United States

Queens

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49 travelers at this place:

  • Day1

    "People who always arrive early aren't worth waiting for."
    — Crystal Woods, Write like no one is reading 2

  • Day4

    Zunächst einmal einen großen Dank an alle, die mit einer Spende unseren Besuch der US Open 2017 unterstützt haben! Es war sensationell!
    Mit unseren Tageskarten konnten wir uns drei Spiele im legendären Arthur Ashe Stadium anschauen. An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass der Namensgeber des Stadiums der erste berühmte afroamerikanische Tennisspieler gewesen ist, der in den 70er Jahren nicht nur einige Grand-Slam-Tuniere gewann , sondern auch als erster Farbiger in das Davis-Cup-Team der USA aufgenommen worden ist. Leider ist Arthur Ashe bereits mit 50 Jahren in Folge einer infizierten Blutkonserven an Aids gestorben.
    Das Damen-Einzel der Erstranglisten Pliskova gegen die Außenseiterin Gibbs war schon sehr spannend, da es sehr ausgeglichen war. Dieses Match wurde aber anschließend bei Weitem getoppt. Im Herren-Einzel der zweiten Runde standen sich Roger Federer und der Russe Mikhail Youzhni gegenüber. Den ersten Satz des Matches könnte Federer in weniger als 20 Minuten für sich entscheiden, sodass wir davon ausgingen, dass der vermeintliche Favorit das Match in den nächsten 40 Minuten für sich entscheiden würde. Womit wir am Ende des ersten Satzes nicht gerechnet haben, war eine enorme Steigerung des Russen bei einer zunehmenden Fehlerquote des Favoriten. Das Spiel entwickelte sich zunehmend zu einem Krimi. Den zweiten und dritten Satz konnte der Russe für sich entscheiden. Die Stimmung im Stadium heizte sich immer mehr auf, Ausrufe wie "Come on, Roger!" nahmen zu. Schließlich konnte Roger das Blatt im vierten Satz wieder wenden und das Match nach fünf Sätzen für sich entscheiden.
    Wir haben jedenfalls sehr großes Tennis gesehen und sind voll auf unsere Kosten gekommen!
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  • Day6

    Soho
    Ein Appartement für 2500$ im Monat bietet in Soho 1 Zimmer mit Bad und Küche. Für 3 bis 4 Zimmer muss man über 4000$ hinblättern. Das nennt man dann wohl Hypergentrifizierung! Angefangen hat mit den schönen, aber heruntergekommenen Cask Iron Buildings, die zur Zeit der Industrialisierung als Fabriken gebaut wurden. Als die Idee des Arbeitsschutzes aufkam, stellte man schnell fest, dass diese für Fabriken ungeeignet waren, es entstanden darin billige Wohnungen für Arbeiter. Weil die Häuser innenstadtnah, hübsch und billig waren, zogen Künstler und Alternative ein. Die Tante unseres Guides zahlte noch 90$ im Monat, musste dafür die Badewanne unter der Küchenspüle herausziehen. Ganz nach Lehrbuch folgten bald Wohlhabendere und sanierten die schönen Häuser. Aber weder die Arbeiter noch die Pioniere von damals können sich heute dort eine Wohnung leisten.

    Harlem
    Hier steht die Aufwertung noch am Anfang. Unsere AirBnB Vermieter Gladys und Michael leben seit 16 Jahren in Harlem. Auf Brachflächen wurde damals neu gebaut, kleine Reihenhäuser neben den riesigen Mietskasernen des sozialen Wohnungsbaus. Die Kriminalität war hoch, die meisten Leute arm. Aber der Wohnungsbau war der erste Schritt. Gladys meinte, entscheidend sei dann der Bau des Einkaufszentrums mit dem Wholefood Supermarkt gewesen, um den Standort zu verbessern. Ihr sei aber auch klar, dass das Angebot dort für viele unbezahlbar ist, es sei wie Ying und Yang, positive und negative Auswirkungen bedingen einander. In Folge der Aufwertung sind rund um den Malcom X Boulevard und die 125 Straße In-Läden entstanden, wie The Red Rooster, wo sogar Hilary Clinton gern essen geht. Als nächstes sind Radwege geplant, immerhin wurde die lokale Bevölkerung, wie Gladys und Michael, zu einem Planungs-Rundgang eingeladen.
    Verschwindet die Armut? Nein, wohl wurde sie zeitweise geringer, aber die Schere zwischen Reich und Arm geht überall weiter auseinander. Die Armen ziehen nur weiter raus. Noch im Osten Harlems, aber vor allem rund um den JFK Airport und im Norden der Bronx leben heute die Menschen, die sich Manhattan nicht mehr leisten können.
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You might also know this place by the following names:

Queens County, Queens, Comté de Queens

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