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Neuseeland 2019

January - May 2019
Nun geht es endlich los. Work&Travel am anderen Ende der Welt.
  • Day126

    Rafting auf dem Tongariro River

    May 10 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Eigentlich wollte ich heute mit dem Ausbau von Bert starten.
    Dazu mehr im Footprint Bert 2.0 der irgendwann kommt. Hoffentlich bald, aber aktuell sieht das Wetter schlecht aus.

    Plötzlich jedoch bekam ich einen Anruf von meiner Chefin ob ich Lust auf eine Raftingtour hätte - komplett kostenlos.
    Keine Ahnung was da für eine Vereinbarung dahinter steht, aber ja klar.... mach ich😁

    War meine erste Tour und es war genial. Schönes Wetter erwischt und ab gings auf den Fluss.

    Wir waren zu viert, ein Paar aus Singapur sowie eine Schweizerin die zwei Hotels weiter wohnte (sie hab ich von hier mitgenommen und wir konnten uns gut unterhalten).
    Wir hatten sogar zwei Tour Guides, Garth und Finn. Beide super nett und wir hatten ne Menge Spaß.

    Witziger Höhepunkt, als Garth fragte wie lange wir glauben schon auf dem Fluss zu sein. Ich so „1,5 Std“
    Mit einem Respekt im Gesicht kam die Aussage „sowas können auch nur die deutschen“

    Auf einem ruhigen Abschnitt gabs dann heiße Schokolade, und trotz der dicken (Taucheranzug) Kleidung hatte es mich am Ende gefroren was ein Bad im 30Grad heißen Hotpool ausgeglichen hat.

    Es gab noch heiße Tomatensuppe😍 und Brot und sogar die Bilder hab ich umsonst dazubekommen.

    Ein insgesamt 175$ Trip der natürlich auch so überragend war, aber ohne zu zahlen machts nochmal mehr Spaß 😁
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day121

    Der etwas andere Footprint

    May 5 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Nun bin ich mittlerweile schon über einen Monat hier und gefällt mir richtig gut.

    Mittlerweile gibt es auch echt was zu erzählen:

    Mit Bex und Gary hatte ich hier jede Menge Spaß. Die zwei aus England sind mittlerweile wieder fort um noch ein bisschen die Welt zu entdecken.

    Jede Menge Katzen gibt es hier, zuckersüß aber alles freilebend.

    Thema Gäste:

    Ich wäre vermutlich gestorben vor Lachen wäre ich dabei gewesen als der Asiate hier war aufgrund dessen Verhalten, das Schild welches auf die artgerechte Benutzung der Toiletten zeigt, angebracht wurde.

    Oder zum Beispiel gestern als ich einer deutschen ihr Frühstück zubereitet habe und nachfragte ob alles passt?
    „Nö, schmeckt nicht!! Liegt aber nicht an dir, ich kann mit neuseeländischem Essen einfach nichts anfangen.“ Ok, ihr Frühstück war ein Veggipattie, Spinat und Eier... nichts wirklich neuseeländisches, aber gut... war nicht meine Schuld.

    Mit einer Volksgruppe mache ich hier fortwährend schlechte Erfahrungen.
    Inder...
    Sorry, man möge mich Rassist nennen, aber es ist so. Die aktuellste Geschichte waren 2 die sich für eine Nacht bei uns eingemietet haben. Tatsächlich warens dann 5!!!!! Geschlafen haben sie in EINEM Doppelbett! ALLE!!!
    Nachdem ich deren völliges Chaos beseitigt habe und wir diesen Raum auch nicht vermieten konnten für eine Nacht hab ich denen noch $100 von der Kreditkarte abgeknöpft. Auf Nachfrage warum, erklärte ich die Umstände und bekam zu hören dass ich doch selber Schuld bin.
    Jap, seh ich auch so....

    Dass war nur ein kleiner Einblick aber es macht echt Spaß.

