Nun geht es endlich los. Work&Travel am anderen Ende der Welt.
  • Day335

    Wieder auf Anfang

    December 5, 2019 in Germany ⋅ ☀️ 0 °C

    Heute vor 11 Monaten war es soweit. Es zog mich ans andere Ende der Welt. Wer sich noch erinnert, ein Bild sehr ähnlich wie dieses war mein erstes zu dieser Reise.

    Eins kann ich sagen: Die Zeit verging wie im Flug.

    Ich weiß noch als wärs gestern, wie erledigt ich anfangs durch den extremen Temperaturunterschied war, oder wie verwirrend der riesige aufblasbare Nikolaus bei 30 Grad auf einem Dach in Auckland war.

    Viel erlebt habe ich.
    Viel gesehen habe ich.
    Viele Menschen kennengelernt habe ich. (Übrigens will ich in Australien auch mal mehr Selfies machen, da doch etliche meiner Bekanntschaften nur in meiner Erinnerung nicht aber auf Bild existieren)
    Viel gelernt habe ich auch und in Australien werde ich auch so manches anders machen.

    Da ich einige Orte auf der Südinsel ausgelassen habe, werde ich auf jeden Fall mal rüberkommen von Down Under, ist ja nicht weit.

    Es ist jetzt aber auch sehr schön zuhause zu sein. Mit den lieben Menschen um einen herum, und dadurch auch die Möglichkeit zu haben in einer gewohnten Umgebung nicht jeden Tag was völlig neues zu erleben. Denn dadurch kann ich meinen Arbeitsspeicher im Kopf mal leeren, alles sortieren und auf der Festplatte abspeichern, um Platz für neue Erlebnisse zu schaffen.

    Am 3.12. ging es zur Hochzeit meiner besten Freundin, und der ca. halbstündige Fußweg war schon etwas seltsam. Vertraut und fremd zugleich.

    Ich wurde hier bisher auch mehrmals nach dem Warum gefragt. Warum machst du das alles?
    Nicht weil ich ein besseres Leben möchte. Mein Leben hier war ziemlich gut. Ich würde mich als Suchenden beschreiben. Was suche ich?

    Ganz ehrlich... keine Ahnung.
    Was? Das klingt aber doch sehr planlos, oder nicht?
    Ja, stimmt.
    Und dennoch willst du es so weitermachen?
    Ja.
    Weil?
    Es nichts besseres gibt, als nicht zu wissen wonach man sucht bis man es gefunden hat.

    Am 01.01.2020 werde ich in Australien ankommen... mal schauen was es da so zu finden gibt.
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  • Day330

    Christchurch

    November 30, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C

    Nachdem ich in den letzten 1,5 Wochen nochmal einen Job hatte und final auch mein Auto verkaufen konnte war ich zum Ende noch ein paar Tage in Christchurch.

    Eine, vor allem im City Center, durchaus schöne Stadt. Auch hier gibt es viel Grün, sogar eine Fußgängerzone und durchaus Architektur.

    Davon gäbe es sicherlich noch mehr, wäre da nicht der 22. Februar 2011. Als ein Erdbeben der Stärke 6,3 die Stadt erschütterte und vieles in Schutt und Asche lag.

    Dazu gibt es ein kleines aber interessantes Museum, in dem auch die Aufnahmen einer Überwachungskamera gezeigt werden. War eben noch ALLES normal, stürzt im Hintergrund ein halbes Haus zusammen. Vor allem die Leichtigkeit mit der die Natur uns Menschen (zum Glück) immer noch beherrscht war extrem beeindruckend. Auch heute noch gibt es sehr viele „Zeugen“ des Bebens. Etliche Häuserblocks, teilweise 15-20 Stockwerke hoch warten noch immer auf, ja auf was eigentlich??? Ich weiß nicht ob sie noch abgerissen werden müssen oder warum auch immer noch so bleiben.

