Vietnam
Tỉnh Vĩnh Phúc

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7 travelers at this place

  • Feb27

    Alles auf Zucker

    February 27 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Gut gedopt fährt es sich einfach besser. Ich bin voll auf Zuckerrohr die letzten Tage und reiße 100 km Etappen ab wie nix ;-)

    Frisches Zuckerrohr gibt es hier in mundgerechten Stücken direkt vom Feld. Den Saft rauskauen und die Fasern ausspucken. Auf den Tag verteilt schaffe ich den Familienbeutel locker allein, der passt prima in die Lenkertasche - immer wieder ein Stückchen, und man könnte meiner Spur jetzt auch ohne GPS folgen, anhand der Zuckerrohrreste am Straßenrand.

    Nach einer sehr ranzigen Nacht gestern gönne ich mir heute eine etwas luxuriösere Bleibe. Für etwas mehr als zehn Euro wird Folgendes zur Verfügung gestellt:

    - zwei Queen Size Betten
    - eine Whirlpoolwanne
    - drei Paar bzw. sechs Stück Badeschlappen in vier verschiedenen Größen
    - drei Zahnbürsten
    - zwei Rasierer
    - ein Kamm
    - ein Kondom

    Rätsle noch, für welche Menage das passen könnte... Lösungsvorschläge willkommen.
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  • Day43

    Wandern durch Cat Cat und Sin Chai

    November 13, 2018 in Vietnam ⋅ 🌧 25 °C

    Den letzten Tag in Sa Pa haben wir mit einer Wanderung durch das beliebte Cat Cat Village begonnen und auf eigene Faust nach Sin Chai fortgesetzt. Touristen findet man dort im Gegensatz zu Cat Cat keine, überhaupt begegnet man auf einer Strecke von rund 5 km durch das hügelige Bergland mehr Tieren (Büffel, Kühe, Schweine, ...) als Menschen. Ein paar Hmong Frauen und Männer sind uns begegnet, der Großteil davon ordentlich beschwippst vom Dorffest auf der Reisterrasse (Ortszeit 15.00 Uhr- später feiern mangels Strom wohl nicht so lustig). 13 km später sind wir letztendlich - etwas ausgehungert- wieder in der Zivilisation angekommen😉Read more

  • Day27

    Wandertag in Sapa

    October 3, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute Morgen stehen wir um 6e auf, machen Kaffee (der noch aus Chiang Mai war und nun leer ist- müssen heut unbedingt noch einen neuen besorgen)

    Hannes und ich prosten uns im Bett zu, jeder liegt wie der König in seinem eigenen großen Bett :D Man haben wir gut geschlafen. Ich bin kein einziges Mal aufgewacht und Hannes auch nicht.

    Wir sind top fit und höchst motiviert, was sehr gut ist, denn heute wollen wir mal wandern gehen. Geld für nen Roller ausgeben? Ne, wir laufen. Hier soll die Landschaft so schön sein und man kann um den Ort Sapa ewig wandern und kommt dann durch die umliegenden Dörfern, wo viele Kinder herumtollen, denen man (Tipp von meiner Freundin Lisa) Lollies mitbringen soll, da sie sich über solche Sachen sehr freuen. Also ziehen wir los und kaufen Lollies… (die wir jetzt nach 2 Tagen immer noch mit uns herumtragen) mehr dazu später.

    Wir gehen aus der Stadt Sapa raus und zahlen Eintrittsgebühren für die Wanderung ins Tal (75.000 Dong pro Peron) also die Verlangen hier echt überall was. Wir gehen einfach frei Schnauze los und schlagen Wege ein, die uns gerade gefallen. Natürlich haben wir auch einen Blick auf Google Maps, damit wir uns nicht komplett verlaufen oder ahnungslos herumirren. Wir gehen erstmal nur bergab…auf dem Feldweg begegnen wir den ersten Arbeitern, die auf dem Weg zum Reisfeld sind, das noch abgeerntet werden muss, einige Rollerfahrer, die an uns vorbei den Berg hinauffahren, mehreren Schweinchen, die am Feldweg fressen und auch den Wasserbüffeln. Wir haben sogar eine Paarung der Wasserbüffel beobachtet.. ach, was gibt’s denn herrlicheres als am Morgen in der Natur umher zu spazieren, mit dem Blick auf die Berge und dem Geräusch einer Paarung der Wasserbüffel zu lauschen :D aber ich glaub, dass das mit der Besamung nicht geklappt hat, denn das Weibchen ist einfach immer weitergelaufen, als es fast so weit gewesen wäre der der Büffel es endlich mal geschafft hat, sie zu besteigen und sein Teil herauszufahren… dann muss sie weiterlaufen. Oh man, der Arme musste ganz schön kämpfen.. sieht schon ziemlich ermüdet aus :D er hängt weiter an ihrem Hinterteil dran und rüpft immer wieder die Nase (was ein Zeichen von „ich bin erregt“ ist- was bei den Pferden ähnlich ist)

