September 2018
  • Day1

    Start: Nietleben

    September 1, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Es geht mal wieder los in meinem Renault 4 GTL, dieses Mal in Richtung Balkan. Mal sehen was uns alles erwartet 🤗

    Nach meinem üblichen verspäteten morgendlichen Packen konnte ich 9 Uhr nach Röllingshain starten.Read more

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  • Day1

    Erste Etappe (1/2): Tittmoning

    September 1, 2018 in Germany ⋅ 🌧 14 °C

    710 km verteilt auf 11,75 Stunden.
    Um 10:45 Uhr konnte Simon zusteigen und es ging los in Richtung Autobahn.
    Der R4 🚖 lief die ganze Zeit super bei etwa 120 km/h. Unser erster Tank-Stopp ⛽ außerhalb der Autobahn kostete 1,55 €/l, bisher liegt unser Durchschnittsverbrauch bei 6,4 l/100 km. Nach der A93 fuhren wir querfeldein über Landshut in Richtung Salzburg. Zwischendurch haben wir halt in Tittmoning gemacht, eine wunderschöne Stadt mit riesigem Marktplatz im italienischen Stil. 🇮🇹Read more

  • Day1

    Erste Etappe(2/2): Stegmoosalm Hochkönig

    September 1, 2018 in Austria ⋅ ⛅ 7 °C

    Simon übernahm die Fahrt durch Salzburg, leicht gestresst aber sehr souverän. 👦
    In Österreich erwartete uns dann ein kleines Problem ab 18:10 Uhr, leider schließen dort alle Supermärkte 18 Uhr und das selbst in der Großstadt . Sollten wir jetzt verhungern? 🍜
    Nächstes Problem war unser Mobilfunknetz, beide Handys hatten keinen Netzempfang . Dank dem ÖBB konnten die immerhin an einem Bahnhof WLAN nutzen. Nur unsere Mobilfunknetz Problem konnten wir leider nicht lösen. 📱
    Dafür sind wir an einen Wanderparkplatz in den Bergen abseits der Hauptstraße gefahren. 🏔
    Der Regen hat uns von Bayern an bis zu unserem Wanderparkplatz in Österreich begleitet, auch unser Schlaflager mussten wir bei Regen errichten. Unser erster Umbau auf 1.370 m verlief ohne große Schwierigkeiten. 🌧
    Die erste Nacht war ziemlich kühl aber durch unsere dicken Decken waren wir gut geschützt.
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  • Day2

    Secondo st.(1/2): Fiume Tagliamento

    September 2, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

    370 km über 10,75 Stunden
    Am nächsten Tag weckten uns Almkühe mit ihren Kuhglocken. Wir schauten aus den beschlagenen Fenstern und sahen die frohen Tiere grasen. 🐄
    Die Zeitungen als Fenstervorhang haben sich bewährt. Bei einem Blick auf das Handy stellten wir fest, dass eine Nacht nötig war um sich ins Netz einzuwählen. 📱
    Nach einem kurzen, nebligen Aufstieg in Richtung Stiegmooser Alm und einer Streicheleinheit sollte uns ein Kaffee den Morgen versüßen. Leider fädelte die neue Gaskartusche sich nicht richtig ein und das Gas entwich. Damit fiel der Kaffee aus und der Campingkocher wurde nutzlos. ☕
    Als der Himmel langsam aufklarte, starteten wir unsere Fahrt nach Triest, Italien. 🇮🇹
    Unsere Hoffnungen am Sonntag noch etwas zwischen die Zähne zu bekommen wurden auch erfüllt. Gleich im ersten Dorf kauften wir als Proviant österreichische Backkunst und aßen ein fruchtiges Eis. 🍰
    Um den langweiligen und zu bezahlenden Autobahnen zu entgehen, führte unser Navi uns durch luftige Höhen. So erreichten wir nach einer anstrengenden Fahrt für Alfred (teilweise nur im ersten Gang) 1777m in Obertauern und nach einem weiteren Tal 1677m auf der Katschberghöhe. Besonders die 18%-tige Steigung und steile Serpentinen bei der Abfahrt machten den Trommelbremsen zu schaffen. 🏔
    Als eine Überraschung stellten sich die Aldi Hofer Filialen heraus, die Sonntags von 10 bis 14 Uhr geöffnet haben.
    Gut ausgebaute Straßen führten uns nach Spittal an der Drau. Kurz danach erreichten wir ca. 15 Uhr den Grenzübergang nach Italien.
    Die erste Tankstelle bereitete uns einen großen Schock und wir waren froh in Österreich für 1,239€ getankt zu haben, denn hier wurden 1,769€ für den Liter Sprit fällig. Wir haben jetzt einen Durchschnittsverbrauch von etwa 6,2l/100 km erreicht. ⛽
    Auf der Suche nach Rast hielten wir an einem breiten Flussbett in dem nur wenig Wasser zu sehen war. Barfuß gingen wir auf Entdeckungsreise und zum Abschluss erfrischte kühles Bergwasser unsere Haare und Körper. 🏞
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  • Day2

