Uruguay
Cordón

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9 travelers at this place:

  • Day337

    Montevideo, Uruguay

    April 8 in Uruguay

    Uruguay is a small country with just over 3 million people, It’s known to tourists for its’ beautiful beaches and for hosting the world’s longest carnival (40 days).
    Originally, we’d planned to spend more time in Uruguay, but decided beaches weren’t how we wanted to spend our time away.
    We stayed in the old town of this capital city and were surprised by the endless wall of (mostly modern), high-rise condos lining the shoreline for miles on the way from the airport to our hotel. The historic center was much more charming with many pretty old colonial buildings and churches, though many are in disrepair. Overall, we enjoyed our time here and spent our few days walking through the city (though the dog poo is possibly worse here than in Argentina or Chile – we are so over it!).
    We also visited the cowboy museum and explored a much more inventive restaurant scene than what we encountered over the past few months, with a bigger focus on fresh ingredients (finally!). It was a brief, but enjoyable visit.
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  • Day6

    Die Schöne und der Gerät

    January 22 in Uruguay

    Bevor ich über unsere zweite Destination, Montevideo in Uruguay, berichten kann, muss ich noch kurz über den letzten und zugleich glorreichsten Abend in Buenos Aires sprechen. Sue hat es seit unserem Reisebeginn geschafft, auch ohne leuchtend rotes Gesicht, ein strahlendes Äusseres mit der Welt zu teilen. Wenn ihr mich fragt, Sue wird Tag für Tag schöner und ihr Dauer-Lächeln steht ihr ausgezeichnet. Aber wie Mama schon immer gesagt hat, "us jedem Lächli gits es Bächli", oder so ähnlich. Was war passiert?

    Nach unseren Sonntagsaktivitäten (ich glaube es war Sport, Frühstück, Walking-Tour, und was sonst noch immer, eigentlich völlig irrelevant), kommen wir erschöpft zurück in unser schnuckeliges Hostel, als Sue wie gewohnt als erstes zu ihrem iPad greift, um "extreeem wichtige" Dinge zu erledigen. Doch der Griff geht ins Leere. Kurzum, das iPad ist weg. Jede Ecke und Schublade, jeder Rucksack und Teppichvorleger wird zig mal und stundenlang durchwühlt, nur um schlussendlich betrübt festzustellen, das scheiss iPad ist tatsächlich weg. Konsterniert sinkt die schöne Sue aufs Bett und setzt einen "die Welt hasst mich"-Blick auf, bevor ihr wortlos eine kleine Träne über die Wange kullert. Echt jetzt? Noch keine Woche vergangen und schon minus 1 iPad?! Das kann ich so nicht akzeptieren. Klauen ist das Letzte. Zuviel für etwas verlangen, ok. Aber klauen? Geht gar nicht, da werde ich zum Biest.

    Ich lasse also die kollabierte Sue im Zimmer zurück und stampfe im für alle hörbaren deutschen Stechschritt gen Reception, die ist ein Stock tiefer, aktuell von einem etwa 13-jährigen Mädchen besetzt. Wie fange ich an? Zuerst der Gesichtsausdruck, ein Blick der signalisiert „sag die Wahrheit oder ich fackel die verdammte Hütte ab“. Dann die richtige Wortwahl, kurze Sätze, investigativ, jeder ist verdächtig, ich kann nichts ausschliessen. Womöglich hat das hier im Haus System. ich überlege kurz Maria Inés A., meine südamerikanische Anwältin und Verehrerin von Iberia Flug IB6841, einzuschalten. Ich denke sie hätte uns (bzw mich) gerne und ohne Entgelt in diesem heiklen Fall einer möglicherweise grossen Konspiration vertreten. Doch das kecke Mädchen hinter dem Tresen lässt sich offensichtlich nicht so schnell einschüchtern und startet ihre Ermittlungen mit einem leeren Blatt Papier, einem Stift und der Frage, wann wir der Gerät zuletzt gesehen haben. Ich bin für einen kurzen Moment beeindruckt. Das lasse ich mir aber nicht anmerken.

    Sie kenne alle Angestellten, Einsatzpläne und es gäbe Videoüberwachung im ganzen Haus. Mit diesen Informationen schien mir eine Aufklärung des Verbrechens durchaus möglich. Das strukturierte Vorgehen gefällt mir, für ein Lächeln reicht es trotzdem nicht. Ich behalte also meine „erzähl keinen Scheiss“-Fratze auf und beantworte ihre Fragen kurz und präzise. Obwohl ich ehrlich gesagt nicht die leiseste Ahnung habe, ob, wann, wie oder wo das iPad zuletzt gesehen wurde. Hauptsache wir können diesen Fall gemeinsam zügig lösen. Ein wenig wie Starsky and Hutch oder Sherlock Holmes und sein zweitrangiger Helfer, dessen Name mir aus lauter Unwichtigkeit für die Geschichte gerade nicht einfällt.

