Vietnam
Tỉnh Vĩnh Long

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Top 10 Travel Destinations Tỉnh Vĩnh Long
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42 travelers at this place
  • Day44

    Can tho

    December 10, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ -28 °C

    Nochmal eine Nacht im Zug und eine Busfahrt später waren wir „schon“ im Mekongdelta angekommen. Hier verzweigt sich der Fluss, bevor er ins Meer mündet. In unserem Guesthouse wurden wir dann auch schon enthusiastisch von Linh empfangen. Eine kleine Powervistnamesin mit der wir morgen unsere Tour machen werden. Ich hatte lang gesucht um eine Tour zu finden, die nicht auf der typischen Tourifährte entlang läuft und war natürlich sehr gespannt was uns erwartet. Zum Abendessen haben wir uns endlich mal an Hot Pot versucht. Geht auch nicht anders, wenn man neben der „Hot Pot Alley“ wohnt. Das ist eigentlich die vietnamesische Form von Fondue. Heiße Brühe am Tisch in verschiedensten Varianten und dann wird alles mögliche an Fisch, Fleisch, Gemüse oder seafood darin versenkt.... und ganz wichtig: asiatische Nudeln und Fischsauce! So lecker und wieder mal kurz vor dem Überfressungstod🤭!!! Am Nächsten Tag gehts um 05:45Uhr(!!!!😳😳) los. Erst mal mit dem Roller durch Can Tho. Was?? Ja, richtig gehört und ich darf einfach mal drauf losfahren. Macht auch richtig Spaß und ich hab keinen Vietnamesen auf dem Gewissen. Dann fuhren wir (mit Linh sind wir zu siebt) weiter auf einem kleinen Holzbötchen zu einem sehr kleinen, lokalen schwimmenden Markt. Wir waren fast die einzigen Touristen und konnten das bunte Treiben entspannt genießen. Jetzt gabs auch endlich einen Kaffee vom Nebenboot🤗. Gefällt mir natürlich! 😅Zurück an Land wurde erst mal Nudelsuppe gefrühstückt und Linh hat uns sehr viel über das Leben in Vietnam erzählt und alle Fragen beantwortet und auch selber viel über Deutschland gefragt. Das ist für mich immer ein Highlight, wenn man von Einheimischen so viel erfahren kann und auch ihre persönliche Sichtweise erfährt. Jetzt wurde noch spontan ein Marktbesuch als Tagespunkt hinzugefügt. Was für eine Erfahrung! Und das ist nicht unbedingt positiv gemeint: überall Fische die nach Wasser japsen, Enten, Gänse, Schlangen, Schnecken die darauf warten im Kochtopf zu landen. Bereits gehäutete Frösche, die aber noch rumspringen. Ach ja: und in den grünen Eiern sind Küken drin. Die werden gekocht und gegessen. Wau!!! Hier wird einem mal vor Augen geführt, was in Deutschland in ähnlicher Form nur in großen Fabriken hinter verschlossenen Türen passiert (und natürlich überall auf der Welt). Aber wir dürfen auch alles mögliche probieren und uns Obst für die Bootsfahrt mitnehmen. Nach dem Schock geht es noch etwas zu Fuß weiter, weil der Fluß so wenig Wasser hat (oder wir doch mittlerweile zu viel gegessen haben 🤷🏻‍♀️). Wir sind auch bei einigen Familien daheim, die uns alle herzlich empfangen. Für uns natürlich auch total ungewöhnlich und es ist echt rührend 😊! Dann wieder aufs Boot und wir fahren ca eine Stunde durch die schönsten Gegenden des Mekong, ohne Touristenmassen (kein einziger!!!). Dabei futtern wir all unser Obst auf. Klingt nach perfektem Ausflug? Als kleines „Guazl“ macht Linh eine kleine Offroad-Moped-Tour mit uns. Nochmal am Mekong entlang und ich muss meine ganzen (nicht vorhandenen) Mopedfahrkünste auspacken. Wieder keinen ernsthaft verletzt... puhhh! Zum Abschluss dieses Tages gehen wir mit zwei anderen Weltenbummlern nochmal Hot Pot essen. Vietnam gewinnt die SEA Games im Fußball. Hab ich noch nie zuvor gehört, aber sie feiern als wären sie Weltmeister! Wir sind fast nicht mehr nach Hause gekommen, weil alles was Moped und Tröte besitzt auf der Straße ist. Am nächsten Morgen heißt es Abschied von Mami und nochmal eine längere Reise antreten nach Phu Quoc.Read more

    Regina Pröbstl

    😱 das wäre nichts für mich

    12/11/19Reply
    Heike Zafuta

    Nein, ganz sicher nicht!