    So genug gesehen, wir gehen weiter und laufen ewig im Wald umher. Das Blöde an der Sache, es geht nur noch bergauf und da ich noch nichts gefrühstückt habe, sinkt meine Laune etwas, die Hannes natürlich wieder abbgekommt. Diese dauert zum Glück nicht lange an, da wir zu einer Ortschaft kommen, so ein Essensstand ist und wir gleich mal ein paar Bananen und ein Baguette verdrücken. Jetzt sehen wir auch die ganzen Touren, die durchs Dorf gehen und wollen noch vor ihnen weiter, damit wir da nicht hineingeraten. Ein vietnamesen Junge geht vor und uns öffnet sein Eis, das er gerade von Zuhause mitgenommen hat, ich traue meinen Augen nicht, als er das Papier einfach auf die Straße wirft und genüsslich an seinem Eis beim Laufen weiterlutscht. Ich bin so stinksauer.. muss denn sowas sein? Aber die bekommen es nicht anders zu sehen von den Eltern oder vermittelt. Für die ist ein umweltschonender Umgang ein absolutes Fremdwort.  Ich bin mir auch sicher, dass der Müll, der hier im Restaurant oder im Cafe gesammelt wird- sicherlich irgendwo in der Natur abgeladen wird. Denn während unserer Wanderung an diesem Tag, haben wir immer wieder Müll gefunden, der einfach abgeladen wurde oder über den Weg verteilt war. Also echt schlimm, was die ihrer Natur antun.

    Wir kommen wieder mehr ins Abseits der Dörfer und zu einem wunderschönen Platz. Hier geht eine Brücke über den Fluss, wo man auch auf die Reisfelder blicken kann. Der Fluss wird von ganz vielen große Steinen und Felsen geschmückt und das Wasser, das sich bei den Felsen ansammelt, ist richtig türkis. Wir machen ein paar Bilder von dieser schönen Kulisse.

    Wir laufen weiter zur nächsten Ortschaft und begegnen immer wieder anderen Wanderern, die aber in einer Gruppe unterwegs sind, die von vietnamesischen Frauen geführt wird. Das schlimme ist, dass das bestimmt 4 Frauen sind, wovon 2 immer wieder versuchen, den Touris Armbänder oder selbstgeflochtene Graskränze zu verkaufen… Darauf hätte ich ja null Bock :D also gut so, dass wir allein losgezogen sind. Vor allem, war uns die Tour für 30€ pro Person einfach nicht wert. Von der Straße hoch oben aus haben wir den Blick auf den höchsten Berg Vietnams „Fansipan“ der vom Nebel umgeben ist. Man kann mit einer Seilbahn zu diesem Fansipan hochfahren, jedoch haben wir im Internet geteilte Meinungen dazu gelesen, da viele auch geschrieben haben, dass es dort oben oft so bewölkt ist, dass man die Aussicht nicht erkennen kann und es uns für ebenfalls 30 € pro Person zu teuer war. Wir genießen lieber den Blick von hier aus auf den Fansipan und allgemein dieses Laufen in der Natur. Es ist wirklich herrlich, denn man hört hier nichts, außer das Rauschen des Flusses unter uns, Vogelgezwitscher, das Knacken ein paar Bäume, die sich im Wind bewegen und der kleinen Steine die unter unseren Schritten knirschen.

