Vietnam
Thôn Nguyệt Biều

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463 travelers at this place
  • Day68

    Lost in Vietnam

    March 7, 2020 in Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute besuchten wir einen sogenannten "Lost Place" in der Nähe von Hue.

    In diesem Fall handelt es sich um einen Freizeitpark, der 2011 eröffnete und bereits 2014 wieder geschlossen wurde, da der Eintritt für die Einheimischen zu hoch angesetzt war.
    Ironischer Weise soll der Park jetzt, wo er ein "Lost Place" ist, mehr Besucher anziehen als zu seinen Öffnungszeiten. 📸

    Aus Internetforen wussten wir bereits, dass es ein Abenteuer sein konnte, in diesen Park hinein zu gelangen, da er offiziell keine Besucher erlaubte.
    Wir versuchten also unser Glück. 🍀

    Als wir ankamen saßen einige Wachmänner am Eingangstor, alle Wege in den Park waren abgesperrt.
    Einer von den Wachmännern bedeutete uns, wir sollten an einem Nebeneingang über den Zaun steigen und hineinlaufen.
    Dieser Mann scheint seinen Job sehr ernst zu nehmen. 👍

    Gesagt, getan.
    Wir waren erst einige Meter gelaufen (etwa so, dass man uns von der Straße nicht mehr erblicken konnte), da hörten wir bereits zwei Motorroller knatternd auf uns zukommen.
    Da standen wir nun, eingekesselt zwischen zwei uniformierten Männern.
    Der eine in Blau, er ist für die Patrouille innerhalb des Parks zuständig, der andere Grün, eben noch als Eingangswache bekannt.
    In strengen Ton sagte Blau: "Go back!". Für einen kurzen Moment waren wir etwas verunsichert. Wollten sie uns wirklich nicht rein lassen?
    Dann warf der Blaue ein, wir sollten dem Grünen Geld zahlen (76 Cent pro Person).
    Als wir das getan hatten, schienen wir mit einem Mal unsichtbar geworden zu sein. Als sei nichts gewesen, brausten die beiden Uniformierten davon. 🛵

    Wir marschierten weiter.
    Kurz bevor wir das Herz des Parks erreicht hatten, einen gigantischen Drachen, der früher mal als Aquarium diente, hörten wir wieder den Motorroller des Blauen.
    Doch nicht nur das, er stand mit seinem Roller am Ende unseres Weges und scheuchte zwei Besucher in wütenden Tonfall aus dem Park.👮‍♂️

    Wieder standen wir verunsichert rum. Wir hatten doch bezahlt?! Konnten wir einfach weiterlaufen obwohl er wütend nahezu vor uns stand und Besucher verscheuchte?
    Er fuhr den beiden Touristen, die er hinauswarf hinterher um sicherzugehen, dass diese auch gingen.
    Als der Uniformierte an uns vorbeikam, starrte er stur auf den Boden. Na klar, wir waren ja unsichtbar geworden! 😅
    Hinter uns blieb er auf seinem Roller stehen und versperrte den Weg so, dass er mit dem Rücken zu uns stand.
    Ein klares Zeichen: er sieht uns nicht, wir können weiter in den Park gehen! So langsam verstehen wir, wie die Sache läuft 😉

    So gingen wir also auf Entdeckungsreise in einen Park, der verlassen und teilweise verwunschen wirkte. 📸

    Blau und Grün sitzen vermutlich nach Feierabend bei einem Kartenspiel zusammen und teilen ihre Bestechungs... Ähm Eintrittsgelder auf.
    Mit ihrer Taktik gilt Blau stets als unbestechlich und hat sich nichts vorzuwerfen.
    Diejenigen, die er sieht, wirft er ja schließlich aus dem Park. 😉
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    Sigrid Schuler

    Tja, der private Kapitalismus ist angekommen ;-)