    Secondo stadio (2/2): Santa Croce

    September 2, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Die vollen Parkplätze vor den Einkaufscentern in Italien verwunderten uns. Für einen neuen Gaskocher und eine Kartusche gingen wir deshalb zu einem Decathlon, der bis 21 Uhr offen hatte (Sonntags !!!). Anscheinend ist das die Lieblingszeit der einkaufsverrückten Italiener. 👸
    Mit unserem neuen Equipment in der Tasche machten wir uns auf die Suche nach einem guten Schlafplatz. Auf dem Weg dahin genossen wir italienische Pizzakreationen. 🍕
    Zu dem ausgewählten Übernachtungsplatz führte nur eine Straße mit 24%-tiger Steigung und gepflasterten Abschnitten. Gut angekommen erwartete uns eine Nacht bei offener Kofferraumklappe und mit Adriablick. 🌅
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  • Day3

    Tretja stopnja (1/2): Koper

    September 3, 2018 in Slovenia ⋅ 🌧 23 °C

    104 km über 8,75 Stunden
    Nach einer ruhigen Nacht und dem Entfernen unserer Zeitungsgardinen erwartete uns bereits aus dem R4 ein fantastischer Meerblick. 🏝
    Wir genossen die Kaffeepause kombiniert mit einem ausgewogenen Frühstück und starteten daraufhin in den Abgrund, erneut über unsere Straße mit 24% Gefälle. 🏔
    Im nächsten Ort sprangen wir von einem Betonplateau (dem "Strand") in die Adria und genossen danach unsere erste Dusche. 🚿
    Auf dem Weg in Richtung Slowenien unternahmen wir eine Sightseeing-Fahrt a la R4 durch das Einbahnstraßengewirr in Triest. 🏛
    Angekommen in Slowenien gab es zuerst einen Tank- und Luftstopp. Schon beim Einkaufen danach hat uns der Benzingeruch verwundert, scheinbar sucht der Sprit seit neuestem bei zu hohem Füllstand einen Ausweg. 😲
    Aufgeheitert haben uns dafür jedoch viele Slowenen die uns ihre Begeisterung am R4 mitteilten. 👍
    An der Marina in Koper haben wir den R4 zurückgelassen und die schöne Altstadt im venezianischen Flair besichtigt. Unterhaltsam fanden wir das gut besuchte Freibad neben dem Frachthafen direkt an der Altstadt. 👙
    Danach trafen wir erneut auf begeisterte Slowenen die uns ungläubig fragten ob wir wirklich aus Deutschland mit diesem Auto bis hier her gefahren sind. 😂
    In dem Hafenstädtchen Piran wollten wir ein R4 Fotoshooting einlegen, leider war es dort aber komplett touristenüberlaufen und die Einfahrt in die Stadt war verboten.
    In Slowenien konnten wir keinen günstigen Campingplatz finden, also weiter nach Kroatien... 🇭🇷
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  • Day3

    Treća stu. (2/2): Grenzübergang Dragonja

    September 3, 2018 in Croatia ⋅ ⛅ 18 °C

    Durch die App Park4Night fanden wir einen kostenlosen Parkplatz in Kroatien. Wie immer entschieden wir uns für eine Google Maps Route ohne Mautstraßen, 45 Minuten Fahrt sollten vor uns liegen.
    Wir ließen die Passkontrolle links liegen und fuhren durch das Dorf Dragonja. Nach der Asphaltstraße folgte ein guter Schotterweg, entlang von Wein- und Olivenanbaugebieten. 🍇
    Daraufhin befuhren wir einen Feldweg, dieser wurde immer löchriger und auf einmal erwartete uns rechtsseitig bereits ein Stacheldrahtzaun. 🚧
    Doch das nächstgrößte Hindernis stand uns noch bevor, eine Furt durch den Fluss als Grenzübergang. 🏞 Wir fühlten uns wie auf einer perfekten Schmugglerroute.
    Erleichtert nach der Furt dachten wir dass es nur noch besser werden könne, doch leider lagen wir damit weit daneben. 😥
    Der Weg wurde immer felsiger mit starken Höhenunterschieden, langsam unpassierbar für unseren Alfred. Vor einem unüberwindbaren Hindernis entschlossen wir uns zu einer Pause und mussten leider feststellen dass der R4 überhitzt war. 🚖
    Nachdem wir uns beruhigt haben und der R4 sich abgekühlt hatte mussten wir uns schweren Herzens entscheiden umzukehren. Das Umkehren bestand vorerst daraus den R4 rückwärts über alle Hindernisse wieder runter rollen zu lassen, da es auch keine Wendemöglichkeiten gab.
    Zu unserer Überraschung traf ein Geländewagen ein, doch die Frau ließ sich nicht von uns beeindrucken und fuhr entspannt hinter her. 🚙
    Die Rückfahrt über die Furt und um die Schlaglöcher haben wir mit großer Anspannung und Simon mit meisterhaften Fahrkünsten hinter uns gebracht. 🎖
    Wir entschieden uns daraufhin für die Google Maps Strecke mit Mautstraßen und durch die Passkontrolle, der Witz lag darin dass uns nirgends eine Mautstelle erwartete. 😵
    Unser Lager konnten wir bei Dunkelheit in dem Bergdorf Groznjan mit Blick übers Tal neben dem Friedhof aufschlagen. Für die Strapazen haben wir uns den SMB-Einhornsekt gegönnt.🍾
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  • Day4

