United States
Riley Creek

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Travelers at this place
    • Day14

      Nicht zu sehen Mnt McKinley (Denali)

      August 19 in the United States ⋅ ☀️ 16 °C

      Der Morgen beginnt mit strahlend blauem Himmel. Wir nutzen das Wetter und die Im Schrank drinne packt er eben ja ruf anhaltenmachen eine Miniwanderung zum Horseshoe Lake. Dort ist fast schon kitschig hübsch.
      Dann geht es weiter zu einem Viewpoint an dem der Mount McKinley zu sehen sein soll, leider trübt sich unterwegs das Wetter ein und wir sehen erst mal nichts. Wir hoffen auf den nächsten Tag.
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      Traveler

      😍

      8/25/22Reply
       
    • Day10

      Denali Park

      July 9, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 30 °C

      Angekommen im Denali Park haben wir einen schönen Platz gefunden. Wir gehen früh zu Bett , da wir morgen früh um 5 aufstehen, um mit dem Shuttlebus, der einzigen Möglichkeit, nahe an den Mount Kinley zu kommen, losfahren wollen.Read more

    • Day4

      Alaska Railroad

      July 4, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 13 °C

      Die wenigen amerikanischen Eisenbahnen, die es noch gibt, werden gehegt und gepflegt, ja richtiggehend zelebriert. Da gibt es nicht nur 1. und 2. Klasse. Die 2. Klasse heisst „ Adventure Class“. Dann gibt es die GoldStar-Klasse und die absolute Luxus-Klasse mit dem Namen „Wilderness Express“, alles Angebote im gleichen Zug, und je nach Preis mit oder ohne Aussichtsbalkon im ersten Stock. Auch die Abfahrt am Bahnhof ist ein Ereignis: Das Perron ist bis kurz vor Abfahrt weiträumig abgeschirmt. Beachflags weisen auf die verschiedenen Eingänge hin, und die smarten „Conductors“ tragen ihre schmucken Uniformen mit sichtbarem Stolz.

      Der erste Teil der heute 750 km langen Strecke zwischen Fairbanks und Seward wurde im Jahre 1914 eröffnet. Heute fuhren wir die ersten 193 km bis zum Denali National Park, was ganze vier Stunden dauerte, denn die riesigen Dieselloks mit ihren schweren Anhängern können oder dürfen auf dem Trassee nur relativ langsam fahren, was einem immerhin ermöglicht, die schöne Landschaft zu geniessen.

      In Denali angekommen, bezogen wir Blockhäuschen Nr. 105 im Crow‘s Nest. Morgen geht‘s in den Park.
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      Traveler

      Osi ein richtiger Hüttenwart! LOL

      7/5/19Reply
       
    • Day13

      Canyons on the Wilderness Express

      August 25, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

      The canyon rail track is perilously close to the edge and has recently been stabilised costing more than US$70 million. White water rafting is happening on the river. There is so much glacial silt coming down this river that it does not support fish life.Read more

      Traveler

      Brrrrrr!

      8/26/17Reply
      Traveler

      This would be all under ice a majority of the time!

      8/26/17Reply
      Traveler

      So you have a view right at the front of the train this is amazing!!

      8/26/17Reply
      Traveler

      aaaah its at the back i just saw! The carriage looks amazing!

      8/26/17Reply
       
    • Day8

      Denali National Park 17 - 20 June

      June 19, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 16 °C

      Denali is designated as the 2nd largest National and Wilderness Park in Alaska. 3 night camping trip in the depths of the park and in bear country. All food and toiletries have to be locked up each night. An 8 hour bus trek around the park revealed grizzly bears, caribou, eagles, dall sheep, ravens and plenty of squirrels. Showers a huge treat after 2 days camping! Alpine walk on a broken toe was gorgeousRead more