    So langsam nimmt auch das Thema Australien Gestalt an, vermutlich werde ich ab Mitte Dezember dort sein.
    Und dann wer weiß.... die wirren Ideen in meinem Kopf hören gar nicht auf zu entstehen, zu existieren und zu expandieren.

    Immer wieder erwische ich mich auch wenn ich ganz kurz nur über folgendes nachdenke „Wie geil ist es eigentlich dass ich gerade bin wo ich bin und tue was ich tue“
    Ein überragendes Gefühl - jedesmal.

    Und dann habe ich zum ersten Mal in meinem Leben etwas vor Augen.
    Fragt man mich jetzt, würde ich mir nach meiner Rückkehr eine entsprechend große Wohnung oder Haus in Deutschland mieten natürlich zum wohnen aber auch um mit einem 1, maximal 2 Zimmer Air B&B zu starten. Mit den Jahren dass alles auszubauen um irgendwann an einem Punkt wie die hiesigen Besitzer zu sein. Das eigene Hotel/Motel oder Lodge.
    Sicher dass wäre noch ein verdammt langer Weg. Aber alles beginnt mit dem ersten Schritt.

    Möglicherweise ändert sich dass nochmal und in 1 Jahr stelle ich mir was anderes vor. Doch habe ich diese Reise auch angetreten um zu erfahren was ich will vom Leben und mit dieser Idee ist erstmals überhaupt eine mögliche Zukunft entstanden die mich zuversichtlich stimmt und die mehr bietet als 40 Std die Woche vorm PC zu malochen.

    So, jetzt habt ihr mal einen Einblick in meine Gedankenwelt erhalten die so fröhlich ist wie lange nicht.

    An meine wundervolle Familie und meine fantastischen Freunde sag ich jetzt einfach mal

    HAB EUCH ALLE LIEB UND VERMISSE EUCH SEHR❤️❤️

    Und zum Abschluss:

    Gill und John, das Inhaberehepaar, beide über 60 sind zwei super nette Menschen. John ist einer der witzigsten Menschen die ich kenne und Gill ist großartig, herzlich, nett und versorgt mich ganz gut mit Essen.
    Aber Gill ist auch sehr „genau“ was es betrifft wie Dinge gemacht werden.
    Ein Beispiel von heute morgen zeigt dass in komplettem Umfang.

    John und ich machten die Frühstücke.
    Unter anderem eine halbe gebratene Tomate je Teller.
    Gill schneidet sie immer „quer“ in der Hälfte durch.
    John schneidet „längs“ in der Hälfte durch.
    Wer weiß wie Tomaten aussehen, weiß dass dadurch keinerlei Unterschied entsteht.

    John zu mir: „Sag Gill bloß nicht dass ich es anders mache als sie“

    Bäm
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  • Day105

    Karfreitag

    April 19 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute hatte ich wieder einen freien Tag. Dass lag aber vor allem daran dass Feiertag war und ich nicht arbeiten durfte. Heute bekamen die Angestellten nämlich mehr Geld. Und da ja noch zwei hier arbeiten war meine Chefin wohl zu geizig😅
    Ich hab dann dafür am Ostermontag das Glück mehr zu verdienen durch den Feiertag.

    Nachdem ich vormittags dem Laptop bzw. der Kamera erstmal gezeigt hab wer der Boss ist, habe ich mich mal wieder zum Whakapapa Village aufgemacht. Von hier aus starten die meisten Wanderwege durch den Tongariro NationalparkNationalpark.

    Ich ging zu den Silica Rapids.

    Auf dem Weg dorthin konnte ich verschiedenste Farbgebungen im Boden sehen, alles durch Mineralien die übrig bleiben wenn die Lava der Vulkane sich ihren Weg gebahnt hat... so oder so ähnlich.

    Übrigens merkte ich nach 3 km (also die Autostrecke zum Village) dass ich meine Wanderschuhe vergessen hatte, wieder zurück. Wasser auch vergessen, Kopf dran... dann kanns ja losgehen.