    12/11/19Reply
     
  • Day74

    Aufregende Anreise ins Mekong Delta

    December 21, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Ich sach euch. Aufregung pur.. 😱🤪 Da denkt man easy peasy..man bucht eine Boots- und Bustour über einen Reiseanbieter zur Weiterreise und alles läuft geschmeidig und man braucht sich dann mal selber keine Gedanken machen, wie man von A nach B kommt.. Haha ..Falsch gedacht ☝️🤣

    Wir wollen runter von der Insel Phu Quoc auf's Festland ins Mekong Delta.. nach langen, wirklich langen Recherchen haben wir uns für Vinh Long entschieden. Soll nicht so doll touristisch sein, eher authentischer. Nun gut..wir werden abgeholt mit dem Taxi.. da fängt alles schon an....🤭

    1.Taxi ist viel zu früh, da der an der Rezeption den falschen Transport für uns gebucht hat. Zwar selbes Ziel, aber andere Reiseroute und Zeit!!!🤦‍♀️⏳ Taxifahrer ist genervt, weil wir uns noch schnell unser Frühstück einpacken lassen und er warten muss, wir sind genervt, weil wir plötzlich so hetzen müssen...da die Fähre 🛥 schon bald geht.. , der, der das Frühstück gemacht hat ist genervt, weil er verzweifelt eine Box to Go sucht. 🤣🤣

    2. Wir bemerken, dass uns für den Transport zu viel berechnet wurde..😡 müssen wir also auch noch klären und das Taxi wartet und wartet😣🚕

    3. Mit Frühstück im Gepäck, Taxifahrer glücklich uns pünktlich abgesetzt zu haben, sitzen wir in der Fähre...ca. 2 Stunden werden wir nun von lauten Fernsehentertainmet beschallt.😒😩 Aber nicht so wild..wir fragen uns nur, wie es wohl weitergeht. Rechnen natürlich mit einfachem Bustransfer..🤨🙄🚍

    4. Am Hafen angekommen: Ein Vietnamese im lodrigem Hemd kommt auf uns zu. Zeigt Marvin nur kurz sein Handy und fragt, ob wir das sind..Marvin erkennt eigentlich nichts, außer meinen Vornamen. Scheint also zu stimmen. Als er uns jedoch auffordert, auf zwei Roller 🛵🛵 mit Sack und Pack zu steigen und uns was von Bus nach Ho-Chi-Minh erzählt, werden wir misstrauisch. ☝️Nach ganzen 5 Minuten hat er es geschafft. Wir glauben ihm mal und steigen auf. Tatsächlich fahren sie uns zu einem kleinen Minibus...🚌

    5. Irgendwie haben wir das Gefühl falsch zu sein. Wir können uns auch gar nicht richtig verständigen..wir sagen nur immer wieder, dass wir gar nicht nach Ho-Chi-Minh wollen. Ein vietnamesisches Paar mit gutem Englisch sitzt bereits im Bus und klärt uns erstmal auf was er überhaupt die ganze Zeit sagen wollte..der kleine Minibus bringt uns erstmal zur großen Busstation..🤦‍♀️🤣 von da aus nehmen wir den Bus in Richtung Ho-Chi-Minh..🚍
    Wie umständlich das doch alles ist oder?🤦‍♀️🤣

    Wir unterhielten uns noch eine Weile.. sehr interessant. Der Bus kommt,.. wir müssen die Schuhe ausziehen, bevor wir einsteigen und bekommen Hausschlappen🤣🤣🤣 Im Bus sind nur Liegen..also so richtig Liegen, nicht nur Sitze zum Umklappen☝️🤣 Es dauerte ca. eine halbe Stunde bis wir damit klar kamen und nicht mehr lachen mussten..😁 Da die Straße sehr holprig und der Fahrstil des Busfahrers fragwürdig war, kam es schon mal vor, dass man richtig mit dem Körper vom Sitz abhob 🤭🤣

    6. Der Bus hält. Wir sollen aussteigen..Unser Ziel..naja so halb. War irgendwo an der Straße an einer Tankstelle. Der Bus fährt gar nicht direkt in die Stadt😩. Wir sollen ein Taxi nehmen..wir stiegen aus..da war weit und breit kein Taxi..🤦‍♀️ Da aber mittlerweile jeder im Bus wusste, wo wir genau hin wollen, wusste auch der eine Einheimische, der mit uns zusammen ausstieg bescheid... er kommunizierte für uns.