    • Day39

      Talkeetna to Denali

      September 3, 2017 in the United States ⋅ ☀️ 12 °C

      Back on the train. Sarah took us to the station. She is so lovely. There isn’t a taxi service in the town as it is way too small to warrant one and the walk dragging bags through mud and along gravelly streets to the station is way to far, so her offer was greatly appreciated.
      A day relaxing on a train watching amazing scenery pass by. No moose spottings but fingers are always crossed. The train slows down when we are passing points of interest. That makes getting getting photos from a moving train a lot easier.
      We were picked up at the Denali station by a shuttle bus and whisked into town to the Denali Salmon Bake and Cabins, our home for the next few days. The Salmon Bake is a sight to see! It looks as though it is ready to slide down the hill at any moment. It has already slid down the hill during an earthquake hence the wide building tips and tilts every which way. None of the floors are level and many of the walls no longer adjoin.
      Our cabin is in a better state to its mother ship, the bake, but it is also on a down hill slope.
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    • Day5

      Denali National Park & Preserve

      July 5, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

      Er ist 24‘000 km2 gross (was etwa der Fläche des US-Bundesstaates New Hampshire entspricht) und er umgibt den 6‘190 m hohen und höchsten Berg Nordamerikas gleichen Namens: der Denali National Park.

      Bis 2015 hiess der Denali, was in der Sprache der athapaskischen Indigenen „der Grosse“ oder „der Hohe“ heisst, Mount McKinley. Der Goldgräber William Dickey portierte 1896 diesen Namen, weil der damalige Präsidentschaftskandidat William McKinley im Gegensatz zu seiner Gegnerschaft den Goldstandard für die amerikanische Währung propagierte. McKinley wurde dann auch gewählt. Kurz nach seiner Wiederwahl erlag er 1901 einem Attentat. Ihn verband mit dem Berg und dem Park allerdings ausser dem Namen nichts; er war auch selbst nie vor Ort. Im Zuge des wachsenden Respekts vor den Traditionen der amerikanischen Urbewohnenden wollte man den Berg schon 1975 umbenennen. Dies wurde aber jahrelang durch Kongressabgeordnete aus dem Heimatstaat McKinleys, Ohio, verhindert. Der Denali wird jedes Jahr von etwa 1´000 Alpinisten und Alpinistinnen bestiegen, wobei es jeweils nur etwa 50% bis zum Gipfel schaffen.

      Der Berg ist die Hauptattraktion des Parks, wenngleich man sich ihm auf der einzigen in den Park führenden Strasse nur bis etwa 45 km Entfernung annähern kann. Dass man ihn dann auch sieht, ist Wetterglückssache.

      Wir hatten unheimliches Glück, konnten wir ihn doch mehrmals aus verschiedenen Perspektiven und Distanzen sehen. Unser Guide beglückwünschte uns denn auch zur Mitgliedschaft im sog. „30%-Club“, so gross ist nämlich die Chance, den Berg bei einem Besuch des Parks auch wirklich zu sehen.

      Tiere gab es erwartungsgemäss nicht viel zu sehen. Immerhin sahen wir ein paar Bären, die allerdings zu weit weg waren, um sie auch fotografieren zu können. Im Bild unten sieht man einen Karibu, welcher dem europäischen Rentier entspricht. Er war etwas näher an der Strasse.

      Morgen gehts mit der Alaska Railroad weiter nach Anchorage.
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    • Day4

      Der unsichtbare Berg

      June 3, 2016 in the United States ⋅ ❄️ -21 °C

      Da der Autokauf sich noch ein wenig hinzieht verlängere ich meinen Aufenthalt im Minnie Street in bis Sonntag Nacht, lass mich mit dem Taxi zum Flughafen fahren und miete mir dort ein Auto – einen süßen kleinen Chrysler Spark. Jetzt bin ich mobil und kann die Umgebung von Fairbanks erkunden.

      Das Wetter ist schön, also mache ich mich auf den Weg Richtung Denali National Park. Mt. Denali (Athabasikisch für „Großer Berg“) ist der höchste Berg des nordamerikanischen Kontinents. Meine eigentliche Reise führt dort nicht vorbei, aber ich möchte ihm dennoch einen kurzen Besuch abstatten.

      Es tut gut, unterwegs zu sein. Der Highway ist gut ausgebaut und es bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Landschaft Alaskas. In dem kleinen Örtchen Nenana, wo der Nenana River in den Tanana River mündet (an diese Namen gewöhnt man sich in Alaska), mache ich bei strahlendem Sonnenschein einen Zwischenstopp.