    Immer einen Blick wert ist auch „The Terrace“. Eine (gigantische) Terrasse ist es wirklich. Direkt am Fluss gelegen reihen sich etliche Restaurants und Bars aneinander und an einem Ende steht ein wahrer Sündentempel mit allerlei Köstlichkeiten.

    Mit dem Bus bin ich auch nach New Brighton zum Strand gefahren. Wetter war heiß, Wasser war saukalt.

    Im hiesigen Hostel hab ich auch viele nette Menschen getroffen. Wir haben oft beisammen gesessen, viel gelacht und uns über alles mögliche unterhalten. Am Samstag Abend sind wir dann noch zu einem Weihnachtskonzert von Coca Cola🙈🙈
    Waren nur leider keine Weihnachtslieder dabei, wir sind nach 20 Minuten wieder weg auch deshalb weil es keine Bar gab, also nichts zu trinken, nichtmal Alkohofrei.

    Mit der Tram bin ich auch gefahren. Aus 16 Stationen besteht das Streckennetz und man kann an einem Tag so oft ein- und aussteigen wie man will.

    So hatte ich zum Abschluss noch einmal eine wirklich schöne Zeit und konnte Neuseeland ganz gemütlich ausklingen lassen.
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  • Day314

    Fjordland Navigator

    November 14, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 11 °C

    Wolkenverhangene Berge, nahezu schwarzes Wasser. Unendliche Stille oder eben nur die Geräusche der Natur. Ungestüme und fast ungezähmte Wildnis.

    Dies ist das wuchtige Herz einer der wohl schönsten Regionen Neuseelands. Mitten im Fjordland Nationalpark.

    Der Doubtful Sound.

    Dieses mit mehreren Seitenarmen zweitgrößte Fjord im Nationalpark galt es zu erkunden und erforschen. Eine zwei Tagestour auf der Fjordland Navigator bildete einen Abschluss meiner Reise wie er besser nicht hätte sein können.

    Doch startete der Mittwoch erstmal mit Dauerregen. So war auch von der Landschaft während der Anreise, die zuerst über den Lake Manapouri und dann noch mit dem Bus erfolgt, wenig bis nichts zu sehen. Auf dem Schiff angekommen wurde es mal besser mal schlechter.

    Großer Vorteil dieses Wetters, es ergeben sich zu den permanenten Wasserfällen, die immer in die Tiefe stürzen, wirklich noch hunderte von kleinen und großen zusätzlichen Wasserfällen die ohne Regen nicht da wären.

    Angebote für eine kleine Tour abseits des Schiffes gabs auch, ich wählte das Kayak. Am Ende, als wir wieder aufs Schiff gingen, sah ich ein kleines Stück blauen Himmel. Der Beginn von 3 der spektakulärsten Stunden die ich hier jemals erlebt habe.

    Wir befanden uns zu diesem Zeitpunkt in einem der Seitenarme. Zurück im Hauptsound fuhren wir der Tasmansee entgegen, und der sich langsam dem Horizont nähernden Sonne.

    Zeitweise war ich ganz allein vorne am Bug gestanden. Und es wurde sekündlich noch schöner. Das Schiff, durch die Wellen pflügend, auf die offene See hinaus und dazu die Sonne.... das war der Wahnsinn.

    Am Eingang zum Fjord gibt es eine Menge kleiner Inseln, auf denen auch Robben leben. Da gerade die Brutzeit ist, sind auch jede Menge Jungtiere zu sehen gewesen. Durch die engen Passagen sicher hindurch ging es auf die offene See hinaus (ein kleines bisschen) . Aber es hat gereicht. Teils 5 Meter hohe Wellen machten die Fahrt zu einem riesigen Spaß.

    Da die See für das Schiff aber so zu rauh ist, ging es zurück. Da die Navigator nicht nur motorbetrieben ist, wurde der Dreimaster schließlich unter volle Segel gesetzt. Selbst vom Deck aus ein toller Anblick. Ganz ganz kurz, war der Rücken eines Wahls zu sehen in einiger Entfernung.