    Herrich, die Luft ist so rein und frisch, am morgen hier draußen… das hatten wir schon lange nicht mehr. Denn die Luft wirkt innerorts durch den Verkehr so schmutzig und staubig (Smog)

    Wir wandern in der Umgebung von „Moung Hoa Valley“ herum und kommen nun in die nächsten Dörfer, wo auch viele Touris Homestay machen. Also bei den Vietnamesischen Familien zuhause mit wohnen. Sowas wie wir die eine Nacht in Mu Cang Chai machen mussten, weil wir im Hotel kein Zimmer mehr bekommen haben. Viele Reisende empfehlen das auch, weil sie durch die Familien oft auch Führungen durch die Landschaft bekommen usw. aber irgendwie sagt uns das nicht so zu. Da wir fürs selbe Geld ein spitzen Hotel bekommen und so unsere Ruhe haben, bereuen wir das überhaupt nicht. Am Ortsteingang sehen wir wieder kleine Minischweinchen, die im Dreck herumtollen und Hennen, die mit ihren Küken unterwegs sind. So goldig, also denen geht’s hier wirklich gut, da sie sich frei in der Natur bewegen können. Schon kommen Einheimische auf uns zu und wollen uns irgendwas verkaufen, das wir dankend ablehnen. Wir laufen weiter und da es schon Mittag ist (kann gar nicht glauben, dass wir schon 4 Stunden unterwegs sind) kehren wir in eine „wie sagt man hier? - Gaststätte ein?“  Hier laufen fünf kleine Hundewelpen herum, die so trollig sind.. sie sitzen bei den Tischen, wo gerade gegessen wird und lauern darauf, dass mal ein Stückchen Essen vom Tisch runterfällt. Der Ausblick auf die Berge ist so schön, doch dieser wird mit dem Müll, der neben der scheue liegt, getrübt… Wahnsinn, dieser Kontrast hier von der Schönheit der Natur und dem Dreck, den die Menschen verursachen und sich das Recht herausnehmen diesen auf die Erde abzuladen. Nach der Stärkung geht’s weiter durchs Dorf. Hier sind ganz viele Verkaufsstände, sogar eine Schule, wo gerade ein Tanzvorstellung fürs vietnamesische Fernsehen läuft (also schließen wir einfach mal so daraus, weil eine Drohne herum fliegt und Kameramenschen das Spektakel filmen- einschließlich uns) :D da fällt uns ein, dass wir ja Lollies für die Kinder gekauft haben.. aber irgendwie laufen die Kinder nur an uns vorbei, albern gerade mit sich herum und haben selber was zum Naschen in der Hand. Wir haben nicht den Eindruck, als würden sie sich über diese Lollies freuen und wir würden uns auch etwas seltsam vorkommen, wenn wir die einfach so verteilen hier. Ich glaube, das gibt’s Kinder außerhalb, die sich vielleicht mehr darüber freuen würden. Eine kleine Verkäuferin läuft ein Stück neben uns her, in der Hoffnung, dass wir ihr etwas abkaufen…irgendwann trifft sie dann auf andere Reisende und versucht da ihr Glück. Die meisten Sachen sind wirklich etwas, das wir null brauchen können z. B bunt geflochtene Armbänder und Taschen. Mir tut das irgendwie leid, weil die bestimmt ne wahnsinnige Arbeit damit haben und es keiner kauft. Wir sehen ja immer wieder Frauen auf der Straße sitzen, die diese Armbänder flechten oder Taschen mit der Hand nähen. Ich würd ihr am liebsten einfach so Geld geben, aber wenn das die anderen hier sehen, werden wir wahrscheinlich umzingelt und dann wollen natürlich die andern auch etwas… ☹

    Auf einmal hören wir ganz schimme Schreie der Schweine, die sich hier iregendwo in der Nähe im Stall befinden.. oh Gott, hört sich das schlimm an. Ich muss mir teilweise die Ohren zuhalten, damit ich das nicht höre… die werden bestimmt geschlachtet, denn das sind Angstschreie.. Hannes vermutet, dass die wie wir früher die Schweine geschlachtet haben, einfach nur Abgestochen werden und von da an konnte ich an nichts anders mehr denken… ich muss hier einfach raus aus der Ortschafft, was wir zum Glück auch schnell sind.

