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  • Day48

    Baracoa nach Holguin

    January 13, 2018 in Cuba ⋅ ⛅ 25 °C

    Die Entscheidung ist für eine vorzeitige Abreise gefallen. Unser Vermieter organisiert eine Casa in Holguin für uns. Wir werden wie geplant die Nordroute fahren. Die ersten 70 km soll eine schlechte Schotterpiste sein, für die wir mindestens 2 Stunden planen müssen. Wir werden im Ort noch etwas einkaufen und dann um 11:00 losfahren. Für die ersten 60 km auf einer Schotterpiste haben wir 2,5 Stunden gebraucht. Landschaftlich war das teilweise sehr schön. Insgesamt haben wir ca. 6 Stunden für die ganze Strecke gebraucht. Wir sind dann aber auch im Nordosten der Insel durch eine Mondlandschaft gefahren. Hier werden Rohstoffe unter übelsten Umweltbedingungen abgebaut. Um 18.00h sind wir in einer einfachen Casa angekommen und dann direkt ins ca. 1,3 km entfernte Zentrum von Holguin gelaufen, um was zu essen. Holguin ist nicht spektakulär und wir sind gegen 19:30 wieder zurück in der Casa. Wichtig ist, dass wir jetzt nur noch 16 km vom Flughafen entfernt sind.

    Fazit einer Rundreise: Wer Kuba wirklich erleben will, darf nichts mit deutschen Maßstäben messen. Wenn man ohne ernsthafte Autoschäden die fast 2.000 km von Havanna im Nordwesten nach Baracoa im äußersten Osten mit schlechten Leihwagen übersteht, kann sich glücklich schätzen. Unser Auto hatte fast 80.000. km auf dem Tacho - was nach deutschen Straßenverhältnissen, TÜV usw. sicher 300.000 km entsprechen würde. Die Herzlichkeit der Menschen entschädigt jedoch auch für viele Unzulänglichkeiten. Aber nur die touristischen Highlights, wie Havanna Old Town, Trinidad und den Strand von Varadero anzuschauen reicht nicht, um Kuba etwas besser zu kennen und zu verstehen. Wichtig ist auf so einer Rundreise in den kleinen Casas zu übernachten. Dort bekommt man Einblicke, wie der Lebensstil von Kubanern ist. Definitiv die schönsten Casas für uns waren in Havanna, Trinidad und Baracoa. Mein Highlight der Rundreise war das Reiten in Viñales.

    Editiert am 09.03.2018
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