    Ich muss an Sue denken, wie sie gebrochen auf dem Bett liegt, eine weitere Träne vergiesst und trotzdem wunderschön aussieht. Das kann ich nicht zulassen, sie ist schliesslich auch immer für mich da, wenn ich mal wieder der Einzige bin, der sich über einen komplett belanglosen und von Unwichtigkeit nicht zu übertreffenden Quatsch enerviere. Was zwar selten(er), aber doch ab und zu (noch) vorkommt. Da höre ich auf einmal ihre Stimme meinen Namen sagen, ganz leise und weich, wie der zärtliche Hilfeschrei einer Elfe, die bereits geschwächt an der prallen Sonne zu verglühen droht. Ich halte das zuerst für eine Einbildung aufgrund der eben gehegten Gedanken. Doch ich höre meinen Namen erneut, diesmal etwas klarer. Da ich die Stimme eindeutig Sue zuordnen kann, verwerfe ich meine Theorie mit der angekokelten Elfe und strecke meinen Kopf aus der Tür in Richtung „Innenhof“.

    Ja und da steht sie, am Geländer einen Stock höher, die wunderschöne Sue mit einem etwas weinerlichen Gesichtsausdruck. „Ich has gfunde“ sagt sie kurz und knapp. Meine finstere Miene bleibt finster und mein Blick bleibt einen Moment bei Sue, um kurz darauf ins Leere zu schweifen. Echt jetzt?! Das ist alles? „Pasci, ich has gfunde ...“?? Das investigative Mädchen an der Reception fährt derweil mit ihren Ermittlungen fort und wirft mir die nächste Frage mit erwartungsvollem Blick entgegen. Ich verstehe kein verdammtes Wort mehr und fühle mich zurückversetzt nach Gaschurn, als mich meine halb- bis unwissenden Tennis-Gschpändli in eine ähnlich verkackte Situation brachten.

    So liess man mich dereinst im Glauben, wir hätten die gebuchten Hallenplätze ab halb zwei für 2 Stunden für uns, auf eine andere (weit weniger talentierte) Tennis-Gang los, die gerade ein kleines Turnier austrug. Natürlich räumten die Loser aufgrund meiner eindrücklichen physischen und verbalen Dominanz den Platz innerhalb von zwei Minuten. Allerdings nur um eine Minute später mit einem furchtbar schmerzlichen Sieger-Grinsen zurückzukehren, nachdem meine eben erwähnten heiss geliebten aber zu diesem Zeitpunkt komplett verhassten Companions durch die Halle riefen, dass wir die Plätze wohl erst ab halb drei für uns hätten. Echt jetzt?! Ach lasst mich doch in Ruhe mit diesem Scheiss!

    Anstelle einer Antwort bringe ich also nur ein leises und von einer priese Peinlichkeit berührtes „she found it“ über die Lippen. Little Inspector Barnaby hinter der Theke scheint nicht zu verstehen und wiederholt ihre letzte Frage, die ich immer noch nicht verstehe(n will). „She found it, I‘m sorry“ sage ich etwas bestimmter, worauf Mini-Sherlock einen Jauchzer von sich gibt. „Awesome, oh, that‘s great!“ ... keine Ahnung was daran "great" sein soll, hatte ich doch eben das gesamte Personal des kollektiven und konspirativen Diebstahls beschuldigt und innerlich gedroht, den ganzen Scheiss hier niederzubrennen. Ausserdem standen wir doch so kurz davor, den Fall dank Einsatzplänen der Putzequipe und Überwachungsvideos gemeinsam zu lösen.

    Naja, ich lasse das offensichtlich verwirrte Mädchen zurück und belohne Sue beim betreten des Zimmers mit einem ungewollt (oder vielleicht teilweise gewollten) bösen Blick. Sie reagiert mit entschuldigender Miene und einer zärtlichen Umarmung, bevor sie auf ihrem iPad ein weiteres Mal versucht, Candy Crush Level 983 zu schaffen. Verdammt wichtiges Zeugs eben. Dank einer weiteren Umarmung verziehen sich die Wolken schnell und ich verstehe langsam, worüber sich das kriminalistisch versierte Mädchen gefreut hat.