      Weiter geht die Fahrt entlang des Nenana River ins Gebirge hinein. Leider wird das Wetter immer schlechter. Die Gipfel verschwinden in den Wolken und ein paar Mal regnet es sogar ein wenig. Dafür werde ich durch den Nenana River entschädigt, der sich ein schönes Tal durch die Berge gegraben hat.

      Auf einer Passhöhe kurz vor der Einfahrt zum Nationalpark wimmelt die Passhöhe plötzlich vor Leben. Rechts der Straße stehen mehrere Hotels, links Fressbuden und Souvenir-Stände – alles in braunem Holz gehalten. Ich esse einen Burger und suche mir unterhalb eines Hotels ein Plätzchen zum Malen. Der Ausblick ist schön und es sind sogar einige Berge zu sehen. Ich frage einen Passanten, welcher davon denn nun der Denali sei. Keiner, erklärt er mir. Denali sei viel höher als das mindere Geröll hier, vollkommen mit Schnee bedeckt und heute über den Wolken. Er zeigt mir Bilder, die er gestern bei einem Rundflug gemacht hat. Sehr beeindruckend!

      Trotzdem hält sich meine Enttäuschung in Grenzen. Mit sowas muss man im Gebirge immer rechnen und alles in allem war es ein schöner Ausflug.
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    • Day25

      Denali dreaming

      September 16, 2018 in the United States ⋅ ☁️ 4 °C

      This place is all about pristine wilderness. Today we all set our alarms so we would be ready for a six am bus trip. Some people are not aware of the existence of a six o'clock ante meridien, but were brought to a rude awakening today. It was brisk, about six degrees Celsius, but we have those temperatures at home without much fuss. Here the locals were walking around in shirt sleeves commenting on the lovely weather and wondering if and when they would see the first snowfalls. Normally, by this date the trees would have lost their leaves and snow would be settling and staying on the ground and dog sled would have replaced wheeled transport. They are not unhappy about the extra summer but concerned that no snow has come. Today, as has been the case with us for so many days, the weather was clear and sunny. The clouds that had provided a light cover last night were still present but not as dense.

      Denali National Park is a wilderness conservation area. There is only one road in and out, and after a short while within the park, the made roads disappear and exist only as gravel roads. They do not have walking trails beyond the first few kilometres because they want to leave the place for the animals and plants. Rangers and environmentalists can go in to monitor but this is limited too. Within that first circle where cars can still travel, they have regular stopping places that are kept meticulously clean and monitored by custodial and Parks staff. They have some of the fanciest longdrops here. Both Canada and Alaska have these dual roomed public toilets in remote places. Each door in the pair is a very solid floor-to-roof door with big sliding locks. This is to discourage bears from moving in or offering to evict you from it. I suspect they are also refuges from cranky bears too, if a wanderer got surprised by a bear.

      So much is their concern about keeping the park for the animals, that they have a lottery for visiting the park. If you wish to visit the park at all, you apply and wait to see if you win the lottery. This permits only a few cars at a time to come in and disturb the environment. Bodies are counted in and out of the park by their own Parks Ranger Smith (Yogi Bear reference for young people) to make sure things are kept right and tight. We were on a bus that was part of the tour and managed by special arrangement to have us come in. Groups in buses are preferred because they are scheduled, supervised and can do more with less. We also have a knowledgeable driver.

      Our bus driver loved his work. He just loves Alaska. He is very rough and ready, happy and comfortable, laconic and inarticulate all in one. His passion carried him through where his patter faltered frequently. One of the reasons he does this job is that he is an amateur photographer. Stopping the bus to take pictures was not just for us. He would stop, open his window or door, get his fancy camera out and take photos. We could too if we wished. Sometimes he would forget to tell us what we were looking at and people were scouring the countryside to spot whatever it was that had caused the bus to stop. He had seen a good shot of Mt Denali, 80 kms away, pulled up and taken it. We didn't mind at all. He was generous and excited to look for animals and was not stinting when we wanted time to get a better shot. He was snapping too.