    Es folgten noch zwei Pinguine auf einer kleinen Insel bevor es zu einem drei (!!!) Gängemenü Abendbuffet ging. Fast jedenfalls, gerade den Teller vollgemacht.... DELPHINE.

    Alle raus, schwer einzuschätzen wie viele es waren, aber etliche. Gesprungen sind sie auch ein paar mal, und selbst aus mehr als 50 oder sogar 100 Meter Entfernung wahnsinnig spektakulär mit anzusehen.

    Diesmal gings dann aber wirklich zum Essen. Es war so lecker. Keine abgedrehten 5 Sterne Sachen... braucht es gar nicht. Aber super gut. Den Wein musste ich als Flasche kaufen, grad den Riesling verkaufen sie nicht im Glas. Ok.

    Wieviele Gläser?

    Eins

    Zum Dessert landete ein Erdbeerkäsekuchen, Schokomouse und drei verschiedene Sorten Käse mit Cracker auf meinem Teller.... dem Himmel so nah.

    Kennengelernt hab ich auch ein paar Leute und wir verbrachten einen tollen Abend. Bevor ich spät ins Bett ging, genossen wir auch noch die Sterne und den Vollmond am Nachthimmel.

    Der zweite Tag begann früh, es war wieder komplett bewölkt, aber dafür so mystisch. Von unserer Ankerposition aus machten wir uns wieder auf den Weg zurück. Erstmal hat es geregnet, war aber egal da diese Zeit zum frühstücken genutzt wurde. Und wie auf Kommando nutzte die Sonne ihre Kraft um genau zum rechten Zeitpunkt immer wieder Löcher in die Wolken zu brennen. Was sich dadurch zu sehen ergab, kann wohl von keiner Kamera wirklich eingefangen werden.

    Wir sahen erneut Pinguine, sogar 7 von Ihnen wie sie es wohl auch genossen mal im Mittelpunkt zu stehen und dann, ganz am Ende des letzten Arms vor der Anlegestelle wurde das komplette Schiff abgeschaltet, jeder wurde gebeten komplett ruhig zu sein und nur zu hören. Die Stille, die Wasserfälle und ein Konzert vieler Vögel waren der Lohn.
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  • Day312

    Te Anau...

    November 12, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C

    ... oder auch der Chaosfootprint.

    Angekommenen bin ich bereits am Freitag 8.11.
    Hab dann hier das Wochenende verbracht, dann setzt dieser Footprint kurz aus, damit der Milford Sound Footprint zu seinem Recht kommt, und heute am Dienstag gibts dann quasi die Fortsetzung vom Sonntag.

    Ähm, ja ok, nein ich bin nicht betrunken, jedenfalls nicht das ich mich daran erinnern könnte. LACH.

    Ihr merkt schon, bin gut drauf. So jetzt wieder zu den seriösen Dingen.

    Am Samstag hat es geschüttet. Wie aus Eimern. Blöd nur das diese Eimer keinen Boden mehr hatten, denn so konnte das Wasser aus den Regentonnen über den Eimern auch noch durchfließen. Die Regentonnen wiederum müssen irgendwo einen Zulauf gehabt haben wo das Wasser herkam das sie... ok jetzt wirds mir zu dumm.... es hat unfassbar viel geregnet.

    Diesmal hatte ich jedoch eine wunderbare Gesellschaft in Form von Carolin aus München sowie Kate aus Adeilade die ursprünglich aus London kommt. Unterhaltung auf Englisch.... yes💪🏿.

    Wir haben zusammen ein Cafe bzw einen kurzen Film im Kino zur Region besucht. Hatten unsere Freuden beim Kartenspiel, Kate mehr als ich, und da Carolin von Sonntag auf Montag den Kepler Track gelaufen ist, hatte ich am Sonntag mit Kate noch eine Wanderung unternommen.