    Schnitt, Montevideo. Die Fähre ist nicht gesunken und wir sind heil in der Hauptstadt Uruguays angekommen. Ab Minute 1 gab es eigentlich nur ein Ziel. Meer. Also für "Beautiful Sue", ich war eher auf der „faul im Park liegen“-Schiene. Aber wie schon im Film "Vincent will Meer" (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Vincent_will_Meer), ist Widerstand zwecklos. Sue will Meer. Da hilft auch der Hinweis nicht, dass es sich eigentlich um einen Fluss handelt, was denn auch die furchtbar braune Kloake erklärt, die uns schon in Buenos Aires ziemlich gestunken hat. Sue ist das egal, Hauptsache nasse Füsse. Ich bleibe trocken. Vorerst. Ist schliesslich mein Geburtstag heute (danke nochmals für all die lieben Nachrichten aus der Ferne!). Zusammenfassend kann gesagt werden, die beiden südamerikanischen Metropolen sind wirklich schön, aber Sue findet dann doch, Lugano habe die schönere Promenade und Wasserfarbe. Ich stimme ihr zu.

    Aber hey, aus Uruguay kommt der Wein der Weine: Don Pascual! Und so war es denn gegen Abend vorbei mit der Trockenheit. Zum Rotwein gabs ein Filet de Lomo, eine Schüssel Grünzeugs und später noch eine dicke Montecristo. Hätte der Abend anders ausgesehen, wenn dies kein Geburtstag gewesen wäre? Wohl eher nicht. Und habe ich eigentlich schon erwähnt, wie verdammt lecker Wein und Fleisch hier sind? Und wenn das medium-rare bestellte Filet de Lomo vor dem Servieren doch mal geschätzte 42h auf dem Grill vergessen gehen sollte - so sah es wirklich aus -, wird es auch anstandslos, komplett und umgehend ersetzt. Die Kruste die ich vor der äusserst bestimmten aber nicht minder freundlichen Reklamation abgeknabbert habe, war allerdings sehr geil und das abschliessend offerierte Glas Champagner liess das ausgetrocknete und stellenweise verkohlte Stück Fleisch zu einem gefühlten Gewinn werden.

    Und jetzt noch das Sahnehäubchen vom Sonntag. Wer in Uruguay mit einer ausländischen Kreditkarte bezahlt, bekommt tatsächlich einen 18% Discount auf seine Rechnung! Kein Witz! Ich hatte davon gelesen, war aber nicht sicher, ob das wirklich stimmt. Laut Free-Walking-Tour-Guide Gonza steckt dahinter ein nationales Programm zur Förderung des Tourismus. Siehe da, das Geburi-Dinner entwickelte sich also definitiv zum Highlight des Tages. Geiles Land. Uruguay first und Uruguay for president! Macht doch Sinn, dass die reichen Touris weniger bezahlen als die vergleichsweise armen Locals, die sich ab und zu ein Essen auswärts gönnen.

    Nun geht es für einen Tag zurück nach Buenos Aires, bevor es dann am Mittwoch mit dem Flieger (LA7744, hab dich auch lieb, Mam) nach Ushuaia geht und vielleicht endlich etwas ruhiger wird ...

    Unser erstes kleines Drohnen-Video gibt's hier: https://youtu.be/omLrhyBvy6M
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  • Day16

    Zwischenstation: Montevideo

    November 22, 2017 in Uruguay

    Vor der Rückkehr nach Buenos Aires legten wir einen dreitägigen Zwischenstop in Montevideo ein. Die Hauptstadt Uruguays ist sauberer als angenommen und hat ein paar super Grill-Restaurants, ist sonst aber nicht sehr spektakulär. Darum gibt's dieses Mal etwas weniger Fotos und weniger Text. 😄
    Das grösste Abenteuer war die Fahrt mit dem Mietauto durch die Stadt, denn in Montevideo gibt's ganz besondere Vortrittsregeln. So gilt oft nicht etwa Rechtsvortritt, sondern Vortritt hat derjenige, der parallel zur Küste fährt. Da man die Küste in der Regel nicht sieht, ist das für Touristen eine spannende zusätzliche Challenge im sonst schon chaotischen Verkehr. 🙄
    Dank Nadines hervorragenden Fahrkünsten (trotz manueller Schaltung...) und Janis' langjähriger Erfahrung als Beifahrer haben wir's aber gemeistert! 😊
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  • Day89