    So, jetzt müssen wir einfach wieder zurück nach Sapa. Da kein richtiger Wanderweg ausgeschildert ist und wir es nicht riskieren wollen, dass wir uns verlaufen oder umdrehen müssen, weil der Weg endet, beschließen wir, einfach auf der Hauptstraße zurück zu laufen.. es zeigt 8 Kilometer an. Oh man und ich hab jetzt schon keine Lust mehr. Das Mittagessen hat mich ziemlich müde gemacht und da es nur noch bergauf geht, ist die Motivation gleich null… schön, dass alle Leute so mal gar keine Rücksicht auf uns nehmen und mit vollgas dicht an uns vorbeifahren , da fühlt man sich richtig sicher. Wir laufen und laufen und es scheint, als würde diese Straße kein Ende nehmen. Da wir nur noch eine halbe Flasche Wasser haben, müssen wir uns die gut einteilen. Es staubt wie sau auf der Strecke weil jedes Fahrzeug, dass an uns vorbeifährt den Dreck auf der Straße aufwühlt und auch viele Straßenarbeiten sind, wo gemeisselt wird usw. Wahnsinn, unter welchen Umständen die Arbeiter hier hantieren müssen. Die haben nur Schlappen an beim Arbeiten und müssen schwere Steine herumschleppen und das ohne Handschuhe . Man, die müssen doch am Abend Schmerzen haben ohne Ende…denken wir uns. Das tut ja schon beim Hinschauen weh.. aber ihnen bleibt nichts anderes übrig und sie kennen es auch wahrscheinlich nicht besser. Schutzkleidung ist für die ein Fremdwort. So jetzt haben wir schon mal die Hälfte der Strecke geschafft, es zeigt nur noch 4 Kilometer an und wir haben 1 ½ Stunden gebraucht, also nochmal so lange und ich bin jetzt schon voll am Ende… meine Laune sinkt immer mehr. Da ich endlich zu unserer Unterkunft zurück möchte, machen wir auch keine Pause und reden kein Wort miteinander. Ich weiß, Hannes kann nichts dafür, aber trotzdem bin ich sauer, weil ich meine erste Wanderung gleich so krass erleben muss. Wenn hier wenigstens die Landschaft schön wäre, könnte ich das vielleicht noch eher genießen. Ich zieh mir das Buff-Tuch über den Mund und die Nase, weil es hier so staubt. Langsam versteh ich die Leute hier, die mit Mundschutz unterwegs sind.. als ich gerade mit dem Meckern anfangen wollte, weil Hannes meinte, dass wir die Strecke locker in 1- 2 Stunden schaffen und wir aber insgesamt 3 Stunden unterwegs sind… steht auf einmal ein kleiner Junge vor uns. Hannes und ich trauen unseren Augen nicht.. wo kommt der denn jetzt so plötzlich her? Unsere Blicke schweifen suchend durch die Gegend, weit und breit kein Mensch in Sicht. Keine Mama oder Papa und der kleine Junge, der uns mit großen Augen anschaut. Er ist ca. 1 ½ Jahre alt und hat nur einen Pulli an (also ohne Unterhose und Hose) er ist barfuss unterwegs und komplett verschmiert. In der Hand hält er eine kleine, leere Gummibärentüte, die er immer wieder zusammen drückt, weil sie dann knistert.. oh mein Gott, mir bricht es das Herz… er steht hier auf einer viel befahrenen Straße, alleine ohne irgendjemanden und wir fragen uns was wir tun sollen. Ich nehm den Kleinen erstmal auf die Seite zu uns und schon rauscht ein LKW knapp an uns vorbei… spätestens jetzt ist uns klar, dass es reines Glück war, dass dem Junge nichts passiert ist. „Er kann nur von Zuhause weggelaufen sein oder man hat ihn ausgesetzt?“ Fragen über Fragen stellen wir uns. Doch wir müssen dem Kleinen helfen.. er schaut uns an und als er unsere verzweifelten Blicke sieht, fängt er an zu schniefen und seine Augen füllen sich mit Tränen.. er steht da und spielt mit seiner Gummibärentüte. Das Schlimmste für uns ist, dass alle LKWs, Busse, Rollerfahrer und Taxis an uns vorbeifahren. Obwohl uns viele gesehen und uns sogar nachgeschaut haben und die Situation deutlich zu erkennen war, dass wir den Kleinen hier aufgefunden haben, hielt kein Mensch an um uns zu helfen.

