – ca. 3 Minuten – welcher uns zum Blue Hole und der dortigen Plattform führte. Direkt unter der Plattform lag auch ein recht großer Alligator – immerhin schon einige Tage keinen mehr gesehen gehabt. Kurz vor seiner Schnauze paddelte auch munter eine Schildkörte in suizidaler Absicht– aber er war wohl satt. Wir hatten einen schönen Überblick über den größten See der Keys – geschätzter Fußweg um den See: 5 Minuten 😊 So sieht also ein Superlativ dann auf den Keys aus 😊.

    Und so fuhren wir weiter zum Wanderweg. Kurz zur Aussichtsplattform und dann auf zum Rundweg. Mitten durch die – teilweise tatsächlich auch noch sehr kaputte – Natur. Scheinbar hat nicht nur der Hurrikan, sondern auch ein Feuer hier seinen Teil zum aktuellen Aussehen beigetragen. Immer wieder verkohlte Stümpfe und abgeknickte Palmen und Mangroven prägten das dennoch schöne und beeindruckende Landschaftsbild. Irgendwie gehören Feuer, Wasser und Wind ja dann doch genauso zur Natur wie die Bäume und Tiere selbst.
    Wie bereits oben erwähnt sind wir ja nicht unbedingt vom Pech verfolgt. Das sollte dann auch weiter Bestand haben und so raschelte es im Grün, als wir um eine Ecke auf dem Trail bogen. Wie festgefroren standen wir um bloß kein Geräusch zu machen als ein neugieriges kleines Reh aus dem Dickicht und direkt anschaute. Ein paar schöne Fotos konnte ich machen, bevor es dann doch sehr schnell wieder dorthin verschwand wo es hergekommen war. Und wieder konnte ich einen Punkt auf meiner Liste abhaken – denn der Blick auf das weit entfernte Key Deer aus dem Auto heraus zählte ja nicht wirklich 😊.

    Als letztes Zwischenziel auf der Route wollten wir dann noch zu einem alten Tower fahren. Dieser wurde gebaut um Fledermäuse zu züchten und beheimaten, welche die Moskitos in der Umgebung speisen sollten – wenn ich so an mir und vor allem an Stephan herunter gucke eine grandiose Idee! Das klappte aber leider wohl nicht – die Fledermäuse spielten nicht mit und suchten sich immer wieder ein anderes Zuhause.
    Das Navi kannte den „Bats Tower“ und so steuerten wir laut Anweisung nach einigen weitere Meilen von der US 1 nach rechts ab auf die „Bats Road“. Klingt ja erstmal ganz gut. Wir fuhren sie bis zum Ende ab – von einem Turm keine Spur – vermutlich noch ein Opfer des Hurrikans. Den tatsächlichen Verbleib konnten wir nicht klären – aber ein denkmalgeschützter sehr alter Holzturm kann wohl durchaus einem so gewaltigem Sturm zum Opfer gefallen sein. Zumindest befanden sich auch keinerlei Hinweisschilder zu der „Attraktion“ an der Straße.
    Da es nun auch langsam auf den Abend zuging fuhren wir noch schnell die letzten Meilen zum Campground. Dieser befindet sich 4 Meilen vor dem „Ende der Welt“. Nach dem Eincheken ging es dann mit dem Uber schnell zum Mallory Square wo wir rechtzeitig bei den Menschenmassen eintrafen und in einer Bar noch einen Platz ergattern konnten – zum bezahlten Gucken schein die Leute dann doch zu geizig zu sein. Bei einem Cocktail gab es dann den Blick auf das Spektakel. Justament als die letzten Millimeter der Sonne hinter dem Horizont verschwanden brach ein Jubel und Klatschen aus – schon cool 😊.
    Im Anschluss gingen wir ein paar Blocks und erhielten einen ersten Eindruck von dem Flair der Stadt – und den in Weihnachtsdeko geschmückten Palmen. Daran habe ich mich bis jetzt nicht gewöhnt. Auf ein leckeres Abendessen, ein paar Bier und dem hier berühmten Frozen Drink mit Rum landeten wir dann bei bester Live-Country-Musik im Sloppy Joe’s. Auf jeden Fall einer der besten Bars in den letzten 2 Wochen – und laut Reiseführer angeblich die Stammbar von Ernest Hemingway. Das erfuhr ich allerdings erst beim Schreiben dieser Zeilen 😊.
    Auf eine kleine kubanische Zigarre – die durfte bei dem Flair dann doch nicht fehlen – ließen wir den Abend auf einer Terrasse einer Sportsbar beim Top-NFL-Spiel dann ausklingen. Nach den ersten beiden Vierteln ging es dann aber doch um 22 Uhr müde zurück zu unserem RV. „Schnell“ noch die heutigen Erfahrungen zu Papier gebracht. Morgen wird dann Key West erkundet.
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  • Day5

    Key West

    March 12, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    Leo's Campground. Ankunft Nachmittags. Kleiner Stellplatz, kkeiner Campingplatz mit Mischung aus Dauer- und Reisecamper, auch einige Zelter. Ganz netter Platz. Waschräume nicht wirklich der Hit, Klo und Dusche eng beisammen und nur 2 Duschen für den gesamten Platz.

    Key West:
    Gleich um die Ecke Fahrräder bei WC-Cycles geliehen und ca. 10km ins Baycentrum von KW geradelt. Witzuge Räder: 1 Gang, nur Rücktrittbremse, Korb direkt an Vorbau gelötet, gut lsufende Conti-Cityride (47er?) und einmal BigApple 50er. Räder rennen wie Teufel.

    In KW drei Zigarren mit Kevin gekauft, eine milde gleich abends halb geraucht. Dann Southern Point mit Foto und Souvenir davon gesucht. An Baysidefront Nähe Kreuzfahrterminal 2 Bier plus eine Pink Lemonade und eine Coke für 10,75 $ ! zur Happy Hour 6n der KeyWest Brewery genehmigt. Ein Key Line Belgian Style mit geiler, frischer Zitrusnote ubd ein American Lager, beide lecker und optisch klasse direkt am Steg. Jam sehr gut. Zum Schluss ein Eis bei den Florida Sunshine Icemakers in der lebendigen DuvalStreet reingetan. Lange Schlange, muss wohl gut sein, war es auch. Aber diese Plastikpötte aus denen die Amis das Eis innuhre Plastikpötte löffeln und dann diese Preise; 5$/2 Kugeln. Aber hat geschmeckt. Duval Street voll mut Touris und wegen SpringBreak vielen feiernden Schülern.

    Prädikat: Nichmal hin und in Ruhe suchten. Man jommt such vircwie un Kuba, viele stukville bunte Höuserm nette Bayfront, sehr vueke unteressante Lokale und Läden. Old Slopy Bar mit Livemusik voll, kein Reinkommen. Im Jachthafen große Fischem gut 70cm und mehr, Tuna? sowie große Moräne mut >1,2m. Geil. No fishubg erlaubt
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Overseas Trailer Park

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