    Plötzlich fuhren zwei mit dem Motorrad vor..🤦‍♀️🛵🛵 wieder rauf.. ich konnte mein Lachen während der Fahrt nicht mehr unterdrücken..😂😂 wir wurden direkt zum Hafen gefahren, wo wir hin wollten. Da trafen wir endlich jemand vom Homestay..nur noch mit der Fähre übersetzen, da werden wir zur Unterkunft gebracht..und zu unserer Überraschung, ratet mal..mit dem Motorrad 🥳😂🛵🛵 durch enge Wege über schmale Brücken in eine idyllisch familiäre Anlage.

    Dieser Aufwand war für ganze 2 Nächte.🤦‍♀️ Aber es hat sich gelohnt. Wir haben viel auf der Fahrt gesehen und hey..nun schlafen wir in einem schönen Bambusbungalow..😍🏠
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  • Day16

    Evening on the boat

    October 19, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    We spent the rest of the day cruising the river and canals seeing all sorts of boats going past - carrying gravel or sand, fishermen, carrying ducks, other cruisers etc and waving to the kids on the river edge.

    The crew offered us foot massages which just about everyone took up. Heaven!

    Then it was cocktails and a bit later dinner. The food was great and not too much.

    Sue, Cliff John and Linden had another rematch of euchre and we ended up one game a piece.
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    Great trip! The Chu Chi tunnels are amazing aren't they? Jeremy loved firing an M16 at the rifle range there. Look forward to hearing about your travels in Cambodia. Peter H

    10/22/19Reply
     
  • Day16

    Unterwegs sein

    November 16, 2018 in Vietnam ⋅ 🌧 31 °C

    Was ich jedem nur empfehlen kann ist, sich möglichst langsam zu bewegen, wie die lokale Bevölkerung auch . Zu Fuß kann jeder. Ok, Ochsenwagen wäre schon sehr gewagt. Aber ein Moped oder ein Rad auszuleihen und damit die Gegend zu erkunden hat was unvergleichliches. Und kostet fast nichts.

    Als Beispiel meine Tour am Mekong. Als Abschluss des zweitägigen Ausflugs waren wir mit dem Rad eine Stunde im Delta unterwegs.

    Auch hier begegnete mir an jeder Ecke Freundlichkeit. Ich fahre langsam an dem kleinen Häusern vorbei, es lächeln oder winken mir die Einheimischen freundlich zu. Ich darf fast überall fotografieren, zeige den Kids ihr Bild auf dem Display des Fotoapparats und genieße die wunderbare Absenz von Lärm. Außer es kommt - no na - ein Moped 🛵.

    Und wenn du dann mit europäischer Gelassenheit zitternd eine wackelige Behelfsbrücke über einen der tausenden keinen Arme der Wasserkrake Mekong meisterst, hinterlässt du einen für Schmunzeln sorgenden Footprint bei den Zusehern. 😏

    BTW: zurück ging ich über die fast fertig reparierte breitere Brücke 😂
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    Irmgard Zinnagl

    Wolfi, ich ziehe meinen ( imaginären) Hut vor Deiner Mutprobe😉

    11/18/18Reply
    Irmgard Zinnagl

    Da können wir doch mal zusammen Fallschirmspringer gehen, oder?!😈😆

    11/18/18Reply
    Sanna

    Da bist du drüber?? 😱😱😱

    11/19/18Reply
    3 more comments
     
  • Day7

    Mekong - Teil 3

    December 25, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einer Übernachtung in Can Tho ging es am nächsten Morgen wieder früh raus. Wir starteten per Boot zu den schwimmenden Märkten. Wahnsinn, da wird wirklich noch richtig Handel drauf betrieben. Oftmals wohnen die auch auf ihren Schiffen und gehen da gar nicht runter. Ein Relikt aus alten Tagen, heutzutage nutzt auch der Vietnamese immer mehr den Supermarkt um die Ecke. Im Anschluss noch kurz ne Nudelfabrik besucht, dann ging es weiter zu einem alten Haus. An sich nicht so spektakulär, aber dort wurde mal ein Film gedreht. „Der Liebhaber“ nach dem Roman von Alexandre Dumas. Danach ging es dann wieder nach Saigon.
    Toller Trip!!!
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    Heidemarie Preiß

    Wunderschöne Bilder - wirklich eine andere Welt.

