WombieOnTour

Joined May 2017Living in: Halle (Saale), Deutschland
  • Day30

    Garm-Shasma Quelle

    August 25 in Tajikistan ⋅ ☀️ 16 °C

    Weil sich diese Chance nur einmal in unserem Urlaub bietet, gönnten wir uns gleich noch eine heiße Schwefelquelle auf unserem Weg. Diesmal Garm-Shasma aus der Sowjet-Zeit mit einem Hotel-Hochhaus daneben, dafür aber mit einem beeindruckenden Außenbecken.

  • Day30

    Der Blick nach Afghanistan

    August 25 in Afghanistan ⋅ ☀️ 9 °C

    Entlang des Panj Flusses haben wir die ganze Zeit besten Ausblick nach Afghanistan und diesen genießen wir sehr. Hier gibt es in und zwischen den Ländern keinerlei Kriegshandlungen.
    Wir folgen dem Grenzfluss Panj nun seit einer Weile, er ist von einem großen Bach zu einem riesigen, schnell strömenden Fluss angewachsen. Anfangs hätte man ihn fast zu Fuß queren können und jetzt kann man ihn nicht Mal mit einem Boot befahren.
    Samstags gibt es auf Afghanischer Seite einen Markt der von Tadschiken und Afghanen zusammen betrieben wird. An diesem Tag darf man auch ohne Visum über die Grenze. Leider haben wir den Markt um einen Tag verpasst und können diese Chance traurigerweise nicht wahrnehmen.

    Je weiter wir in das Tal vordringen, desto freundlicher werden die Menschen. Erst grüßen nur die Kinder, später auch die Erwachsenen. Irgendwann ist es normal jeden zu grüßen oder zurück zu grüßen.

    An einem Militärcheckpoint bekommen wir Sonnenblumenkerne vom Beamten geschenkt. Anni versuchte ihn ohne Russischkenntnisse zu fragen, wie er die isst. Irgendwann hat es dann funktioniert. 😅
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  • Day30

    Bibi Fatima Quelle

    August 25 in Tajikistan ⋅ ⛅ 4 °C

    Die Nacht verbrachten wir vor einer Schwefelquelle. Am Vorabend kamen wir zu spät an um uns noch einmal zu entspannen. Also verschoben wir das auf dem Morgen.
    Um 7 Uhr früh sollte das Bad wieder eröffnen, nach unserem Plan wollten wir damit die Ersten sein und das Bad für uns haben. Den Plan haben wir leider ohne die tadschikischen Gäste gemacht, ab 5:40 Uhr strömen die Menschen in Scharen an unserem Auto vorbei ins Bad.
    Also Hopp Hopp und noch vor dem Frühstück ging es im den 40°C heißen Gesundheitsbrunnen. Die Bibi Fatima Mineralquelle ist in ganz Tadschikistan bekannt, sie ist so besonders weil man unterhalb der Felswand in das Becken kann. Viele Leute besuchen die Quelle um eine Kur zu machen. In Anni's Becken ( Männer und Frauen natürlich getrennt) gab es ein Loch im Fels in das man krabbeln sollte. Der Wunsch den man in der Höhle hat, soll dann in Erfüllung gehen. Außerdem soll man einen Stein angeln und in jede Wasserflasche werfen, die man benutzt.
    Während unseres Besuchs lernen wir jede Menge freundliche Menschen kennen, eine Frau lässt sich sogar nicht davon abbringen für Anni ein Paar ihrer Socken auszuziehen und sie ihr zu vermachen.
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  • Day29

    Ab durch die Pampa

    August 24 in Tajikistan ⋅ ☁️ 8 °C

    Den Nationalstolz der Tadschiken (oder den des verrückten Präsidenten) bemerkten wir schnell. An jedem Haus was im entferntesten mit dem Staat zu tun hatte, hing ein Bild von ihm. Manchmal sogar mehrere. Und auch in Gaststätten und Geschäften wurde er ausgestellt.
    Wir fühlen uns ein bisschen wie im Orient oder in der Zeit zurückversetzt.
    Das Gesicht werden wir wohl nicht so schnell vergessen.
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  • Day29

    Wakhan Corridor

    August 24 in Tajikistan ⋅ ☁️ 7 °C

    Unsere Fahrt sollte uns über den Wakhan Korridor führen. Das ist nicht der richtige Pamir Highway sondern eine Strecke entlang des Afghanischen Grenzflusses. Demzufolge wechselten auch die Straßenverhältnisse von einigermaßen gutem Asphalt zu einer äußerst schlechten, welligen Schotter- und Steinpiste. Die war so schlimm, dass wir uns überlegten umzudrehen.
    Wollen wir das uns, dem Auto und den Reifen wirklich antun?
    Den Korridor wollten wir uns jedoch trotzdem nicht entgehen lassen, also Augen zu und durch.
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  • Day29

    Wachschutz vom Feinsten

    August 24 in Tajikistan ⋅ ☁️ 2 °C

    Mit uns erwachten am Morgen auch die beiden Hunde vom Abend. Da hatten wir diese Nacht wohl wirklich super Wachschutz und wurden früh auch noch freudig begrüßt.