    Auch die Silica Rapids selbst lagen in sehr schöner Landschaft wie man es vom Park gewohnt ist und auch hier gab es eine wieder unterschiedliche Färbung der Bodens.

    Nachdem ich wieder am Auto war hielt ich noch an den Tawhai Falls. Ein kurzer Weg und ich hab sicher eines meiner bisher besten Fotos gemacht.
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  • Day103

    Old Coach Road

    April 17 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute wollte ich mir nach 2 seeeeeehr laaaaaangen und nicht ganz unastrengenden Tagen mal ein kleines Abenteuer gönnen.

    Dass wars auf jeden Fall.

    Ich bin nach Ohakune gefahren, hab mir dort ein Mountainbike geliehen und bin die Old Coach Road gefahren.
    Hin und zurück, zusammen ca 26 km. Ich hätte mich auch zum Start fahren lassen können und zurück zum Auto radeln, aber ich hatte Zeit und war zu geizig.

    Rückblickend gesehen weiß ich jetzt dass ich kein Mountainbiker werde. Nicht wegen der Anstrengungen, dass könne man sich antrainieren dass ich nicht mehr wie heute ein Sauerstoffzelt benötige nach der Tour.
    Der Grund sind schlicht und ergreifend die Qualen die mein Hintern hat durchstehen müssen. Es ging wahrhaftig über Stock und Stein und mein Sattel fühlte sich irgendwann nur nach Stahlbeton an.

    Highlight des Ganzen war der Zug den ich auf der Rückfahrt auf dem Viadukt ablichten konnte.

    Highlight nach dem HöllenRITT war ein überragend guter Kuchen und ein Cappuccino.
    Beides ließ meine Lebensgeister wieder erwachen, vor allem bei dem Preis 😍

    Und auf der Fahrt zurück zur Lodge konnte ich endlich Mt. Ruhapeu mit Schnee ablichten.
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  • Day89

    Da war doch noch was...

    April 3 in New Zealand ⋅ ☀️ 13 °C

    ... richtig, die Schutzkappe für die Rückseite meines Weitwinkelobjektivs... dazu später mehr.

    Nun bin ich seit ein paar Tagen in der Lodge und was soll ich sagen außer grandios.

    Meine Aufgaben hier umfassen Reinigung, Essen machen und Rezeption.

    Zum Essen machen kann ich nicht viel sagen, in der Regel hab ich es schon gegessen bevor die Gäste was bekommen konnten😂
    Nein, es gab in den letzten Tagen kaum Frühstück oder Lunch Packages zum zubereiten, konnte nur ein, zweimal dabei sein.

    Beim Thema Reinigung muss ich jetzt mal ein Lob aussprechen für all die Reinigungskräfte dieser Welt. Ernsthaft, was denkt man sich beim Besuch einer öffentlichen oder in einem Hotel/Restaurant befindlichen Toilette. Eigentlich ärgert man sich nur wenn sie nicht ordentlich sauber ist. Sauberkeit wird hier schon als Selbstverständlichkeit hingenommen. Aber, auf gut Deutsch denn dass weiß ich jetzt auch, die Scheiße anderer Menschen wegzumachen hat schon nen besonderen Charme. Ich werde definitiv zumindest versuchen in Zukunft auch mal an die zu denken die man nicht zu Gesicht bekommt, die aber alles viel angenehmer machen. Man stelle sich nur mal vor, niemand dieser Welt möchte Reinigungskraft sein...
    Und Betten im Armeestyle beziehen kann ich jetzt auch.