    12/28/19Reply
     
  • Day6

    Vinh long - pipi break on our way back

    March 18, 2017 in Vietnam ⋅ ☀️ 33 °C

    the bike ride was quite funny. 3km one way through the djungle we have arrived a huge tree. before our way back we had about local lunch.

    As this is the first time I came across a grilled snake, frog and a rat, my guide convinced me to at least try. After I switched the brain to death, and tryed it the different way - I must admit, it is ok to eat such animals, as they really taste like chicken. just the snake was a bit like chewing gum.

    on our way back in the bus now- last time back packers district nightlife at HCM City and tomorrow morning fly further to na trahn - beach time ahead.
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    Alexandra Frey

    Mutig mutig! Ich hätte die greisligen Schlangen ned runtergebracht! 😝

    3/18/17Reply
    Edmund Frey

    nach Frosch und Ratte war das kauen das Problem. Wie die Zubereitung fubktioniert gibt's auf der Tonspur 😉

    3/18/17Reply
     
  • Day95

    Vinh Long, Vietnam

    March 30, 2015 in Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    Im Local-Bus von Can Tho nach Vinh Long war ich als einziger Ausländer schon das Highlight, hier in Vinh Long City ist es nicht anders. Die Wartezeit bis zur Überfahrt mit der Fähre auf die Mekonginsel "An Binh" zum Homestay habe ich mit einem ausgiebigen Mittagessen und Marktbesuch überbrückt. Das sind meiner Meinung nach sowieso die Top-Attraktionen der sonst eher "langweiligen" Stadt. Es gab "Banh Rieu", eine Reisnudelsuppe mit Streifen von Fleischbällchen und jede Menge Gewürze und Grünzeug. Auf dem Markt habe ich dann das Obstparadies schlechthin entdeckt und vor lauter Neugier gleich 10 (mir teilweise völlig fremden) Obstsorten ausprobiert, die allesamt sehr lecker waren.

    Bild 1: jede Menge Obst
    Bild 2: getrockneter Fisch
    Bild 3: "Nem Nuong", gegrillte Fleischbällchen mit Salat, Gemüse und Reispapier zum selberbasteln
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  • Day95

    An Binh, Vietnam

    March 30, 2015 in Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Das Homestay habe ich mir definitiv anders vorgestellt... von einer Familie ist weit und breit nichts zu sehen, dafür freut sich die Besitzerin, mir die Getränke für den doppelten Preis zu verkaufen, als sie in der Stadt Vinh Long kosten würden. Einzig das Abendessen war ein Highlight, vietnamesisch, reichlich und sehr lecker ;) Auf der Mekonginsel An Binh ist man zudem sehr beschränkt, man kann auf schmalen Trampelpfaden mit dem klapprigen Fahrrad durch Obstplantagen fahren, mehr auch nicht. Deshalb packe ich heute schon wieder meine Sachen und fahre zurück nach Ho-Chi-Minh City.Read more

  • Day20

    Cai Be Vietnam

    September 9, 2018 in Vietnam ⋅ ☀️ 26 °C

    This morning we started by heading off on a tender boat along the Mekong Delta past Cai Be which is in the district of Tien Giang Province in the Mekong Delta region of Vietnam.

    Along the river, there are docks that handle passengers and goods, and a floating market.Read more

