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  • Apr11

    Cueva del Ratón

    April 11 in Mexico ⋅ 🌙 23 °C

    Die prähistorischen Felsmalereien der zerklüfteten Bergkette Sierra de San Francisco zählen zu den ausgedehntesten der Welt. Durch das trockene Klima in der El Vizcaino Wüste und die Abgeschiedenheit des Gebietes sind sie einigermassen gut erhalten.
    Der am besten zugängliche Ort ist die Cueva del Ratón. Wir registrierten uns für eine Führung am Morgen - ohne Führung darf die Höhle nicht besichtigt werden. Über die Namensgebung der Höhle gibt es verschiedene Versionen: der eine Guide deutet eine Felszeichnung als "Ratón = Ratte", ein anderer Guide erklärte, dass ein Esel namens Ratón, sich gerne in dieser offenen Höhle aufhielt. Was ich gut verstehen kann, bietet sie nebst den lebensgrossen Zeichnungen auch eine schöne Sicht in den Canyon.
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  • Apr10

    Sierra de San Francisco

    April 10 in Mexico ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einer fast endlosen Fahrt in unendlicher Einsamkeit, gelangen wir über eine Sandpiste zu unserem Übernachtungsplatz. Von wo aus wir mit Vreni&Max, Michi&Chris, Edwin&Rosi und Janette eine Wanderung unternehmen. Kari organisierte für alle einen Schluck Gipfelwein.
    Zurück am Platz versuchten alle einen eingeklemmten Stein bei Janettes Zwillingsreifen herauszuholen. Luft herauslassen, versuchen das Rad zu entfernen. Dieser Versuch scheiterte kläglich beim Lösen der letzten Schraube, die war derart fest angezogen, dass alles drehen nichts half. Der Stein war kantig und rau, sodass auch rausziehen ohne den Pneu zu beschädigen nicht möglich gewesen war. So tat sich Kari als Steinmetz hervor und hämmerte vorsichtig, aber beharrlich den Stein klein. Und endlich, hurra! Wieder freie Fahrt.
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  • Apr10

    Noch mehr Kakteen

    April 10 in Mexico ⋅ ☀️ 16 °C

    In San Ignacio hat es einen kleinen, herzigen Kakteen-Klostergarten, den ich dank Geocache entdeckte.

  • Apr8

    Kakteen

    April 8 in Mexico ⋅ ☀️ 31 °C

    Seit Tagen fahren wir ja nun schon durch Kakteenlandschaften und ich glaube, noch einige liegen vor uns. Also höchste Zeit sich etwas mit den Sukkulenten zu befassen.

    Die häufigsten, bekanntesten sind die Kandelaberkakteen, auch Westernkakteen, Carnegiea gigantea oder Saguaro genannt. Dieser imposante Kaktus ziert das Wappen Arizonas, wo er, nebst Mexiko und Californien auch verbreitet ist. Er wächst äusserst langsam, etwa 2 cm pro Jahr, dafür geduldig - er kann bis 500 Jahre alt werden. Wir sahen ein wunderschönes Exemplar, welches schätzungsweise 12 m hoch ist. Der wüsste sicher einiges zu erzählen.

    Anscheinend kann man mit dem Yojakaktus gut Feuer entfachen - vielleicht probiert es Kari beim nächsten Lagerfeuer mal aus. Zudem sei der Yojakaktustee gut gegen Fieber.

    Viele Kaktusfrüchte lassen sich essen oder mindestens als Konfitüre verarbeiten.

    Und zu guter Letzt beschleunigt Kakteenflüssigkeit die Wundheilung.
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  • Apr8

