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  • Day2

    Akropolis

    June 14, 2019 in Greece ⋅ ☀️ 29 °C

    Für die Akropolis sind wir früher aufgestanden als wir es normalerweise tun würden.
    Wir wollten nicht in der Mittagshitze zwischen den Gebäuden herum laufen und die Schlange umgehen.
    Als Studenten konnten wir die Akropolis kostenlos besichtigen, was wir richtig cool fanden. Wir hielten uns bestimmt stundenlang dort auf und ich habe mir prompt einen Sonnenbrand eingefangen.

    Die Akropolis steht auf einem 156 m hohen Felsen, der nur von Westen her zugänglich ist. An den anderen drei Seiten fällt der Felsen steil ab.
    Der perfekte Ort für eine Festung, eine solche hatte auch bis ins Mittelalter Bestand.
    Die Funktion der Akropolis änderte sich über 4.000 Jahre hinweg immer wieder.
    Heute sieht man von all den Bauten nur noch das Beulé-Tor, die Propyläen, den Nike-Tempel, das Erechtheion und den Parthenon.
    Noch vor 200 Jahren war die Akropolis belebter.
    Im Parthenon erhob sich eine Moschee, in den antiken Gemäuern befanden sich ein Palast und ein Harem. Zudem befanden sich Ställe und Häuser auf dem Gelände.

    Im 8. Jhd. v.Chr. wurde die Akropolis zum Heiligtum in dem verschiedene Götter verehrt wurden.
    Im Freien und in kleinen Holzbauten waren Weihegaben aufgestellt und Tieropfer wurden dargebracht.
    Der erste monumentale Tempel entstand allerdings erst im frühen 6. Jhd. v.Chr.
    Dieser Tempel war nur zum Teil aus Stein, die Säulen waren aus Holz.
    Erst um 530 v.Chr. entstanden die ersten reinen Steinbauten.
    Der alte Tempel wurde nieder gerissen und ein komplett neuer gebaut.
    546 v.Chr. kam der Tyrann Pesistratos an die Macht, der auch das erste Eingangstor zur Akropolis bauen ließ, ebenso wie ein Heiligtum für die Göttin Artemis.
    480 v.Chr. wurden all diese Bauten allerdings von den Persern zerstört.
    Um 450 v.Chr. wurde nach 30 Jahren wieder gebaut und die heutigen Bauten errichtet.

    Der Eingang wird von den Propyläen gebildet und wurde 437 und 432 v.Chr. gebaut. Dieser Bereich bestand aus 6 dorischen Säulen. Im rechten Winkel dazu stand eine Doppelreihe aus je 3 ionischen Säulen, durch die man in eine Halle gelangte.
    Wie man sieht ist der Eingangsbereich schon sehr voll und ich posiere neben anderen Touristen, die wesentlich professioneller aussehen als ich.
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