  • Day45

    Cu Chi Tunnels

    October 21, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Heut starten wir gleich nach dem Frühstück zur Cu chi Tunnel Tour. Der Guide holt uns am Hotel ab und knutscht mich fast ab, bei der Begrüßung. 😄 Glaub, der ist schwul, der läuft nämlich schon so feminin 😆
    Aber er ist mir sehr sympathisch. Wir fahren mit einem Kleinbus ca. 1 1/2 Stunden inbegriffen mit einer kleinen Pause an einem Artmuseum. Hier sieht man wie unterschiedliche Kunsttechniken angewendet werden und kann natürlich auch Bilder kaufen.
    Unsere Gruppe ist recht überschaubar, denn wir sind zu 9. Als wir ankommen, stellen wir fest, dass viele Gruppen unterwegs sind, was sich aber gut verteilt.
    Wir gehen zuerst ein einen Art Kellerraum, wo uns auf Englisch ein Film gezeigt wird, über die Kriegsgeschichte, viel sehen wir aber gar nicht davon, da unser Guide uns weiter winkt. Wir stellen uns um einen großen Erdhaufen, wo er uns erzählt dass das hier die Luftlöcher des Tunnels waren, die dann die Amerikaner nutzten, um den Tunnel zu durchfluten. Die Tunnel wurden auf 3 Ebenen gebaut und dienten der Vietcong zum Schutz vor Angriffen der amerikanischen Truppen, sie lebten in der Zeit des Krieges der von 1960 bis 1975 ging, in der 200 Kilometer langen Tunnelwelt. Sie erschufen sogar eine Art Krankenhaus für die verletzten Vietnamesen oder der kranken Leuten. Im untersten Gang hielten sich hauptsächlich alte Leute und Kinder auf, denn dieser war kühler, als alle anderen und sie waren dort am ehesten geschützt. Es breiteren sich natürlich viele Krankheiten im Tunnel aus z. B Malaria und es starben schon alleine daran einige Vietnamesen...