    Und dann die Königsdisziplin: Rezeption.
    Es macht unfassbar viel Spaß. Insgesamt kann ich mir definitiv vorstellen in einer Umgebung wie dieser zu arbeiten, nicht was die spektakuläre Landschaft vor der Haustür angeht sondern einfach in einem Hotel.
    Da war die junge Kanadierin die fast völlig durchnässt im strömenden Regen ankam und uns anstrahlte als wir ihr ein kostenloses Update auf einen Self Contained Room mit eigenem Bad und, da wenig los war, Frühstück aufs Zimmer gewährten. Wohlgemerkt ohne dass sie fragte.
    Oder der Deutsche, der nach seinen Worten ein fantastisches Frühstück genoss und sich den nicht geschafften Rest gern einpacken wollte.
    Oder die Dankbarkeit des asiatischen Pärchens bei denen ich ihm wärmstens ans Herz legte dass er bitte unser Leihschuhangebot wahrnehmen soll da sein gewähltes Schuhwerk sicherlich Probleme bereitet auf dem Alpine Crossing.
    Es ist einfach ein wahnsinnig tolles Gefühl wenn man Menschen ihre Wünsche erfüllen kann und dafür ein ehrliches und lächelndes Danke erhält.

    Da aktuell noch ein Paar aus England bis Ende April hier arbeitet, hab ich noch etwas mehr Freizeit . Diese hab ich gestern mal für etwas stressiges genutzt was aber auch mit der Arbeit zu tun hatte. Gelaufen bin ich, und zwar zu den Tupapakurua Falls. Muss ja den Gästen ehrlich berichten können was die Wanderungen der Umgebung so hergeben.

    Leider, aufgrund der Trockenheit hatte der Wasserfall so wenig Wasser dass man auf Fotos nicht viel erkennt. Was auch der Tatsache geschuldet ist dass ich direkt gegen die Sonne fotografierte und der Wasserfall aber im Schatten lag.

    Und nun zu der Schutzkappe. Ich wollte ein anderes Objektiv probieren, doch hatte ich für das aktuelle eben selbige vergessen. Somit fiel dass aus.

    🙄

    Und noch drei Anekdoten:

    An den Falls gönnte ich mir mein Mittagessen, unter anderem eine Banane. Ich dachte mir noch, aufpassen, hier schwirren Bienen rum. Alles gut bis zum letzten Happen. Da spürte ich plötzlich einen Stich an der Innenseite☝🏿☝🏿 der Lippe. Hingefühlt und schon hatte ich ne Biene zwischen Daumen und Zeigefinger. Sie hatte aber noch nicht wirklich zugestochen.... Puh

    Kurz vor dem Lookout zu den Falls achtete ich einen Moment nur auf meinen Weg direkt unter mir. Als ich aufsah schreckte ich zurück. Da lag links auf Augenhöhe der Rest von nem Reh, würd ich sagen. Entweder die Vorder- oder Hinterläufe. Mit dem bisschen Körper was die beiden zusammenhält. Der Rest... weg, bis auf ein paar Innereien. Der zuständige Jäger hat das Ding dann weggetragen. Auf die Schultern, je einen Huf in eine Hand und da wo mal der Rest des Tieres war war jetzt des Jägers Kopf. Hab dann erstmal gegessen😂😂

    Und zu guter letzt sei zu erwähnen dass es nix geileres gibt als in die Hotelbereiche zu gehen wo über der Tür steht

    „STAFF ONLY“
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  • Day85

    Fast vergessene Welt

    March 30 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute bin ich auf dem Weg zu meiner nächsten Arbeitsstätte den Forgotten World Highway gefahren.

    Eine schöne Strecke von der ich mir etwas mehr „vergessen“ erhofft hätte. Ca 150 km lang führt unter anderem ein 12 km langer Abschnitt auf einer Gravel Road durch eine kleine „Schlucht“. Relativ steile Hänge von Wäldern gesäumt und wirklich nichts.

    Ansonsten dominieren dann doch weitläufige Farmen abgegrenzt durch Zäune. Zivilisation ist trotz allem auch hier nicht weit.

    Es gibt 4 besondere Aussichtspunkte an denen auch die Geschichte der Entwicklung der Infrastruktur beschrieben wird. Direkt am ersten kann man bei gutem Wetter im Westen den Mount Taranaki und im Osten die Gipfel im Tongariro Nationalpark sehen. Leider war es bewölkt so dass ich die Berge nicht komplett sehen konnte, dennoch eine tolle Vorstellung.

