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  • Day47

    Guatapé

    May 7 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Von Medellín aus starteten wir einen Tagesausflug nach Guatapé. Diese kleine Kolonialstadt ist berühmt für einen 220 Meter hohen Granitfelsen, von dem aus man einen wunderschönen Ausblick auf die umliegende Stausee-Landschaft genießen kann. Doch auch der Ort selbst ist einen Besuch wert.

    In Medellín locken viele Touranbieter mit Ausflügen nach Guatapé, aber nachdem wir es meistens eher nervig finden wenn wir die ganze Zeit lang einen Guide an den Fersen kleben haben, beschlossen wir die Tour auf eigene Faust zu machen. Nach zwei Stunden Busfahrt kamen wir am Fuß des Felsen “La Piedra del Peñol“ an. Zu Fuß ging es weiter bis zum Eingang, wo wir unser Ticket kauften, bevor der Aufstieg begann: 650 Stufen. Die Treppen sind in den Felsen hineingebaut, und oben wurden wir mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

    Wieder unten angekommen fuhren wir mit einem Tuktuk ins Dorf. Hier sahen wir schöne, bunt bemalte Fassaden in kleinen Gassen. Auch die Kirche war interessant. Allerdings war der Ort komplett auf Tourismus ausgerichtet, weit und breit waren nur Souvenirshops und Restaurants zu sehen, und jeder Laden verkaufte das Gleiche. Das ist dann die Schattenseite des Ganzen. Wir genossen einige Stunden in der Sonne bei Säften und Kaffee, beobachteten das Treiben am Hauptplatz und lasen. In Kolumbien gibt es überall spottbillige, frisch gepresste Säfte aus verschiedensten Früchten, die entweder mit Wasser oder Milch gemischt werden, das ist immer wieder eine willkommene Erfrischung!

    Dann nahmen wir einen Bus zurück nach Medellín, auch das hat problemlos geklappt. Alles in allem hat uns der Tag ein Fünftel von dem gekostet, was die Touranbieter verlangen, und ein Guide war ohnehin nicht nötig.
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