    Nächster Halt: Eingang - und Ausgang des Tunnels. Die Vietnamesen krochen, um in oder aha den Tunnel zu gelangen in ein ca. 40x 40 Loch und deckten es mit einem laubbedeckten Deckel ab. Wir durften mal hineinkriechen, was in unserer Größe nicht so einfach war- jetzt sind die Löcher und Tunnel aber extra für die Touristen noch erweitert worden. Also ziemlich krass, wie klein und dünn die Vietnamesen sein mussten, um hier reinzupassen. 😲
    Ich habs ausprobiert, aber hielt es nicht lange unter der Erde aus.. Schon sehr gruselig... Das Loch ging unter mir aber nicht weiter zum Tunnel, denn die Tunnel wurden ja komplett zerstört und nur für die Touristen wurde das alles hier nachgebaut.
    Zum Tunnel kommen wir erst noch. Wir laufen an Panzern vorbei, uns wurden die Fallen gezeigt, die die Vietcong aufgestellt haben, was echt ziemlich heftig war. Denn diese Fallen waren dermaßen real nachgebildet... Und für Eindringlinge null zu erkennen... Sie waren immer mit Gras und Laub kaschiert und als man auf so eine Stelle tritt, klappte der Deckel weg und man viel in ein Loch, das mit nach oben stehenden Nägeln und Spießen ausgestattet war. Oder von hinten kam ein Brett angeflogen, an dem zig Nägel hingen, um den Feind aufzuspießen. Es gab auch Fallen, wo man sich den Fuß abtrennte, wenn man hineintritt und den Fuß nicht mehr herausgebracht hat. Das ist wirklich sehr krass... Bei der Vorstellung der Schmerzen, die man da erleiden würde, wird mir schlecht.
    Dann geht's weiter zu den Tunneln, durch die man mit einem Guide ca. 50- 100 Meter lang kriechen konnte. Natürlich probieren wir das aus, denn schließlich wollen wir alles sehen, was sich damals im Krieg abgespielt hat... Obwohl das natürlich nur ein minimaler Ausschnitt von dem ist, was es mal war.
    Wir kriechen hintereinander in den unterirdischen Tunnel und müssen unsere Taschenlampen anmachen, um etwas zu sehen. Als ich nun drin stecke wird mir ganz komisch, weil es so eng und dunkel ist und ich mir nicht sicher bin, ob ich das aushalte, aber die anderen kommen bereits nach und ich kann nicht mehr zurück. Jetzt heisst es Zähne zusammen beißen und durch...Hier ist es stock dunkel und wir haben zu tun, hier durchzukommen. In der Hocke geht's voran und Hannes muss sich dabei bisschen mehr abkämpfen als ich. Die Mädels vor mir kriechen mit dem Guide voran und fragen uns, ob wir hier den Tunnel verlassen oder weiter wollen? Natürlich wollen wir weiter, jetzt wo wir voll im Kriechmodus sind. Aber gut dass es nicht mehr allzu weit bis zum nächsten Ausgang ist, denn hier wird es mit der Luft immer schlechter und man schwitzt hier unten extrem.
    Die Mädls rufen immer wieder nach uns, weil wir vor lauter staunen und Gepäck nicht so schnell unterwegs sind, aber gerade das macht es spannend 😅😲
    So, jetzt geht's langsam Richtung Ausgang und Treppenstufen sind zu ertasten.
    Als wir wieder rauskommen, erwarten uns alle anderen aus der Gruppe schon 👋😉
    Der Guide treibt uns weiter und wir hören schon, wie Schüsse fallen. Wir nähern uns der "Shootingrange" hier darf man für 600 000 Dong 10x schießen. Wir wollen das unbedingt mal ausprobieren und teilen uns die 10 Schüsse, damit es nicht zu teuer wird, was es bei umgerechnet 20€ für uns 2 eh schon ist 🙈
    Aber was solls, muss ich halt dafür mal wieder auf der Straße tanzen 😅
    Wir bekommen Gehörschutz aufgesetzt und folgen dem Herren, der uns die Waffe zeigt und für uns lädt. Wir schießen mit einer AK 47. Hannes feuert die ersten 5 Schüsse ab, was für ihn ja nach dem Aufenthalt beim Bund nichts neues ist und dementsprechend professionell aussieht und dann bin ich an der Reihe 🙈 "ja wai geht etz des?" und vor allem "tut der Rückschlag weh?" der Herr versichert mir, dass es nicht weh tut und man nichts sonderlich beachten muss und lädt mir die Waffe.
    Aja, ich baller gleich mit so nem Killerteil durch die Gegend und muss weiter nichts beachten... Ja Himmel. Hannes stimmt nickend zu, also visier ich mein Ziel an (das ne Zielscheibe gefühlte 300 Meter weg ist und ich weder nen Zielpunkt oder sonst was erkennen kann) und drück ab. Woaw, krass, man verspürt diese Schusskraft mit voller Wucht am ganzen Körper, aber er hat recht, es tut nicht weh. Gleich nochmal, anvisieren und... Spannung steigt......
    Schuss ab! Echt krass.... Irgendwie macht es Spaß und ich könnt noch 3o Schüsse abgeben, aber leider ist es schon wieder vorbei. Aber krasse Erfahrung auf jeden Fall mit so einem Teil mal abzufeuern. Bei der Vorstellung, dass die Vietnamesen damals 1000 von Leuten damit zerlegt haben, lässt mir eine Gänsehaut auflaufen. Danach schauen wir noch einer Frau bei der Zubereitung von Reispapier zu, einer anderen beim Nähen von Klamotten und einem Mann, der aus dem Gummi der Reifen Schuhe herstellt. Hier wird uns erklärt, dass die Vietnamesen die Schuhe falsch herum getragen haben, damit der feind in eine falsche Richtung bei der Spurensuche geführt wird. Diese Füchse 🦊🦊🦊
    Zum Schluss versammeln wir uns nochmal in einem Kellerverlies und probieren einen Snack, den uns der Guide gebracht hat. Das sind gekochte Tapiokawurzeln mit kleingehackten Erdnüssen, die man in der Kombination damals sehr viel zur Kriegszeit hier gegessen hat. Da die Tapioka viel Energie abgibt und sie kaum was anderes zu essen hatten.
    Auf dem Weg zurück zum Bus, kann man die Waffen, Patronen und Bomben besichtigen.
    Dann ist unsere Tour auch schon wieder vorbei. Sind aber nicht böse drum, weil es auch ganz schön anstrengend war.
    Zurück in unserer Straße, gehen wir gleich Kaffee trinken und essen Gebäck um uns etwas zu stärken. Dann machen wir uns im Hotel frisch und ziehen los.

    Denn Hannes möchte unbedingt noch ein paar Aufnahmen vom Sonnenuntergang von der Skyline von Ho Chi Minh machen. Dazu wäre der beste Platz an der Brücke über den Saigon River. Also los, über Grab ein Fahrer gerufen und innerhalb von 20 Minuten stehen wir auf der Brücke. Der Ausblick ist gigantisch, wir sind genau rechtzeitig hier, denn gerade verschwindet die Sonne hinter den Wolkenkratzern und der zuerst bewölkte Himmel färbt sich leicht rot. Die Kutter fahren unter uns am Fluss entlang und um uns herum versammeln sich immer mehr Leute, die hier den Sonnenuntergang ebenfalls beobachten.
    Die Hochhäuser leuchten in unterschiedlichen Farben, die sich auf dem Wasser des Flusses widerspiegeln. Ein Traum 😍 wir haben Glück und können sogar Wetterleuchten am Himmel beobachten.
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Tỉnh Vĩnh Long, Tinh Vinh Long