Australien 2020

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Das Land der Kiwis war traumhaft. Mal schauen was Down Under zu bieten hat.
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  • Day294

    Ein letztes Hurra

    October 18 in Australia ⋅ ⛅ 15 °C

    Warum war ich eigentlich in Adelaide?
    Nicht um das Auto zu kaufen, nein, weil Matt und ich uns mit Ellie, Lizzie und Tanya getroffen haben. Die drei haben am 11. Oktober Arkaroola verlassen und wir verbrachten nochmals ein paar schöne Tage zusammen.

    Die ersten zwei Tage waren wettertechnisch leider durchwachsen, wenn auch nicht gänzlich schlecht. Und auch deshalb weil jeder von uns verschiedene Dinge zu tun hatte, war es etwas zerfahren, was bedeutet dass wir nicht so sehr viel zusammen machten, oder die Zeit eben in unserem AirBnB verbrachten. Es war alles auch mit einiger Warterei verbunden, schön war es trotzdem.

    Samstag wurde dann zu einem richtig tollen Tag. Wir sind um 7 Uhr aufgestanden fürs morgendliche Schwimmen, hatten ein Cafe zum Frühstücken aufgesucht, waren nachmittags nochmal am Strand und abends in einer Bar.

    Ellie, die das Tanzen liebt, hat es irgendwann nicht mehr auf dem Hocker gehalten. Zwei Tische weiter ging es einer anderen Dame genauso. Nun ist aber leider wegen Corona das Tanzen verboten. Was machten die zwei also, haben ihre Barhocker genommen, sich drauf gesetzt und im Sitzen getanzt. Der Covid-Marshall musste aber nochmal „eingreifen“ da sie sich im sitzen zu nahe gekommen sind. Das ganze ging über zwei Songs, gespielt und gesungen von einer Ein-Mann-Band.

    Es war unfassbar lustig. Ich erinnere mich nicht wann ich das letzte mal so viel gelacht habe.

    Sonntags haben wir uns dann mit Rae, der Köchin von Arkaroola, bei einem Weingut getroffen und gemeinsam den Nachmittag verbracht. Lizzie und Tanya sind weiter gen Süden gezogen, während Matt, Ellie und ich nochmals eine Nacht gecampt haben bevor es auch für Ellie nach Süden und für uns zurück nach Norden ging.

    Hier zeigt sich auch dass eine, was mir an dem Leben so wie ich es im Moment führe gar nicht gefällt. Menschen die man lieb gewonnen hat und neue Freunde geworden sind, sind plötzlich einfach weg.... mag ich nicht.
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  • Day290

    Das Ende der Bismarck

    October 14 in Australia ⋅ ⛅ 27 °C

    Wer das deutsche Schlachtschiff Bismarck kennt, und mehr noch die Geschichte die dahinter steckt, kann womöglich nachvollziehen warum wir in Arkaroola mein Auto so genannt haben.

    War es doch kurz nach dem Kauf, und bis dahin noch keine 500 km von mir gefahren, dem Schrottplatz geweiht, mit den Worten „weit kommt man damit nicht mehr“, so hat es mich am Ende über 5000 km begleitet.

    Von einer Kleinigkeit mal abgesehen, hat es mich nie im Stich gelassen, ist Outbackroads gefahren die mit dem Auto, (lt Aussage anderer) nicht machbar seien und war einfach generell immer zuverlässig.

    Doch letztendlich musste es passieren, auch weil ich die Zulassung nicht mehr verlängern wollte, hab ich mir in Adelaide einen 2005 Nissan Xtrail gekauft. Dabei wurde mein Auto für $500, der von mir gezahlte Preis, in Zahlung genommen, was mich noch zufriedener gemacht hat.
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  • Day262

    Acacia Ridge

    September 16 in Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nachdem meine Morgenschicht zu Ende war bin ich mit Ellie den Acacia Ridge Trail gelaufen, halb.

