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  • Day355

    Von Wellington nach Auckland

    March 10 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach dem Mount Victoria in Wellington brachen wir auf um noch bis National Park Village die 4 Stunden zu fahren. Die Ortschaft liegt ziemlich zentral auf der Nordinsel und ist vom Tongariro Nationalpark umgeben. Der ist der älteste Nationalpark in Neuseeland und wurde von einem Maori Häuptling den Engländern geschenkt, mit der Auflage das Gebiet zu schützen. Dieses liegt in einer Ebene, aber mitten drin erheben sich drei Vulkanberge, darunter auch der Ruapehu, der mit seinen 2.797 Metern zugleich der höchste Berg der Nordinsel ist. Neben vielen Trekking- und anderen Aktivitäten ist vor allem das Tongariro Alpin Crossing, eine Ganztageswanderung über den Berg Tongariro, sehr beliebt. Das wollten wir tags darauf dann auch in Angriff nehmen. Nur spielte leider das Wetter nicht mit. Es zogen dicke Wolken auf und der zum Teil heftige Regen ließ auch nicht lange auf sich warten. Wir entschieden uns gegen die Wanderung, bei dem Wetter wäre die Aussicht eh nicht gut gewesen, und so macht es ja keinen Spaß. Zudem wurde auch der Busverkehr in den Nationalpark rein wegen der Wetterlage eingestellt. Das Wetter soll sich in den nächsten Tagen auch nicht ändern, also packten wir notgedrungen zusammen und machten uns weiter auf den Weg Richtung Rotorua, unserem nächsten Ziel.

    Der Weg dorthin führte uns am Lake Taupo, dem größten Binnensee Neuseelands vorbei. Der Regen machte gerade Pause und wir hielten kurz an. Dann ging es weiter und wir kamen so langsam im Thermalgebiet der Nordinsel an. Das ist das Gebiet um den Lake Rotorua und den Lake Tarawera herum, wo es viele Geysire, brodelnde Schlammlöcher und hochsteigenden Dampf aus Erdspalten gibt. Ständig liegt hier ein Schwefelgeruch in der Luft, an den man sich gewöhnen muss. Wir hielten am Wirakei Geothermal Power Lookout an, genossen die Aussicht und machten kurz Brotzeit. Hier wird durch ein Geothermiekraftwerk Energie gewonnen. Nach der Ankunft in unserer Unterkunft gingen wir dann noch gemütlich in die Sauna und das Schwimmbad. Das tat gut. Wir brauchen mal die Pause.

    So verbrachten wir auch den nächsten Tag dann ziemlich chillig bzw. verbrachten einen Großteil damit abzuklären, ob es Länder auf unserer Weiterreise gibt, die aufgrund Corona-Virus neue bzw. zusätzliche Einreiseanforderungen haben. Ein Land ist dann auch dabei, das u.a. von deutschen Staatsbürgern ein Gesundheitszeugnis und zuvoriges Visum will. Na ja, irgendwann gingen wir dann los in die Stadt in den Kuira Park, wo es dampfende Schlammlöcher gibt. Aber auch Becken, um die Füße ins Thermalwasser zu stecken. Dann noch kurz zum See und wieder zurück in die Unterkunft und wieder ab in die Sauna und Schwimmbad. Uns tat der eher ruhige Tag richtig gut. Wir beschlossen dann auch die restliche Zeit in Neuseeland ausschließlich in Auckland zu verbringen. Wir freuen uns darauf mal 6 Tage am Stück in einer Unterkunft zu bleiben.
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