    3/8/20Reply
    Renee Gensler

    Wir hoffen ihr habt noch viel Spaß. Die Bilder sind einfach super 👍

    3/8/20Reply
    Marlene Glasmeyer

    Irgendwie gruselig die Leute... Mysteriös. Aber voll dein Ding Nine oder 😹

    3/13/20Reply
    Nine

    Ouh ja 😎

    3/13/20Reply
     
  • Day30

    Hue

    December 1, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Mit dem Tourbus, einer anderen Backpackerin, dem Fahrer und einem Guide geht es Richtung Hue. Es schüttet aus Eimern! Mit Regenjacke und Schirm bewaffnet stoppen wir am Marble Mountain, immerhin sind somit kaum Touristen da...
    Am Hai Van Pass ist die Sicht so schlecht, das ein Aussteigen leider nicht lohnt. Google zeigt euch die wunderschöne Sicht bei gutem Wetter...
    In Hue werde ich am Homestay abgesetzt. Besser gesagt bei Chau und ihrer Familie. Meine erste Couchsurfing Erfahrung ist wunderbar. Ich werde herzlich empfangen und Chau verbringt mit mir viel Zeit. Es fühlt sich von Anfang an wie Freundschaft an! Sie fährt mit mir zu einem Tempel, einem Markt, schlendert mit mir durch die Stadt und zeigt mir ein traditionelles Teehaus. Wir unterhalten uns über unsere Leben und unsere Länder und deren Unterschiede, der Austausch ist bereichernd! Ich werde zum Frühstück eingeladen und zum Abschluss zum Bahnhof gefahren. Gastfreundschaft kann so schön sein!
    Zwischendurch bin ich alleine durch den alten Kaiserpalast gelaufen und war von der Vielfalt und Größe beeindruckt. Ich habe mich sehr sportlich gefühlt, die meisten Reisegruppen lassen sich in Golfcars chauffieren 🤫
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    Kristina Schmidt

    Derbe gut! Couchsurfing for president! 👍

    12/4/19Reply
    Hanna Mitzlaff

    Daran erinnete ich mich auch gut- sehr schön! Schön, dass alles durch Deone Brille noch einmsl mitzuerleben👍😘

    12/4/19Reply
     
  • Day101

    Hué

    January 16, 2020 in Vietnam ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach einem sehr, sehr, sehr entspannten 100sten Tag der Reise (mit Massage und gutem Essen 😁) ergab sich durch Zufall gestern ein kleines Abenteuer.
    Auf dem Weg zu einem Café, traf ich Tom welcher mir die Stadt zeigen wollte. Diese Kerle nennen sich Easy Rider und zeigen einem die Stadt, das Local Life oder fahren einem mit dem Motorrad über den Hai Van Pass von Hue bis nach Hoi An.
    Leider gibt es darunter aber zu viele schwarze Schafe, weshalb man diesen Fahrer etwas skeptisch gegenüber sein sollte. Wir sprachen ein wenig und er zeigte mir stolz sein Referenzbuch.
    Nach weiteren 30 Minuten entschloss ich mich, mir von ihm die Stadt ein wenig zeigen zu lassen.
    Wir fuhren zur Chua Thien Mua Pagoda und zum Wasserpark. Danach trafen wir noch Freunde von ihm und er fuhr mich wieder zurück zu meinem Hostel. Eine sehr coole, wenn auch recht kurze, Tour die sich auf jedenfall gelohnt hat.
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  • Day124

    Hue - Zitadelle

    January 2, 2020 in Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C

    An diesem Tag stand wieder mal eine Busfahrt an. Nach dem Frühstück ging es auf dem Roller (hinten drauf, ohne Helm und mit dem ganzen Gepäck war schon ganz schön abenteuerlich) zur Busstation. Glücklicherweise machte der Regen aber für uns eine kurze Pause... Dort verabschiedeten wir uns von Lilly, der Gastgeberin aus dem Homestay, die uns mit Ihrer Herzlichkeit den Aufenthalt verschönert hat.
    Mit etwas Wartezeit, weil die Busse in Vietnam nie so wirklich pünktlich sind, ging es los. Die 3-stündige Fahrt an sich war nicht sonderlich spannend. Das interessante daran war, dass wir die alte Grenze zwischen Nord- und Südvietnam überquerten.
    Angekommen in Hue, wurden wir mal wieder an einem Busbahnhof am Arsch der Stadt abgeladen, weswegen wir dann mit dem Taxi weiter mussten. Und die versuchen einen immer abzuzocken und Handeln ist schwierig, insbesondere wenn es keine Alternativen gibt. Das muss man sagen ist hier schon deutlich nerviger als in den anderen Ländern. Aber wir kamen an und in der Unterkunft wurden wir nett empfangen.
    Danach besuchten wir die Zitadelle, die alte Residenz der Nguyen-Dynastie, die letzten Herrscher von Vietnam, wobei wir auch hier wieder von Regen begleitet wurden...