    Montevideo

    April 28 in Uruguay

    Nach gut zwei Wochen Landluft und mit vielen Tipps unserer Gastgeber für unsere Weiterreise sind wir in die Landeshauptstadt gefahren. Wir haben uns direkt am ersten Tag und zum ersten Mal in diesem Jahr ein teures Essen in einem der klassischen Grillrestaurants (parillas) geleistet. Es war köstlich! Die anderen Tage sind wir durch die Stadt geschlendert bzw. mit Bussen gefahren, da mein Fuß noch nicht ganz verheilt ist. Die Stadt erinnert ein wenig an Buenos Aires mit ihren prunkvollen alten Gebäuden, die so langsam verfallen, ist aber deutlich kleiner und überschaubarer. Eines unserer Highlights: eine Führung nur für uns beide im Palacio Salvo - eines der Wahrzeichen der Stadt. In Buenos Aires gibt es ein sehr ähnliches Gebäude vom selben Architekten, dort haben wir die Öffnungszeiten aber leider verpasst. Positiv aufgefallen ist uns hier, dass nahezu jeder englisch spricht, das sah in Chile und Argentinien anders aus. Aber Uruguay ist auch ein besonderes Land in Südamerika. Gleichgeschlechtliche Ehe kein Problem, Cannabis legal und für Einheimische in der Apotheke erhältlich, Abtreibung erlaubt (aktuell ein Riesen-Thema und Grund für zahlreiche Demonstrationen in Argentinien), jeder Schüler erhält einen Laptop zum Lernen... Dinge, die man in unserer Presse wenig hört. Wir fühlen uns jedenfalls bisher sehr wohl. Nur auf Städte haben wir gerade nicht mehr so recht Lust. Also haben wir unsere Reisepläne nochmal neu sortiert und beschlossen Rio de Janeiro und Sao Paulo doch auszulassen und Brasilien nur zu streifen um weiter nach Westen zu reisen, wieder in die Berge. Aber vorher geht es noch an den legendären Strand Uruguays, wir sind gespannt.Read more

  • Day23

    Paris with Flip Flops

    March 13 in Uruguay

    We've all heard Buenos Aires is the Paris of the South, so what does that make Montevideo? Our free walking tour guide nailed it "Paris with Flip Flops". With a smaller population, Montevideo has a similar European feeling to that of Buenos Aires, but with a more casual air. Making the most of my day until my evening ferry to BsAs, I'm started out the day with a free walking tour (an activity I suggest wherever you can, and tip your guide, because it really gives you a good sense of history as well as lay of the hand).

    Curioso Free Tour is the one I joined today as I arrived at the Plaza Independencia too early for the tour I planned to take, or that I thought I'd planned to take. Curioso was actually the one I'd initially found online. Our small English speaking group headed off to explore what Montevideo had to offer. The guide was relaxed and very knowledgeable as he took us to the Mausaleo de Artigos, a hero of Uruguayan independence, Teatro Solis, through the old town streets, to the port, the market, the squares, the cathedral, palaces and past several museums. We even sampled Grappa Miel, a honey spirit that I ended up coming with a bottle of. Probably the best souvenir that I could've gotten.

    By the way, local tip. Some people come to Uruguay to reset their stay count for Argentina, and while you're here, you can also take out US dollars and break the bills to smaller denominations so you're not forced to exchange more than you want back in Buenos Aires.

    At the end of our tour, I said goodbye to the group and headed off on my own to find lunch. I'm determined to have a chivito, aka the Uruguayan sandwich. After a bit of searching, I return back to one of the squares where I'd spotted a restaurant with it on the menu. There's another spot near the southern entrance of the Mercardo del Puerto that also looked good. Eating at the square though allowed me time to head to the cemetery to check out some of the sculptures.

    Montevideo's cemetery is nowhere near as busy as La Recoleta in Buenos Aires. I much preferred this one and wish I had more time to walk around. They close at 4pm and I arrived at 345pm. Still if you plan your day well, definitely worth a visit. They also have a tour on Tuesday nights where a guide takes you around and tells you stories of some of those whose bones rest here.

    The cemetery behind me, I head back to the Old Town and Palacio Taranco, which our guide had pointed out earlier. Luckily it was still open for another hour or so. The architects of this fine place also designed the Petit Palace and Arc de Triomphe in Paris. Admission is also free. I was wandering the walls when I realized this was actually one of the few places that I had previously wrote down about to visit. With all the wandering, I'd completely forgotten til then, talk about a pleasant surprise.

    A bit more time in the southernmost capital of the world, I browsed through the artisan market near the port before checking in for a 2 hour ride ferry ride back to the Buenos Aires. A little immigration hiccup on the way - but more on that tomorrow.
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You might also know this place by the following names:

Cordón, Cordon

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