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  • Day3

    Siedlung Teutoburgia

    June 13, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 26 °C

    Unser letztes Highlight an diesem Tag ist die Zechensiedlung Teutoburgia, die wieder ihren ganz eigenen Flair hat. Wunderhübsch verteilen sich die kleinen Häuser locker verteilt auf dem großzügigen Areal und den Zusatz „Gartenstadt“ verdient sie wohl.

    „Die Siedlung und Kunstwald Teutoburgia in Herne

    Am Rande von Herne befindet sich die Siedlung Teutoburgia, die als eine der schönsten Bergarbeitersiedlungen im Ruhrgebiet gilt. Sie wurde etwa zeitgleich mit der Zeche Teutoburgia I / II um 1909 bis 1923 errichtet. Die Zeche begann 1911 mit der Kohleförderung, wurde jedoch bereits 1925 wegen Unrentabilität wieder stillgelegt.

    Die Siedlung Teutoburgia ist mit der Baarestraße als Achse auf den Eingang zur Zeche ausgerichtet. In Bögen zweigen ruhige Nebenstraßen davon ab. Die Siedlung ist weitgehend abgeschlossen und vom Aufbau her – wie die Essener Margarethenhöhe auch – angelehnt an das Gartenstadt-Konzept von Ebenezer Howard. Die meisten Häuser sind Doppel- oder Reihenhäuser. Trotz der architektonischen Ähnlichkeit unterscheiden sie sich voneinander optisch deutlich und bilden ein äußerst abwechslungsreiches Ortsbild. Jede Wohneinheit besitzt einen eigenen Garten. Die Vorgärten sind meist offen mit nur wenigen Hecken und Zäunen gestaltet. In den 1990er Jahren wurde die gesamte Siedlung im Zuge der Internationalen Bauausstellung IBA Emscher Park umfangreich renoviert und saniert.“
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