    Am Abend besuchten wir das Restaurant „Hanh“, wo wir ein Menü mit typischen Gerichten aus Hue genossen.
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  • Day78

    Hue - Zwischenstopp mit Gesangseinlage

    December 13, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Xin Chao zusammen🙏,

    nach dem wir mal wieder eine dieser Nachtbusfahrten überstanden haben (es gibt oft keine andere Möglichkeit, glaubt uns, sonst würden wir diese wählen🤣) sind wir für einen Tag in Hue gestrandet.

    Da die Busfahrt mal wieder aus der Episode "forget it" stammte, waren wir entsprechend paniert, als wir endlich nach 10 Stunden (für 570 KM!) Busfahrt, unzähliger Passivzigaretten, die der unfreundliche Drecksack von Busfahrer die ganze Nacht rauchte, in Hue ankamen. 🤢

    Unsere Sightseeing-to-do-Liste sah zum Glück auch nur ein Ziel vor: Das Kaisergrab des Khai Dinh. 📃

    Wir hockten bei einem Mittagessen in einem super netten Eckrestaurant als plötzlich ein Motorradfahrer neben uns hielt und vor Entzücken über mein Tattoo fast überschnappte.
    Der freundliche Opa kam mit uns ins Gespräch und erklärte uns, dass er (Hung) und sein Freund Mr. Tien mehrtägige Motorradtouren anbietet.
    Wir erhielten Notizbücher die Einträge enthielten von deutschsprachigen Menschen die hier ihre positiven Erfahrungen schilderten.
    Irgendwann sagte er seine Touren seien "saugeil" und ob wir nicht Lust dazu hätten.
    An sich richtig cool, für low-budget-Reisende aber einfach nicht das Richtige.
    Wir einigten uns auf einen Preis und Deal der für alle passte. Die beiden Jungs fuhren uns zum Kaisergrab, was wirklich cool war. Wir saßen auf äußerst bequemen Rücksitzen zweier Honda-Chopper und düsten durch den dichten Verkehr Hues.🚥

    Das Grab selbst war super sehenswert und eine tolle Erfahrung. Es handelt sich hierbei um ein extrem filigran und aufwendig gestaltetes Grab, konstruiert zum Beginn des 20. Jahrhunderts.

    Nach unserem kulturellen Highlight ging es mit den Bikes wieder zurück zu der Bar in der die Jungs uns aufgegabelt haben.🛵

    Wir gönnten uns ein ausnahmsweise-unter-der-Woche-Bierchen und lauschten andächtig der im Hintergrund plätschernden Weihnachtsmusik, als plötzlich "Feliz Navidad" ertönte und meine Frau vollhals (wir alle wissen, dass mit Simone Stimme Wände eingerissen werden können) den Refrain intonierte.🤣 Vom Schock noch ganz benebelt realisierte ich, dass die wenigen anwesenden Vietnamesen ihre helle Freude hatten und mit Tanz und Applaus fröhlich einstimmten und wir tatsächlich gemeinsam "Feliz Navidad" in einer Eckkneipe in Hue sangen. Mit den dort arbeitenden Vietnamesen😂 Wäre ich nicht dabei gewesen, würde ich es nicht glauben.
    Deshalb hab ich euch ein Video gemacht😂

    https://youtu.be/O-5lZsv-1l8

    Ansonsten bleibt noch zu sagen, Hue, es war nett mit dir, aber da wir beide mehr Bock auf Hoi An haben, geht es heute weiter 🚌

    Seid gespannt, denn die Fahrt nach Hoi An dauert 5 Stunden. Und dabei ist Hoi An nur 146 KM entfernt🤣
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    Julia Daniel

    ich hab da Video zusammen mit dem Mumpf abgesehen ... ihr hattet seinen Blick sehen sollen 🤣🤣🤣

    12/13/19Reply
    1world2outdoorgirls

    😂😂cooool!!

