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  • Day338

    Cat Ba: Freiheit und das Meer

    February 13, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 22 °C

    Mit dem Bus, dem Boot 🚤 und einem weiteren Bus 🚌 ging es für uns auf die Cat Ba Insel 🏝in der Halong Bucht. Wir hatten uns in ein echt (Für unsere Verhältnisse) schickes Hotel 🏨 inklusive Frühstück eingebucht und genossen unser schönes Zimmer und den Fernseher 📺 mit englischsprachigem Programm und Filmen. Am ersten Tag liehen wir uns zwei Mopeds 🏍 🏍 aus, genossen u were Freiheit und düsten über die ganze Insel: zum Fährhafen im Norden, zum Nationalpark, zu den Stränden. Unser erster Stopp war eine riesige Höhle, die im Vietnamkrieg als Krankenhaus 🏥 diente. Wir hatten ähnliches ja bereits in Laos besucht, aber diese war so riesig, dass dort richtige Räume und Decken in die Höhle hinein gebaut wurden. Es gab zwei Etagen inklusive OP💉, Krankenzimmer, Küche 🍽 und allerlei anderer Zimmer. Echt beeindruckend und ziemlich clever hier Schutz zu suchen und es so gut zu organisieren. Am Fährhafen führen wir ein bisschen Probe: zu weit auf einem Moped. Es lief besser als gedacht, aber es ist viel schöner, wenn jeder seinen eigenen Untersatz zum pesen hat. Am Strand gönnten wir uns eine kalte 🥤Cola und wollten eigentlich den Sonnenuntergang 🌅 am Meer 🌊 geniessen, der jedoch leider ( mal wieder ) von Wolken versteckt wurde. So ging es zurück ins schöne Hotel und ab ins Casa Bonita wo wir auch schon am Abend zuvor gegessen hatten. Der Veggie-Burger 🍔 war der beste, den wir je gegessen hatten, was wahrscheinlich unter anderem an dem Roggenbrötchen lag auf das wir seit fast einem Jahr verzichten müssen. Am Abend Nummer zwei und pünktlichst zum Valentinstag ❣ gab es wieder einen Burger 🍔 und Spaghetti Carbonara 🍝mit Pilzen und echter Sahne - ein Traum!
    Für Tag zwei hatten wir einen Tagesausflug in die Halong Bucht mit dem Boot 🚤 gebucht. Früh morgens um acht wurden wir abgeholt und dann zusammen mit ca 50 anderen Leuten auf ein Ausflugsboot verladen. Es ging vorbei an den schwimmenden Fischerdörfern 🐟und den typisch geformten Felsformationen, die wie steile Hügel überall aus dem Meer ragen. Wir stoppten in einer Bucht, um zu 🚣🏼‍♂️kayaken. Es gab einen Hoehleneingang und so machten wir uns mit vielen anderen kayaks auf den Weg. Ein Guide eines anderen Bootes sagte noch wir sollten nicht ohne Licht 🔦 in die Höhle fahren, aber wie alle dachten natürlich auch wir, dass das schon gehen würde. Die Strömung in der Höhle war relativ stark und schnell wurde es zusehends dunkler. Als dann noch das Licht ein paar Kajaks vor uns verschwand, war es fast komplett schwarz ◼️und wir beschlossen schnell umzudrehen und Richtung Eingang, der noch nicht komplett in der Dunkelheit verschwunden war, zurueckzupaddeln. Wir prallten hier und da gegen die hohelenwand, doch schafften es relativ schnell wieder hinaus zu kommen. 🙄Danach paddelten 🚣🏻‍♀️wir noch ein wenig durch die Bucht und um ein paar der steinigen Hügel und ließen uns einfach treiben. Zurueck auf dem Boot wartete bereits das typisch vietnamesische Mittagessen auf uns: Reis, Erdnüsse, Tofu, Fisch, Frühlingsrollen und Gemüse. Wir aßen zusammen mit einem anderen deutschen Paar und kamen schnell ins Gespräch. Nächster Stopp war ein kleiner Strand 🏖 irgendwo im nirgendwo und wir kletterten vom Boot aus in das kalte Wasser. Eigentlich hieß es, wir würden Schnorcheln 🐠🦀🐡 gehen, doch außer ein paar toten Korallen gab es hier nichts zu sehen. Die Abkühlung war uns jedoch recht und hätten wir gewusst, dass uns noch ein Kletterabendteuer bevorstand, hätten wir sie laenger genossen. Auf monkey island wartete ein Aussichtspunkt hoch oben auf einem der Hügel auf uns. Erwartet hatten wir einen steilen Pfad, wir bekamen steile, scharfkantige Felsen ⛰über die wir uns meist mit Zuhilfenahme der Hände nach oben vorarbeiteten. Wir waren eine kleine Gruppe und da uns kein ‚Gegenverkehr‘ entgegen kam, musste der Rückweg auf jeden Fall besser werden. Wie sollte man diese steilen Felsen auch wieder hinunter kommen? 🧗‍♀️Jaaa... fast ganz oben angekommen, kam uns der erste entgegen und er verkündete, dass der Hinweg auch der Rückweg sei. Höchst begeistert schauten wir uns alle an und die meisten beschlossen, dass es unnötig sei bis ganz nach oben weiter zu klettern. Auch wir stoppten hier, machten eine kurze Pause und ein paar Fotos 🖼 und traten dann den Abstieg an. Verschwitzt 😅 aber froh heile unten angekommen zu sein gönnten wir uns eine frische Mango bevor es wieder zurück in die Stadt ging.
    Diesen Abend trafen wir das Pärchen vom Boot im Casa Bonita, das wir Ihnen natürlich empfohlen hatten, und assen gemeinsam und quatschten. Am nächsten morgen ging es nach leckeren Pancakes 🥞 zurück aufs Festland und weiter nach Ninh Binh, wo wir uns mit Rosie treffen wollten.
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