    Zudem kamen wir abends immer noch mit anderen ins Gespräch was in der Summe riesig Spass gemacht hat.

    Fortsetzung folgt...

    Geiler Cliffhanger oder?

    Jetzt müsst ihr aber erst den Milford Footprint lesen, was ich aber eigentlich gar nicht überprüfen kann. Blöd.

    Teil 2

    Heute gab es einen wunderbar sonnigen Tag am Lake Te Anau. Ort heißt gleich wie der See... die Menschen hier sind so einfallsreich.

    Ich hatte eine einstündige Bootsfahrt unternommen und eine Kiwifamilie (also Menschen) kennengelernt.

    Danach bin ich nach Manapouri (ratet mal wie der See dazu heißt) gefahren in die Possum Lodge, wo ich die Nacht verbringe.

    Zusatz: im Aufenthaltsraum des Campingplatzes in Te Anau gabs ein deutsches Buch. Ich weiß gar nicht warum, der Titel ist nicht so der Hit, aber ich hab mal reingeschaut, so auf Seite 30 oder was. Hat mich neugierig gemacht. Klappentext gelesen, noch mehr neugierig. Wir Männer würden sagen es ist ne Schnulze, aber, ich steh dazu, sagenhaft gutes Buch. Leider mit Cliffhanger .... zum Glück ist das schon älter und es gibt nen zweiten Teil.
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  • Day311

    Lemminge

    November 11, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 11 °C

    9 Uhr früh.

    5 Schiffe (nochmal 3 oder 4 blieben vor Anker) verlassen den Anleger im Milford Sound. Es sollen noch 3-4 Abfahrtszeiten (das weiß ich nicht genau) folgen an diesem Tag. Mehr noch als vieles anderes in Neuseeland ist dieser Ort vergleichbar mit einer Pilgerstädte. Irgendwann hatte irgendwer die Idee das dieses Gebiet anderen Menschen auch gefallen könnte. Er sollte sich nicht irren. Wobei sich die Frage stellt ob man sich geirrt hätte wenn statt an den Milford Sound, die einzige geteerte Straße im Fjordland Nationalpark einfach zu einem anderen gebaut worden wäre.

    Ganze Blechlawinen schieben sich ab dem frühen Morgen bis an die Parkplätze die hier übrigens 10$ pro Stunde kosten. Mindestens 3 Stunden sind aber nötig... und ca 80% davon fahren wieder zurück nur um die 2 stündige Bootsfahrt gemacht zu haben. Etliche Busse schütten hier 60, 70 Menschen auf einmal aus. Auch viele aus Queenstown was dann 12-14 Stunden im Bus fahren bedeutet.

    Ab November beginnt hier die Saison und soll ca. ein halbes Jahr anhalten. Vermutlich hunderttausende Selfiestangen, Handys und Kameras werden in dieser Zeit zum Ablichten dessen genommen was man zuhause zeigen will.

    Und scheiße nochmal, all diese Menschen haben Recht.

    Vor allem der Beginn und, auf der Rückfahrt, das Ende bieten einen Blick auf eine urgewaltige Natur, die in diesem Falle zwar nicht ihres Gleichen sucht, ich denke Norwegen ist da nochmal eindrucksvoller, aber es schlicht und ergreifend wert ist gesehen zu werden.

    Manchmal bin auch ich gerne ein Lemming, nur der Masse folgend und, trotz Masse, ist es einfach schön. Wobei man sagen muss, zumindest an meinem Tourtag waren die Massen nicht so viel und zu keiner Zeit störend.

    Danach bin ich noch zum Lake Marian, geklettert, muss man fast sagen. Hier, wohin sich dann nur noch wenige verirren war ein wunderschöner Bergsee zu bewundern an dem auch die Ruhe wieder Einzug gehalten hat.
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  • Day307

    Backcountry und Menschenmassen

    November 7, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute ging es noch einmal in den Mt Aspiring Nationalpark. Er ist für mich persönlich der vielleicht schönste hier. Eine wahre Wucht an Natur und atemberaubender Landschaft.

