Vietnam
Xóm Bà Thiên

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

52 travelers at this place

  • Day18

    Cu Chi

    January 22, 2017 in Vietnam ⋅ ☀️ 28 °C

    Es ist Sonntag morgen und ganz Saigon scheint unterwegs zu sein, blöderweise alle in dieselbe Richtung wie wir. Normalerweise dauert die Fahrt nach Cu Chi 1 1/2 Stunden, wir brauchen heute 3. Doch heute ist der Sonntag vor Tet, und alle Vietnamesen fahren zu den Friedhöfen um ihre Ahnen für Tet nach Hause zu bitten.

    Unterwegs machen wir noch an einer Kautschukplantage halt.

    Obwohl alles sehr befremdlich ist, dieses Partisanen-Kriegs-Freilichtmuseum, so ist es doch ausgesprochen sehenswert. Zu Beginn müssen wir uns einen in typisch sozialistischer Manier gehaltenen Propagandafilm über die bösen Westler und die guten Vietcong ansehen, später liegt über dem ganzen Gelände ein permanenter Lärmteppich von der Schießanlage, unser (in der DDR studierter) Reiseleiter rechnet uns bei jeder Salve vor, wieviele Dollar gerade von den in- und ausländischen Touristen verballert wurden.
    Read more

  • Day4

    2. Tag Ho Chi Minh - Nachmittag

    December 22, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir fuhren zu dritt plus Guide (Huan) und Fahrer (Hai) raus aus der Stadt in das ca. 60 km entfernte Cu Chin.Unsere beiden Ureinwohner waren ganz begeistert. Wir benötigten für diese Entfernung nur 1 Std und 15 Minuten. (Neuer Rekord - war ja aber auch Sonntag...). Vor Ort hatten wir echt ne tolle geführte Tour. Natürlich alles recht „touristisch“, jedoch gut gemacht und ebenfalls total leer. Es wurden die Tunnelanlagen mit ihren Raffinessen der Gesamtkonstruktion der unterirdischen Anlagen aufgezeigt. Und alles mit der Hand und kleinem Gerät gegraben. Echt harte Arbeit bei dem festen Lehmboden! Wahnsinn unter welch widrigen Umständen die Leute damals dort gehaust haben. Aber auch ein Abbild der totalen Entschlossenheit der gesamten Bevölkerung, sich gegen die Amis zu wehren und ihr Land zu verteidigen. Alles in Allem sehr beeindruckend und irgendwie auch leicht erschreckend. Akustisch wurde es noch eingerahmt von den abgefeuerten MG-Salven der Touris, die anscheinend wirklich sehr wohlhabend waren. Ein Schuss kostete USD 2,80!! Basti und Doris sind auch noch 20m durch diese Tunnelanlagen gekrochen. Sogar für Klaustrophobiker: Einfach kein Platz. Für die 100m reichte es nicht. Amateure!Read more

  • Day40

    Day #37 Cu Chi Tunnels

    October 12, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Der Süden Vietnams, genauer gesagt, Saigon oder Ho Chi Minh City (je nach dem, wen man fragt), macht bis jetzt einen sehr sympatischen Eindruck auf mich.
    Nach den ersten Quervergleichen, welche ich in den letzten 24 Stunden gemacht habe, kann ich sagen, dass die Menschen, welche ich getroffen habe, sehr freundlich gegenüber Touristen sind. Von der "Null-Bock" Attitüde, welche Dienstleister in Indonesien in den meisten Fällen ausgestrahlt haben, bemerkte ich hier bis jetzt auch nichts.

    Das Chaos auf den Strassen gleicht dem von Indonesien, jedoch ist das Roller/Auto Verhältniss etwas anders. Man bekommt den Eindruck, dass jeder Vietnamese einen Roller besitzt! Die vereinzelten Autos sind dafür mit ausgefallenen Hupen und extra LED-Lichtern ausgerüstet. Auf den Strassen herrscht wie gewohnt das Gesetzt des Stärkeren und Rollerfahrer müssen auch mal in den Strassengraben hechten, um eine Kollision zu vermeiden.