    Die Hunde waren wohl auch etwas verwundert über unsere Dusche danach, sie nutzen dazu einfach den Fluss und nicht so kompliziert die Solardusche wie wir.
    Die Dusche hatten wir aber dringend nötig. War das wirklich unsere Erste seit Kasachstan? 🤔 Das ist wohl schon eine Weile her. Zwischendurch musste der Fluss zur Reinigung herhalten.

    Um aufzuholen mussten wir heute viel fahren. Die Kulisse dabei war umso schöner. Herrliche Berge und blaue Seen machten die Fahrt interessant. Genau wie die Mongol-Rally Teilnehmer. Dabei fährt man mit einem Wagen mit einem Liter Hubraum oder weniger von Prag bis in die Mongolei. Wie man dahin kommt ist egal. Die meisten Autos sind mit 4 Leuten besetzt und haben das restliche Gepäck auf dem Dach. Das sieht oft ziemlich witzig aus. Das Auto leidet dabei aber definitiv sehr.
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  • Day28

    Höheneingewöhnung

    August 23 in Tajikistan ⋅ ⛅ 14 °C

    Angekommen in Murgab kaufen wir zwei SIM Karten, die sich dann mehr oder weniger lohnen. Das Netz in Tadschikistan ist wegen der geringen Bevölkerungsdichte und der hohen Armut nicht so gut erschlossen. Die anschließenden 3 Tage haben wir quasi keinen Empfang.
    Eine nette Studentin, welche Deutsch und Englisch lernt, hilft uns beim Kauf der SIM Karten und informiert uns über ihr Land.

    Ein kurzer Einkauf in einem Schiffscontainer-Markt rüstet uns für die Fahrt durch die schöne Landschaft.

    Von nun an passieren wir ständig Militärcheckpoints bei denen unser Ausweis und unser Visum kontrolliert wird. Um den Pamir Highway entlang des Grenzgebietes zu Afghanistan befahren zu dürfen benötigt man nämlich eine extra Erlaubnis. Die Prüfungen laufen aber tadellos und in weniger als 5 Minuten.

    Der Schlafplatz in einem Canyon ist besonders schön. Durch das Unwohlsein können wir den Abend nicht so genießen. Das gesammelte Feuerholz bleibt nun so liegen, da wir einfach nur schlafen wollen. Zwei liebe Straßenhunde erheitern uns den Abend. Nach der süßen Bettelei und einer kleinen Fütterung gehen wir schlafen.
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  • Day28

    4.655 Meter erreicht!

    August 23 in Tajikistan ⋅ ⛅ 5 °C

    Diese Straße führt uns nun an den höchsten Punkt unser Reise. Ak-Baital liegt auf 4655m. Das Auto hat auf der Höhe etwas weniger Leistung, schlägt sich aber tapfer.

    Als wir kurz vor dem Pass sind, sieht Anni zwei Mopeds, die wie Simmen aussehen. Sie denkt, dass das doch gar nicht sein kann. Als wir näher rankommen, bestätigen sich Anni's Vermutungen. Wir treffen also zwei junge Männer aus den Niederlanden und aus Deutschland, die schon seit 4 Monaten mit den S51 unterwegs sind. Bisher hatten sie schon 21 platte Reifen. Das Moped dürften sie die letzten 200 Höhenmeter schieben, da es gar nicht mehr fuhr.

    Auf dieser Strecke sind auch unglaublich viele Touristen unterwegs. Sie bestreiten die Pamir Highway Challenge. Der Begriff Challenge ist hier wohl etwas fehl am Platz, da sie mit Leihwagen und Reiseleitung unterwegs sind.