    Wir bieten für die Kunden hier einen Drop off an, sodass sie vom Ende des Wegs zurück nach Arkaroola laufen können. Da ich aber bis 13 Uhr arbeiten musste, haben wir den Bus nicht geschafft. So sind wir ans Ende gefahren, hoch gelaufen und wieder zum Auto. In der Summe sogar ca 1 km mehr. Von dort oben bieten sich sagenhafte Ausblicke.

    Wieder am Auto angekommen, sind wir noch einem kleinen Flussbett gefolgt, bis zu der Stelle wo es, bei entsprechend Wasser, einen Wasserfall gäbe, da dort oft Wallabys und Kängurus sein sollen. Wir haben zwar welche gesehen, die aber viel zu schnell weg waren, und ich keine Chance auf ein Foto hatte.
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  • Day258

    A grand day out

    September 12 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Matt und ich hatten heute beide einen Tag frei.

    Wir liehen uns eines der Fahrzeuge der Firma und fuhren los auf Erkundungstour.

    Zuerst ging es zu den Bolla Bollana Springs. Man könnte fast meinen dort bereitet man sich auf den St. Patrick‘s Day vor. Tatsächlich aber natürlich einfach durch die Sonne, Wärme und fehlendes Frischwasser ein grüner Tümpel. Dennoch ein wirklich schöner Ort.

    Nach kurzem Stop an einer alten Mine, ging es in Richtung weiterer alter Minenruinen, die wir aber nie erreichten. Wir hatten einen Platten. Gehört zum Abenteuer dazu. Da wir auch nicht genau wussten wo es ist, entschieden wir uns dass unter „shit happens“ abzuhaken und zu unserem nächsten Ziel, dem Nooldoolnooldoona Waterhole zu fahren.

    Auch hier wieder ein schöner Ort mit wenig Wasser. Ich versuche mir vorzustellen was aus diesen Orten mit viel Wasser werden würde. Das schöne daran, ist all das Grün an den Bäumen.

    Nachdem wir für eine Mittagspause wieder zurück gefahren sind, ging es noch in die andere Richtung zu den Parrallana Hotspring. Radioaktive Quellen, mit denen man lieber nicht in Berührung kommen will. Dieser Ort war etwas enttäuschend. Von Hotspring kann nicht die Rede sein, und überhaupt war es nicht so toll wie die anderen zuvor.

    Insgesamt fuhren wir heute von einem Ende des „Grundstücks“ zum anderen und wieder zur Mitte zurück. 100 km insgesamt und ca 4-5 Stunden reine Fahrtzeit.

    Es wars auf jeden Fall wert.
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  • Day255

    Freunde zu Besuch

    September 9 in Australia ⋅ ⛅ 20 °C

    Und da waren sie plötzlich.

    Dirk und Ria, die ich auf dem Weingut kennen gelernt habe, waren auf ihrem Roadtrip unterwegs und wussten ich bin irgendwo mit einem A. Sie wussten nicht genau ob es Arkaroola ist.

    Auf gut Glück, und da sie eh hier einen Stop einlegen wollten, haben sie einfach nach mir gefragt.

    Der Moment als wir uns dann gesehen haben, für mich völlig überraschend, war genial.

    Gemeinsam verbrachten wir eine durchzechte Nacht, einige Kollegen waren auch dabei, und am Schluss haben sie hier sogar angefangen zu arbeiten.
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  • Day224

    Tillite Gorge

    August 9 in Australia ⋅ ⛅ 13 °C

    An meinem freien Tag, bin ich mit Ellie diesmal zum Kingsmill Creek gefahren der zur Tillite Gorge führt.

    Über Stock und Stein ging es ca 6 km bis zu einem Punkt wo wir wieder umgekehrt sind. Man hätte auch noch weiter gehen können. Dies ist kein markierter Wanderweg.

    Die Barrarana Gorge bleibt aber mein Favorit aufgrund des großen Wasserlochs. In der Tillite Gorge gibt es allerdings mehr grün, sowie mehr und verschiedenfarbige Blumen.