      At the first stop, a history session on the establishment of the park allowed me to get a fuzzy picture of the biggest rabbit you ever saw. Our rabbits look like babies by comparison. This one was probably the Snowshoe Hare in his summer coat. Nearby, a couple of Americans announced loudly, that they had seen a stupid fat pigeon. They made jokes. What they had seen was the Alaskan State bird, the Ptarmigan, also in its winter coat.

      A little further on, our friendly bus driver, rounded a corner and said "MOOSE. 9 O'CLOCK" and we all peered down into a gully. We could just make out the massive antlers. We couldn't get any closer and he wasn't going to move, so on we went. Our next instructional stop and restroom break was a cultural stop. We were met by a young man called Sean who has Athabascan and two other clan identities. He was there to tell us the story of First Nations and Denali. Unfortunately, he had to wait to speak to us because a massive great bull moose was right where he was to give his talk. His talk normally included the uttering of the cries of the moose. One of these was the challenging call of one adult male to another. He felt that doing the call today might cause a disaster! We got our pictures of the big moose, who got annoyed by all the fuss and left. Then we listened to the story. It was mostly on how to kill moose the traditional way. I think that this was perhaps not well timed.

      A few minutes later and while we were congratulating ourselves on our pictures of bullwinkle, the bus shot off at great speed and a few short hair-raising seconds later came to a screeching halt with the words "CARIBOU 2 O'CLOCK". This one was being a bit shy so we waited. This is where having a driver interested in getting the picture was of such benefit for us. A disinterested one would have told us that we had a schedule to keep and drive on. Not ours. We hovered around for quite some time, begging the large male caribou to show us more than his bottom. At one stage it seemed clear that the animal wanted to cross the road. Our driver and the second driver in the second bus (they travel in pairs) blocked the road completely and no other cars could come through. The caribou then wandered across the road, paused, had a look at us, then went down the embankment to the clump of trees on the other side. We let the traffic through but continued to watch him for some time. I don't know if they are instructed to do this, but both the drivers commented on the overexcited Lottery Winner drivers and their often very selfish eagerness to get photos. They commented that these new-comers often took risks with themselves and the wildlife and our drivers would always try to protect the animal from too much stress. I am not sure if this is entirely legit or just an inflated sense of self-righteousness, but I did see signs of unwise behaviour from some private drivers, so I guess our drivers might be right.

      The moose and the caribou were all wild animals and we had got up close and personal. Very nice indeed. We were told we were phenomenally lucky to have had such close encounters with these big animals. No bears though. Our driver was beginning to believe in our luck but he drew the line at a grizzly strolling by.

      It turns out that this was also our driver's last tour for the season. Like many of the shops, restaurants and tour operators, they are packing up. It is the end of the season. We were the last group to come through in numbers and they will be moving on to their winter jobs in the next few days.

      After a short morning tea/breakfast, we were on our own. We took the opportunity to catch up on washing and preparing for the last few days. Many of us just took our ease, checked out the end of season bargains in souvenir shops, took photos, or in some cases took spouses to doctors. Not us, but several people on the bus have developed bad colds with nasty coughs and a few have resorted to bed rest. Ross continues to cough but it is a different cough and is not associated with a cold at all. It has been of growing concern that so many are ill. I think perhaps the time for holiday is over and people need to stop breathing each other's germs. It seems that a trip to the doctor here is $400 a visit. Gasp! Hopefully, these sickies will recover soon.

      One other thing happened today that cheered Ross up. I had refused to let him wear his grey jumper one more day. I told him he could wear his nice new lime green fleecy jacket that he bought in Canada and give the jumper a wash. Grumble, grumble. Attempts at negotiating failed, so on with the green jacket and his Banff beanie. If he was going out into the wilderness he was going out in a beanie. At one stop he climbed back on the bus. The beanie had worked its way up his head and was now perched on top. I suggested he pull it down to keep his ears warm and to make him look a little less like an elf. It was one of those moments when a comment uttered in normal tones, gets heard by everyone. From the back of the bus came, "Not an elf. He's a smurf!" I must admit the fit was apt except he was green and the smurfs were blue. There was general ribbing and laughter after that. Ross enjoyed his temporary notoriety.