    Wenn es nach den Einwohnern von Whangamomona geht (dürften etwa 30 sein) bin ich sogar ins Ausland gefahren.
    In den 80ern wurde hier nach Streitigkeiten mit der Lokalverwaltung die Republic of Whangamomona ausgerufen. „Unabhängig“ von Neuseeland erhält man dort weiterhin zollfrei alle Annehmlichkeiten und zahlt seine Steuern an die Regierung von... richtig... Neuseeland.
    Dass ganze wird sogar mit einem Jahrestag und einer Art pseudopatriotischer Parade gefeiert.

    Es standen noch die Dawson Falls auf dem Programm .
    Ich wollte um ca 16 Uhr am Ziel sein. Durch extremes genießen und super entspanntem Fahren hatte ich um 15 Uhr die Hälfte. Danach hieß es etwas Gas geben😂
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  • Day84

    Der "eigentlich" einsame Berg

    March 29 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Nachdem ich am Mittwoch endlich auch Palmerston North verlassen habe bin ich Richtung Mt. Taranaki gefahren. Die Nacht zu Donnerstag verbrachte ich sodann auf einem sehr einsamen Campingplatz an den Klippen der Westküste. Hier sah ich auch einen phänomenalen Sonnenuntergang.

    Am Donnerstag konnte ich auch endlich mal wieder in mein Kajak steigen. Am Lake Rotokare war nicht viel los und auf dem Wasser hatte ich die Möglichkeit einer Schwanenfamilie hinterher zu paddeln.

    Nicht oft gibt es eine Erscheinung wie diesen Berg. Komplett alleine steht er da und vom Fuß bis zum Gipfel bildet er von jeder Seite einen nahezu perfekten Kegel.
    War er anfangs noch gut zu sehen, umhüllte ab dem frühen Nachmittag eine Wolkendecke beinahe den kompletten Mt . Taranaki. Dennoch ging ich zwei kürzere Wege zu den Wilkies Pools und den Dawson Falls, zwei Wasserfällen.

    Viel passiert ist dann auch heute nicht. Die Wolkendecke wurde nicht besser und so besuchte ich ein paar schön angelegte Parks in Stratford und vegetierte nur so dahin😅
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  • Day81

    Lasset alle Hoffnung fahren...

    March 26 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Ok, die Worte an der Pforte zur Hölle sind womöglich doch ein kleines bisschen übertrieben um den März zu beschreiben aber definitiv gab es Blut, Schweiß und Tränen. Ok, geweint hab ich nicht, der Rest stimmt.

    4,5 Wochen als Erntehelfer sind wahrlich nicht ohne. Doch möchte ich dass nicht missen. Zum einen zeigte mir diese Zeit wozu ich imstande sein kann zum anderen fühlt es sich richtig gut an dass ich es gemacht habe.
    Darüber hinaus hat man nun einen anderen Blick und beginnt auch damit seine gekauften Lebensmittel etwas mehr wert zu schätzen.

    Es ist etwas komisch dass in Worte zu fassen, doch hab ich irgendwie das Gefühl als hätte mich diese Zeit irgendwie vorangebracht, als wäre ich daran gewachsen.

    Ursprünglich waren 3 Monate geplant, daraus wurde nichts da ich einen Job in einer Lodge im Tongariro Nationalpark gefunden habe den ich unbedingt wollte und den ich ab 1. April beginne. Zum einen natürlich schön dass ich mich nicht so lange quälen muss, zum anderen muss ich nicht unbedingt hier in Palmersten North nochmal 2 Monate sein. Und damit habe ich etwas beschrieben dass ich in dieser Form so noch nicht erlebt habe:

    FREIHEIT
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  • Day52

    Alltag

    February 25 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Nu hat es mich auch hier irgendwie erwischt... ein normales Leben.
    Zumindest vorübergehend. Hier, in Palmerston North. Ich habe einen Job und eine Bleibe gefunden.
    Ich teile mir ein Haus mit 4 anderen. Jeder hat sein eigenes Zimmer. Meines nimmt hier sicherlich eine Art Sonderstellung ein denn es ist beinahe unmöbliert😅. Küche und Bad werden geteilt.
    Im Job steh ich auf dem Feld und säe oder ernte oder was gerade sonst ansteht.
    Sollte sich meine Planung bewahrheiten dann werde ich hier ca. 3 Monate sein.