    12/13/19Reply
    Daniela Kruse

    Ihr rockt sie aaaallle!👌🤣

    12/13/19Reply
    11 more comments
     
  • Day69

    Prunke Gebäude rund um Hue

    March 8, 2020 in Vietnam ⋅ ☀️ 33 °C

    Hue ist bekannt für seine prunkvollen Kaisergräber - also schauen wir uns auch mal ein paar davon an, wenn wir schon hier sind😉

    Um die Touristenmassen zu vermeiden, zogen wir zur Mittagszeit los - dann, wenn alle Massenausflüge zum Mittagessen gehen.
    Unser Plan ging super auf, wir konnten an den Sehenswürdigkeiten tolle Fotos schießen, ohne dass uns Menschen im Weg standen.
    Hierfür haben wir aber auch eine heftige Mittagshitze in Kauf genommen...
    Der Schweiß lief uns in Rinnsälen herunter 🥵

    Wir besuchten das Minh Mang Tomb, das Khai Dinh Tomb und die Zitadelle, das Wahrzeichen der Stadt. ⭐

    Schöne Orte, die zum Spazieren und Verweilen einladen.
    Das nächste Mal aber bitte bei 10°C weniger. 🤪
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  • Day151

    Hué et sa citadelle

    March 6, 2020 in Vietnam ⋅ ☀️ 31 °C

    Petit stop à Hué après avoir visité Hoi An. Nous allons vers le nord en prenant notre temps. Les choses se compliquent ici, avec des sites touristiques qui ferment et des hôtels qui font attention au virus.

    • Visite de la citadelle de Hué, qui est immense et très belle.
    • couché de soleil sur le pont
    • premier train en Asie ! Train couchette très confortable avec une belle vue :)
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    Ils sont forts sur les lanternes les vietnamiens! Classe le train couchette. Olivier

    3/13/20Reply
     
  • Day73

    Hue

    November 12, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Our 13 hour overnight train journey to Hue was rather chaotic and memorable. A party was going on all night in the last carriage which somehow everybody seemed to know about. People were arriving with beers and cake, shouting and screaming (later vomiting) including those who worked on the train. It wasn't much fun for us and with this going on and the light being switched on all night we couldn't get much sleep at all.
    Finally, we gratefully arrived in Hue, a historic town in central Vietnam, home of an Imperial City, the Perfume River, Ho Chi Minh's school and many restaurants with fantastic foods. In spite of all the wars the Viatnamese try to preserve and rebuild the old Imperial city which is an impressive and massive area with a palace, theatre, buildings introducing different crafts and trades, temples, lake etc. It was really interesting to explore and the rainy weather only added to the atmosphere.
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    Vera and Tom

    Gate at Imperial Palace

    11/20/19Reply
    Vera and Tom

    Clockwise from top left: crispy fried pancake, beef noodles, tofu and stuff, shrimp jellies, fried rice and quang noodles, soft spring rolls

    11/20/19Reply
    Vera and Tom

    Imperial city

    11/20/19Reply
    3 more comments
     
  • Day74

    Hue

    November 9, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 25 °C

    Après une nuit dans un train de Hanoi à Hue nous avons rejoins nos copains du Laos pour finir le voyage au Vietnam ensemble. Nous sommes restés qu’une seule journée à Hue, le temps de visiter l’ancienne cité impériale vietnamienne.Read more

    Yvan Tonelli

    Ce compartiment couchettes à l air agréable et accueillant. Merci beaucoup Emilien pour toutes ces informations sur les trains de ces contrées lointaines.

