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  • Day69

    Menschen auf unserer Reise

    March 9, 2018 in Tanzania ⋅ ☀️ 32 °C

    Morgen endet unsere fast 10 wöchige Reise durch das südliche Afrika. Und gerade sitzen wir an der Küste von Sansibar und denken an die Menschen, die uns auf unserer Reise besonders beeindruckt und unterstützt haben. Wir fangen mit unseren jüngsten Erinnerungen an. Das Ganze schreiben wir eher für uns, um diese Menschen im Gedächtnis zu behalten ...

    Da ist zum Beispiel Katerina Drakopoulou (http://www.katerinadelta.com/), die junge griechische Photographin, die hier in Tansania spannende und herausfordernde Untersuchungen zum Thema "Witchcraft" durchführt; Sarah und Fasil, das algerische Paar, von denen wir viel Neues und Interessantes über das alltägliche Leben in Algerien gelernt haben; Fadhil, der in Jambiani ein afrikanisches Restaurant eröffnet hat und uns mit Leidenschaft bekocht hat (https://de-de.facebook.com/FadhilRestaurantJambiani/); Bombo und Abdula, die uns in ihrem Fischerboot mit auf den Indischen Ozean genommen haben; Noel, der indische, gleichwohl neurotische Manager der Hotelanlage in Jambiani; Karianne, die krebskranke Norwegerin, die nach dem Tod ihres Mannes aus ihrem Business-Job ausgestiegen ist und ein kleines Hotel in Dar es Salaam aufgebaut hat; Ferdinand, der quirlige Guide, der uns "sein" Dar es Salaam gezeigt hat; Mr. Mcube und seine Familie, die in einem Dorf in der Nähe von Victoria Falls leben und jede Woche 200 l Wasser von einer 3 km entfernten Wasserstelle holen - zu Fuß; Wallis und John und ihre Familie aus Bulawayo, die uns wie Familienmitglieder aufgenommen haben; Gerd und Bigi Eggert, sie haben uns in Zimbabwe so unglaublich viele Türen geöffnet und mit uns ihre Erfahrungen geteilt und Touren unternommen, dass wir eine geniale Zeit in Zimbabwe hatten; James Mushore, der suspendierte Town Clerk von Harare, der couragiert gegen Korruption zu kämpfen versucht; Viola, die Hüterin von Uli Weyls Ferienhaus in Kariba, die mit geringsten Zutaten für uns ein tolles Festmahl zubereitet hat; inspirierend war auch das Wiedersehen mit Uli Weyl; beeindruckt haben uns auch die vielen optimistischen und freundlichen Menschen auf der Tsvangirai-Gedenkfeier in Harare; dann Oliver, der engagierte Landwirtschaftslehrer, der uns durch seinen Garten führte; Eddie Cross, der langjährige MDC-Politiker, der sich seit Jahren unermüdlich für eine politische Transformation in Zimbabwe einsetzt; Sebastian Bakare, der in Mutare gegen Korruption kämpft; die Schülerinnen und Schüler der Hartzell School, die auf eine Erneuerung in Zimbabwe setzen; Dijon, der uns in eine Herde von über 100 Elefanten und 100 Büffel geführt hat; Fidi, der sich im Caprivizipfel für die Rechte der Kwe - San einsetzt; Niillo, die immer schwer beschäftigte Besitzerin von Niilo's Guesthouse in Rundu, bei der wir trotzdem stets gut versorgt wurden; Piet und Inge van den Hout (https://pietvandenhout.com/), ein niederländisches Ehepaar, mit denen wir viel und (selbst)kritisch über uns (Europäer) und "die" Afrikaner diskutiert haben; der Angolanische Anhalter, der sich mit zwei Kalebassen und zwei Jutetaschen hunderte von Kilometern auf den Weg gemacht hatte, seine Verwandten in Namibia zu suchen; die Ovahimba Frauen im Living Museum, die den neugierigen Touristen ganz geduldig immer wieder ihre Lebenssituation erläutern; der Automechaniker in Palmwag, der sofort, umsonst und kreativ das defekte Rücklicht unseres 4x4 Autos repariert hat; der Namibianer Desmond Fick und seine Familie, die uns und unser 4x4 aus dem (zu) tiefen Küstensand befreit haben; die gebürtige Österreicherin Sigrid aus dem Urban Camp in Windhoek, die uns viele gute Tipps für unsere Tour durch Namibia gegeben hat; Hubert Hester, von dem wir unsere robuste Gold Else bekommen haben; Maria, die in Khayelitsha ein tolles B&B Angebot aufgebaut hat, obwohl sie in Zeiten der Apartheid ganz furchtbare Erfahrung gemacht hat; Philip und Giuliana, unsere Gastgeber in Bloubergstrand, durch die wir einen sehr herzlichen und anregenden Einstieg in unser Abenteuer "Südliches Afrika" bekamen und schließlich die beiden Bordsteinschwalben Sebastian und Stefanie (https://www.bordsteinschwalbefoodtruck.com/), zwei Jungunternehmer aus Grevenbroich, mit denen wir in Köln losgeflogen sind und die wir in den ersten Tagen in Kapstadt immer wieder zufällig getroffen haben.

    Und bedanken möchten wir uns natürlich bei all denjenigen Wegbegleitern, die uns durch WhatsApps, SMS, Kommentare im Blog oder E-Mails immer das Gefühl gegeben haben, bei uns zu sein und mit uns zu fühlen. Danke auch an die, die uns diese Expedition ermöglicht haben, sei es, weil sie unser Haus gehütet haben (Danke Lotti) oder uns in Uni und Arbeit den Rücken frei gehalten haben (Danke an alle im Institut!) oder uns auf die photographischen und filmischen Herausforderungen vorbereitet haben (Danke Gerd und Clemens). Wir haben die Zeit sehr genossen und werden sie nie vergessen.
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