    Mit der Jessica bin ich im Juli auf der Straße nach Milford den von dort ersten Abschnitt des Rotebourne Tracks gelaufen. Heute bin ich den ersten Abschnitt von Osten her gelaufen. Waren wieder mal 20 km Hin und zurück.

    Bis zur ersten Hütte waren die Aussichten oft verbau(m)t. Ab dieser ersten Hütte (kann auch zum übernachten genutzt werden) gings dann jedoch rund in Sachen Aussicht. Besser und besser jedoch auch viel steiler wurde es bis zur zweiten Hütte. Noch weiter hoch gehts auch, jedoch habe ich irgendwann auch abgebrochen.

    Es war allerdings auch deutlich mehr los, da dies hier einer der Great Walks von Neuseeland ist. Und einer der beliebtesten dazu. Aber die frühe der Saison war zu spüren, und letztlich war nicht sooooo viel los.

    Zurück in Glenorchy hatte ich mich sehr über sogar noch besseres Wetter gefreut, da ich so auch den wahnsinnig schönen Rückweg nach Queenstown genießen konnte.

    Queenstown.

    Nochmal schöner gelegen als Wanaka. Jedoch dermaßen heillos überlaufen das ungefähr alles zu spät ist. Jegliche Form von Aktivität kann hier gebucht werden und auf dem Weg nach Glenorchy muss man hier durch. Ich wollte nochmal den Big Al essen und von daher blieb mir nix übrig. Wieder kommen werde ich allerdings wegen der Gondola mit anschließender Rodelbahnabfahrt in eiem Kartautogleichen Gefährt auf einer straßebreiten Abfahrt😍

    Geschlafen habe ich heute in Lumsden. Einem kostenlosen und super ausgestattetem Platz
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  • Day306

    Bob

    November 6, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute ging es weiter nach Glenorchy. Eine einstündige Reittour stand auf dem Programm.

    Angefangen mit ziemlich trüben Wetter wurde es stetig besser und es gab erneut einen sagenhaft schönen Tag.

    Die Reittour war, naja, mein Pferd Bob war ultra gechillt, und da ich der letzte war musste ich nicht mal viel machen das er in Reihe bleibt. Es ging durch ein sehr trockenes Bachbett, insgesamt war es halt auch nur 1 Stunde. Das Highlight daran war einfach überhaupt auf nem Pferd zu sitzen. Die Landschaft war wunderbar, aber nichts wofür man extra auf das Pferd gemusst hätte.

    Die beiden Guides waren jedoch erneut sehr informativ, konnten einiges erzählen und Funfact des Tages: die Gegend hier, also die Berge, hielten im letzten Mission Impossible für das Finale als Himalaya her.

    Eigentlich wollte ich zu einem sehr abgelegenen Campingplatz fahren. Jedoch hielt mich die Erfahrung mit zu tiefen Bachläufen auf der Stadt ab der Hälfte davon ab und ich bin zum Lake Diamond Campingplatz.
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  • Day305

    Zurück in dir Kindheit

    November 5, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute ging es zuerst in das nationale Transport und Spielzeugmuseum.

    Das ist eine krasse Ausstellung.

    Ich hab noch nie derart viel Zeugs gesehen. Von Lego über Barbie bis Star Wars ist sicher alles dabei was jemals den Weg in irgendwelche Kinderzimmer gefunden hat. Teilweise gibt es ein Teil gleich 5 mal. Unfassbar viel was hier die Regale säumt.

    Auch in Sachen Transport gibt es viel zu sehen. Hunderte Oldtimer, Motor- und Fahrräder, etliche Feuerwehrfahrzeuge, einige Flugzeuge, und sogar einen Panzer gibt es zu bestaunen. Aber darauf beschränkt sich das alles nicht.