    11/10/19Reply
    Yvan Tonelli

    Cette zenithude donne vraiment envie d être partagée

    11/10/19Reply
    Yvan Tonelli

    Magnifique enfilade de portiques en bois travaillé : bravo pour le photographe et les charpentiers

    11/10/19Reply
    4 more comments
     
  • Day71

    Hue: Antike Königsstadt

    November 14, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    Nachdem uns der Sleeping Bus mitten in der Nacht nicht am versprochenen Ort sondern mitten im nirgendwo rausließ und wir ein Taxi nehmen mussten, fand ich erschöpft in mein Homestay. Es war Schimmel an der Wand, aber das Personal war super lieb. Ich machte mich früh morgens auf den Weg in die Zitadelle mit der verbotenen Stadt, der Kaiserstadt der Nguyen Dynastie. Eine beeindruckende Anlage voller alter Tempel und Paläste. Wenn man etwas abseits der Hauptattraktionen geht, findet man super idyllische Plätze inzwischen von Palastruinen. Danach ging's zum Markt von Hue, wo ich mir einen Rucksack (meiner war schon super durchgesifft und stank) und das zweite Paar Schlappen kaufte, nachdem ich an allen möglichen Stellen Blasen bekommen hatte. Der Markt an sich war eine furchtbare Erfahrung, alle rufen einen zu sich her, packen einen am Arm und sind super unfreundlich. Im Bus hab ich mich mit anderen Backpackern unterhalten und wir waren uns alle einig, dass die Vietnamesen unfreundlich sind, ist also nicht nur mein Gefühl. Allerdings konnte ich feststellen, dass die in Hue und dann besonders auch Danang und Hoi An viel netter waren als die im Norden, was mir ein Tourguide auch bestätigte. Zentralvietnam ist wohl freundlicher als der Rest. In Hue schenkte mir eine Straßenverkäuferin sogar den Krautsalat, der eigentlich als Beilage zu den Eiern gedacht war, die sie verkaufte, den ich aber ohne Ei haben wollte. In Danang halfen mir viele Leute (wenn auch weniger erfolgreich) die richtige Bushaltestelle zu finden. Und in Hoi An machte mir eine Frau am Ticketschalter die Geldbörse wieder zu und steckte sie in meine Tasche, als sie merkte, dass ich Koordinationsprobleme habe mit Regenschirm, Handy, Reiseführer und Ticket in der Hand. Um nur ein paar Beispiele zu nennen...Nach dem Markt in Hue sah uch mir noch vier Pagoden, die einzige antike Opferungsesplanade Vietnams und zwei Grabanlagen, einmal des zweiten und einmal des vorletzten Königs der Nguyen Dynastie, an. Bei letzteren beiden schloss ich mich jeweils einer deutschen Reisegruppe an und erfuhr so allerhand spannendes. Die Könige haben in ihren Grabanlagen schon zu Lebzeiten viel Zeit verbracht, es gab Lustpaläste, Gebäude für die etlichen hundert Frauen und natürlich Tempel. Der vorletzte König war wohl opiumabhängig und nur noch eine Marionette der Franzosen. Außerdem konnte er mit dem Harem wohl nicht viel anfangen, er war nämlich schwul. Als der vietnamesische Tourguide das so darstellte, als wäre das eine geistige Störung, dachte ich ich höre nicht richtig. Ist hier in Vietnam wohl noch nicht so akzeptiert. Der andere Tourguide schimpfte über das politische System, das schlimmer als die DDR sei (es gibt keine Nationalwahlen, nur für die Kommunen), und erzählte grausiges über seine Zeit im Vietnamkrieg. Besonders die zweite Grabanlage war super schön, mit Mosaiken aus tausenden von zerscheppertem europäischen Porzellan. Auf dem Weg von einer Grabanlage zur anderen schlich ich mich in einen Tourbus, der zufällig auch dorthin fuhr und mich freundlicherweise mitnahm. Eine der Pagoden wurde leider gerade renoviert, dafür konnte ich die Mönche und Nonnen im Kloster daneben bei ihrem täglichen Leben beobachten und sogar singen hören. Am Abend schlenderte ich noch etwas am beleuchteten Flussufer entlang und sah mir eine Gallerie mit Seidenstickereien an.Read more

    Andrea Scheuermeyer

    Oh wie ist das romantisch...wunderschön

    11/17/19Reply
    Andrea Scheuermeyer

    ...wie kunstvoll verziert

    11/17/19Reply
    Andrea Scheuermeyer

    Sehr interessant, die Pagode hat ein Gesicht...

    11/17/19Reply
    20 more comments
     

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Thôn Nguyệt Biều, Thon Nguyet Bieu