    Deshalb wird dass vorerst mein letzter Bericht sein.
    Es wird sich an meinem Tagesablauf wenig verändern und da hier wirklich nichts ist (habe in 5 Tagen nicht mal 10 Camper/Wohnmobile gesehen) werden auch die Wochenenden nichts ergeben was erzählenswert wäre, also zumindest im Vergleich zu den bisherigen Berichten.

    Sollte sich natürlich doch was ergeben werde ich mich auf alle Fälle mitteilen.

    Ich habe mich immer sehr über Feedback gefreut und wenn es dann ab Ende Mai/Anfang Juni hier weitergeht dann freue ich mich schon darauf vielleicht die ein oder anderen Sehnsüchte zu wecken😊😊

    Kleiner Cliffhanger:
    Mit etwas Glück führen mich meine dann anschließenden Pläne noch in ein anderes Paradies😎
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  • Day47

    Eine Woche auf dem Land

    February 20 in New Zealand

    In den letzten 8 Tagen durfte ich etwas besonderes erleben.

    Besonders war schon der Weg dahin. Ein Abschnitt der Strecke sei besonders zu erwähnen, zwischen Taihape und Hastings. 140 km... 140 neuseeländische km. Ein einerseits sehr schöne, aber auch anstrengende Fahrt. Hier hatte ich auch meine erste Schafherde auf der Straße.

    Ca. 20 km südlich von Hastings war ich dann am Ziel. Die „Farm“ von Sam und Chris. Zwei Schweizer die hier seit ein paar Jahren leben. 8 Schafe, 6 Hühner und eine Katze gab es für mich zu versorgen, da die zwei selbst einige Tage im Urlaub waren.

    Strom gibt es hier von der Solaranlage und Wasser aus Tanks die von Regen oder einer Quelle gefüllt werden. Geschlafen habe ich in einem 6x4m großem Cabin mit Bett und Regal darin.

    Die Hühner geben Eier, der Kräuter- und Gemüsegarten viel leckeres und die Schafe wollen gestreichelt werden. Die Hühner eher nicht so... aber sie sind wahnsinnig weich und unfassbar neugierig.

    Sonst gab es auch noch einiges. Ich war an zwei Stränden. Habe unter nem Wasserfall gebadet und hatte über Facebook ne nette Bekanntschaft gemacht mit der ich am Freitag beim Art Deco Festival in Napier war und einen gemütlichen Sonntag Nachmittag verbracht habe. Und eine Kuhherde gabs auch noch.

    Stichwort Napier. Nach einem schweren Erdbeben in den 1930ern wurde die Stadt im Art Deco Stil wieder aufgebaut und dies wird auch so gefeiert. Dutzende Autos aus dieser Zeit gab es zu bestaunen und fast jeder der Besucher (es waren Hunderte) war auch so gekleidet... toll.

    Dauerhaft hier (auf der Farm) leben wäre aber nix, wegen einer Sache: Empfang. Klingt blöd, aber 5 Minuten auf das Versender einer Nachricht zu warten, oder so lange bis eine bereits erhaltene Mail auch angezeigt wird, wohl gemerkt, wenn es überhaupt klappt. Von einer Internetseite ganz zu schweigen.... Ohne dass wird es mit mir alsbald noch nichts werden.

    Dennoch war es natürlich eine ganz tolle Zeit und ein schönes Gefühl für etwas verantwortlich zu sein.
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