    Alte Kassen, Schreibmaschinen, die ersten Computer, eine Sammlung uralter Haushaltsgeräte sowie ca 25 verschieden Ölkanister. Das Museum zeigt mehrere Tausend verschiedene Teelöffel die alle am Griff eine Art Emblem haben wie es zb im Schützenverein verwendet wird....

    Ähm...what😳

    Danach ist nicht mehr viel passiert. Ich bin nach Queenstown gefahren, hab Wäsche gemacht und eingekauft.

    Ach doch... unterwegs hab ich sagenhaft guten Käse erstanden. Und ich habe an der sehr schönen Kawarau Brücke gehalten. Dort ist auch ein Bungie Jumping Center... 60 Meter tief geht der Sprung... gähn, das ist ja öde.
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  • Day304

    Wie ein Nationalpark sein soll

    November 4, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 11 °C

    Wer sich erinnert, hier war ich schonmal.

    Damals verlor Bärt ein Teil seines Unterbodens hutzes.
    Um das diesmal zu vermeiden, lieh ich mir einen SUV und fuhr ins Herz des Parks.

    Es ging für mich zur Aspiring Hut und zurück.

    Knapp 20km und 5 Stunden, alles in allem.

    Der Titel sagt es schon.... einfach nur

    WOW

    Wobei ich damit nicht meine, dass ein Nationalpark ohne solche Berge öde ist. Es geht einfach um die Abgeschiedenheit und Ruhe. Im Abel Tasman NP zb gibt es im Sommer zig tausende Touristen, jeden Tag.

    In der Mitte eines Tals ging es immer tiefer hinein. Schafe, Kühe und sonst nichts. Fast nichts los und so konnte ich einfach nur genießen.

    Atemberaubende Landschaften ließen mich permanent staunen. Lediglich extremer Wind war etwas störend.

    Meine erste Idee war bereits nach 2 Tagen hier wieder zu gehen, doch ich wollte nicht und nahm die schönen Tage alle mit.

    Es war die richtige Entscheidung. Nur auf meine letzten paar Wochen Urlaub bezogen waren das die bisher schönsten 5 Tage (Isthmus Peak mit dazugezählt)
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  • Day303

    Wanaka, oh Wanaka

    November 3, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Wanaka.

    Eine Stadt wie ein Traum.

    Überschaubar. Traumhaft schön gelegen und unfassbar grün. Was hier an Bäumen und sonstigem Grün im Vergleich zu den Häusern steht ist Wahnsinn.

    Ich hatte mir vormittags ein Fahrrad geliehen und bin dem Ufer folgend bis zur Mündung des Clutha Rivers gefahren. Hab mich dann bissel vertan und bin die langweilige Route bis Albertown gefahren.

    Eigentlich wollte ich bis zum Lake Hawea, aber um 1:30 sollte das Rad zurück sein und meine gebuchte Tour starten.

    Also bin ich ab einem sehr schönen Aussichtspunkt wieder zurück.

    Diesmal aber richtig und am Fluss entlang.

    Ein Traum von Landschaft. Grün in allen Schattierungen, dazu unfassbar klares türkisblaues Wasser. Mit Sicherheit der bisher schönste Radweg für mich überhaupt.

    Und nachmittags ging es dann auf den selben Fluss zum River Kayaking.

    Viel schwieriger zu steuern, da das Kayak viel schneller reagiert weil kleiner als die Seakayaks, aber unglaublich spaßig.

    Da nur ich gebucht hatte genoss ich zudem eine Privattour. Tyler, mein Guide, war ein wirklich witziger Kerl, der soviel richtig cooles Zeug über die Natur und Geschichte zu erzählen hatte. Und warum der Kiwi das Nationaltier der Neuseeländer ist weiß ich jetzt auch.

    Zweimal bin ich baden gegangen.

    Einmal unfreiwillig gekentert... das war so cool, und einmal absichtlich nach der Tour nochmal kurz abgetaucht nachdem die Boote an Land waren.
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