    Es war ein sehr entspannter Tag, an dem ich diesmal aber auch irgendwie keine große Lust zum fotografieren hatte.
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  • Day206

    Mt Chambers Gorge

    July 22 in Australia ⋅ ☀️ 13 °C

    Bevor es heute wieder zurück ging habe ich noch die Gorge erkundet. Wanderwege gibts hier nicht. Man läuft einfach drauf los.

    Ich bin auf einen der Seitenhänge geklettert um einen kleinen Überblick zu haben, in eine kleine Minigorge an der Seite gegangen und dabei die ganze Zeit im ausgetrockneten Flussbett gelaufen. Dass alles mit Wasser zu sehen wäre sicherlich nochmal weitaus spektakulärer.

    Hier hab ich auch ein Pärchen aus Nähe Adelaide getroffen, und mich mit ihnen unterhalten. Er hat mir auch seine Nummer gegeben, sollte ich mal in der Nähe sein, soll ich zum Abendessen vorbeikommen.

    Mein Auto hat den Trip übrigens unbeschadet überstanden. Allerdings bin ich schon ordentlich durchgeschüttelt worden und vor allem die Wellblechstraßen sind ein Graus.
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  • Day205

    Ikara Flinders Range Nationalpark

    July 21 in Australia ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute ging es auf 4 Rädern durch den Nationalpark. Gemäß dem Motto „Always take the scenic route“ bin ich von Wilpena über eine Gravelroad durch eine sehr trockene aber dennoch sehr schöne Landschaft gefahren.

    Ich hatte an verschiedenen Orten mal länger oder kürzer angehalten, bin aber nie wirklich vom Auto weg.

    Das Glück eine Emu Pärchen zu sehen hatte ich auch.

    In Blinman stellte sich dann die Frage wohin. Während ich im örtlichen Cafe eine Stärkung genoss und mich mit ein paar Leuten unterhielt, erfuhr ich dass der Weg zur Mt Chambers Gorge für mein Auto wohl machbar ist.

    An diesem Campingplatz war ich dann heute auch völlig allein. Besonders in der Nacht sehr interessant, weil man sich tatsächlich irgendwie konzentrieren muss um zu hören dass es absolut still ist.
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  • Day204

    St. Mary‘s Peak

    July 20 in Australia ⋅ ⛅ 9 °C

    Als ich früh aufgewacht bin, hab ich direkt mal zwei Kängurus gesehen, 10 Meter von meinem Zelt entfernt.

    Es sollte heute eigentlich auf den St. Marys Peak gehen. Ein 21,5 km Rundwanderweg. Der zweite etwa 3 km lange Abschnitt war allerdings dermaßen steil, ich hab teilweise auf 15 m länge das 3-5 fache meiner Körpergröße zurückgelegt, dass ich mich entschied nicht bis nach ganz oben zu gehen.

    Aufgrund von einem heiligen Aboriginal Gebiet, darf man ohnehin nicht bis ganz hoch. So blieb ich 1,5 km vor dem Gipfel an einem sicher ebenso schönen Aussichtspunkt und genoß etwas zu essen.

    Am Schluss waren es dann immerhin 18 km insgesamt und ich hab nochmal ganz viele Kängurus gesehen.
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  • Day203

    Roadtrip

    July 19 in Australia ⋅ ⛅ 12 °C

    4 Tage frei. Da ich mir spätestens am dritten Tag selbst auf die Nerven gehen würde, mache ich einen kleinen Roadtrip.

    Es ging heute zuerst bis nach Hawker, da ich mir unschlüssig war ob nach Port Augusta oder durch die Flinders Ranges. Entschieden hab ich mich dann für letzteres, da es so viel angenehmer und nicht stressig war. Die Nacht und auch die nächste verbrachte ich in Wilpena. Ein „Ort“ mitten im Nationalpark, sehr ähnlich zu Arkaroola.

    Da die Fahrt auch relativ lange war, ist heute sonst nix weiter passiert.

    Schlafen tu ich in einem „swag“. Ein kleines Ein Mann Zelt, welches mir meine Chefin ausgeliehen hat.
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