    Felszeichnungen La Trinidad

    April 8 in Mexico ⋅ ☀️ 34 °C

    Als ich im Internet etwas über die Felszeichnungen „La Trinidad“ herausfinden wollte, stiess ich auf Malte Führing, ein Reiseblogger, der anscheinend vor zwei Jahren ebenfalls eine Führung mit Salvatore zu den Felszeichnungen gemacht hat. Der einfachhalber übernehme ich kurz seinen Text.
    „Mit etwa 7.500 Jahren gehören die Felsmalereien in Baja California zu den ältesten auf dem amerikanischen Kontinent. Wir besuchen jene im Trinidad-Canyon. Die Stätte liegt auf privatem Gelände. 300 Rinder leben hier auf 7.000 Hektar Land – einer Fläche grösser als Manhattan. Eigentümer ist ein offenbar recht geschäftstüchtiger mexikanischer Kardiologe. Um über sein Land stapfen zu dürfen, werden pro Person 100 Pesos fällig.
    Hinter einem Weidezaun beginnt der Weg durch die Schlucht. Noch vor ein paar Jahren konnte sie nicht trockenen Fusses durchquert werden. Doch Hurrikane haben Sand und Kies aus den Bergen hinein gespült, auf dem man nun bequem wandern kann. Das Flüsschen, das eigentlich von einem Damm gestaut werden soll, ist versandet und gluckert nun unter der Erde – und durch dicke Plastikrohre in ein großes Speicherbecken auf der Farm; die Rinder brauchen in der sonst trockenen Gegend schliesslich viel Wasser…
    Petroglyphen (Steinritzungen) einer Kuh und eines Kalbes zeugen von der einstigen Besiedlung. Auf dem Boden liegen immer wieder alte Mahlsteine, die Indianerstämme vor hunderten von Jahren hier zurückgelassen haben. Das war üblich, denn die Menschen folgten den Tieren: war das Gras in einer Gegend aufgegessen, suchten diese sich neues Weideland. Oft hatten dort bereits andere Stämme gesiedelt. Und so konnte das Werkzeug weiter genutzt werden und musste nicht mühsam mitgeschleppt oder neu hergestellt werden. Auch Handabdrücke an einer Felswand über dem Fluss lassen sich als Nachricht von Siedlern an ihre Nachfolger deuten: Hier ist ein gutes Jagdgebiet!

    Welche Techniken die Indianer zur Jagd nutzten, haben sie ebenfalls aufgezeichnet. An einer grossen Wand in einer Höhle oberhalb des Flusslaufes lassen sich zwei Szenen erkennen: Ein Tier wird mit dem Speer gejagt, ein anderes den Fels hinunter gestossen.

    Auch hier sind wieder kleine Handabdrücke zu sehen. Sie werden allerdings eher als Fruchtbarkeitssymbol gedeutet. Jedes Häuptlingskind, das ein bestimmtes Alter überschritt, wurde auf diese Weise verewigt.

    Grosser Blickfang ist allerdings ein roter Hirsch in der Mitte der Wand. Es ist das grösste und am besten erhaltene Abbild aus der Steinzeit in dieser Region. Die ältesten Felsmalereien in der Sierra de Guadalupe wurden auf ca. 4500 v.Chr. datiert. Nicht ganz so alt, aber mindestens zwischen 3000 und 1500 v.Chr. entstanden die Zeichnungen von „La Trinidad“. Sie werden vier bis fünf verschiedenen Generationen von Stämmen zugerechnet, die ältere Bilder auch mal übermalten.“
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  • Apr7

    Mulegé

    April 7 in Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Mulegé ist jetzt nicht gerade ein Ort, den man gesehen haben muss. Aber er ist unser Ausgangspunkt zu den Felszeichnungen „La Trinidad“. Gegründet wurde Mulegé anfangs des 18. Jh. als Jesuiten-Mission, doch machte sich Mulegé ab 1907 als Gefängnis „ohne Gitter“ einen Namen - auf die eine Seite Meer und auf die anderen Seiten Wüste. Häftlinge durften tagsüber im Ort arbeiten, passten gegenseitig aufeinander auf. Viele blieben, nachdem sie ihre Strafe verbüsst hatten. Deshalb stammen heute viele Familien von ehemaligen Sträflingen ab. Aber ich habe ja die Polizei dabei 😉.Read more

  • Apr4

    San Javier

    April 4 in Mexico ⋅ ☀️ 24 °C

    Frühmorgens fahren wir von Loreto in die Berge Sierra de Baja California zur Missionsstation San Javier.

  • Apr3

    Loreto

    April 3 in Mexico ⋅ ☀️ 29 °C

    Loreto, verbinde ich natürlich mit dem Oberstufenschulhaus Loreto in Zug, ein Betonbau aus den 70er Jahren. Dieses Loreto hier ist um einiges ansehnlicher, ein beschauliches Feriendörfchen am Strand mit Golf- und Flugplatz. Es ist die älteste Ortschaft der Halbinsel.Read more

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