    Cetvrtom stupnju (1/2): Groznjan

    September 4, 2018 in Croatia ⋅ ⛅ 22 °C

    148 km über 8 Stunden verteilt
    Zu früher Morgenstund erwacht, waren wir die Ersten unter allen Campern, die aufstanden und das mit Wolken gefüllte Tal bewunderten. 🌫
    Begeistert kochten wir unseren ersten italienischen Espresso. Während der Verkostung meinte ein Österreicher im Vorbeigehen, dass das noch "richtiges Camping wie in den 70ern" sei. 🌻
    Angezogen von dem Ort hinter dem Friedhof ließen wir unser Hippiemobil stehen und gingen in das süße Bergdorf.
    Viele Künstler machten es sich zur Aufgabe wieder Leben in das Dörflein zu bringen. So erwartete uns hinter jeder Ecke in den kleinen Gassen eine andere Kunstgalerie. 🖼
    Bei einer kleinen Fotopause merkten wir ein paar Tropfen auf der Schulter, die sich nach kurzer Zeit zu einem wahnsinnigen Regenguss verstärkten. 🌧
    So schnell wie der Guss kam, verschwand er auch wieder und wir konnten zu dem nun blitzeblanken Alfred zurückkehren. 🚖
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  • Day4

    Cetvrtom stupnju (2/2): Hum

    September 4, 2018 in Croatia ⋅ ⛅ 22 °C

    Die kleinste Stadt der Welt namens Hum lag auf unserem Weg zum nächsten großen Ziel. Dort verkosteten wir hausgemachtes Trüffelöl und Käse. Auf der Weiterfahrt entschieden wir uns für einen 5km langen Tunnel mit Bezahlung um Alfred eine sehr kurvigen Bergstrecke zu ersparen. Auf der anderen Seite angekommen, fuhren wir zuerst ans Meer. Leider war zum Baden zu kalt. 🏖
    Nach der Überwindung unserer Kleingeldprobleme für die Automatenduschen zogen dunkle Wolken auf und wir weiter Richtung Nationalpark.
    Bei sehr schlechtem Wetter mit Regen und Nebel erreichten wir unser Nachtlager direkt vor dem Parkeingang, wo wir uns nach einer kleinen Stärkung im Dunkeln unter unsere Decken verkrochen. 🌫
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  • Day5

    Peti stupanj (1/2): Veliki Risnjak

    September 5, 2018 in Croatia ⋅ ☀️ 17 °C

    38 km über 1,75 Stunden
    Wir erwachten am Rande des Nationalparks an einem leicht bewölkten Morgen. 🌥
    Trotz offener Kofferraumklappe und Bärenwarnung waren alle Zehen noch dran. 🐻
    Die Temperatur war perfekt. Ein ausgewogenes Frühstück mit Espresso sorgte für einen guten Start in den Tag. ☕
    Als Ziel setzten wir uns den höchsten Gipfel des Nationalparks, den Risnjak (1527m). Wir starteten unseren 8 Kilometer langen Aufstieg bei 680m. 🏔
    An einer bewirtschafteten Hütte winkten uns andere Wanderer zu sich. Ein Fuchs der sich nur wenige Meter vom Tisch die Speisen der Schaulustigen schmecken ließ, erregte unser Aufmerksamkeit.
    Nach 3 Stunden erreichten wir erschöpft den höchsten Punkt. Frisch gestärkt legten wir auf dem Abstieg noch ein Tee-Päuschen ein. 🍵
    Am Ausgangspunkt angekommen erwarteten uns Enten, die ihren Teich lautstark gegen Eindringlinge verteidigten. 🐤
    Die am Bergfluss aufgefüllte Solardusche sollte uns vor dem Schlafengehen eine Erfrischung bescheren. 🏞
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