      Late in the afternoon, after the washing, drying and repacking had occurred, we went in search of a simple dinner. We saw a pizza joint nearby and ordered two small pizzas. Well, this began a trauma we had not anticipated. Their small pizza is our family-sized pizza. I tried to suggest there had been an error when mine arrived. I had ordered a small. I was reassured that this monster was all mine and Ross' was on its way. Gasp. We did our best, but I could only eat half. Ross got one slice more than me and we were exhausted. I was feeling awful at the waste and kept wondering if I could find a homeless person to give this food too. We looked up to see another couple from our group face exactly the same dilemma. They got a pizza box and left. We were about to do the same when in walked another fellow traveller. I tried to warn her about the size differential so she would not be caught like we had. She had just got back from taking her husband to the doctor and was trying to get something quick for them to eat in their room. She kindly agreed to take our leftovers. We felt better because the food was not wasted and she saved a few dollars after that massive doctor's bill. It all worked out in the end.

      Now, while Ross naps, I will finish off today's entry with some of the photos of our day in the wilderness.
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    • Day13

      Denali Nationalpark

      August 10, 2018 in the United States ⋅ ☁️ 12 °C

      Um 6.30 Uhr klingelte unser Wecker. Wir hatten extrem schlecht geschlafen. Im Gegensatz zu den letzten Nächten, wo wir bei absoluter Stille im Wald oder an Seen standen, war auf diesem Campingplatz eine Geräuschkulisse wie auf der Autobahn. Wir waren froh, dass wir nur eine und nicht gleich zwei Übernachtungen gebucht hatten. Angesehen von der Lautstärke war der Platz zwar gepflegt aber sehr eng. Das beworbene "Free Wifi" war eine einmalige, halbstündige Internetnutzung - vorausgesetzt, man hat bei dem Telefonanbieter einen Account oder legt ihn dort an. Für 45 $ je Übernachtung kein wiederholungsbedürftiges Ereignis.

      Wir frühstückten, nutzen die Ver- und Entsorgung und machten uns auf den Weg zum Denali Bus Stop. Es war schönes Wetter, wenn auch etwas kühl mit nur 3 Grad Celsius. Unser Bus kam pünktlich und wir bekamen unsere Wunschplätze vorne direkt hinter dem Fahrer mit Fenster. Der Himmel war blau, die Wetterprognose gut und so starteten wir mit Wayne, unserem Busfahrer, in die Natur. Was ne war ein erfahrener Fahrer und er bot und an, ein wenig über den Park zu erzählen vorausgesetzt, alle wären still wenn er redete. Das war prima, da hinter und im Bus eine achtköpfige japanische Famile saß, deren Mutter so fürchterlich quiekend viel redete. Als Wayne also allgemeines über den Park berichtete war Stille im Bus, die auch anhielt, weil die gesamte Familie bei Waynes Erzählungen eingeschlafen war.

      Wir waren noch nicht weit im Park, da sichteten wir das erste Tier. Es war ein kleiner Fuchs und der Bus hielt, sodass wir ihm eine Weile zusehen konnten. Weiter ging es mit allgemeinen Verhaltenshinweisen bei Wildtierkontakt tiefer in den Nationalpark hinein. Die Busfahrt ist so geplant, dass der Bus ohne Erzählungen seine Stecke abfährt, an festgelegten Haltestellen 10 Minuten Pause macht, wo die Fahrgäste den Bus auch verlassen dürfen und bei Tiersichtungen auf freier Strecke darf der Bus zwar anhalten aber niemanden aussteigen lassen. Wayne gab uns Informationen zum Park, erzählte Wissenswertes zu den Tieren, die wir sahen, machte zahlreiche Fotostopps und erzählte Geschichten über verunglückte Personen, Tierbegegnungen, einem Flugzeugabsturz usw. Es war eine tolle Fahrt bei der wir außer den Fuchs noch Rentiere, Greifvögel, Bären und eine Ziege zu sehen bekamen. Mit dem jungen Ziegenbock fieberten wir gemeinsam mit Wayne mit. Er hatte sich von seinen Artgenossen getrennt und rannte quer über die freie Fläche über einige Hügel und war dabei gut sichtbar. Wayne berichtete, dass er sich geradewegs auf das Tal zubewegt, wo die Wölfe ihr Revier haben. Die Chance, dass die Ziege die Überquerung überleben würde, schätze er als sehr gering ein. Wir beobachteten den kleinen Kerl also weiter, hielten gemeinsam die Luft an, wenn er gerade einmal nicht sichtbar hinter Büschen verschwunden war und freuten uns, wenn er irgendwo unbeschadet wieder auftauchte. Zudem hielten wir Ausschau nach den Wölfen. Das waren einige Minuten absoluter Spannung und letztlich hatte der kleine Ziegenbock riesiges Glück und konnte nach der Durchquerung des Tals seinen Weg ohne Verfolger weiter fortsetzen. Derartige Wege sollte er sich allerdings nicht öfter aussuchen 😀