    Mir reichts langsam, mit der Scheiße.. stinksauer stelle ich mich auf die Straße, bis endlich ein Taxifahrer hält und ich ihm die Situation erkläre. Ich hab den Eindruck, dass er eigentlich jetzt keine sonderliche Lust darauf hat uns zu helfen, aber seine Beifahrerin zum Glück schon. Sie sagt mir, dass sie vermutet, dass da vorne das (ca.300 Meter) weit entfernte Haus, sein Elternhaus ist. Sie versichert uns, dass sie den Kleinen hochfahren und zurückbringen. Ich hebe den kleinen zu ihr auf den Schoß und sie fahren hoch. Wir können von der Ferne beobachten, wie sie ihm einen Mann am Hofeingang in die Hand drücken, was anscheinend der Vater ist und fahren weiter… als wir am Haus nach einigen Minuten vorbeikommen, sehen wir nach. Es arbeiten mehrere Männer daran, einen LKW zu beladen und hinter ihnen sehen wir den Kleinen herumlaufen. Er läuft einen Berg alleine hinauf und schaut den ca. 4 Meter langen Hang hinunter.. Mein Herz bleibt stehen bei diesem Anblick, den ein Schritt nach vorne und der Kleine stürzt hinunter.. jetzt endlich kommt ein Mann und nimmt ihn an der Hand. ER geht mit ihm zusammen den Berg hoch, wo eine Hütte steht. Anscheinend wohnen sie da. Oh mein Gott, ich muss den Rest der Strecke immer wieder Tränen vergießen… ich habe so etwas schlimmes noch nicht erlebt. Ich kann nicht mehr sprechen, weil mir diese Situation die Kehle zuschnürrt… der arme kerl ist so hilfslos und hat anscheinend niemanden, der sich um ihn sorgt. Ich frage mich was mit den Eltern los ist und ob es für sie auch in Ordnung gewesen wäre, wenn ihr Sohn nicht mehr nach Hause gekommen wäre oder auch den Abhang runtergestürzt wäre? Er ist sich anscheinend komplett selbst überlassen… ich kann an nichts anderes mehr denken.. den ganzen Abend lang bleibt er in meinem Kopf.

    Als wir im Hotel sind, geh ich erstmal duschen und wir ruhen uns aus…als ich einschlafe, träume ich von dem Kleinen. Das werde ich mein Leben lang wahrscheinlich nicht vergessen. ☹

    Abends gehen wir noch ne Kleinigkeit essen, obwohl ich heute das Zimmer gar nicht mehr verlassen wollte. Aber der Hunger treibt uns nach draußen. In Hannes seinem Lieblingsrestaurant bestellen wir heute einen „Hot Pot“ für 2, was für uns beide viel zu viel war (was für eine Überraschung) ein Hot Pot funktioniert folgendermaßen:

    Auf einen Campinggaskocher, der in die Mitte des Tisches gestellt wird, kommt ein Topf mit Gemüsebrühe und wird eingeschalten. Die Gemüsebrühe besteht aus Wasser, Auberginen, Kartoffeln, Gurken, Karotten, Gewürzen und Kräutern. Die rohen Zutaten, Hähnchen, Rindfleisch, Wasserspinat, Chinakohl und Reisnudeln, werden danebengestellt und können selber in den Topf gegeben werden. Wie ein Fondue, nur mit heißer Suppe anstatt heißem Fett. Wenn die Zutaten gar sind, fischt man sie wieder heraus und gibt sie in ein kleines Schüsselchen. Man kann das ganze dann noch mit Sojasoße oder Chilisoße verfeinern und genießen. Je länger die Suppe kocht, und je mehr Zutaten man reingeworfen hatte, desto besser und intensiver der Geschmack!

    Es ist sehr lecker und vor allem ziemlich gesund. Hannes hat viel mehr als ich gegessen, aber er wollte es ja auch unbedingt ausprobieren…

    Als der Hot Pot zu uns auf den Tisch gestellt wurde, hat gefühlt das ganze Restaurant neugierig beobachtet was wir da bestellt hatten. Ein amerikanisches Pärchen zu unserer Rechten, wünschte uns „schönes Oktoberfest“ und zu unserer linken saß ein deutsches Pärchen mit dem wir später ins Gespräch kamen und ein paar Reisetips und Erfahrungen austauschen konnten.
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  • Day28

    Erholungstag in Sapa

    October 4, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute haben wir nicht viel gemacht und das hat wirklich gut getan. Wir haben ausgeschlafen, Kaffee getrunken, waren in der Stadt was Essen und am See spazieren und ansonsten nur im Bett gelegen. Wir waren deswegen schon aktiv und haben uns über unsere Weiterreise informiert, Pläne geschmiedet und Wäsche gewaschen.
    Am Nachmittag haben wir dann Netflix geschaut. Passend zu unserer jetzigen Reise "Good Morning Vietnam" und Abends noch etwas "how I met your mother"
    Ach das war mal dringend nötig, weil ich ganz schön geschlaucht bin.. Die letzten Tage waren wir ständig auf Achse und die Wanderung gestern hat mir den Rest gegeben. Heut ist Energie tanken angesagt 😊💪
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Tỉnh Vĩnh Phúc, Tinh Vinh Phuc

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