    Seit einer Weile macht die Höhe uns zu schaffen. Anni hat mäßige Kopfschmerzen, während ich mich die ganze Zeit ein bisschen betrunken fühle. Zwischendurch müssen wir ungefähr 100x pinkeln gehen. Der Körper passt sich so wohl an die Höhe an.
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  • Day28

    Unser absurder Grenzübertritt

    August 23 in Tajikistan ⋅ ⛅ 3 °C

    Die tadschikische Grenze Kyzyl-Art ist etwas Besonderes. Vielleicht ist es sogar der zweithöchste Grenzübergang der Welt. So sitzen die Soldaten in kleinen Hütten und man muss sich seine Stempel von ihnen holen. In den Hütten arbeiten und leben die Soldaten. Da wir vorher schlimme Berichte über die Grenze gelesen haben, hatten wir etwas Furcht. Doch bei Visum- und Passkontrolle lief alles glatt.

    Auch die Einfuhrgebühr für den Pajero war kein Problem. Der Mann wohnte in einem Container. Als wir zu ihm kamen, mussten wir unsere Schuhe ausziehen und konnten dann seine "Wohnung" betreten. Er schloss noch schnell den Vorhang zu seinem Schlafbereich und dann bearbeitete er unsere Einreise. Danach schickte er uns zur letzten Hütte.

    Das ist ein besonderes Haus. Einen richtigen Sinn dafür, hat man beim Bau wahrscheinlich nicht gehabt. Also dachten die Soldaten, dass sie es dann für ihre eigenen Zwecke nutzen können. Der Mann im Haus wollte unsere Ausweise und fing an einen Zettel auszufüllen. Es ging um Desinfektionspapiere für etwa 3 €. Diese Dokumente sind professionell gefälschte bunte Zettel mit Tadschikischen Symbolen. Da wir darüber schon gelesen hatten, lehnten wir dankend ab.
    Der Grenzbeamte sagte uns daraufhin, dass wir zurück nach Kirgisistan fahren sollen und nicht einreisen dürfen. Also akzeptierten wir dies und verließen das mysteriöse Haus und bereiteten im Auto einen kleinen Beutel mit Obst vor, der die Meinung ändern sollte. Ehe wir damit fertig waren, sagte uns der Mann auf Wiedersehen und wir konnten weiter fahren. Das ganze dauerte nur 30 Minuten. Hoffentlich ist nicht das ganze Land so absurd...

    Der Karakül-See, der auf 4000m liegt, sieht aus wie ein Meer mit Sandstrand. Die Wellen tun ihr übriges für das Flair. Ein kurzes Fußbad für Anni und weiter geht die Fahrt. Die bisher asphaltierten Straßen nehmen nun leider ab. Nach wenigen Kilometern ist nur noch ein welliger Schotterweg zu sehen. Nicht schon wieder! 🙈
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  • Day28

    Ein verlustreicher Morgen

    August 23 in Kyrgyzstan ⋅ ☀️ 4 °C

    Am Morgen zeigte sich ein wunderschöner Ausblick über das ganze Tal und vor allem über die umherliegenden Berge. Ein Junge auf einem Esel kommt zu uns geritten. Wir sollen auf seinem Esel reiten. Das tun wir auch und geben ihm nachher als Belohnung etwas Obst. Als er nach Geld fragt, können wir ihm nur Tadschikisches geben, da wir schon alles getauscht haben. Erst am Abend haben wir herausgefunden, dass der Junge sich selbst belohnt hat. Wir vermissten die gute Würth-Kopflampe. Nun steht einer von uns immer im Dunkeln.

    Nach dem Frühstück geht es zum kirgisischen Grenzposten. Diese Kontrolle dauert insgesamt nur 7 Minuten. Hier wird auch das russische Einfuhrdokument fürs Auto benötigt. Zum Glück ist alles ordentlich abgeheftet. Wir sind positiv überrascht und machen uns auf den Weg zum tadschikischen Grenzposten.

    Dieser kommt nämlich erst nach 20km Fahrt durchs Niemandsland. Und zwar keine Angenehme. Es geht einen Schotterweg steil nach oben. Immerhin müssen wir bis auf 4200m.

    Noch ein bis zwei Kilometer vor dem höchsten Punkt treffen wir einen Polen und einen Japaner. Beide haben sich erst irgendwo in Kirgisistan getroffen und touren nun zusammen mit ihren Motorrädern. Leider hat das Motorrad des Polen Probleme mit der Höhe. Die Leistung ist zu schwach um die starke Steigung zu bewältigen. Er kann kein Gepäck abnehmen und der Abschleppversuch durch uns scheitert auch. Da er zu wissen ahnt, was es ist, will er den Tank abbauen. Um weiter zu warten, fehlt uns die Zeit. Wir fahren also weiter und freuen uns über die neuen interessanten Bekanntschaften.
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