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  • Day232

    Zwischen zeitlich

    June 29, 2018 in El Salvador ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach dem wir aufbrachen ging es nach Suchitoto, eine klein Stadt an einem See. Hier war der perfekte Ort für unser Frühstück um 11.30 Uhr. Ein schöner Ort um zu verweilen, och wir hatten noch großes vor. Ach ja bevor wir an den See fuhren haben wir noch einen kleinen Markt besucht auf dem es von Obst und Gemüse über Unterwäsche in wunderfitzigen Farben alles gab bis hin zu gefälschten Michael Korss Taschen ( wer jetzt überlegt wer der Typ ist, halt so ein Taschen Schuster) und noch vieles mehr. Aber zurück zur Tour. Auf dem Programm stand San Salvador ( ja was hatten wir für eine Angst in der gefährlichen Stadt) mit dem fixen Besuch des Militär Museums und dem Botanischem Garten. Das Militär Museum war sehr interessant und wir durften auch einen Blick auf das Papa Mobil von 83 werfen (was für ein Teil). Unter anderem gabs auch eine Deutsche Schnellfeuerwaffen von Mauser und diverse Sowjetische Gewehre ausgestellt. Weiter zum Botanischen Garten, der wieder erwartenden in einem Industriegebiet lag und doch recht unscheinbar. Der Eintritt in den Garten war inklusive Fischfutter ( das auch die Ortsansässigen Schildkröten gefutter haben) ein Schnäppchen, leider fing es bei nicht einmal der Hälfte des Gartens das Regnen an und hörte dann auch nicht mehr auf bis wir gingen natürlich nicht ohne die Botanik komplett bewundert zu haben. Da es hier in San Salvador keine geeignete Unterkunft für den Bus und uns gab ging es ans Meer, dies mal an den Pazifik. Eine Umleitung auf der Autobahn führte uns über einen Feldweg auf die Küsten Strasse ( hier fiel uns dann auf das wir ein leichtes schleif Geräusch an den vorder Bremsen hatten) auf der es zum Surfer Inn einem Hostel ging. Am darauffolgenden Tag machte ich mich daran die Bremsen zu begutachten und wollte auch gleich die Beläge wechseln, Dank VW braucht man dazu aber keinen Imbusschlüssel sonder wieder so ein spezielles ding das ich nicht hatte. Unser Hausherr gab uns den Tip doch gleich zur Nahe gelegenen Werkstatt zu fahren, was wir taten. Der Mechaniker war anfangs recht flott und bemerkte dann das wir uns um die Bremsscheibe kümmern sollten und verschwand nach meinem Ja auch gleich damit,( hier denkt jetzt jeder na super das geht ja flott) unter dessen kümmerte sich wir nenne ihn mal Jose um die andere Bremsanlage und wechselte die Beläge. Nach 1 1/2 Stunden war die Scheibe noch nicht wieder da aber der Besitzer der Werkstatt kamm auf ein kleinen Tratsch und erzählte mir das er grad den Herren geholt hat der die Scheibe abdrehen wird. Wunderbar dann kann sich das ja nur noch um Stunden handeln was es auch entat. Nach einer weiteren Stunde und einer Pepsi kamm Jose dann mit der Scheibe und man darf sagen die Nah sah fast aus wie neu( hätte das nicht so ewig gedauert hätte ich gesagt er soll die andere auch gleich machen) und der Bus wurde wieder zusammen gebaut.
    Nach nicht ganz 3 Stunden konnten wir nach begleichen der Rechnung ( 27,50$) weiter auf den Fischmarkt von La Libertad. Das Schlendern über den Markt war sehr schön und von Garnelen über große Snapper bis hin zu Langusten, Bären Krebsen uns Muscheln bis hin zu Tintenfischen war so gut wie alles vertreten. Ich durfte mir heute mein Abendessen selbst aussuchen und zubereiten ( wobei letzteres ja nichts außergewöhnliches ist) und ging mit einem Libre Garnelen und noch einmal soviel Muscheln zum Bus. Nach weiteren Einkäufen fuhren wir wieder ins Surfer Inn und besuchten den Strand, ein wundeschöner Stein Strand mit wie üblich Müll aber guten Wellen zur Freude der Surfer. Das Abendessen war opulent und wohl gesättigt ließ sich auch das ausscheiden der Deutschen gut verkraften.
    Eine weiter Etappe führte uns an den Lago de Coatepeque in einem Vulkankegel gelegen. Allerdings nicht ohne noch ein weiteres mal Frische Garnelen mit zu nehmen. Hier Übernachteten wir in einer Art Freibad. Nach einer angenehm kühlen Nacht machten wir uns auf den Weg in die mehr touristische Ecke des Sees und wollten ihn dabei umrunden. Der Wille war da doch die Strasse nicht Stark genug, was heißt nach dem wir eine Fahrrad Gruppe mit Polizeischutz über holt hatten stellten wir fest das die Strasse nur noch ein Pfad ist und nicht für Autos jeglicher Größe befahrbar. Ein wenn Manöver fast auf der Stelle ( was ja kein Problem für den Bus darstellt) und das erneut passieren von Fahrrad Fahrern und Begleitschutz brachte uns die Erkenntnis das die Truppe alles irgendwelche Regierungsmitarbeiter sind und einen Ausflug machten. Nach dem wir unser Ziel erreichten gab es ein kleines Getränk und ein Mittagessen am See bevor es uns das Jet Skifahren angetan hat. Mit einem großkalibrigem Dreier Jet Ski gings mit vollgas über den See, von links nach rechts und vor und zurück. Ein irre Spaß der nach einer Halben Stunde dann ein Ende fand wir mussten ihn abgeben. Nach einer weitern Nacht ging es heute nach Juayúa hier gibt es wohl einen Food Markt mit ausgefallenen Leckereien, das gilt es heute herauszufinden.
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