    Wir übernachten in Saigon im Bezirk 1, in einem einfach eingerichteten, dafür umso gemütlicheren Guest House, dessen Besitzer sehr grossen Wert darauf legt, dass man die Schuhe noch vor der Haustüre auszieht.

    Heute Morgen frühstückten wir gemächlich das uns servierte Baguette mit Ei-Beilage nach Wahl (In Vietnam mag und ist man viel Weissbrot Baguette). Muss an der Kolonialisierung durch die Franzosen liegen. ^^

    Nach dem Frühstück hatten wir etwas Zeit übrig, bevor um 11 Uhr unsere Tour zu den Cu Chi Tunnel startete. Ich nutzte dies, um spontan eine Vietnam Food Tour, am darauffolgenden Abend zu buchen. Wegen der Kurzfristigkeit, konnte ich nur noch telefonisch buchen.
    Da in Vietnam die Menschen eher schlecht Englisch verstehen und über Telefon erst recht nicht, wurde dies zu einer Herausforderung.
    Mit Schreibblock und Tablet bewaffnet, ging ich zum Guest House Besitzer und bat ihn um Hilfe. Wir tätigten abwechslungsweise das Telefonat, wenn ich mit meinem Englisch nicht mehr weiter kam und benutzte den Schreibblock, wenn es darum ging Namen und andere Details zu diktieren.

    Ob es geklappt hat, werde ich morgen Abend sehen. :)

    Um 11 Uhr wurden wir pünktlich abgeholt und wenig später brausten wir auf einem Speed Boat, flussaufwärts, Richtung Cu Chi Tunnel.

    Im unserer englischsprachig geführten Gruppe waren Leute aus Schweden, Holland, Südafrika und Australien vertreten. Was ich eigenartig fand war, dass sich ein kleines Grüppchen von vier Personen, abgesondert und mit eigenem Guide, ebenfalls auf dem Boot befand. Die Lösung zu diesem Rätsel war simpel, sowie äusserst amüsant; Es gibt nur ein, mir bekanntes Volk, welches sich weigert andere Sprachen zu lernen oder zu sprechen. Und ja, bei dem gesonderten Grüppchen handelte es sich um Franzosen.

    Die Tunnel selber, welche die Vietcong wärend dem Vietnamkrieg erschufen und benutzten, um ihren Gegenspielern, welche eigens aus der USA angereist sind, das Lebens schwer zu machen, waren beeindruckend und verdammt beengend. Natürlich wurden die Tunnel nicht grösser als nötig gebaut, um Zeit und Energie zu sparren, und die Vietnamesen waren zu dieser Zeit nicht nur klein, sondern vom Krieg ausgezerrt, auch noch mager und passten durch klaustrophobisch kleine Tunnel.

    Übertrumpft, wenn es ums Beeindrucken ging, wurden die Tunnel lediglich durch die Anzahl an ausgeklügelten und grausamen Fallen und Fallgruben, welche ausgestellt waren und von den Vietcong eingesetzt wurden.

    Verstanden habe ich diesen Krieg jedenfalls noch nicht. Aber in Ho Chi Minh City gibt es bestimmt noch die eine oder andere Dokumentation zu dieser grausamen Epoche. Was sicher ist, ist dass die Vietnamesen ihre Differenzen eigentlich alleine regeln wollten und ihr Land unglücklicherweise zum Austragungsort eines indirekten Kräftemessens zwischen der UdSSR und der USA wurde. Die Tunnel und das Dasein in denselben über 25 Jahre, zeigte sehr eindrücklich, mit welcher Verbissenheit die VCs gegen eine Grossmacht kämpfen und bestehen konnten.
    Fun fact: Die USA hat nie offiziell eingeräumt, den Krieg gegen die Vietcong verloren zu haben. Sie riefen lediglich die Waffenruhe aus und zogen sich anschliessend kleinlaut zurück.
    Leiden musste schlussentlich das vietnamesische Volk, welches mehrheitlich nichts mit den Konflikten zu tun hatte.

