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  • Day125

    Adelaide Tag 6

    February 8, 2016 in Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Am Morgen wurde ich im Hostel von einer Vietnamesin angesprochen. Ihr Plan war in ein "deutsches" Dorf zu fahren und sich das mal anzusehen. Ihrer Einladung mit ihr den Tag zu verbringen konnte ich einfach nicht ablehnen, da sich dies wie ein spannendes Experiment anhörte. Ein deutsches Dorf in Australien? Das darf man nicht verpassen. Als wir bereits im Bus saßen kam es mir aber plötzlich wieder in den Sinn. Meine Kleidung war ja noch bei meiner neuen Freundin aus England. Was soll's, jetzt ist es zu spät. Wir kamen also in diesem "deutschen" Dorf an und machten uns zu Fuß weiter auf den Weg. Wir schlenderten die Hauptstraße entlang und sahen Schilder mit Aufschriften wie "Kaffeehaus" oder "Metzger". Im Kaffehaus stoppten wir, da dort "echter Leberkäse" angeboten wurde. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Leider fehlte mir zum Geschmacksorgasmus eine echte Semmel, aber der Leberkäse an sich war schon ganz in Ordnung! Ein paar Meter weiter fanden wir einen Souvenir-Shop, vollgepackt mit typisch bayrischen Souvenirs, wie alten Bierkrügen, Kuckucksuhren und Hüten. Ziemlich komisch, wenn man bedenkt, dass dieser Ort typisch australisch war, und das einzig deutsche die Namen der Läden und der Ortsname "Hahndorf" war. Am Ende des Ortes kamen wir zu einem Geschäft namens "Beerenberg". Dort kann man sich völlig überteuert die Erdbeeren selbst pflücken. Da diese aber sehr schmackhaft aussahen starteten wir sofort. Überteuert aber lecker, richtig lecker! Mit unseren Tassen voll mit Erdbeeren fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Adelaide. Wir kamen an einem kleinen Eisgeschäft vorbei, wo das Eis, genannt "Scrolls", auf eisigen Stahlplatten frisch zubereitet wird. Versuchen kann man's ja mal. Kurz darauf landete ich abermals, noch immer OHNE meine gewaschene Wäsche in meinen Händen, im nächsten Appartment. Auf meinem Handy war eine Nachricht, dass meine Wäsche abholbereit im Reisebüro war in dem wir uns beim zweiten Mal getroffen hatten. Heute war es also schon zu spät, da das Reisebüro bereits geschlossen hatte.Read more