      Neben den Tieren war natürlich die Landschaft im Nationalpark der absolute Wahnsinn. Aufgrund des guten Wetters hatten wir - was wohl sehr selten der Fall ist - das Glück, den Mount McKinley, der seit wenigen Jahren Denali heißt, komplett wolkenfrei sehen zu können. Ein wirklich beeindruckender Anblick. Zum Glück waren wir auch mit der richtigen Ausrüstung unterwegs. Ich hatte beide Spiegelreflexkameras dabei, auf einer das 24-105 mm Objektiv, auf der anderen das 70-200 mm mit 1,4x Konverter. Da ich damit aber ziemlich beladen war, habe ich wenige Fotos mit dem Handy machen können. Ich reiche nach meiner Rückkehr dazu noch Bilder aus der Kamera nach 😀

      Nach 8 Stunden, die sehr schnell vergingen, kamen wir wieder am Busdepot an. Wir waren ziemlich platt, wollten aber die freie Strecke der Denali Parc Road noch einmal fahren. Auf unserem Weg standen plötzlich jede Menge Autos und aufgeregte Menschen auf der Straße. Der Grund war ein riesiger Elch, der direkt am Wegesrand stand und fraß. Ein irres Gefühl, wenn man dem in recht geringer Entfernung gegenüber steht und einem klar wird, dass kein Zaun ihn aufhalten würde, würde er sich auf einen zu bewegen. Dieser Elch aber nahm wie Fotografen lediglich kurz zur Kenntnis und fraß ungestört weiter.

      Wir hatten inzwischen auch Hunger, fuhren zum Ende der öffentlich befahrbaren Straße und machten uns auf dem dort gelegenen Parkplatz schnell Kartoffelpüree und Spiegelei. Nach dem Essen stellten wir fest, dass es bereits spät war und in unmittelbarer Nähe kein öffentlicher Campingplatz war. Hier waren am Vorabend bereits am frühen Abend alle Plätze ausgebucht und zudem schließen die Plätze hier relativ früh. Wir überlegten, wo wir nun übernachten sollten. Wir erinnerten uns, dass auf dem Parkplatz der Busstation "overnight parking and Camping" verboten war, als wir an einem weiteren Parkplatz vorbei kamen, wo Schilder standen "only overnight parking" und "overnight camping forbitten" stand. Nachdem wir alle Interpretationsmöglichkeiten durchgespielt hatten, beschlossen wir uns dort zwischen die anderen parkenden Fahrzeuge zu stellen und direkt ins Bett zu gehen. Der Parkplatz ist wohl für Wanderer und Radfahrer gedacht, die im Park übernachten. Außer uns standen noch weitere drei Wohnmobile dort, die ebenfalls bemüht waren, einem unvewohnten Eindruck zu machen. Wir gingen ins Bett und schliefen direkt tief und fest. Was für ein toller und aufregender Tag! 😊

      Ich kann den Park nur jedem empfehlen, der hier zufällig einmal in der Nähe ist. Die Bustour war auch gut, unbedingt Plätze hinter dem Fahrer für die Hinfahrt und auf der anderen Seite für die Rückfahrt wählen. Zudem gibt's in der Busstation freies WLAN.
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    You might also know this place by the following names:

    Riley Creek

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