    Ich hoffe, morgen noch mehr in Erfahrung bringen zu können.

    Am Abend war zur Entspannung ein Kinobesuch bitter nötig. Das Filmprogramm hatte ein etwas anderes Zeitfenster als der Rest der Welt. Sprich, von den Filmen, welche in den Nachbarländern neu in die Kinos kamen, war hier keine Spur. Liegt wohl daran, dass es sich dabei primär um amerikanische Filme handelt. So kam es, dass wir einen sehr guten und verschachtelten, spanischen Kriminalfilm besuchten, was eine erfrischende Abwechslung war.

    Am Abend hat es stark zu regnen begonnen und bis jetzt noch nicht wieder aufgehört. So wissen wir wenigstens, dass das mit der Regenzeit wörtlich zu nehmen ist. :)
    Read more

  • Day72

    Cu Chi Tunnel & Night Bus

    March 23, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    Today we went to the Cu Chi Tunnels outside of Ho Chi Minh to see how the villagers survived during the war with the Americans. On the way there we stopped by an art market where everything is made by folk suffering the effects of Agent Orange. The work itself was beautiful and I'm partly glad, partly upset I didn't have my visa on me to purchase some of the beautiful egg shell panels that were part of the collection on display. Oh well, no where to put it anyways!

    The Tunnels were about an hour away by bus and we had a local guide ride with us there and then give us a tour. On the way he joked about motorbikes saying that unless you had once you couldn't get a girlfriend, and you'd only get a long legged beauty if you had a real nice bike. Funny guy.. Definitely a lot of sexist comments that I think are just normal for them. Like about who makes the money and takes care of the kids, etc etc the usual stuffs.

    Anyway, the Tunnels were a key player in the war, it's where the Viet soldiers would essentially live while hiding from the Americans. The network of Tunnels was incredibly extensive and well thought through and the American's struggled to destroy them although they tried quite hard by the sounds of it. In addition to the Tunnels were traps set by the locals on the land. Traps designed to kill enemy soldiers. We toured those areas first and saw all the different traps the Vietnamese devised. They're all variations on the same thing really, they took iron from bombs and recycled them into long, sharp stakes which they coated in poison. In some traps the stakes were lodged into the ground covered by a false floor, sometimes when you stepped on a piece of wood you sank and the stakes impaled you from the sides, some you stepped on the false ground your foot caught on the stakes and then pulled you because they would be set on rollers... There were maybe 10 or 12 different traps on display all slightly different but all meant to kill. There was one too that would hang above a door and when you opened the door it would fall down and ram into you. They were smart enough too that they considered the fact that men could catch the falling trap and included a hinge on the lower half that would continue to fall separate from the upper, stopped portion of the trap. I think he called it a "daddy ender" or something because the falling piece was at genital height. It was quite interesting and kind of awful to imagine dying that way.. And to think that it's such a recent history for the people here.

    After looking around the property at all the different traps and tanks we went to the shooting range. Some people chose to shoot the machine guns, and Erin and I chose to split 10 rounds on an AK47 used in the war. They had it set up so that there could be no accidents, the thing was bolted to a concrete wall and only the men working there were allowed to load the gun. But, it was still pretty neat! Just to say that I've done it ;) Also my aim isn't terrible, pretty sure I was hitting the targets!

    From there we went to the tunnel entrances and actually had a chance to explore the Tunnels themselves! They were tiny. And larger than the originals, because they've been enlarged for tourists.. I can't even imagine what the tiny Tunnels were like. No wonder so many of the Vietnamese suffered health problems.. They lived in there, treated their sick in there... Intense. The ones we went into were maybe 3' high and only 18" wide. You had to walk hunched over and by the end of it your legs were burning. I only did a 50 M stretch, where you could have done 100, because my knees were protesting so much by that point. It was muggy in there too, the air stale even though they designed ventilation shafts into the Tunnels. I can't imagine having to live in those conditions! Quite an eye opening experience.

    The tour ended by watching a video on the history of the Tunnels which I skipped because I needed to use the washroom, apparently it was a crappy movie anyway and I think I learned more just from reading online!

    We went back to the hotel after the tunnel tour, had some dinner, and caught a night Bus to Jungle Beach. The night Bus was... Interesting! I'm too tall for the beds, so thankfully we had a private bus with extra beds and I was able to spread out over two beds. And by spread out I mean sink so low in my sloped chair that my legs hung over the edge of the headrest of the bed in front of me. Your legs are supposed to go into little cubbies under the head of the person in front of you but I think you need to be about 4" shorter than I am. But, I made do and had a fairly decent sleep once I discovered that comfortable position! At least there wasn't the extreme jarring of the night train that woke you up at every instance. You just had to deal with incessant honking and constant stops. Our driver was clearly running a business on the side or something delivering packages because he was always loading new things into the storage bin below. Including a motor bike at one point... Random!
    Read more

  • Day3

    Cu Chi Tunnel

    July 9, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    From the American war ... 200km of tunnels.
    Fascinating history as to why American intervention happened. The Vietkong were followers of Ho Chi Minh ... Uncle Ho ... who took up communism partly because Russia was prepared to help get independence from France. US was on the campaign to rid the world of the Reds..Read more

  • Day3

    Ci Chi tunnels

    September 8, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 33 °C

    Incredible insight into the Viet Cong rebellion, building over 700km of underground tunnels, secret Chambers, hospitals, schools and even a way to get into a river to bathe. Building traps for American soldiers and shoes made from old tyres, worn backwards to trick soldiers into thinking that person was walking in the opposite direction. It highlighted so clearly that although the American soldiers had technology and weaponry, nothing can beat someone who intrinsically knows their surroundings, using nature to it's fullest advantage.Read more

  • Day139

    Cu Chi Tunnels- Reasons why US lost...

    August 29, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    Am folgenden Tag ging es dann zu den Cu Chi Tunnels. Der Trip war schnell via Internet gebucht und auf jeden Fall die 15$ Wert!!!

    Es ging mit dem Bus morgens um 8 los Richtung Norden aus der Stadt zu den Cu Chi Tunnels. Diese Gegend war im Vietnamkrieg von den Amerikanern besonders gefürchtet. Zahlreiche Bomben und Agend Orange wurden über diesem Gebiet niederregnen lassen. Der Grund war der Viet Cong welcher sich in diesem Gebiet in über Tunnelsystemen mit über 200 km versteckt hielt und immer wieder aus dem Hinterhalt amerkianische Basen angegriffen hatte.

    15,000 Viet Cong waren hier im Krieg von denen am Ende 11.000 von den amerikanischen Truppen getötet wurden.

    Unter welchen Bedingungen diese in den Tunneln und im Dschungel lebten ist unvorstellbar. Tunnel so klein, das ein ausgewachsener Mann nur schwer durch kriechen kann wurden genutzt um dort zu leben und schnell in das Kampfgeschehen einzugreifen wo der Gegner es nicht vermuten würde. Mit welcher Intelligenz und Tücke der Viet Cong dabei vorging ist unglaublich. Die Fallen welche benutzt wurden um amerikanische Soldaten zu stoppen und töten....

    Es war sehr beeindruckend dies alles zu sehen und so bizar genau dort zu stehen wo dies alles geschehen ist und nun amerikanische Touristen rum geführt werden und wo im Wald nun Coka Cola Automaten stehen wo vor einigen Jahrzehnten für die "Freiheit" des Südvietnams vom Kapitalismus gekämpft wurde....

    Auf dieser Reise lernte ich auch einen super netten Niederländer kennen mit dem ich mich dann den ganzen Tag super unterhalten habe und auch später dann wieder in Saigon zusammen noch essen waren usw.

    Allein zu reisen bringt einen immer mit anderen Touris zusammen. Abends ging ich dann z.B. mit einigen in die Stadt super lecker essen und danach noch auf eine Skybar.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Xóm Bà Thiên, Xom Ba Thien

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android

Sign up now